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Arne Dahl: Fünf plus Drei

Piper Verlag

Im September 2016 hatte ich hier den spannenden Page-Turner des schwedischen Erfolgsautors mit dem Titel „Sieben minus Eins“ vorgestellt, wo Arne Dahl sein „neues“ Ermittler-Duo Sam Berger und Molly Bloom präsentierte. Gemeinsam untersuchten die beiden das Verschwinden mehrerer junger Frauen und ermittelten bald in einem komplizierten Fall, der sie tief in ihre eigene Vergangenheit führte…
Dann erschien genau ein Jahr später das nächste Buch der Reihe mit dem Titel „Sechs mal Zwei“, wo Sam Berger und Molly Bloom in dem „großen weißen Nichts“ untergetaucht waren, da ihr vorheriger Fall in Geheimdienstkreisen für reichlich Wirbel gesorgt hatte…
Fand ich Band 1 noch sehr spannend, verlangte Band 2 mir doch einiges ab, da viele offene Fragen aus dem ersten Teil nicht beantwortet wurden und die Rahmenhandlung dadurch etwas undurchsichtig und verworren erschien, aber trotz allem sehr spannend aufgeschrieben war.
Nun ist endlich der dritte Band mit dem Titel „Fünf plus Drei“ erschienen und dieses Buch nimmt handlungsmäßig wie erhofft Bezug auf Teil 1 und 2 und ist wieder ein sehr spannender und „actionreicher“ Page-Turner geworden, in dessen Geschehen man gleich wieder problemlos eintauchen kann.
Aktuell ist Sam Berger anfangs allein im Einsatz, da Molly Bloom im Krankenhaus liegt….
Sam steht im Verdacht einen Mord begangen zu haben und daher kann nur verdeckt agieren, aber sein Einsatz wird dann sehr wichtig, denn eines der Frauen, die im ersten Teil der Reihe entführt wurden, ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Nur Sam verfügt über spezielle Kenntnisse in diesem Fall um die Frau aus den Fängen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Carsten zu befreien, was ein sehr schwieriges Unterfangen ist…..
Und was dieser Handlungsteil mit einem geplanten terroristischen Anschlag in Schweden zu tun hat und welche Figuren aus anderen Büchern des Autors hier einen kurzen Auftritt haben, das sollte jeder Fan spannungsgeladener Literatur selbst herausfinden! Ich für meinen Teil habe diesen bis zum Schluss fesselnden Thriller genossen und gern gelesen, so dass ich ihn nur weiterempfehlen kann!
Fazit: Buch Nr. 3 der Reihe – die hoffentlich hier nicht zu Ende ist – überzeugt wieder durch fesselnde Spannung bis zum Schluss, so dass ich hier nur meine Leseempfehlung aussprechen kann!

 

