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Paddington 2

Studiocanal VÖ 26.03.18

Das Warten hat ein Ende und nun gibt es mit „Paddington 2“ fürs Heimkino, die ersehnte Fortsetzung der Buchverfilmung „Paddington“ des britischen Kinderbuchautors Michael Bond.  Widmete sich der erste Film „Paddington“ noch den „Kinderjahren“ des kleinen Bären mit den guten Manieren und erzählte wie er nach London kam und bei der Familie Brown ein neues Zuhause bekommt, ist er nun bereits in der Wohngegend der Browns gut bekannt und er hat Kontakt zu vielen Menschen, die ihm während seines täglichen Lebens begegnen und seine liebenswerte Art mögen.
Bald feiert Paddingtons Tante Lucy ihren 100. Geburtstag und da will er ihr ein ganz besonderes Geschenk machen. Es dauert auch nicht lange und er findet im Gruber-Antiquitäten-Laden ein ganz schönes aufklappbares Bilderbuch über London, das er für seine Tante kaufen möchte. Aber das Buch ist sehr teuer und Paddington hat nicht so viel Geld, also muss er es verdienen und er scheut keine Arbeit, sei es nun als Aushilfe beim Friseur oder als fleißiger Fensterputzer. Es nähert sich der Tag an dem er das Geld für das Geschenk zusammen hat.  Auf seinem Nachhauseweg schaut er noch einmal durchs Schaufenster des Antiquitätenladen und wird Zeuge als ein Dieb genau besagtes Buch vor seinen Augen stiehlt, Paddington versucht den Mann noch zu verfolgen, was ihm aber nicht ganz gelingt, denn der Mann verwandelt sich vor seinen Augen in eine Rauchwolke…
Die herbeigerufene Polizei sieht in Paddington den Dieb und alles Beteuern, dass er das nicht sei hilft ihm nichts und er landet im Gefängnis…
Familie Brown versucht indes anhand einer Phantomskizze den richtigen Dieb zu finden…..
Der Film verzaubert den Zuschauer gleich wieder von Beginn an, denn diesen Bärenaugen kann man sich nicht entziehen. Wenn auch im neuen Film nicht so viele lustige Begebenheiten oder Tapsigkeiten von Paddington vorkommen wie man es aus Teil 1 kennt, ist die Handlung aber wieder genau auf die Charaktereigenschaften des sympathischen Bären zugeschnitten und zeigt z.B.  seinen besonderen Mut auf, wenn er sich dem gefürchteten Koch des Gefängnis gegenüberstellt und sich für besseres Essen einsetzt und auch noch seine Vorliebe für Orangenmarmelade zum Tragen kommt…
Besonders gut hat mit die filmische Umsetzung gefallen, wie die Macher Paddington nebst Tante Lucy durch das Pop-up-Buch laufen lässt. Bekannte Schauspieler wie Brendon Gleeson als Gefängniskoch und Hugh Grant in der Rolle eines Schauspielers (!) und natürlich Elyas M’Barek, der Paddington seine Stimme leiht, runden den Film ab und machen daraus einen sehenswerten Film, der sicherlich die ganze Familie wieder begeistern und gut unterhalten wird.
Außerdem gibt es noch reichlich Bonusmaterial mit Interviews und Making of.
Fazit: Gelungene Fortsetzung, die aus dem tapsigen Bärchen einen schlauen und liebenswerten Bären hat werden lassen, der weiterhin durch seinen Charme die Zuschauer ganz schnell in seinen Bann zieht! Bitte weiter so!
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Playing God – Ruf aus der Hölle

Dieser Film wurde bereits 1997 produziert und ist jetzt auf Blu-ray erschienen.  Man sieht eine junge Angelina Jolie neben Timothy Hutton und dem Hauptakteur David Duchovny (vielen bestimmt bekannt als Agent Mulder aus Akte X), der in diesem Gangsterfilm den ehemaligen Chirurgen Eugene Sands spielt. Da er das verlangte extrem hohe Arbeitspensum im Krankenhaus nur mit Hilfe von Drogen bzw. Aufputschmitteln durchhalten konnte, hat er seine Approbation verloren, denn es kam zu einem tödlichen Zwischenfall während er operierte und er nachweislich unter Drogen stand…..

