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Dirty Dancing – 30 th Anniversary Edition –

Wie doch die Zeit vergeht! 30 Jahre ist es her, dass dieser Kultfilm in die Kinos kam und ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie oft insgesamt kann ich nicht mehr sagen, unzählige Male,  denn manche Filme begleiten einen ein Leben lang…..
Zum 30. Jahrestag des Films ist jetzt die „Dirty Dancing – 30th Anniversary Editon –“ erschienen. Neben dem Spielfilm selbst gibt es reichlich Bonus-Material auf der DVD,  wo u.a. die Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und natürlich die beiden Hauptdarsteller Patrick Swayze  und Jennifer Grey zu Wort kommen.

Schon wenn die ersten Takte von (I’ve Had) The Time of My Life von Jennifer Warnes und Bill Medley oder Hungry Eyes von Eric Carmen erklingen, summt man unweigerlich mit und ich erinnere mich sofort an diesen Tanzfilm.  Und da ich gerade die bekannten Songs des Film erwähne, darf natürlich auch She’s like the Wind gesungen von Patrick Swayze nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1963 und Mr. und Mrs. Houseman nebst ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Lisa und Frances (Jennifer Grey), genannt „Baby“  sind auf den Weg ins Feriendomizil. Dort herrscht reges Treiben u.a. wird getanzt. Um die Gäste zu animieren auch zu tanzen bzw. Tanzen zu lernen zeigen die beiden Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) und Penny was sie so drauf haben.

Abends streift Baby durch Resort und landet auf einer Party der Angestellten, wo es heiß her geht,  denn dort wird richtig dirty getanzt. Johnny und Baby lernen sich kennen und kommen sich bei einem Tanz näher…

Durch widrige Umstände fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt mit Johnny aus. Nun muss schnellstmöglich eine neue Partnerin für ihn her. Baby springt kurzer Hand ein, ohne ihre Eltern darüber zu informieren.  Ab jetzt heißt es für sie Üben, Üben, Üben, denn um so zu Tanzen wie Johnny und Penny, ist harte Arbeit!
Während Johnny und Baby viel Zeit miteinander verbringen, verlieben sie sich ineinander, was allerdings für Johnny dann weitreichende Konsequenzen hat und ganz besonders Babys Vater ist nicht sonderlich erbaut vom Umgang seiner Tochter und verbietet ihr den Kontakt mit ihm…..

Leider verstarb Patrick Swayze ja bereits 2009, aber sein Charme und seine Tanzbegeisterung ist mit diesem Film ein für alle Mal in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. Auch brachte ihm dieser Film reichlich Ruhm ein, Jennifer Grey hatte kurze Zeit nach dem Film eine Gesichts-Op mit negativen Folgen und sie verschwandt aus dem Filmgeschäft……
Auch nach 30 Jahren verzaubert und begeistert einen dieser Film immer noch, Textpassagen wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“ oder auch „Mein Baby gehört zu mir“ fallen mir sofort bei der Erwähnung des Filmtitels ein. Durch Tanzeinlagen, die tolle Musik und seine charmanten Darsteller ist er ist zum Kultfilm avanciert und ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut!
Fazit: Dieses Film-Traumpaar hat sich in die Annalen der Filmgeschichte getanzt und Dirty Dancing zum Kultfilm werden lassen, der auch nach 30 Jahren seinen Charme nicht verloren hat. Kult bleibt eben Kult, komme was da wolle!

 

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Barbara Wendelken: Ihr einziges Kind

