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Alexander Söderberg: Der zweite Sohn

Nachdem ich 2013 den ersten Teil „Unbescholten“ gelesen habe und sehr spannend fand, ist nun mit „Der zweite Sohn“ die Fortsetzung erschienen.
Nachdem im ersten Teil die bis dato unbescholtene schwedische Krankenschwester Sophie Brinkmann während ihrer Arbeit im Krankenhaus in Stockholm den spanischen Geschäftsmann Hector Guzman kennen und lieben gelernt hat, passiert dann einiges, was den charmanten Hector von einer ganz anderen Seite zeigt und Sophie erkennen muss dass ihr Liebster in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Während eines Treffens mit Hector wird dann Sophie Zeugin einer schwerwiegenden Straftat und das Buch endet damit, dass Hector durch eine schwere Verletzung ins Koma fällt….
Das zweite Buch beginnt damit, dass der Bruder von Hector Guzman bei einem Bombenattentat ums Leben kommt….
Sophie Brinkman wurde zwangsmäßig von Hectors Geschäftspartner Aron Geisler wegen ihres Insiderwissen dazu verpflichtet, die großen Drogenbosse bei Laune zu halten, denn niemand darf erfahren, dass Hector im Koma liegt, denn dass hätte weitreichende Konsequenzen……
Die Option, dass Sophie ganz abtaucht und sich nur noch um ihren querschnittsgelähmten Sohn Albert kümmert, kam für Aron Geisler nie in Frage und so fügt sie sich schweren Herzens in ihr Schicksal und erledigt nach außen hin, alles was von ihr verlangt wird….
Doch die anderen Organisationen scheinen das Spiel zu durchschauen und sie drängen darauf Hector selbst zu sprechen und ihnen ist dabei jedes Mittel recht und im Verlauf der Handlung wird Albert entführt und Sophie hat nur noch ein Ziel vor Augen, sie will ihren Sohn zurück, komme was da wolle……
Ob man ohne Vorkenntnisse des ersten Buches hier in die Story hineinrutschen kann, kann ich schwer beurteilen, obwohl es immer wieder Hinweise auf die Vorfälle aus der Vergangenheit gibt, die zu der aktuellen Situation geführt haben, sind die Handlungen mancher Personen nicht immer gleich einzuordnen um ins Geschehen einzutauchen….
Auch beim Lesen dieses Buches darf man sich nicht ablenken lassen, denn die Handlung ist sehr temporeich, personenstark und mit vielen Ortswechseln behaftet. Am Ende des ersten Buches fand man in Form einer Liste als Leser noch eine kleine Hilfestellung, so dass man Namen und Orte zuordnen konnte, das fehlt im aktuellen Buch, was aber sehr hilfreich gewesen wäre…
Sophies Handeln ist eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse und manches Mal konnte ich es auch nicht richtig einordnen, für welche Seite sie sich nun entscheidet, nur eins ist ganz sicher, für ihren Sohn kämpft sie mit allen Mitteln!
Nichtsdestotrotz fand ich das temporeiche Buch spannend und mit meinen Vorkenntnissen dann auch nachvollziehbar. Es endet so, dass man auf eine Fortsetzung hofft, die es hoffentlich bald gibt!
Fazit: Spannende temporeiche Fortsetzung, die noch auf ein weiteres Buch hoffen lässt…
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