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Brokenwood – Mord in Neuseeland – Staffel 2

Edel Motion VÖ 05.06.20

Im August letzten Jahres startete die sehenswerte Krimi-Reihe “Brokenwood – Mord in Neuseeland” für das Heimkino in Deutschland:
Mike Shepherd, ein Country-Musik liebender Detectiv, der ein besonderes Faible für seinen Oldtimer hat und den privat einige charmante „Geheimnisse“ umwehen, sticht damit sehr sympathisch aus dem gängigen Ermittler-Profil heraus.
Im Verlauf der vergangenen Staffel ermittelte Mike mit der engagierten und scharfsinningen jungen Kollegin Kristin Sims. Sie bilden auch in „Brokenwood – Staffel 2“ erneut ein tolles Team, das noch durch Sam Breen und die Pathologin Gina komplettiert wird. Auch Jared Morehu, Mike’s Grundstücksnachbar hat wieder kleine, aber feine Auftritte in der Handlung, was gut passt.
Mittlerweile hat sich Kristin auch an Mikes Musikgeschmack gewöhnt und sie verstehen sich so gut, dass Kristin sogar ab und zu sein heißgeliebtes Auto fahren darf….
Auf das Ermittler-Team warten diesmal vier auf den ersten Blick nicht zu durchschauende Kriminalfälle, die ich hier kurz vorstellen möchte:
Das ortansässige Rugby-Team, dem auch Sam Breen angehört, macht eine schreckliche Entdeckung auf dem Spielfeld: Ihr Trainer wurde nackt an einen Pfosten gefesselt und ermordet. Bei der Obduktion wird ein tief in seinem Rachen steckendes Dessous entdeckt….
Brokenwoods Schauspielensemble –  zu dem auch Jared gehört und weswegen Mike mit Kristin im Zuschauerraum sitzt – zeigt in ihrer Premieren-Vorstellung „Hamlet“.  Während der Schlussakkord erklingt, bricht auf der Bühne ein Schauspieler tot zusammen. Während Mike sich dem Toten nähert, sagt ihm sein „Näschen“, hier stimmt was nicht….
Im nächsten Fall findet Jared am Strand einen angespülten Fangkorb. Allerdings befinden sich keine Krebse darin, sondern eine abgetrennte Hand. Die Besitzer dieses Fangkorbs  gehören zu der alteingesessenen und berüchtigten Familie Keely, die aber alle noch ihre Hände haben. Doch irgendetwas scheinen die Familienmitglieder zu verbergen, zumal auch der Unfalltod des Familienoberhaupts  vor fünf Jahren immer noch Fragen aufwirft….
Mikes Lieblingssängerin Holly Collins gibt mit ihrer Band ein Konzert in Brokenwood, was er sich natürlich nicht entgehen lässt. Dabei verkündet Holly zu aller Überraschung, die Auflösung der Band, da sie eine Solokarriere anstrebt und nach Nashville ziehen will. Doch dort kommt sie nicht an, denn am nächsten Morgen findet man sie tot in der Badewanne ihres total verwüsteten Hotelzimmers…
Ich fand die erste Staffel schon gelungen und unterhaltsam. Doch Staffel 2 kann durchaus „noch einen draufsetzen“, denn die unvorhersebaren Fälle sind spannend, den Schauspielern merkt man die Spielfreude an und durch die eingewobenen humorvoll gewürzten Dialoge/Szenen macht das Anschauen dieser Krimi-Reihe einfach nur Spaß und ich hoffe sie wird in dieser Form noch weiter fortgesetzt.
Fazit: Noch eine Spur besser als Staffel 1, so dass Spannung, Humor und ein tolles Darsteller-Ensemble hier punkten können und die Serie gern fortgeführt werden darf!
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Kiefer Sutherland: Down in a hole

Vor ein paar Tagen lief im Fernsehen die Talkshow „Markus Lanz“, bei der ich abrupt „hängen blieb“, denn ich entdeckte dort einen meiner Lieblingsschauspieler, nämlich Kiefer Sutherland in der Runde. Dort plauderte er  etwas aus dem „Nähkästchen“ bezüglich Familie und Film-Karriere. Dachte ich anfangs noch, er will einen neuen Film vorstellen, staunte ich nicht schlecht als Markus Lanz ihn bat auf die Bühne zum Singen zu gehen. Was ich dort hörte, gefiel mir so gut, dass ich gleich nachforschte, ob es eine CD zu kaufen gibt.
Tatsächlich bin ich fündig geworden und habe mir gleich „Down in a Hole“ gekauft.
In der Talkshow erzählte Kiefer Sutherland, dass er die Songs selbst schreibt. Bei seinem Live-Auftritt dort spielte er selbst Gitarre und wurde nur noch von einem weiteren Gitarristen begleitet.  Das Potpourri, was er zum Besten gab war  eine Mischung aus Country, Folk, Blues und Rock und was für eine Stimme! Echt Klasse!
Genau diese Mischung findet sich auf dieser CD mit elf ganz unterschiedlichen Liedern, aber sie gehen alle gleich ins Ohr und es dauert nicht lange man summt, wippt wie z.B. bei „Truth in Your Eyes“ oder schnippt im Takt der Musik mit. Seit dem  ich die CD gekauft habe, höre ich die Songs dauernd und ganz besonders „Shirley Jean“ ist ein toller Country-Song, der es mir angetan hat.
Eine schöne langsame Ballade ist „Not Enough Whiskey, die Kiefer mit einer Stimme vorträgt, die unter die Haut geht….
Nicht nur filmisch war ja Kiefer Sutherland schon immer für eine Überraschung gut, aber was er so musikalisch und gesangsmäßig drauf hat, hat mich so was von positiv überrascht, dass ich gespannt bin ob es bald noch weitere Alben zu kaufen gibt.
Fazit: Ich kann nur jedem und besonders den Fans des Schauspielers Kiefer Sutherland raten, sich auch mal seine tolle Gesangsstimme anzuhören und diese CD kann ich dazu nur wärmstens empfehlen!
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