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Michael Thode: Das stumme Kind

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Schauplatz des Verbrechens ist ein kleines Dorf in der Lüneburger Heide. Der hier ansässige Kinderarzt Andreas Joost wird in seinem Haus auf sehr brutale Weise getötet. Seine Ehefrau findet ihn leblos in einer Blutlache im Zimmer der gemeinsamen Tochter Anna. Doch wo ist Anna? Eine großangelegte Suche wird nach dem dreizehnjährigen autistischen Mädchen gestartet. Es stellt sich die Frage, ist sie Zeugin der Tat oder auch ein Opfer?
Während der Suche nach Anna kommt es zu einem weiteren Mord. Thomas Wilke, ein umstrittener Rechtsanwalt und guter Freund von Andreas Joost wird in seinem Wohnhaus getötet. Er wird von seiner Haushälterin an Armen und Beinen gefesselt und in einer sehr ungewohnten Kleidung ermordet aufgefunden.
Da sich beide Opfer kannten wird der gemeinsame Nenner für die Morde gesucht, der sich dann nach einiger Zeit herauskristallisiert: Die beiden Männer verband ein düsteres Geheimnis und das heißt Anna!
Wie man aus dem Klappentext des Buches erfährt, ist nach zahlreichen Kurzkrimis, „Das stumme Kind“ nun der erste Kriminalroman aus der Feder von Michael Thode. Und der ist ihm wirklich gut gelungen! Von Anfang an lässt einen dieses Buch nicht mehr los.
Durch den sehr angenehmen flüssigen Erzähl- und Schreibstil kann man der  fesselnden Handlung sehr gut folgen.
Eine kleine Vermutung um was es sich hier handeln könnte, hatte ich nach einiger Zeit,  aber trotz aller Ahnung bleibt die Ungewissheit erhalten und erst zum Ende wird sichtbar, um was für ein kontrovers diskutiertes Thema es geht.
Dieses Erstlingswerk ist wirklich gut gelungen. Die Handlung ist anfangs pikant und offenbart dann menschliche Abgründe in vielerlei Hinsicht. Der Autor verliert sich dabei nicht in Nebensächlichkeiten, sondern die Spannung  und Ungewissheit bleibt bis zum Ende erhalten. Bitte mehr davon!
Fazit: Menschliche Abgründe und knisternde Spannung vereinen sich hier zu einem empfehlenswerten Krimi!
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Die Spione von Warschau

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In diesem Zweiteiler wimmelt es nur so von Spionen. Und wer nun wen ausspioniert , das muss man als Zuschauer erst einmal verstehen, denn der erste Teil von „Die Spione von Warschau“ ist etwas verwirrend und undurchsichtig, was nicht sonderlich spannend ist.
Der Film beginnt 1937 vor dem 2. Weltkrieg im polnischen Warschau. Dort trifft sich der deutsche Herr Uhl mit einer Gräfin zu einem Tete á Tete.  Doch die Dame ist nicht was sie scheint, denn sie ist eine Spionin und soll den guten Herrn Uhl bespitzeln.
Der verwitwete französische Militärattaché Jean-François Mercier bewegt sich als Diplomat in den gehobenen Kreisen und hat einen langjährigen Freund beim polnischen Militär.  Bei einem der abendlichen gesellschaftlichen Treffen begegnet Jean-François der schönen Polin Anna, die für den Völkerbund arbeitet. Beide verlieben sich ineinander, doch es gibt noch einen anderen Mann in Annas Leben nämlich den Russen Max, mit dem sie zusammenlebt und der politisch aktiv ist.
Als Anna sich dann für Jean-François entscheidet, wird Max verhaftet. Anna verdächtig  Jean-François etwas mit der Verhaftung zu tun zu haben und es trennen sich daraufhin ihre Wege….
Mercier vermutet, dass es Hitler bald in Polen einmarschieren wird und die ganze Lage ist deswegen angespannt. Doch kaum einer glaubt seinen Befürchtungen.
Wie bereits erwähnt ist der erste Teil verwirrend und undurchsichtig. Er endet mit einem Schusswechsel  und der Verschleppung von Jean-François……
Zwar kann man der Handlung im zweiten Teil besser folgen und manche Aktionen werden verständlich, aber richtig spannend wird es nicht.
Im September 1929 rollen die ersten deutschen Panzer über die Grenze nach Polen ein und viele Menschen packen fluchtartig ihre Sachen um sich in Sicherheit zu bringen.
Auch Jean-François und Anna finden sich wieder und machen sich auf den Weg nach Frankreich um den Kriegswirren zu entgehen. Sie schaffen es in einen Zug, der aus gutem Grund mit bewaffneten Soldaten gesetzt ist. Kurz vor der Grenze wird der Zug überfallen…..
Fazit: Viele Spione, undurchsichtige Handlung, da bleibt die Spannung auf der Strecke
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Frauke Scheunemann: Winston – Ein Kater in geheimer Mission

