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American Animals

Ascot Elite VÖ 18.01.19

Dieser Spielfilm  basiert auf einem wahren Kriminalfall, der sich 2004 an einer Universität in Kentucky ereignet hat. Das Besondere an „American Animals “ ist die Kombination aus Realität und Fiktion, die Bart Layton in diesem Film zusammengefügt hat, denn hier treffen die wahren Täter auf ihr durch Schauspieler verkörpertes Spiegelbild, dass sich im Verlauf des Film aber auch wieder vermischt, denn es kommt auch vor, dass Schauspieler und Täter zusammen in einer Szene auftauchen, was man allerdings erst im Nachhinein bemerkt, denn diese Vermischung ist den Mitwirkenden und Machern dieses durchaus sehenswerten und unterhaltsamen Films sehr gut gelungen.
Zum Inhalt:
Der Student Spencer Reinhard bekommt auf einer Führung an seiner Uni einen Einblick in „die Schatzkammer“, wo einige sehr wertvolle Bücher zu bestaunen sind, die allerdings unter Verschluss und strenger Beobachtung einer Mitarbeiterin aufbewahrt werden.
Im Verlauf der Handlung hat Spencer noch drei weitere Mitstreiter. Ohne große Planung, aber mit der Hoffnung und der Aussicht auf den großen Verkaufsgewinn, der Ihnen durch den Kopf geistert – denn es geht hier um einen Millonenwert – machen sie sich ans Werk und wollen die wertvollen Bücher stehlen…
Doch so einfach wie sie es schon oft in Kinofilmen gesehen haben, lässt sich der Coup nicht durchführen und sie  scheitern fast schon in der ersten Runde. Doch aufgeben wollen die Vier nicht…
Tatsächlich geht Einiges schief, aber davon wird hier nicht weiter erzählt, denn obwohl dieser Raubüberfall tatsächlich stattgefunden und die Vier nicht straffrei davongekommen sind, ist die Aufarbeitung dieses wahren Kriminalfall gut gelungen.
Allerdings schüttelt man als Zuschauer  über die Naivität und Unbedarftheit der vier jugendlichen Straftäter doch oftmals den Kopf, aber die haben sich offenbar keine Gedanken darüber gemacht bzw. waren hinterher selbst über den Ausgang der Tat eher erstaunt und überrascht….
Diese Kombi aus Realität, unterschiedlicher Rückerinnerung der Vier an die Tat, Fiktion und die filmische Umsetzung nebst schauspielerischer Besetzung ist gelungen und sehenswert.
Im Bonus-Material kommen übrigen die realen vier Studenten/Straftäter und die ihren Part übernommenen Darsteller erneut zusammen ins Bild und stehen Rede und Antwort und man bekommt einen Blick hinter die Kulissen nebst dem hier schon mal beigefügten Trailer
Fazit: Die Aufarbeitung des realen Kriminalfalls nebst fiktiver Ausschmückung ist gelungen, unterhaltsam und sehenswert!
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