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Benjamin Cors: Strandgut

978-3-86231-493-5a

Frankreich, genauer gesagt, der rote Teppich der Filmfestspiele in Cannes ist einer der Handlungsorte dieses Hörbuchs:
Dem Personenschützer Nicolas Guerlain passiert ein unverzeihlicher Fehler, denn er ist kurze Zeit abgelenkt und durch eine ungeschickte Bewegung seinerseits stößt er den Minister, den er eigentlich beschützen soll, vor den Augen vieler Menschen zu Boden….
Durch diesen Vorfall wird er strafversetzt nach Deauville, einem Badeort in der Normandie und seinem Heimatort, wo er schon lange nicht mehr gewesen ist, doch seine Mutter lebt noch vor Ort und betreibt eine angesehene Boutique. Nicolas soll die ortsansässige Polizei beraten, denn ein Gipfeltreffen hochrangiger Staatsoberhäupter ist in Kürze geplant. Doch Nicolas Faupax ist natürlich auch bis hierher vorgedrungen und bei der Polizei stoßen seine Erfahrungen kaum auf Interesse und seine Anwesenheit ist nicht gefragt….
Bei einem Strandspaziergang beobachtet Nicolas zwei Jungen, die im Wasser spielen, als dann als „Strandgut“ eine abgetrennte Hand angeschwemmt wird…..
Die herbeigerufene Polizei ist nicht sonderlich interessiert an dem abgetrennten Körperteil und an der Aufklärung zu wem es gehört. Nicolas fängt selbst an zu recherchieren und bald wird dann genau in der Badekabine seiner Mutter eine Leiche gefunden…
Bald wird ein Hotelgast als verschwunden gemeldet und Nicolas erhält in einen unadressierten Briefumschlag ein Foto, das besorgniserregend ist….
Und dann ist da ja dann auch noch das anstehende Gipfeltreffen, das in dem Badeort stattfinden soll…
Hier die Übersicht zu behalten ist nicht einfach und nur weil Sascha Rotermund dieses ganze Treiben so wunderbar lebendigt vorträgt, habe ich mir die verschachtelte Story überhaupt zu Ende angehört.
Ich fand die vielen französischen Namen und Orte verwirrend und es hätten auch einige Buttercroissants weniger sein können.
Dann die ständige Suche nach Julie, von der man den Eindruck hat, sie existiert nur im Kopf des Personenschützer Nicolas Guerlain, der offensichtlich zudem einen Hang zu Tabletten hat. Die eingestreuten Begriffe, die auf das Glücksspiel Roulette hinwiesen, konnte ich nicht einordnen und ich hatte auch so meine Schwierigkeiten die ganzen vertrackten Einzelgeschichten, dann letztendlich zusammenzufügen, denn mir fehlte irgendwie der rote Faden…
Fazit: Nur dem Vorleser Sascha Rotermund ist es zu verdanken, dass man bei dieser komplexen Handlung den Überblick behält!

 

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