Gerade als er sich mal wieder in einer Bar „Nachschub“ an Drogen holen will, kommt es dort zu einer Schießerei, wo vor seinen Augen ein Mann von einer Kugel getroffen und schwer verletzt wird. Niemand ruft einen Krankenwagen und jemand ruft „Keine Polizei“. Der Arzt in ihm erwacht und es hat ihm offensichtlich gefehlt „Gott zu spielen“. Während er dem Angeschossenen für die Umherstehenden auf spektakuläre Weise bzw. mit einfachen Utensilien hilft, assistiert ihm eine schöne junge Frau, ohne dass der ehemalige Doktor ahnt, was seine  Hilfe für Auswirkungen dann im Verlauf für ihn hat…

 

Während er sich nach dieser „Not-Op“ wieder zuhause seiner Betäubung widmet, dauert es nicht lange und zwei Männer schnappen sich den umdämmerten Doc und verfrachten ihn in ein Auto. Einige Zeit später befindet er sich irgendwo am Strand und er lernt den Gangster-Boss Ray und dessen Freundin Claire kennen. Claire ist die Frau die ihm in der Bar assistiert hatte. Ray will sich unbedingt für Eugenes Hilfe erkenntlich zeigen und er bietet ihm einen Job an, denn in seinen Kreisen ist es immer gut, wenn man einen fähigen Arzt an der Seite hat…
Nach anfänglichem Zögern nimmt der Doc den Job an und ab jetzt fängt der Film erst richtig an….
Besonders gut fand ich, dass David Duchovny seine bekannte Synchronstimme aus „Akte X“ hatte. Die Handlung des Films „Playing God“ haut einen nicht unbedingt vom Stuhl, es ist eben ein Gangsterfilm, wo Kugeln fliegen, Drogen eine Rolle spielen und natürlich reichlich Arbeit für den Doktor „auf den Tisch“ kommt. Nichtsdestotrotz ist er unterhaltsam und durch das Star-Aufgebot durchaus sehenswert.
Fazit: Durchschnittlicher Gangsterfilm, der durch das Star-Aufgebot dann aufgewertet wird und so punkten kann!

 

 

 

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Wildnis Yellowstone – Im Wechsel der Extreme

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Diese zweiteilige Dokumentation führt in den amerikanischen Nationalpark Yellowstone.
Wie schon im Titel verankert beschäftigt sich die bildbewaltige Serie mit dem schnellen Wechsel der Jahreszeiten von Winter und Sommer. Etwas dazwischen gibt es eigentlich nicht. Für die Tier- und Pflanzenwelt des Parks sind das zum Teil sehr raue Lebensbedingungen.

 

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Zu Beginn ist es Winter und der Zuschauer wird durch Nahaufnahmen von Wölfen begrüßt.
Es gibt Einblicke in einen Biberbau mit Jungtieren, die sich wie kleine Kinder um ihr Spielzeug streiten. – Herzerwärmend!
Man sieht einen Biber beim Baumfällen oder auch bei den Reparaturarbeiten am Bau. Im Innern des Bauwerks, dass zum Teil unter Wasser liegt, ist es bei klirrender Kälte 30° wärmer als draußen!
Dickhornschafe, die um ein Weibchen kämpfen folgen im Anschluss.
Die schneebedeckten Rocky Mountains dienen als traumhafte Kulisse im Verlauf der Serie.
Ein Rotfuchs in weißer Winterlandschaft auf Futtersuche kommt als nächste ins Bild. Er hat sich auf die widrigen Lebensbedingungen gut eingestellt, denn er hat ein sehr gutes Gehör und das erlaubt ihm auch die Geräusche unter der Schneedecke wahrzunehmen und mit einen „Köpper“ hechtet er hinter seiner Beute her, die er dann auch zu fassen bekommt…
Spielende Otter in weißer Natur krönen diesen Teil.
Die Landschaft und die Natur ist durch viele Vulkanausbrüche geformt worden und eine recht dicht unter der Erdoberfläche liegende riesige Magmakammer ist dafür verantwortlich,  dass es  an vielen Stellen im Park aus dem Erdinnern raucht und zischt. Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe sind nur einige dieser brodelnden Phänomene.
Im zweiten Teil, bekommt man z.B. im Zeitraffer gezeigt wie schnell der Schnee verschwindet und plötzlich die Natur in vielen Farben erstrahlt und die Pflanzen erblühen. Die unzähligen Blüten haben nur kurze Zeit um den Insekten und Vögeln ihren Nektar zum Überleben anzubieten oder auch um sich selbst fortzupflanzen. Auch ist das saftige Grün ein Leckerbissen für viele größere Tiere….
Neben Wapitihirschen, Bären und Bibern sind bunte Schmetterlinge zu sehen und ein ganz besonders quirliger Gast labt sich an den Blüten: Ein Kolibiri. Und auch hier gibt es reichlich Konkurenz, wenn es um das Aufsaugen des Nektars geht und so kann man die kleinen Flugkünstler hier hautnah beim Kampf erleben…
Wildnis Yellowstone – Im Wechsel der Extreme punktet mit vielen Nahaufnahmen und ganz besonderen Einblicken in die Pflanzen- und Tierwelt wie  z.B. in eine Biberkinderstube mit Bildern, die einem das Herz aufgehen lassen. Außerdem kann man hier eindrucksvoll den schnellen Jahreszeitenwechsel bestaunen..
Fazit: Bildgewaltige eindrucksvolle Naturdokumentation, mit Einblicken, die einem das Herz aufgehen lässt. Sehr empfehlenswert!
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Der kleine Biber auf großer Reise