Dies ist der dritte Einsatz von Nola van Heerden, die mit ihrem Kollegen Renke Nordmann als Ermittlerin bei der Polizei in Ostfriesland arbeitet. Die ersten beiden Einsätze der Kommissare in „Das Dorf der Lügen“ und „Die stille Braut“ hatten es in sich und die Autorin hat den Leser bis zuletzt „zappeln“ lassen um hinter die Auflösung des jeweiligen Kriminalfalls zu kommen, was mir sehr gut gefallen hat und ich die Bücher in die Kategorie  „Page-Turner“ eingeordnet habe.
Im Voraus kann ich zu „Ihr einziges Kind“ nur sagen, Frau Wendelken ist es wieder hervorragend gelungen den Leser zu fesseln und im Ungewissen zu lassen, denn erneut erfolgt erst ganz zum Schluss die Auflösung des Falls!
Renke Nordmann bekommt auf dem Polizeirevier in Martinsfehn einen merkwürdigen Anruf von Dr. Cord Cassjen, der den Kommissar bittet, so schnell wie möglich zu ihm nach Hause zu kommen und dann abrupt das Telefonat mit den Worten beendet: „Vielleicht ist etwas Schlimmes passiert….“
Dr. Cassjen ist völlig aufgelöst als Renke beim Haus der Familie eintrifft, denn der sieben Tage alte Sohn von Cord und Silvana ist verschwunden….
Eine Entführung vermutet Cord Cassjen nicht, denn seine Frau Silvana hat den kleinen Caspar „verlegt“ bzw. sagt sie, dass sie ihn weggebracht habe, aber sie weiß nicht mehr wohin. Außerdem spricht sie davon, dass „er ihn geholt hat, denn er könne durch Wände gehen“……..
Als Nola van Heerden bei der Familie Cassjen eintrifft, versucht sie der psychisch auffälligen Frau einen Hinweis auf den Verbleib des kleinen Jungen zu entlocken, doch es kommen nur unverständliche Sätze aus ihr heraus…
Durch den Einsatz von Spürhunden wird dann nach geraumer Zeit das Baby unversehrt  „wiedergefunden“, doch Nola ist sich sicher, hier im Haus ist sie nicht das letzte Mal gewesen…
Und leider soll sie rechtbehalten, denn bald darauf ist Cord Cassjen tot und Silvana nebst Baby ist verschwunden………
Wie bereits oben erwähnt, wird erst ganz am Schluss alles aufgelöst. Bis dahin gibt es reichlich viel zu ermitteln, denn es passiert einiges im sonst so idyllischen Martinsfehn und einige Mitglieder der Familie Cassjen benehmen sind auffällig und machen daher die Ermittlungen nicht einfacher. Es kommen Dinge zu Tage, die immer wieder geschickte Wendungen in der Handlung hervorrufen, so dass man als Leser gar nicht anders kann als Seite um Seite weiter zu lesen, so fesselnd ist die Geschichte aufgeschrieben. Echt klasse! Bitte mehr davon!
Fazit: Spannung pur bis zur letzten Seite! Page-Turner Nr. 3 der Autorin sollte man sich nicht entgehen lassen!

 

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Catherine Shepherd: Krähenmutter

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Ich freue mich immer, wenn ich auf mir vorher unbekannte Autorinnen und Autoren stoße, die was von ihrem „Handwerk“ verstehen und Catherine Shepherd zählt für mich auf jeden Fall dazu!
Von Anfang bis Ende herrscht in „Krähenmutter“ eine angespannte Atmosphäre bzw. Ungewissheit vor. Dem Leser werden zwar Verdachtsmomente präsentiert, die sich dann aber schnell verflüchtigen und wenn man meint auf der richtigen Spur zu sein, wendet sich das Blatt und ganz besonders das Finale ist in keinster Weise vorhersehbar, was ein ganz großer Pluspunkt ist, denn so bleibt die Spannung bis zu Schluss erhalten, was mir gut gefallen hat!
Aus zwei Sichtfenstern wird die Geschichte erzählt, was sehr geschickt gemacht ist, denn zum einen stellt sich hier die engagierte und in der Kindheit selbst Opfer eines Verbrechens gewordene Ermittlerin Laura Kern vor und der Leser lernt „Baby“ kennen, einen Jungen, der im Verlauf der Handlung noch einen besonderen Auftritt hat…
Laura Kern arbeitet in Berlin beim LKA als Ermittlerin auf dem Gebiet Geiselnahmen und Entführungen. Mit Max Hartung bildet sie ein gutes Team, was auch noch durch persönliche Sympathie unterstrichen wird. Die beiden sollen im Entführungsfall des Säuglings Henri Nussbaum ermitteln.  Die junge Mutter war kurze Zeit abgelenkt als sie in einer Kosmetikabteilung eines Supermarktes einen Lippenstift ausprobierte und Baby Henri währenddessen im Kinderwagen schlief. Als sie wieder nach ihm schaute, war der Kinderwagen spurlos verschwunden. Die Brisanz an der Sache ist, dass Henris Vater wohlhabend ist, Verbindungen in höhere Kreise hat und zudem ein Unternehmen besitzt, dass in der Security-Branche tätig ist.
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen und man auf eine Lösegeldforderung wartet, rückt Henris Vater selbst durch sein eigenartiges Verhalten in den Dunstkreis der Fahnder. Als dann endlich die Lösegeldforderung eintrifft und Henris Vater das Geld übergeben will, verschwindet auch er spurlos. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und dann wird wieder ein Baby entführt….
Mehr darf man nicht verraten von diesem gelungenen, ganz unblutigen, aber besonders spannenden Krimi. Die Figuren sind gut beschrieben und auch das Trauma aus Laura Kindheit ist sehr geschickt in die Handlung eingewoben. Besonders dass sich eigentlich erst ganz zum Schluss die Nebel um die verschwunden Babies lichten, hat mir gut gefallen und auch wie die Tat erklärt wird, macht Sinn und ist gut nachvollziehbar. Ich kann nur hoffen, dass es weitere spannende Fälle um Laura Kern gibt, die nicht allzu lange auf sich warten lassen!
Fazit:  Den Namen der Autorin sollte man sich unbedingt merken, denn sie versteht es ihre Leser mit einem rundum gelungenen spannenden Thriller zu fesseln, der sogar ohne Blutvergießen auskommt! Bitte mehr davon!
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Sophie Hannah: Das Schweigen der Kinder