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Arne Dahl: Sechs mal Zwei

Ein Jahr ist vergangen und Arne Dahl präsentiert mit „Sechs mal zwei“ nun die Fortsetzung von „Sieben minus Eins“, wo sich Sam Berger und Molly Bloom als neues Ermittler-Duo vorstellte.
Hatte ich damals von einem spannenden Page-Turner gesprochen, muss ich diesmal sagen, mich hat die Fortsetzung anfangs eher verwirrt. Arne Dahl verlangt diesmal seinen Lesern einiges ab, denn man kann nie richtig sagen, handelt es sich um die Realität, Beobachtungen Dritter, drogenumnebelte Eingebungen, Identitätsklau bzw. wem kann Sam Berger noch vertrauen, selbst seine Kollegin Molly scheint nicht mit offenen Karten zu spielen…
Zum Inhalt: Die aus dem Polizeidienst ausgeschiedenen Ermittler Sam und Molly sind in der unendlichen schneebedeckten Weite untergetaucht, denn ihr vorheriger Fall hat in Geheimdienstkreisen für Wirbel gesorgt.
Sams ehemalige Kollegin und mittlerweile in höherer Position tätige Kommissarin der Stockholmer Polizei Desiré Rosenkvist bekommt einen an sie persönlich gerichteten  merkwürdigen Brief, der mitten im Satz aufhört. Die Absenderin ist als Querulantin und Verschwörungstheoretikerin den Ermittlungsbehörden hinlänglich bekannt, aber einige Stellen im Brief machen die Kommissarin stutzig und sie kontaktiert Sam und Molly um sie als „Außenstehende“ zu engagieren, denn die Briefeschreiberin fühlt sich bedroht, sie hört merkwürdige Geräusche aus ihrem Keller,  hat aber auch Kenntnisse über nicht in den Medien bekanntgegebene Details von teils ungeklärten Mordfällen….
Sam und Molly sollen sich selbst einen Eindruck von der Briefeschreiberin machen und herausbekommen, ob sich tatsächlich jemand in ihrem Keller „eingenistet“ hat. Bei einem Ortstermin kommt es dann zu einem folgenschweren Zwischenfall, der zu einem Blutbad führt…
Da bereits ein Jahr vergangen ist nachdem ich den Debüt-Thriller mit Begeisterung gelesen habe, fiel mit der Start in die aktuelle Handlung etwas schwer, denn mir waren die Handlungsabläufe aus dem ersten Buch nicht mehr so präsent  und der Autor hilft da auch nicht wirklich weiter.  Auch wenn das Geschehen im Buch etwas undurchsichtig und verworren erscheint, hat es aber doch etwas Fesselndes, das einen am Lesen hält. Besonders die Landschaftsbeschreibungen lassen einen frösteln und so eine „Kälte“ durchzieht auch das gesamte Buch. Es gibt einen gewissen Abschluss im Fall der „Briefeschreiberin“, der allerdings den beiden Ermittlern einiges abverlangt und nicht nur zu körperlichen Blessuren führt…
Aber es bleiben am Ende doch noch viele Fragezeichen stehen, weswegen ich davon ausgehe, dass das aktuell vorliegende zweite Buch aus der Reihe nur eine Art „Zwischensequenz“ ist und im Buch Nr. 3 (davon gehe ich ganz stark aus!) dann eine Aufarbeitung erfolgt….
Fazit: Das zweite Buch mit Berger und Blom wirft mehr Fragen auf als es Antworten gibt, weswegen ich von einer „Zwischensequenz“ der Buchreihe ausgehe, es ist aber trotzdem fesselnd geschrieben und verlangt unbedingt nach einer baldigen Fortsetzung!

 

 

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Arne Dahl: Sieben minus Eins

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Arne Dahl präsentiert in „Sieben minus eins“ sein neues Ermittler-Duo, das sich aber erst im Verlauf der Handlung herauskristallisiert.
Das Buch beginnt Sonntag, den 25.Oktober, 10.14 h und man ist gleich mitten im Geschehen, denn Kriminalkommissar Sam Berger vermutet in einer abgelegenen Hütte, die unlängst spurlos verschwundene Ellen Savinger. Mit mehreren Kollegen versucht er ins Innere der Hütte zu gelangen, was allerdings kein leichtes Unterfangen ist, denn irgendetwas bremst den ersten Beamten aus, der schwer verletzt auf die Veranda zurückwankt….
Als sie sich dann endlich Zugang ins Innere verschafft haben, kommt es Sam Berger so vor, als wenn sie in einen tiefen dunklen Schlund hineingehen. Unter einer Luke entdecken sie den Eingang zu einem Kellerlabyrinth, das auf den ersten Blick leer zu sein scheint, aber der Gestank, der ihnen entgegenschlägt, muss irgendwo herkommen und dann stoßen sie auf jede Menge Blut….
Zwar wird keine Leiche gefunden, aber Sam Berger ist der Ansicht, dass es sich bei der Vermissten Ellen Savinger nicht um das erste Opfer handelt, sondern dass hier ein Serientäter am Werk ist. Doch mit seiner Meinung ist er allein und besonders sein Chef mag die Alleingänge in Sachen Ermittlungen gar nicht und er hat ihn auf dem Kieker und droht mit Konsequenzen.
Doch Sam gibt nicht auf, denn er erkennt Zusammenhänge und findet Spuren, die ihn dann gedanklich auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit bringt, wo es zu einem Zwischenfall gekommen ist, den er lange Zeit versucht hat zu verdrängen…
Im Verlauf der Handlung taucht dann Molly Blom auf, mit der am Ende des Buches Sam Berger dann besagtes Ermittler-Duo bildet. Wie es zu diesem Zusammenschluss kommt, wird hier nicht erzählt, dazu ist die ganze Handlung zu spannend, unvorhersehbar und mit vielen Wendungen angereichert. Das Buch liest sich flüssig und ist so geschrieben, dass man ganz schnell ins Geschehen abtaucht und die Handlung gebannt verfolgt, so dass Seite um Seite dahinfliegt, was mir schon oft bei den Büchern von Arne Dahl passiert ist. Da dies Buch noch einige Fragen offen lässt, kann ich es kaum erwarten, wann das Team seinen nächsten Einsatz hat!
Fazit: Arne Dahl ist ein Meister seines Fachs und er hat hier erneut einen spannenden und wendungsreichen Page-Turner geschrieben, dessen neues Ermittler-Duo hoffentlich bald wieder zum Einsatz kommt!