 

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Der Hauptdarsteller dieses Films ist schnell ausgemacht, nämlich ein kleiner putziger Biberjunge mit Namen Weiße Locke. Der scheint seine Rolle wie von selbst zu spielen, doch was man als Zuschauer erst  im Nachhinein als Bonus auf der DVD erfährt, ist, dass es nicht nur dem niedlichen Biber zu verdanken ist, dass dieser Film so wunderbar gelungen ist.
Den Tierfilmern und ganz besonders den Tiertrainern muss ein großes Lob ausgesprochen werden, denn was sie in elf Wochen Arbeit geschafft haben ist wirklich bemerkenswert. Man hat als Zuschauer wirklich den Eindruck der kleine Biber wurde während seiner Reise nur vom Kamerateam beobachtet und hat sein Abenteuer  wirklich so erlebt wie es im Film „Der kleine Biber auf großer Reise“ zu sehen ist:
In den Gewässern und Wäldern der Gegend um Quebec in Kanada ist dieser Film gedreht worden und er erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Bibermutter, die sich um ihre zwei Kinder kümmert, von denen eins oben erwähnter Biberjunge Weiße Locke ist. Sie hat einen Damm aus Baumstämmen, Ästen und Schlamm angelegt um ihren Bau, in dem sie mit ihrer kleinen Familie lebt, zu schützen. Der Vater der beiden ist eines Tages im Wald verschwunden und wahrscheinlich von den dort lebenden Wölfen getötet worden.
Die beiden kleinen Biberkinder erkunden so eigenständig ihr Territorium und besonders Weiße Locke kommt in Kontakt mit anderen Tierkindern wie z.B. dem kleinen Luchs, einem Waschbären oder einem süßen Schwarzbären. Ein Uhu sitzt währenddessen auf einem hohen Baumstamm und überblickt die Szenerie.  Da die Mutter des kleinen Bären auf der Suche nach ihrem Baby über den Biberdamm läuft, bricht dieser ein und das Gewässer wird zu einem reißenden Fluss und ehe es sich Weiße Locke versieht,  hält er sich auf einem Baumstamm fest und wird kilometerweit vom heimischen Biberbau angestrandet.
Nun beginnt sein eigentliches Abenteuer, denn er macht sich auf und erkundet die Umgebung, was für so einen kleinen Biber doch mit einigen Gefahren verbunden ist, denn nicht alle Tiere, denen er begegnet sind ihm wohl gesonnen und dann wird die Gefahr  ganz groß für ihn, denn ein Rudel Wölfe hat die Witterung aufgenommen…
Ob der kleine Biber wieder nach Hause findet? Ich verrate es hier nicht, denn dieser Tierfilm ist wirklich gelungen und der Hauptdarsteller einfach nur knuffig und liebenswert.
Fazit: Ein sehr gelungener spannend erzählter Tierfilm, der für Jung und Alt sehenswert ist.

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