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Camilla Läckberg: Die Eishexe

Ullstein Verlag

Der zehnte Buch aus der Krimi-Reihe um das schwedische Ehepaar Erica Falck und Patrik Hedström ist mittlerweile auch als Taschenbuch mit dem Titel „Die Eishexe“ erschienen.
Während Erica für ein neues Buch über einen alten Kriminalfall, der sich vor 30 Jahren in Fjällbacka ereignete, recherchiert, ermittelt Patrik in einem Vermisstenfall.
Vor 30 Jahren verschwand die vierjährige Stella vom Hof ihrer Eltern und wurde dann einige Zeit später tot aufgefunden. Das Aufsehenerregendste an dem Fall war das Geständnis zweier 13-jähriger Mädchen, dass sie die kleine Stella getötet haben, was sie dann aber bald wideriefen, doch so richtig glauben konnte ihnen niemand…. 
Ericas Recherchen führen diesmal auch weit in die Vergangenheit bis ins Jahr 1671, die zwar unterhaltsam, aber auch entbehrlich im Bezug auf die Gesamthandlung sind.       
Die kleine vermisste Linnea, in deren Fall Patrik ermittelt, wohnt heute mit ihren Eltern auf dem Hof, wo einst vor 30 Jahren auch die kleine Stella mit ihrer Familie lebte. An der Stelle wo einst Stella tot aufgefunden wurde, findet man dann auch die tote Linnea…                   
Wie gewohnt in den Büchern dieser Reihe, verschmelzen dann der alte Kriminalfall und die aktuellen Ermittlungen zu einem spannenden Kriminalroman.
Natürlich wird hier nicht nur ermittelt, sondern auch im Privatleben Falck/Hedström gibt es wieder einigen Trubel, der bewältigt werden muss…
Schon nach ein paar Seiten war ich wieder in Schweden und habe Erika, Patrick und Co. direkt vor Augen, und nehme an ihren Aktivitäten hinsichtlich Buchrecherche, Familienleben oder Mordermittlungen lebhaft teil, was den besonderen Reiz dieser Buchreihe ausmacht.
Zwar gibt es diesmal reichlich Mitwirkende, viele Schauplätze und Zeitsprünge, aber durch den gekonnten Erzählstil, gibt es hier keine Schwierigkeiten bei der Ein/Zuordnung. Kurz vor Schluss wird man dann noch in eine hochbrisante Szenerie versetzt, die für einen überraschenden Schlussakkord sorgt.
Fazit: Recht umfangreicher, weit zurück reichender Kriminalfall, der dann letztendlich mit einem unvorhersehbaren Schlussakkord endet/punktet!
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Camilla Läckberg: Die Eishexe

