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Amy Gentry: Good as gone

Die gekürzte Lesung des Hörbuchs haben Nellie und Anna Thalbach übernommen.
Im Mittelpunkt der über sieben Stunden dauernden Lesung steht Julie, die als Dreizehnjährige von einem Unbekannten in der Nacht aus dem Elternhaus entführt wurde. Acht Jahre quälende Suche ohne einen Hinweis auf den Verbleib des Mädchens sind von einem Moment auf den anderen vorbei, als Julie plötzlich wieder an der Tür klingelt und Anna, ihrer Mutter gegenübersteht…..
Was war in den acht Jahren mit ihr passiert? Das wird aus Sicht der Mutter und Julie wendungsreich erzählt:
Einige Zeit später, als die Familie einschließlich Julies Schwester Jane, die die Entführung in einem Wandschrank versteckt beobachtet hatte, sich von dem freudigen Schock erholt hat und sich Julie in die Familie langsam wieder einfügt, wendet sich ein Privatdetektiv an die Mutter und schürt Zweifel an der Identität der jungen Frau, die man als Julie freudig in der Familie wieder aufgenommen hat.
Obwohl Anna erst nicht auf diesen furchtbaren Verdacht eingehen will, gibt es doch bei genauerem Hinsehen einige Ungereimtheiten und so stellt sie eigene Nachforschungen an……
Ob es nun die echte Julie ist, die zurückgekehrt ist, dass bleibt lange Zeit wage und wird hier von mir auch nicht entschlüsselt. Anfangs plätschert die Handlung etwas dahin und durch die ständig wechselnden Sichtweisen bzw. Erzählebenen kristallisiert sich die Identität nicht heraus, ganz im Gegenteil, man muss schon genau zuhören um sich nicht in den vielen Namen, die hier auftauchen, zu verheddern.
Besonders der Teil, der die acht Jahre aufarbeitet in denen Julie entführt war,  kommt mir sehr emotionslos rüber, obwohl ihr einige schreckliche Dinge passiert sind.  Auch insgesamt finde ich die Geschichte nicht ganz schlüssig und als Thriller würde ich „Good as Gone“ auch nicht einstufen, dazu verliert sich doch die Spannung in der zu wendungsreichen Erzählung, so dass ich eher von einer traumatischen Familiengeschichte sprechen möchte.
Der Erzählstil der Autorin ist interessant und sehr bildhaft, so dass man Situationen gut vor Augen hat. Doch wie oben bereits erwähnt , muss man genau zuhören, was in den vielen Wendungen in der Erzählung so passiert. Zwar ist es den beiden Vorleserinnen gelungen, hier ein wenig Hilfestellung zu geben, aber so ganz „auffangen“ konnten sie die komplexe Handlung nicht.
Fazit: Trotz guter Vorleserinnen, geht die Spannung in der zu komplexen und wendungsreichen Handlung unter und ist daher nur noch als traumatische Familiengeschichte einzustufen.
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Marie Matisek: Alles Liebe oder Watt!

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Ein Sylt-Roman gelesen von Anna Thalbach, die sicherlich viele aus dem Fernsehen als Schauspielerin kennen. Hier beweist sie, dass sie ganz hervorragend ihre Stimme modulieren kann und ist eine sehr gute Wahl als Erzählerin dieses heiteren Romans.
In Silkes zieht mit ihren beiden Kindern – Jana 17 Jahre und Paul 12 Jahre – auf die Insel Sylt, wo sie ihre neue Stelle als Gemeindepastorin in Horssum antritt. Schon bei der Anreise kommt es zu Komplikationen und durch einen Auffahrunfall lernt sie den etwas blasierten Bauunternehmer Lars Holm kennen.
Während sie sich langsam im verschlafenen Horssum einrichtet und sie mit Oma Grete als Haushälterin – eine patente ältere Dame – und ihrem Enkel, der den Hof betreibt, langsam warm wird, muss sie feststellen, dass niemand anders als der hochnäsige Lars Holm ihr Nachbar ist.
Erstaunlicherweise ist nicht alles friedlich in diesem idyllischen Fleckchen: Es brodelt seit Jahren in der Bevölkerung wegen eines noch nicht gefundenen Erben eines heiß umkämpften Grundstücks.
Über die Jahre ist dieses Areal mittlerweile ein Naturparadies geworden, was den Naturschützer und Schürzenjäger Ommo Wilkes auf den Plan gerufen hat, denn er will verhindern, dass dort ein großer Sportpark entstehen soll, der für den im Ort kaum vorhandenen Tourismus förderlich sein soll.
Während Silke sich langsam einarbeitet und ihre Kinder sich erstaunlicherweise schnell integriert und seitens Jana verliebt haben, muss sich die Pastorin gegen die Avancen des schneidigen Ommo Wilkes wehren. Was ihr schwerlich gelingt und bei einem Volksfest kommt es zu einem öffentlichen Kuss zwischen den beiden, was nicht sonderlich gut bei ihren Kindern und Oma Grete ankommt…
Doch auch Oma Grete hat so ihre Geheimnisse und hinter die kommt Silke durch Zufall, als sie mit ihren Kindern alte Kirchendokumente entdeckt und da könnte es einen Hinweis auf den überall gesuchten Grundstückserben geben……
Es macht Spaß der Geschichte des Hörbuchs „Alles Liebe oder Watt?“ zuzuhören, da die lockere und mit Humor geschriebene Handlung über die Situationen, in die Silke einfach hineintapst,  die Zeit wie im Flug vergehen lässt.
Fazit: Unbeschwert und heiter geht es in diesem Hörbuch zu 
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