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Melanie Lahmer: Knochenfinder

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Eine vierköpfige Familie machte einen Ausflug und besonders der fünfjährige Jannik ist aufgeregt, denn er will den Cache ganz allein finden. Das GPS-Gerät hält er bereits in der Hand und niemand kann ihn von seinem Vorhaben abbringen, denn er hofft auf eine Spiderman-Figur, die er gegen Bob den Baumeister tauschen will.
Für alle die hier nur Bahnhof verstehen (genau wie ich übrigens) sei gesagt, es geht um ein offensichtlich weit verbreitetes Hobby vieler Menschen, nämlich um Geochaching. Ich kannte diese Art von Schnitzeljagd mit einem Satellitenempfänger bisher nicht und wer mehr über dieses Phänomen erfahren möchte, der sollte dieses Buch lesen. Da ich aber eher Krimi-Fan bin und aus diesem Grunde „ Knochenfinder eigentlich lesen wollte, war dann hier etwas am Suchen, wo denn die Krimihandlung versteckt ist.
Zwar fängt das Buch vielversprechend an, denn der kleine Jannik macht zusammen mit seinem Vater eine gruselige Entdeckung, denn anstatt der erhofften Spiderman-Figur findet sich ein menschlicher Finger in dem Behältnis bzw. dem Cache.
Die eingeschaltete Polizei hat es parallel zu dem Fingerfund, der übrigens nicht der letzte in sein sollte, der in einem Cache gefunden wird, noch mit dem Vermisstenfall René Staudt zu tun. Es stellt sich natürlich die Frage, ob es die Finger des Vermissten sind…..
An der Schule des Vermissten versuchen die Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen etwas über ihn zu erfahren, was sehr spärlich ausfällt und deshalb wendet sich Hannes Winterberg, ein Kollege von Natascha an seine beiden Söhne, die ebenfalls auf diese Schule gehen. Und nur durch hartnäckiges Nachfragen, gibt es endlich eine Spur Richtung selbstgedrehter Gewaltvideos, die ein ganz anderes Licht auf das Verschwinden des Jungen werfen….
Ich habe mich ehrlich gesagt etwas durch dieses Buch gequält. Die Krimihandlung war im Gegensatz zum ausführlichen Beschreiben und Erklären des Thema Geocaching zu dünn. Außerdem passierte mir zu wenig um eine Spannung aufzubauen, auch das Ende der gesamten Handlung war irgendwie vorhersehbar und die Überführung bzw. Beweggründe des Täters nicht besonders spektakulär.
Fazit: Geocaching steht hier im Vordergrund und eine durchschnittliche Krimihandlung ist eingewoben

 

 

 

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