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Super-Hypochonder

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Ein Film von und mit Dany Boon!
Der Film beginnt im Vorspann mit der Eingabe von Suchbegriffen über Krankheiten und deren Symptome in die Internetsuchmaschine Google.
Hypochonder sind ja Menschen, die Angst davor haben an irgendeiner schlimmen Krankheit zu erkranken, durch Recherche im Internet wird die Symptomatik dann eigentlich nur noch angeheizt!
Viele Fans von Dany Boon werden auf den „Super-Hypochonder“ schon gewartet haben, denn sein Schauspielkollege Kad Merad ist auch wieder dabei. Die beiden spielten ja sehr erfolgreich in der Komödie „Willkommen bei den Sch’tis, die ich aber nur ausschnittsweise kenne und daher zu dieser Komödie auch keine Vergleiche ziehen kann. Gut gefallen hat mir „Nichts zu verzollen“ mit Dany Boon und daher war ich auf seinen neuen Film gespannt:
Mit Blaulich rast ein Krankenwagen durch das nächtliche Paris und der Patient heißt Romain Faubert (Dany Boon). Trotz umfangreicher Untersuchungen einschließlich Röntgenaufnahmen diverser Körperteile können die Ärzte keine Krankheit bei ihm ausmachen, doch erfühlt sich krank!!!
Sein langjähriger Hausarzt ist mittlerweile auch sein einziger Freund Dimitri (Kad Merad), den er eigentlich nur noch nervt! Im überfüllten Wartezimmer Platz nehmen, kann Romain auf gar keinem Fall und so stürzt der einfach ins Behandlungszimmer und ruft „Dimitri, ich bin schwer krank“….
Dimitri versucht ihn zu verkuppeln mit dem Hintergedanken, dass dann die Hypochondrie aufhört. Doch das ist schwierig, denn besonders allergisch reagiert Romain wenn er geküsst werden soll, oh la la und das in Frankreich!
Da man sich ja beim Küssen oder anderem Körperkontakt irgendwelche Keime, Viren oder Bazillen einfangen kann, ist seine Wohnung wie eine Apotheke ausgestattet, was sich im Verlauf der Handlung für jemand ganz anderes noch sehr hilfreich erweist…..
Da alles nicht so richtig zu einer Heilung führt, setzt Dimitri auf eine Art „Schocktherapie“: Er nimmt Romain mit in ein Flüchtlingscamp, wo wirklich kranke Menschen sind und da passiert es dann: Romain begegnet der Frau seines Lebens. Allerdings ist Dimitri von der Wahl nicht sonderlich angetan, denn es ist seine verheiratete Schwester Anna, in die sich Romain verliebt hat, was dann noch zu weiteren Komplikationen führt…..
So aufgeschrieben, erscheint der Film eine nachvollziehbare Handlung zu haben, aber zwischendrin und drumherum kommt es zu reichlich Verwirrspiel und merkwürdigen Situationen, so dass man schon diesen ganz speziellen Humor mögen muss um hier am Ball zu bleiben.
Ich gebe aber zu, es gab wirklich Szenen, da konnte ich nicht anders und musste einfach herzhaft lachen, was ja bei einer Komödie auch das Wichtigste ist.
Fazit: Gradliniger Handlungsablauf nein – Lachsalven ja!
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