List Verlag

Das Ehepaar Erica Falck und Patrik Hedström „ermitteln“ in ihrem 10. Fall!
Waren die beiden zuletzt auf der Suche nach der „Schneelöwin“, bekommen sie es jetzt mit der „Die Eishexe“ zu tun:
Erica recherchiert für ein neues Buch über einen alten Kriminalfall: Vor 30 Jahren passierte in Fjällbacka ein aufsehenerregender Mordfall. Die kleine vierjährige Stella verschwand vom Hof ihrer Eltern und wurde dann einige Zeit später tot aufgefunden. Zwei 13-jährige Mädchen gestehen den Mord, widerrufen ihr Geständnis dann aber im Verlauf, doch so richtig nimmt ihnen das niemand ab. Erica erfährt, dass der damalige Ermittler  Selbstmord beging und kurze Zeit vorher Zweifel an der Schuld der beiden Mädchen hegte….
Ein aktueller Vermissten-Fall beschäftigt Hauptkommissar Patrik Hedström. Die kleine Linnea wird von ihren Eltern vermisst. Das Brisante an der Sache ist, dass Linnea mit ihren Eltern auf besagten Hof wohnt, wo einst die kleine Stella lebte und dort wo man sie tot auffand, findet man auch die tote Linnea…..
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, kommt es zu einem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Fjällbacka, wo es zu Verletzten kommt und im Verlauf auch ein Todesfall zu beklagen ist, so dass Patrick und sein Team einige schlaflose Nächte verbringen um die beiden eventuell zusammenhängende Morde an Stella und Linnea und auch den hinterhältigen Brandanschlag aufzuklären…
Natürlich wird hier nicht nur ermittelt, sondern auch im Privatleben Falck/Hedström gibt es wieder einigen Trubel, der bewältigt werden muss…
Wie in den vorherigen Büchern der Reihe, gibt es auch wieder einen großen Sprung in die Vergangenheit, diesmal ins Jahr 1671.  Allerdings fand ich diesen Handlungsstrang zwar unterhaltsam, aber nicht unbedingt wichtig/notwendig und daher auch entbehrlich im Bezug auf die Gesamthandlung.
Schon nach ein paar Seiten war ich wieder in Schweden und hatte Erika, Patrick und Co. direkt vor Augen, nahm an ihren Aktivitäten hinsichtlich Buchrecherche, Familienleben oder Mordermittlungen lebhaft teil, was den besonderen Reiz dieser Buchreihe ausmacht.
Zwar gab es diesmal viele Schauplätze nebst reichlich Mitwirkender, aber der besondere Erzählstil der Autorin hilft bei der Einordnung/Zuordnung, so dass man alles gut nachvollziehen kann.  Wenn langsam, aber sicher alle Puzzlesteinchen an ihren Platz gefallen sind und man glaubt nun ist der Täter umzingelt, gibt es immer noch einen „Nachschlag“ bzw. diesmal einen richtig brenzligen Einsatz und eine „Auflösung“, die man nicht vorhersehen konnte, was mir wieder sehr gut gefallen hat und ich hoffe auf eine spannende Fortsetzung der Reihe!
Fazit: Durch den gekonnten Erzählstil findet man gut durch die vielen Schauplätze hindurch, wird kurz vor Schluss noch in eine hochbrisante Szenerie versetzt und mit einem  unvorhersehbaren Schlussakkord überrascht! Krimi-Lektüre vom Feinsten!
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Camilla Läckberg: Die Schneelöwin

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Fall Nr. 9 für Patrik Hedström (Polizist in Tanum, Schweden) und Erica Falck (Patriks Ehefrau und Kriminalschriftstellerin)!
Und ich kann sagen, ich habe alle vorherigen Bücher aus der Reihe mit Begeisterung gelesen! Außerdem hatte ich auch bereits das Glück die Autorin bei einer Buchvorstellung und Lesung live hier in Deutschland zu erleben! Toll!
Zum Inhalt des Buches:
Erica ist bei Recherchearbeiten für ein neues Buch. Sie versucht hinter das Motiv zu kommen, weshalb Laila K. 1975 ihren Ehemann getötet hat. Als die Polizei am Tatort eintraf, fand man die im Keller angekettete Tochter der beiden.
Erica besucht die wegen Mordes verurteilte im Gefängnis. Allerdings schweigen die beiden Frauen sich eher an, als dass Laila irgendetwas Brauchbares über das damalige Geschehen preisgibt….
Patrik Hedström bekommt einen Anruf als er im Polizeirevier an seinem Schreibtisch sitzt. Kurze Zeit später sprintet er durch Revier, mobilisiert seine Kollegen und ruft ihnen im Laufen die wichtigsten Fakten zu: Viktoria Hallberg ist nach vier Monaten wieder aufgetaucht. Sie wurde auf einer Landstraße von einem Auto angefahren und ist jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus!
In der Notaufnahme des Krankenhauses erfahren die Ermittler vom Arzt, dass Viktoria gerade operiert wird, aber vor dem Unfall bereits massiven brutalen Misshandlungen ausgesetzt gewesen ist, denn  u.a. fehlt ihr die Zunge…..
Die Ermittlungen sind schwierig, ergeben aber dann, dass es noch mehr vermisste junge Mädchen im weiteren Umkreis gibt, über die es reichlich in der Presse zu lesen gab….
Da Ericas Recherchen irgendwie ins Stocken geraten, ist sie dankbar für einen heißen Tipp aus dem Gefängnis: Laila K. sammelt Zeitungsausschnitte über die verschwundenen Mädchen. Was hat das zu bedeuten?
Wie gewohnt gibt es bei den Krimis von Camilla Läckberg immer einen Schwenk in die Vergangenheit, was „bei „Die Schneelöwin“ diesmal der Fall der Laila K. von 1975 ist und einen aktuellen Kriminalfall, den Patrik Hedström gerade bearbeitet. Wie und ob beide Fälle tatsächlich in einen Zusammenhang stehen, bleibt hier unerzählt, dazu ist das Buch wieder viel zu spannend geschrieben und liest sich wie gewohnt flüssig, so dass Seite um Seite dahinfliegt….
Allerdings habe ich mit dem Ende ein kleines Problem, denn so ganz abgeschlossen finde ich das Buch diesmal nicht, oder gibt es erstmals eine Fortsetzung?   
Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gut unterhalten, die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und dann ist doch alles ganz anderes als es oberflächlich betrachtet, erscheint…..
Fazit: Seite um Seite spannende Unterhaltung garantiert!
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Camilla Läckberg: Schneesturm und Mandelplätzchen