 

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Arne Dahl: Hass

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Mit diesem Buch heißt es Abschiednehmen von der Opcop-Gruppe um Paul Hjelm!
Doch bevor es soweit ist, passiert noch eine Menge und aus vielen Handlungssträngen kristallisiert sich dann ein Horrorszenario, dass man nur hoffen kann, das es reine Fiktion ist, obwohl ich mir doch an manchen Stellen denken könnte, was Arne Dahl hier aufgeschrieben hat, könnte in absehbarer Zeit Forschern tatsächlich gelingen, denn wer weiß schon genau was in geheimen Forschungslaboren so alles herumexperimentiert wird und da ist die menschliche DNA sicherlich kein Tabu. Und auch wie in diesem Buch klar und deutlich wird, wenn Geld da ist und ein Käufer sich für ein Produkt interessiert, können so einige unvorstellbare Dinge passieren.
Ich weiß, dass ich hier in Rätseln spreche, aber ich will auf gar keinem Fall zu viel vom Inhalt des Buches „Hass“ preisgeben, denn dann nähme ich ja dem Leser die Spannung und den Genuss diesen fesselnden Thriller zu lesen.
Wer die vorherigen Bücher gelesen hat, der weiß dass in „Neid“ am Ende eine Bombe explodiert ist. Ein Handlungsstrang in diesem Buch ist jetzt die Aufarbeitung warum Donatella Bruno sterben musste und wer für das Attentat verantworlich ist.
Ein weiterer Teil befasst sich mit einem Hackerangriff auf eine Stockholmer Firma, die sich mit Genforschung befasst. Diese Ermittlungen führen einige Mitglieder der Opcop-Gruppe nach China, wo sie dann auf einen chinesischen Polizisten treffen, der etwas undurchsichtig ist und sie nicht genau wissen, inwieweit sie ihm trauen können.
Auf einer Südseeinsel taucht plötzlich eine Drohne auf, die den geheimen Unterschlupf zweier Bewohner auskundschaftet und dann alles in Schutt und Asche legt…..
Ein Teil der Gruppe befasst sich mit dem Verschwinden zweier Mitglieder und diese Ermittlungen führen zur italienischen Mafia und die hat anscheinend neue Strukturen um ihre Machtverhältnisse zu verbreiten und in einem abgelegenen, kaum bewohnten Teil Italiens kommt es dann zu einem Showdown, der schon ein wenig in Richtung Sci-Fi geht, da Paul Hjelm & Co.  es hier mit einem ganz speziellen Gegener zu tun bekommen…
Arne Dahl hat hier den Schlussakkord der Opcop-Gruppe mit einem spektakulären Showdown enden lassen und auch diesmal fügen sich viele kleine Teile zu einem großen Etwas zusammen, dass einem zu denken geben sollte und man nur hoffen kann, dies ist Fiktion und nicht der Realität entsprungen.
Fazit: Dieser Schlussakkord mit seinem spektakulären Showdown klingt noch lange nach, doch man kann sich ihm auch nicht entziehen, dazu ist dieser Thriller einfach zu fesselnd und diese Spanung sollte man unbedingt genießen.
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Arne Dahl Vol 2

