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Norm, König der Arktis

Wow, hier steppt der Bär bzw. Norm, der Hauptdarsteller in „Norm – König der Arktis„,  ein junger Eisbär, der den „Artic Shake“ erfunden hat. Diesen akrobatischen Tanz führt er bei besonderen Gelegenheiten zu mitreißender Musik auf. Unterstützung erfährt er dabei von den ebenfalls hüpfenden, shakenden und ploppenden Lemmingen…..

Soviel schon mal zur Einstimmung zu diesem einfach rundum gelungenen Animationsfilm!

Dreh- und Angelpunkt ist die Arktis, wo der etwas tolpatische, aber gutmütige Eisbär Norm mit seiner Familie lebt. Die Schönheit und Ruhe dieser einzigartigen Landschaft genießen die dort lebenden Tiere.  Man sieht Karten spielende Elche und Robben, die sich nicht vor Norm fürchten müssen um auf seiner Speisekarte zu landen, denn Norm hat da so seine Schwierigkeiten, das Jagen ist nicht so sein Ding, man sieht ihn eher mit der einen oder anderen Robbe auf dem Arm knuddeln….
Doch diese Idylle wird immer mehr von den anlandenden Touristen gestört. Die können offenbar gar nicht genug von Norm und seinen tierischen Freunden bekommen und strömen zu Hauf in die eisige Kälte.
Im Verlauf der Handlung, sollen dann auch noch Häuser für die Touristen in diese wunderschöne Landschaft gebaut werden….
Ab da reicht es Norm und er macht sich mit einigen Weggefährten auf den Weg nach New York, wo der durchtriebene Immobilienmakler sein Büro hat. Nach einer aufregenden Schiffspassage kommen sie in Amerika an und erleben dann ein großes Abenteuer, dass hier allerdings nicht mehr erzählt wird….., aber hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack in Form des Trailers.
Was soll ich noch zu diesem putzigen, tolpatischen weißen bärigen Helden Norm schreiben, Jung und Alt werden ihn gleich in ihr Herz schließen, da bin ich mir sicher.
Eine kleine Botschaft ist im Film natürlich auch verankert, nämlich dass man die Arktis mit ihrer einzigartigen Natur- und Tierwelt nicht durch Massentourismus zerstören soll!
Fazit: Fetzige, mitreißende Musik, ein shakender, Po-wackelnder Bär nebst „ploppenden“ Lemmingen, das ist ein tierischer Filmspaß, der rundum begeistert und mir bestens gefallen hat.

 

 

 

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Magic of big blue – Geheimnisse der Ozeane

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Wow! Ich bin immer noch ganz fasziniert davon wohin mich diese siebenteilige Unterwasserexpedition geführt hat.  Das Kamerateam ist in  bisher noch unerforschte Unterwasserlandschaften vorgedrungen und hat eindrucksvolles Bildmaterial zusammengetragen.
Auf sieben Kontinenten und deren angrenzenden Ozeane führt diese Dokumentation. Sie erzählt von den unterschiedlichen Lebensbedingungen denen die vielen Tier- und Pflanzenarten ausgesetzt sind beim Kampf ums Überleben. Viele Tiere sind Symbiosen eingegangen um in den teilweise kargen Lebensräumen überhaupt zu existieren.
Hier ein kleiner Einblick in diese magische Unterwasserwelt:
Die Reise beginnt auf dem größten Kontinent der Erde, nämlich Asien.  Dort taucht man ein in die aus Unterseevulkanen entstandenen Inseln. Es sollen über 7000 sein. Die Tiere, die hier leben sind Meister der Tarnung und man muss schon ganz genau hinsehen um die teilweise sehr bizarren Geschöpfe zu entdecken.  Am Meeresgrund haben sich die unterschiedlichsten Korallenformen gebildet und sind zu einem rieseigen Riff zusammengewachsen. Diese Farbenvielfalt und der Artenreichtum sind beeindruckend.  Geisterpfeiffenfische, Harlekinsüßlippen oder auch Fuchshaie leben hier und waren mir zumindest bis dato unbekannt.
Es geht weiter nach Ozeanien, in ein tropisches Unterwasserhöhlensystem, wo man riesige  Tropfsteingebilde zu sehen bekommt.  Hier findet man  am Meeresgrund Überreste aus den Weltkriegen wie z.B. Flugzeugwracks, die von vielen Kleinstlebewesen besiedelt und ihnen als Lebensraum  dient.
Südamerika heißt die nächste Station, wo die Galapagos-Inseln und deren Bewohner den Zuschauer verzaubern. Es weiter nach Kito in den Anden. Sie gilt als höchste Hauptstadt der Welt.  In den angrenzenden Gewässern kommt es zum Kontakt mit Hammerhaien.
Yucatan in Mexiko führt zu den bis heute noch rätselhaften Mayas. In den Gewässern gibt es ein aus Kalkstein bestehendes Unterwasserhöhlensystem mit kathedralenartigen Räumen, wo früher Menschopfer dargebracht wurden und man bei deren Überresten reichen Jadeschmuck gefunden hat.
Beeindruckend waren auch die Bilder aus  der Antarktis. Dort gibt es Eisberge so groß wie manche Länder. Es herrscht ein raues Klima und wer in die Wasserwelt tauchen will muss besondere Vorkehrungen treffen. Riesige Eselspinguinkolonien werden gezeigt und auch das größte Räuber, das dort lebt, nämlich der Seeleopard.  Unter Wasser gibt es riesige Algenwälder und auch durchaus anderes tierisches Leben.
Besonders beeindruckt haben mich die Riesenmantas die durch das Wasser gleiten und die von anderen Fischen als Transportmittel benutzt werden.
Auch die schlafenden Pottwale haben es mir angetan. Wie die das tun, verrate ich hier nicht, denn die Dokumentation „Magic of Big Blue “  ist in meinen Augen eine Meisterleistung, die den Zuschauer in eine magische,  fremde, aber faszinierende Welt entführt, die einen in seinen Bann zieht.
Fazit: Bildergewaltige Reise in eine Unterwasserwelt, die noch lange nachklingt

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