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Nina Petri liest dies Hörbuch aus der Feder von Camilla Läckberg vor. Ich hatte bereits das Vergnügen ihr live bei so einer Buchpräsentation zuzuhören und mittlerweile sind Nina Petri und Camilla Läckberg eine tolle Kombination in Sachen Krimi und Hörbuch.
Camilla Läckberg führt den Zuhörer wieder ins schwedische Fjällbacka. Weihnachten steht vor der Tür und Martin Molin, Kommissar bei der Mordkommission, hat seiner neuen Freundin Lisette,  etwas widerwillig zugestimmt, Weihnachten bei ihrer Familie auf der kleinen Insel Valö zu verbringen.  Dort angekommen wird er gleich von Lisette mit allen anderen Familienmitgliedern bekannt gemacht.
Die Stimmung ist irgendwie angespannt. Ruben das Familienoberhaupt ist ein vermögender Mann und er hat sich vor einiger Zeit aus dem Geschäft zurückgezogen und die Leitung seinen zwei Söhnen Harald und Gustav anvertraut. Doch die mögen sich nicht sonderlich und scheinen auch in den Augen von Ruben einiges bei der Geschäftsführung verkehrt zu machen.
Auch seine Enkel scheinen es nur auf sein Geld abgesehen zu haben und auch seine Finanzspritzen für ihre Unternehmen scheinen aufgebraucht, was ihn ärgert. Nur mit seinem psychisch angeschlagenen Enkel Matte scheint er sich gut zu verstehen.
Es entflammt eine heiße Debatte an der alle Familienmitglieder teilnehmen und in deren Verlauf dann Ruben damit droht sie alle zu enterben und das Geld wohltätigen Einrichtungen zuzusprechen.
Das Weihnachtsessen wird aufgetragen und die Stimmung ist nach der Drohung Rubens auf dem Tiefpunkt als er plötzlich tot zusammenbricht…
Der Titel des Hörbuchs „Schneesturm und Mandelduft“  ist sehr treffend gewählt: Da durch einen schlimmen Schneesturm die Insel vom Festland abgeschnitten ist und Martin Molin ja vom Fach ist, untersucht er den Toten und stellt einen Duft an ihm fest, der an Bittermandel erinnert, was auf eine Vergiftung schließen lässt….
Das Weihnachtsfest ist damit passé und Martin beginnt mit den Befragungen der Familienmitglieder, denn eins steht fest, der Mörder ist noch auf der Insel….
Martin versucht sein Bestes um in der verzwickten Familiengeschichte und den nicht sonderlich netten Mitmenschen eine Spur zu finden, wer das Familienoberhaupt ermordet hat, denn ein Motiv hatten viele…
Es soll nicht der letzte Tote sein, der zu betrauern ist und ganz langsam durchblickt Martin das Geschehen und  findet die Antwort auf die Frage, wer als Mörder in Betracht kommt…
Fazit: So wünscht man sich zwar nicht Weihnachten, aber verpassen sollte man diesen Krimi nicht.
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