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The Limehouse Golem

  Concorde Home Entertainment, VÖ 30.12.17

1880 geht die Angst unter der Londoner Bevölkerung um, denn eine Serie von brutalen Morden im Bezirk Limehouse ist das Gesprächsthema Nr. 1, denn der Täter ist noch nicht gefasst, was die Menschen sehr beunruhigt.
Police Inspector Kildare (toll gespielt von Bill Nighy), der eigentlich in einem ganz anderen Bereich von Scotland Yard arbeitet und mit der Aufklärung von Morden keine Erfahrung hat, soll nun diesen umtriebigen Killer fangen….

Bei der Tatortbesichtigung fällt  ihm dann eine blutige Botschaft in lateinischer Sprache an der Wand auf, doch was will der Täter hier mitteilen?
Da der ganze Bezirk Limehouse kein Vorzeige-Ort ist und durch seine düsteren Gassen die Szenerie noch unheimlicher ist, kann man sich gut vorstellen, dass durch die sehr blutrünstigen Mordfälle bald unter der Bevölkerung das Gerücht umgeht, dass die Verbrechen von einem sagenumwobenen Wesen, nämlich dem Golem (laut jüdischer Literatur eine aus Lehm geformte menschenähnliche Kreatur, die besondere Kräfte entwickeln kann) verübt worden….

Die Nachforschungen führen Inspector Kildare in die Welt des Varieté bzw. zu dem Travestie-Künstler Dan Leno, wo er auch die junge Elisabeth Cree kennenlernt, die eine besondere Faszination auf ihn ausübt, aber auch im Verdacht steht, ihren Ehemann vergiftet zu haben….

Im Verlauf gibt es einige Verdächtige die für die Morde in Betracht kommen und sie werden durch eine besondere Betrachtungsweise dem Zuschauer präsentiert, so dass jeder sich selbst ein Bild machen kann, wer nun für die bestialischen Taten in Frage kommt..

Ob Inspector Kildare diesen Fall überhaupt lösen kann, bleibt hier unerzählt..
The Limehouse Golem“ ist  ein düsterer und mit einigen „unschönen“ Szenenbildern ausgestatteter Spielfilm, der darstellerisch in allen Rollen sehr passend besetzt ist. Die Gesamtkulisse ist gut eingefangen und man hat das Gefühl einen Zeitsprung in die damalige Zeit getan zu haben und besonders die Szenerie nebst Galgen lässt einen schon die Nackenhaare hochstehen….
Fazit: Düsterer, unterhaltsamer und sehenswerter Spielfilm, der darstellerisch in allen Rollen gut besetzt ist und durch das passende Ambiente eine unheimliche Stimmung verbreitet

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Die Verschwörung 1. und 2. Teil

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1. Teil: „Verrat auf höchster Ebene
Starbesetzt ist dieser Film mit Bill Nighy, Ralph, Fiennes, Rachel Weisz sowie Michael Gambon. Der Film spielt in England und führt schnurstracks zum britischen Geheimdienst. Dort munkelt man von Umstrukturierungen und es könnte sein, dass bald ein anderer Wind durch die Abteilungen weht und so mancher Stuhl am Wackeln ist. Doch Johnny Worricker (Bill Nighy) kann  so etwas nicht erschüttern, denn nachdem durch seine berufliche Tätigkeit vier Ehen gescheitert sind,  hat er schon so manche Krise überstanden.
Benedict Baron (Michael Gambon), der Chef des MI5 gibt seinem besten Freund und langjährigen Mitarbeiter Johnny eine Akte, die so top secret ist, dass sie eigentlich schon nicht mehr existieren dürfte. Nach einem Gespräch zwischen den beiden Freunden wird deutlich welche Brisanz in dieser Akte steckt, denn es geht um Informationen, die anscheinend vom Premierminister wissentlich verschwiegen wurden…
Am nächsten Tag erhält Worricker die Nachricht, dass sein Freund Benedict plötzlich verstorben ist. Doch Worricker glaubt nicht so ganz, dass es sich um einen natürlichen Tod handelt, ist Benedict doch kurz vorher von einem Unbekannten besucht worden und die Informationen aus besagter Akte schweben im Raum….
Mit Hilfe seiner durch Zufall in die Sache verwickelte Nachbarin Nancy Pierpan (Rachel Weisz) begibt sich Johnny auf die gefährliche Mission die Hintergründe, die zum Tod seines Freundes geführt haben, aufzudecken, doch das hat Folgen, denn bald kann er niemanden mehr vertrauen…..
Zwar ist dies kein Spionagethriller á la James Bond, aber nicht weniger sehenswert, denn einmal angefangen, weiß man bald nicht mehr, wer wen ausspioniert. Die Verkörperung von Bill Nighy als MI5-Agent der alten Schule ist sehr gut gelungen und Rachel Weisz rundet mit ihrem Charme diesen Agententhriller,  der außerdem mit britischem Humor gewürzt ist, wunderbar ab, so dass man durchaus eine Fortsetzung vertagen könnte, zumal man doch erfahren möchte, wie es weitergeht im Leben von Johnny Worricker….
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Teil 2 – „Tödliche Geschäfte
Und tatsächlich gibt es eine Fortsetzung!
Am Ende des ersten Teils kann man noch kurz sehen wie Johnny Worricker galant und mit wenig Handgepäck  unterwegs ist und wie wir jetzt im nächsten Teil erfahren, ist es ihm gelungen auf einer sonnigen Palmeninsel unterzutauchen.
Dort hat er sich mit einer Einheimischen und deren kleinen Sohn angefreundet und genießt sein Dasein. Allerdings scheinen auch noch andere Personen auf die Idee gekommen zu sein, dass diese Insel ein schönes Fleckchen ist um ab- bzw. unterzutauchen und es dauert dann auch nicht lange und der CIA-Agent Curtis Pellissier ahnt wer Johnny ist und er lädt ihn zu sich auf  einem Drink ein. Dort trifft Johnny auf eine illustre Runde und es kommt im Verlauf des Abends zu einer heißen Diskussion und am nächsten Tag wird einer der Teilnehmer tot am Strand gefunden, offensichtlich wurde er ermordet….
Johnny möchte sich aus diesem Dunstkreis von Geld und Macht heraushalten, doch Pelissier läßt ihn nicht aus seinen Fängen und will ihn unbedingt bei einer Verhandlung dabei haben, wo es nur so nach Geldwäsche riecht. Ob sich Johnny darauf einlässt um unerkannt zu bleiben, wird hier nicht verraten…
Auch der zweite Teil ist wieder spannend und mit Top-Schauspielern wie Christopher Walken, Rupert Graves, Winona Ryder oder auch Helena Bonham Carter angereichert, was dann den Spaß an diesem Spionagethriller noch erhöht und man durchaus noch einen dritten Teil vertragen könnte.
Fazit: Zwei sehenswerte Spionage-Thriller, die starbesetzt sind und eine gute Portion britischen Humor beinhalten
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