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Oliver Kalkofe schlüpft stimmlich in die Rolle von Winston, einem anfangs sehr verwöhnten Perserkater!
Ich hatte bereits das Vergnügen und habe Oliver Kalkofe live auf der Bühne erlebt. Da tourte er aber noch mit seinen Kollegen vom Frühstyxradio und war in einem ganz anderen Genre unterwegs.
Mit Krimis hat er sich ja im Fernsehen bereits durch die „Wixxer-Filme“ einen Namen gemacht und  als Synchronstimme von Garfield, kennt er sich ja schon mit Katzen aus, so dass ich auf das Hörbuch „Winston – Ein Kater in geheimer Mission“ sehr gespannt war.
Aus Sicht von Winston – der durchaus menschliche Züge aufweist – wird die Geschichte erzählt, die ich hier ein bisschen zusammenfassen will:
Mein Name ist Winston Churchill und ich bin eine Perserkatze. Ich lebe im Haushalt von Professor Hagedorn. Seine Haushälterin Olga bereitet mir immer etwas Leckeres zu Essen zu. Ich bekomme kein Futter aus der Dose!      Mauns….
Mal sehen was es heute gibt. Ich schleiche um die Beine von Ol..,  nein das sind nicht Olgas Beine!  Wer ist die fremde Frau in der Küche?

 

Bald stellt sich heraus, dass  die Frau Anna heißt und eine Tochter mit Namen Kira hat.  Als die beiden Frauen in den Haushalt bevölkern wird es turbulent im Leben von Winston, der eigentlich nur seine Ruhe  haben will. Doch das ist nicht so einfach, denn Anna  hat Probleme mit ihrem Exfreund, was dann auch noch die Polizei auf den Plan ruft.
Im Verlauf freundet Winston sich mit Kira an, die ihn dann auch mit nach draußen in den Hof zum Spielen nimmt. Dort lernt Winston Seinesgleichen kennen und muss erfahren, dass sie ihn für hochnäsig halten und nicht unbedingt mit ihm was zu tun haben wollen, bis auf eine schöne Katzendame mit Namen Odette….
Doch ein Ausflug ins Freie nimmt dann für Kira und Winston eine schlimme Wendung, denn durch einen nahen Blitzeinschlag, werden ihre beiden Körper vertauscht und so steckt nun Winston im Körper von Kira und umgedreht. Während sie versuchen das  irgendwie rückgängig zu machen, müssen sie so einige lustige Situation überstehen und ganz nebenbei noch einen Kriminalfall lösen….
Mehr will ich hier nicht verraten, denn obwohl dies Hörbuch eigentlich für Kinder ab 10 Jahren angedacht ist, hat es mir auch als großer Zuhörer viel Spaß bereitet, was natürlich auch mit der gelungenen stimmlichen Besetzung von Kater Winston in Form von Oliver Kalkofe zusammenhängt.  Mauns…

 

Fazit: Winston und Kalkofe sind ein tolles Team und die Geschichte nicht nur für kleine Zuhörer geeignet!

 

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