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Zwei Jahre mussten die deutschen Fans warten bis sie die weitere Verfilmung der Bücher von Arne Dahl über die A-Gruppe zu sehen bekommen.
Aber das lange Warten hat sich gelohnt. „Arne Dahl Vol. 2 “ beinhaltet die Teile „Rosenrot“ und Tiefer Schmerz“.
Beide Teile haben eins gemeinsam, jeweils ein Mitglied der Gruppe (in Rosenrot ist es Kerstin Holm und in Tiefer Schmerz Arto Söderstedt) wird mit seiner schmerzlichen Vergangenheit konfrontiert.
Hier kommt ein kleiner Einblick in „Rosenrot“:
Während eines Polizeieinsatzes  kommt es zu der Erstürmung einer Wohnung, in der  illegale Einwanderer vermutet werden. Es fallen Schüsse, wobei dann einer der aus Afrika stammenden Männer von einem Polizisten getötet wird. Dieser gibt an in Notwehr geschossen zu haben,   doch bald kommen Zweifel am Tathergang auf. Das Brisante an der ganzen Sache kommt dann erst bei der Identifizierung des Toten zum Vorschein, denn er war der Sohn eines führenden Politikers. Aber warum er sich illegal in Schweden aufhielt und als Reinigungskraft bei einem großen Pharmaunternehmen arbeitete, muss von den Mitgliedern der A-Gruppe erst einmal untersucht werden,  genau wie der genaue Tathergang, weswegen Kerstin Holm und Paul Hjelm die Befragung des Schützen übernehmen, der sich dann als Jemand aus Kerstins Vergangenheit herausstellt…….
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In „Tiefer Schmerz“ wird die A-Gruppe zu einem brutalen Mord auf einen Friedhof gerufen. Dort hat man einen alten Mann an den Beinen aufgehängt und ihm einen langen Metallstift durch den Kopf gebohrt.
Der anfängliche Verdacht richtet sich gegen eine Gruppe junger Randalierer, die den Friedhof auf mehrfache Weise geschändet hat. Doch die Ermittlungen müssen noch sehr ausgedehnt werden, denn ein weiterer bizarrer Mord an einem Zuhälter wird von der A-Gruppe übernommen und führt Arto Söderstedt nach Italien und Deutschland, wo er dann mit Jemanden aus seiner Vergangenheit konfrontiert wird…..
Neben den beiden Vergangenheitsbewältigungen von Holm und Söderstedt wird hier in den beiden Fällen wieder größtenteils auf Kopfarbeit gesetzt und die A-Gruppe hat viel zu recherchieren. Neben der beruflichen Ermittlerarbeit kommt aber das Privatleben nicht zu kurz und an der einen oder anderen Stelle knistert es gewaltig im zwischenmenschlichen Terrain. Doch dieser Einblick lenkt nie von den Mordermittlungen ab und passt sich sehr gut ins Geschehen ein.
Auf der Blu-ray gibt es die TV- und die Uncut-Version, die um einiges länger ist und die ich genossen habe. Hoffentlich müssen wir deutsche Fans nicht wieder so lange warten, bis die nächsten Teile synchronisiert sind, denn wie mir Arne Dahl jüngst selbst bei einer Lesung zu seinem Buch „Zorn“ verraten hat, sind in Schweden bereits alle Bücher verfilmt worden.
Fazit: Spannende gelungene Fortsetzung der Verfilmung der Arne-Dahl-Krimis
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Arne Dahl: Der elfte Gast

