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Ursula Poznanski: Aquila

Nika studiert studiert seit kurzem im italienischen Siena und sie teilt sich mit Jenny eine kleine Wohnung. In der erwacht sie, noch in ihrer Kleidung, die sie trug als sie am Samstagabend ausging, allerdings ist sie jetzt durchnässt und verdreckt. Beim Blick in den Badezimmerspiegel  offenbart sich Nika im Gesicht ein langer frischer Kratzer. Erschrocken über ihren Anblick, aber noch vielmehr über die Worte die mit Zahnpasta dort geschrieben stehen: „Letzte Chance“ weicht sie zurück und sie will von Jenny wissen, was passiert ist. Doch Jennys Bett ist unberührt und auch scheint sie nicht zuhause gewesen zu sein.
Nika will ein Foto von der Botschaft auf dem Spiegel machen und sucht ihr Handy, aber es ist nicht da, genau wie ihr Schlüssel und ihr Pass. Während sie auf Jenny wartet, macht sie den Fernseher an,  zappt durch die Programme, bleibt bei einem Nachrichtensender hängen und erschreckt erneut, denn für sie ist heute Sonntag, doch aus der Berichterstattung geht hervor, das aktuell Dienstag ist. Nika kann sich nicht erinnern, wo sie in den letzten Tagen überall war, wie sie sich die Verletzung zugezogen hat und vor allen Dingen, warum sie sich nicht erinnern kann…
Jenny bleibt verschwunden. Nika findet in ihrer dreckigen Jeans einen von ihrer Hand geschriebenen Zettel mit merkwürdigen „Wegweisern, Anweisungen bzw. verschlüsselte Botschaften wie z.B.  
Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn …
Was es damit auf sich hat? Selberlesern ist hier angesagt: Denn das spannende Buch ist sehr gut geschrieben, anschaulich führt die Autorin Orte und Szenen dem Leser vor Augen, so dass man regelrecht mit auf der Suche nach des Rätsels Lösung ist und die hat es dann in sich!
Das im „Loewe-Verlag“ erschienene  Buch „Aquila“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich hatte Mühe es aus den Händen zu legen. Man macht sich mit Nika auf den Weg durch Siena, auf der Suche nach Antworten, was in den Tagen passiert ist. Auch kann ich mir ihre Hilflosigkeit gut vorstellen, wenn man mangels Sprachkenntnissen und dann auch noch mit einen „black out“ zurechtkommen muss. Die Ungewissheit, was mit Jenny passiert ist und die Frage was oder ob Nika mit ihrem Verschwinden etwas zu tun hat, bleibt über der ganzen Handlung unheilvoll schweben, was mir gut gefallen hat.
Da ich bereits mehrere spannende Bücher der Autorin wie z.B. zuletzt „Schatten“ gelesen habe, kann ich auch hier nur wieder meine unbedingte Leseempfehlung aussprechen.
Fazit: Spannung und fesselnde Ungewissheit bis zum Schluss machen diesen Page-Turner aus, der nicht nur Jugendliche begeistern wird!
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Die Brut des Adlers

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Der Flimklassiker, der 1984 produziert wurde, erscheint nun überarbeitet und mit neu eingefügten zuvor geschnittenen Szenen.
Rutger Hauer und Kathleen Turner spielen u.a. in diesem Film, in dem es um Naturschutz und den ganz besonderen Schutz eines vom Aussterben bedrohten Weißkopfseeadlers geht.  Ein Paar dieser Adlerart nistet auf einer in Privatbesitz befindlichen Insel. Sie gehört Jim Malden (Rutger Hauer), der dort wie ein Einsiedler lebt und sich vehement gegen Wilderer oder sonstige Eindringliche auf seiner Insel wehrt. Sein einziger Außenkontakt sind Stella Clayton (Kathleen Turner) und ihr Sohn. Stella betreibt einen Laden, in dem Jim ab und zu seine Lebensmittel einkauft.
Eines schönen Tages taucht der bekannte Bergsteiger Mike Walker in der Gegend auf. Was niemand weiss, er will Geld für seine nächste Bergbezwingung auftreiben. Der dubiose Sammler J.P. Whittier macht ihm ein sehr gutes Angebot: Er soll die Eier des vom Aussterben bedrohten Seeadlerpaares für ihn stehlen. Fest entschlossen diese Eier aus dem Nest zu holen, macht er sich auf in die Gegend. Dort trifft er Stella und er macht ihr den Hof, doch die hat nur Augen für Jim.
Trotz Wahrung aus mehreren Richtungen macht sich Mike auf und stattet der Insel als Fotograf getarnt einen Besuch ab. Dort dauert es nicht lange und er trifft auf Jim, der ihn dann auch auf der Insel campen lässt. Zwischen den Männern entsteht langsam eine gewisse Freundschaft. Doch Mikes Auftraggeber drängt darauf endlich die Einer in seinem Besitz zu bekommen.
Während Jim nicht auf der Insel ist, steigt Mike die glatten Felswände empor und es dauert nicht lange und der Adler greift den Eindringling an….
Rutger Hauer als Einsiedler Jim ist mal was anderes, da man ihn ja eigentlich eher aus Actionfilmen kennt. Der Filmklassiker bietet auch noch schöne Musik, die von Maurice Gibb komponiert wurde.
Fazit: Der Filmkassiker „Die Brut des Adlers“ ist auch nach so vielen Jahren immer noch sehenswert

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