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Weihnachten in Grantchester

Edel Motion VÖ 08.11.19

Ach ja, wie die Zeit vergeht und das Jahr 2019 neigt sich schon langsam den Ende zu. Wer noch nicht weiß, was er auf den Gabentisch legen soll, da kommt hier mit dem Serienspecial „Weihnachten in Granchester“ für Fans der Serie oder für die, die diese Serie kennenlernen wollen, genau das Richtige!
Kürzlich hatte ich ja hier „Staffel 2“ der britischen Serie vorgestellt, die ja eher etwas düster daherkam und auch Pfarrer Sidney Chambers einige Zeit seelisch sehr angeschlagen war und seine Freunde sich große Sorgen um ihn machten. Ein wenig Licht am Ende des Tunnels war dann, dass sich seine geliebte Amanda von ihrem Ehemann getrennte und sie bei ihrer Tante Unterschlupf bekam…

In der gut einstündigen Weihnachtsfolge ist man mittlerweile im Jahr 1954 angekommen und das Fest der Liebe steht kurz bevor. Die Vorbereitungen zum Fest laufen im Pfarrhaus unter der „Leitung“ von Mrs. Maguire auf Hochtouren, so dass der Duft von Weihnachtsgebäck in der Luft liegt. Die Kinder der Gemeinde proben ein Krippenspiel, was recht nervenaufreibend ist….

Die Verbindung zwischen Sidney und der hochschwangeren, in Trennung lebenden Amanda steht unter keinem guten Stern, denn es verstieße gegen den „guten Anstand“ das die beiden ein Paar werden und da gibt es noch viele Hürden zu nehmen….
Einen passenden Kriminalfall gibt es hier auch, von dem ich aber nichts weiter verraten möchte, denn es ist erfrischend, was den Machern der Serie hier „Weihnachtliches“ und Spannendes eingefallen ist und das doch mal ganz anders ist, als was man sonst in „Weihnachtsspecials“ so geboten bekommt.

Ob es noch Hoffnung für Sidney und Amanda gibt, bleibt genau wie die Synchronisation von Staffel 3 abzuwarten, die dann vielleicht Licht ins Dunkel bringt.  Ich habe dieses Serienspecial genossen und kann nur jedem Fan der Serie raten, es nicht zu verpassen!
Fazit: Turbulente Momente in der Vorweihnachtszeit, gewürzt mit einem Kriminalfall á la Grantchester und fertig ist das gut gelungene, sehenswerte Weihnachtsspecial, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

 

 

 

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Candice Fox: Redemption Point

Der Audio Verlag

Vor einem Jahr erschien in bei uns in Deutschland der erste Teil „Crimson Lake“ um das ungleiche australische Ermittler-Duo Ted Conkaffey, einem ehemaligen Detective des Drogendezernats und die Besitzerin einer Privatdetektei Amanda Pharrell. Beide waren in die Fänge der Justiz geraten und haben einige Zeit im Gefängnis verbracht. Den steinigen Weg wieder in Freiheit meistern beide auf unterschiedliche Weise. Im Verlauf bilden sie eine Art „Zweckgemeinschaft“ und sie versuchen auf die eine oder andere Art ihre Undschuld zu beweisen…
Mir hatte die Erzählweise gefallen in der Candice Fox die spannende Kriminalgeschichte aufgeschrieben hat. Ganz besonders die schrille Prviatdetektivin Amanda mit ihren Eigenarten kam bei mir gut an. Nur Ted Conkaffey, dem ehemaligen Drogenermittler fehlte mir etwas der Kampfgeist um seine Unschuld zu beweisen und damit seinen guten Ruf wieder herzustellen…
Zu Beginn von „Redemption Point“ fasst die Autorin ganz ausführlich anhand von Teds Erinnerungen den Fall um Claire Bingley noch einmal zusammen, so dass man gut ins Geschehen eintauchen kann. Allerdings ist das nur im Fall von Ted so, der diesmal auch vordergründig „bearbeitet“ wird, „Amandas Fall“ wird nur am Rande erwähnt.
Während Amanda und Ted in einem Doppelmord recherchieren, taucht der Vater von Claire Bingley bei Ted auf und fordert Vergeltung dafür, was mit seiner Tochter passiert ist. Also bleibt Ted nichts anderes übrig als den wahren Täter für die Vergewaltigung und den versuchten Mord aufzuspüren um nicht nur gegenüber Claires Vater seine Unschuld zu beweisen…
Obwohl diesmal einige Puzzlesteinchen an die richtige Stelle wandern, ist die Spannung diesmal nur mäßig, was ich allerdings auf die zu detaillierte Einleitung in Form der sehr ausführlichen „Rückblende“ auf „Teds Fall“ zurückführen möchte.
Die Aufklärung des Doppelmordes übernimmt fast nur Amanda und der Ausgang  dieses Falls war für mich leider etwas vorhersehbar…
Uve Teschner hat wie im ersten Teil wieder die Lesung übernommen, was eine gute Wahl ist. Besonders wie er es schafft den stimmlichen „Spagat“ zwischen der schrillen Amanda und dem immer noch etwas träge bzw. resigniert daher kommenden Ted zu vollführen, ist hörenswert. Wie bereits erwähnt, weist die Gesamthandlung einige Längen auf, was aber ganz gut durch die gekonnte Lesung von Uve Teschner kompensiert wird. Auch könnte ich mir durchaus noch einen weiteren Einsatz des ungleichen Ermittler-Duos aus Down unter vorstellen.
Fazit: Etwas schwächere, da zu ausführlich erzählte, aber in der Hörbuchfassung durchaus hörenswerte spannende Fortsetzung!

 

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