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Es hier um ein sehr bewegendes Thema, nämlich um „plötzlichen Kindstod“. Im Buch geht es um Frauen, die wegen Mordes an ihren Babys im Gefängnis landen, obwohl sie immer ihre Unschuld beteuerten und sie dann in Berufungsprozessen doch freigesprochen werden, da die Gutachter dann zu dem Schluss gekommen sind, dass es sich um eine natürliche Todesursache gehandelt hat.
Eine Organisation, deren Mitglied der Dokumentarfilmer Laurie Natrass ist, unterstützt diese Frauen. Natrass ist dabei einen Dokumentarfilm über drei dieser Frauen anzufertigen, was ihm ein großes Anliegen ist. Doch plötzlich gibt er die Fertigung dieses Films an seine Kollegin Fliss Benson ab, was für sie eine große Überraschung ist und zu einer großen Herausforderung wird, denn Helen Yardly, eine der freigesprochenen Mütter wird ermordet und bei Fliss gehen merkwürdige Karten mit Zahlenreihen ein, die sie vorerst in den Papierkorb wirft, da sie keine Ahnung hat, was sie damit anfangen soll. Am Ende ist sie dann klüger, denn jemand wollte ihr damit eine wchtige Botschaft schicken….
Das Buch ist so aufgemacht, dass man anfangs den Eindruck hat, dies ist ein Tatsachenbericht. Doch dem ist nicht so, wie man dann am Ende erfährt. Allerdings war das Lesen von „Das Schweigen der Kinder“ für mich eine echte Herausforderung, denn der Schreibstil der Autorin ist etwas verwirrend, da sie von einem Handlungsstrang zum nächsten hin- und herschwenkt. Außerdem wird man mit medizinischem Diagnosen, Meinungen, Gutachteräußerungen und Ermittlungen aus zwei Richtungen bombardiert und dann bekommt man auch noch Gedankengänge und Mutmaßungen präsentiert, dass einem der Kopf schwirrt….
Die Spannung, die ich mir für einen wie auf dem Cover vermerkten „Psychothriller“ erwarte, habe ich hier vermisst und ich habe nur aus einem Grunde durchgehalten und dieses Buch zu Ende gelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wer denn nun der Mörder war. Und auch hier hatte ich so meine Schwierigkeiten, denn die Beweggründe, die hier angeführt wurden, konnte ich kaum nachvollziehen…
Fazit: Schade, einen Psychothriller konnte ich hier nicht entdecken und auch der rote Faden in der Story war sehr verborgen

 

 

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Letzte Spur Berlin – Staffel 2

 

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Unter weiter geht die Fahndung in Berlin nach vermissten Personen.
Nachdem die erste Staffel nur sechs Folgen hatte, beinhaltet  „Letzte Spur Berlin – Staffel 2 “ zwölf spannende Teile.
Die Besetzung der LKA-Abteilung unter der Leitung von Oliver Radek ist so geblieben und die Handlung ist wieder eine gelungene Mischung aus spannenden Vermisstenfällen und kleinen Einblicken ins Privatleben der Ermittler.
Die Fälle sind gut nachvollziehbar und wie im richtigen Leben geht nicht immer alles gut aus. So kommt es zu sehr intensiven und kritischen Situationen, so dass auch Fäuste fliegen und die Schusswaffen zum Einsatz kommen.
Alle zwölf neuen Fälle haben eins gemeinsam, neben den Hauptdarstellern sind auch die anderen Rollen mit sehr gut ausgesuchten Schauspielern besetzt, was noch mehr den Unterhaltungswert dieser Serie unterstreicht.
Bei den vermissten Personen handelt es sich z.B. um einen aufstrebenden Politiker, der zwar freundlich von den Plakaten lächelt, aber wenn es um einen hohen Posten geht, auch nicht immer ganz saubere Mittel einsetzt um an die Macht zu kommen.
Aus einem Jugendcamp verschwinden bei einem Weg zum Einkaufen der Camp-Leiter und zwei Mädchen. Bei der Suche wird es dann haarig, es gibt einen Toten und eine der Mädchen wurde entführt und irgendwo in einer Kiste mit wenig Luft vergraben….
Des Weiteren verschwinden eine Polizistin, die einen gewalttätigen Ehemann hat, eine Primaballerina, die gestalkt wird, eine Braut, die anscheinend einen Identitätswechsel vollzogen hat und ganz besonders unter die Haut geht das Verschwinden eines Babys, deren Mutter augenscheinlich mit dem Kind überfordert ist, aber wie in den anderen Fällen auch, ist nicht immer der Ersteindruck der richtige, sondern die vier Ermittler müssen oft sehr tief graben um an des Rätsels Lösung zu kommen, warum ein Mensch von jetzt auf gleich verschwindet…
Fazit. Auch nach der zweiten Staffel ist hoffentlich nicht Schluss, denn diese Krimi-Serie ist eine Wohltat in der deutschen Serienlandschaft und man möchte noch weitere Fälle sehen.
 
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