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A young doctor‘s notebook – Staffel 2

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Zum zweiten Mal schlüpfen Daniel Radcliffe als junger Dokor Vladimir Bomgard und Jon Hamm als sein Alter Ego in ihre Rollen.
Am Ende der ersten Staffel von „A young doctor’s notebook“ war der junge Doktor in seiner Morphiumsucht gefangen und es ging ihm sehr schlecht.
Zu Beginn der zweiten Staffel der Mini-Serie schreibt man das Jahr 1935 und der Doktor gilt als von seiner Sucht geheilt, doch eigentlich steht er vor den Trümmern seines von der Sucht beherrschten Lebens. Nun begleitet der Zuschauer ihn auf seiner Zugfahrt zurück in das Krankenhaus, wo alles begann…
Die Story schwenkt um und wir befinden uns im Jahr 1918 als in Russland ein Bürgerkrieg wütet und Dr. Bomgard hat alle Hände voll zu tun um die eintreffenden verwundeten Soldaten wieder zusammenzuflicken. Um seine Morphiumsucht geheim zu halten, versucht er es auf dem Schwarzmarkt zu bekommen, denn ein Inspektor hat sich angemeldet, der das Krankenhaus kontrolliert und natürlich auch den Bestand der Medikamente überprüfen wird…
Während Verwundete im Krankenhaus eingeliefert werden, trifft auch die wunderschöne Natascha dort ein, die ihren verwundeten Bruder begleitet. Der junge Doktor hat sofort ein Auge auf die Frau geworfen, die ist aber einem anderen versprochen und sie hält den Doktor vorerst auf Distanz….
Durch seinen drogenvernebelten Blick kommt es wieder zu einigen absurden Szenen und es fließt wieder reichlich Blut und die Dialoge sind zum Teil sehr bissig und mit bösem Humor bestückt.
Zwar war es interessant zu sehen, wie es im Leben des Dr. Bomgard weitergeht, doch so ganz an die erste Staffel reicht die Fortsetzung nicht heran und besonders die kuriosen Tanz- und Gesangseinlagen fand ich entbehrlich.
Fazit: „A Young Doctor’s Notebook – Staffel 2 “ reicht nicht ganz an die erste Staffel heran, ist aber trotz allem wieder bissig, blutig und mit schwarzem Humor bestückt
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Copper – Staffel 1

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Hier geht es in die Vergangenheit und wir befinden uns in New York im Jahr 1864.
Die Stadt wird von vielen Einwanderern bevölkert und diese Serie spielt im irischen Viertel „Five-Points“. Die New Yorker Metropolitan Polizei ist vor kurzem gegründet worden und sie haben es mit den unterschiedlichsten Verbrechen zu tun.
Alles ist düster bis auf die Titelmelodie, die aus typischer beschwingter irischer Musik besteht.
Die zehn Folgen von „Copper – Staffel 1“ beginnen mit einem Bankraub, der von dem jungen Detective Kevin Corcoran und einem weiteren Polizisten vereitelt wird und die Diebe kurzerhand erschossen werden….

Copper Season 1 Episode 01

Die zehnjährige Annie beobachtet in einer Scheune den auf der Lauer liegenden Detective und die beiden führen ein kurzes Gespräch.
Ein totes Mädchen wird gefunden, sie wurde offensichtlich ermordet. Als Kevin die Kleine sieht, denkt er es sei Annie, doch wie es sich später herausstellt, war das ein Trugschluss, denn Annie lebt und die Tote war ihre Schwester Kate.
Da Kevin erst kürzlich aus dem Bürgerkrieg nach Hause gekommen ist, hat er persönlich auch etwas aufzuklären: Seine Frau ist spurlos verschwunden und seine kleine Tochter tot.
Irgendwie hat Kevin das Bedürfnis Annie zu beschützen, da sie sich prostituieren musste um für sich und ihre Schwester zu sorgen. Er will sie von der Straße haben und er gibt sie in die Obhut einer wohlhabenden Frau.
Im Verlauf der Serie lernt man noch zwei Kriegskameraden von Kevin kennen, der eine ist der wohlhabende Robert Moorhouse und der andere der schwarze Arzt und Pathologe Matthew Freeman, den Kevin immer als erstes zu Rate zieht, wenn es darum geht ein Tötungsdelikt aufzuklären.

Copper Season 1 Episode 06


Als Kevin dann tatsächlich eine Spur von seiner verschwundenen Frau hat, muss er erkennen, dass diese nie richtig weg war…
Durch die düsteren Gassen und die Verbrechen, die hier im Verlauf geschehen, liegt die ganze Zeit eine angespannte Ungewissheit in der Luft. Auch geht es teils sehr brutal zur Sache und es wird schonungslos mit Verdächtigen umgegangen.
Wie zur damaligen Zeit sehr verbreitet spielt Opium, Alkohol und Lasterhaftigkeit eine große Rolle. Die Serie ist eine spannenden Zeitreise zu den Anfängen der Polizeiarbeit, Forensik und Medizin und da sie mit einem kleinen Fragezeichen endet, kann man vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen?!
Fazit: Diese spannende Serie könnte eine Fortsetzung vertragen!
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