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Wer Krimis liebt, der kennt die Bücher über die A-Gruppe mit Paul Hjelm und Co. und kann sich sicherlich auch daran erinnern, dass sich diese Gruppe getrennt hat.
Ein Jahr ist vergangen, die Mitglieder der ehemaligen A-Gruppe sind überall hin verstreut und gehen anderen Aufgaben nach oder sind im Ruhestand.
Da bekommen auf einmal alle eine Einladung zu einem Wiedersehen. Die Formulierung des Schreibens ist etwas geheimnisvoll und wage und nicht unterschrieben, so dass der Gastgeber bzw. Gastgeberin lange Zeit im Dunkeln bleibt.
Nachdem Arto Söderstedt mit seinem Minibus alle Ehemaligen eingesammelt hat und die Freude groß ist über das Wiedersehen, endet die Fahrt dann vor einem beeindruckenden Herrenhaus,  fernab von der Zivilisation und sie alle fühlen sich in eine andere Zeitepoche versetzt. Über eine große Marmortreppe gelangen sie mit ihrem Gepäck ins Innere. Eine imposante Halle mit zwei in entgegengesetzte Richtung weisende Treppen ist nur durch Kerzenlicht beleuchtet.
Nur ein in verschnörkelter Handschrift abgefasstes Schild steht zur Begrüßung da und verkündet man solle sich in einer Stunde im Speisesaal einfinden…..
So, ab hier sollte man sich noch einmal vor Augen führen, dass auf dem Bucheinband „Roman“ steht und nicht wie sonst „Thriller“.
Zwar ist die ganze Einladung mysteriös und jeder denkt vom anderen er habe die Einladung und das ganze Essen arrangiert, doch das Buch heißt ja „Der elfte Gastund der erscheint erst fast ganz am Ende und bevor er seine Identität lüftet, erzählt er eine Geschichte….
Ein wenig enttäuscht war ich schon, dass es hier keinen richtigen Kriminalfall zu entschlüsseln gab, aber nichtsdestotrotz ist dieses Buch sehr informativ und man erfährt wie es im Leben der A-Gruppen-Mitglieder weiter gegangen ist. Das Buch ist auch so geschrieben, dass man als Leser immer noch denkt, gleich passiert etwas Unvorhergesehenes und überlegt wer denn der Initiator dieser Wiedersehensfeier ist.
Entschädigt wurde ich dann aber doch noch durch die Geschichte des elften Gastes, der eine spannende Zeitreise zu erzählen weiss.
Fazit: Überraschungsgast erzählt spannende Geschichte!
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Mordskalt

 

Mordskalt von Liza Marklund

Vier auf einen Streich könnte man auch sagen, denn man bekommt bei der „Mordskalt“ – CD-Sammlung von den vier Krimiautoren Arne Dahl, Jo Nesbro, Fred Vargas und Liza Marklund Geschichten präsentiert, die u.a. von Axel Milberg oder Boris Aljinovic vorgelesen werden, was eine gute Wahl ist. Zwar sind es nicht die neuesten Krimis der Autoren, doch um die einzelnen  Autoren und deren Schreibstil kennenzulernen, ist die CD-Sammlng „Mordskalt“ eine gute Möglichkeit sich für den einen oder anderen zu entscheiden.
Da alles Kurzgeschichten sind, möchte ich hier nicht allzu viel vom Inhalt vorwegnehmen und den Hörern die Spannung nehmen, aber ein kleiner Einblick ist ja gestattet:
Arne Dahl: Das dritte Auge
Die Handlung spielt in Mexico. In und auf den Straßen wird gefeiert und deswegen können später auch die Befragten keine übereinstimmenden Aussagen machen, denn dazu ist zu viel los.  In diesem Trubel wird ein zerlumpter Mann überfahren.  Vieles deutet auf einen Unfall hin, doch dann wird bei der Obduktion eine merkwürdige Entdeckung gemacht…..
Liza Marklund: Der Holzdieb
Annika Bengson kennt den alten Gustav schon ihr ganzes Leben und sie hat von ihm sehr viel über die Bäume ihrer Heimat erfahren. Denn er konnte gute Geschichten darüber erzählen. Doch jetzt ist er bereits alt und aus diesem Grunde ist er auch nicht mehr so schnell auf den Beinen um den Holzdieb zu stellen, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt…..
Jo Nesbro:  Serum
Hier möchte ich nur so viel zu sagen, dass die Moral von der Geschichte ist, dass Kinder manchmal doch ihren Eltern bessern zuhören sollten. Dieses Hörbuch wird perfekt besetzt von Axel Milberg vorgetragen.
Fred Vargas: Mörderische Briefe
Dies Hörbuch liest der „Tatort-Kommissar“ Boris Aljinovic, was auch wieder toll besetzt ist, denn eigentlich hätte er ja dem unbekannten Briefeschreiber, der in diesem Krimi sein Unwesen treibt, selbst auf die Spur kommen können, denn die sind an einen Kommissar gerichtet, der aber wegen der Art und Weise der Schriftstücke lange Zeit im Dunkeln fischt.
Fazit: Nicht mehr ganz neue, aber immer noch sehr spannende Krimierzählungen
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