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Michael Tsokos: Zersetzt

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Michael Tsokos und Andreas Gössling  lassen zum zweiten Mal den BKA-Rechtsmediziners Dr. Fred Abel „Extremdelikte“ bearbeiten, die teils Fiktion, wohl aber auf realen Vorkommnissen beruhen.
Wie schon beim ersten Buch „ Zerschunden“ habe ich wieder die Hörbuchfassung gewählt, denn David Nathan ist hier diesmal der Vorleser, was schon mal ein Pluspunkt ist, denn er weiß genau wie er den Zuhörer mit seiner Stimme fesseln kann:
Gleich zu Anfang wird man Zeuge wie eine Frau in die Fänge ihres Peinigers gerät. Er hält sie in einem Verlies gefangen. Den weiteren Verlauf des Geschehens bekommt man in Puzzlesteilen erzählt, die in die Gesamthandlung, die aus weiteren Fällen besteht, eingestreut sind.
Nicht nur in Deutschland hat Dr. Abel zu tun, sondern ein „Auftrag“ führt ihn nach Osteuropa, wo man in zwei Behältern menschliche Überreste gefunden hat. Viel ist nicht mehr übrig, denn Kalk hat die Körper bereits „Zersetzt„. Sein Vorgesetzter beauftragt ihn auf diese nicht nur politisch diffizile Reise zu gehen, er soll die Opfer identifizieren, denn es könnten die seit einiger Zeit verschwundenen zwei Familienmitglieder eines einflussreichen Oligarchen sein….
Bei der Leichenschau in einem Krematorium fällt der zuständigen Ärztin ein Einstich in der Kniekehle des Toten auf, was nicht zur Todesursache auf dem Totenschein passt, was dazu führt, dass der Tote zur Obduktion bei Dr. Abel „auf dem Tisch“ landet. Und tatsächlich passt hier einiges nicht zusammen und am Ende steht fest, es war kein natürlicher Tod, sondern Mord…..
Bei einem weiteren Toten soll geklärt werden, ob er durch sogenanntes „Waterboarding“ gestorben ist…
Einige der hier erwähnten Opfer führen dann zu ein und demselben psychopathischen Mörder und für Dr. Abel ist er kein Unbekannter……
Hier muss man genau zuhören um nicht bei den verschiedenen Fällen durcheinander zu kommen, zwar wird beim jeweiligen Switch Zeit und Ort genannt, aber etwas irritierend ist es schon.  Es wäre vielleicht besser gewesen nur den doch komplexen „Verlies-Fall“ zu erzählen,  damit auch richtige Spannung aufkommt, die ich hier jetzt vermisst habe. Etwas irritierend finde ich auch, dass Dr. Abel – wie auch im ersten Buch – entweder im Vorfeld dem Opfer oder dem Täter bereits einmal begegnet ist und er deshalb „aus seinem Bauchgefühl heraus“ in die eine oder andere Richtung „ermittelt“, da fragt man sich, wen dieser Mann alles kennt?
Fazit: Die Wahl des Vorlesers – David Nathan – ist gelungen, die Handlung schwächelt durch zu viele Fälle, so dass richtige Spannung hier nicht aufkommt.

 

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Stephan Ludwig: ZORN – Kalter Rauch

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Fall Nr. 5 für die Hauptkommissare Zorn und Schröder, der nun doch wieder im Polizeidienst ist und jetzt der Chef seines ehemaligen Chefs Claudius Zorn ist!  Wie es dazu gekommen ist, will ich hier nicht erläutern, aber im vorherigen Teil „Zorn – Wie sie töten“ hatte „Schröder“ den Dienst aus persönlichen Gründen quittiert…..
Das aktuelle Buch beginnt mit einem Phänomen, das die Experten rätseln lässt, denn es regnet Fische vom Himmel! Überall verstreut auf Straßen und Hausdächern, Gärten etc.  werden Tiere gefunden und Reinigungstrupps rücken an um aufzuräumen. Dabei wird ein künstliches Hüftgelenk gefunden, dass wie sich später anhand der Seriennummer herausstellt, einer Donata Zettl zuzuordnen ist…
Ein Hüftgelenk allein sagt noch nicht allzu viel aus, aber die ehemalige Trägerin dieses medizinischen Ersatzteils sollte da etwas zu sagen können:
Also machen sich Zorn und Schröder auf den Weg um die Dame aufzusuchen, doch niemand öffnet bei der Adresse. Auch der Ehemann der Gesuchten wird mehrfach nicht angetroffen und als Zorn ihn dann endlich zuhause antrifft, macht Gregor Zettl einen etwas sonderbaren Eindruck auf ihn. Über den Aufenthaltsort seiner Frau kann er keine Angaben machen, denn offenbar ist sie öfters aus beruflichen Gründen unterwegs und sonderlich besorgt wirkt er auch nicht auf ihn.
Zorn hat nach der Begegnung mit dem Ehemann der Gesuchten den Eindruck, dieser habe etwas zu verbergen bzw. dass er nicht ganz die ganze Wahrheit sagt…
Im Verlauf  der Handlung gerät dann Gregor Zettl selbst in Gefahr, denn ein in schwarz gekleideter Mann dringt ins Haus ein und droht ihm Gewalt an, wenn er nicht den Aufenthaltsort von Donata verrät…..
Wer die vorherigen Bücher aus der Reihe kennt, weiß dass es auch etwas zu Schmunzeln gibt, wenn sich Zorn und Schröder auf ihre ganz besondere Art und Weise unterhalten oder sie anfangen zu kabbeln. Und wie die beiden den Fall lösen – nun,  da will ich nicht vorgreifen –  denn auchZorn  – Kalter Rauch – ist wieder spannend und lesenswert.

Hier kann man schon mal ein wenig reinlesen: Leseprobe Kalter Rauch

 

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Ganz besonders empfehlenswert ist auch wieder das ungekürzte Hörbuch von „Zorn – Kalter Rauch“, denn es wird von David Nathan vorgetragen, wie auch bereits schon die vorangegangenen vier Bücher. 
David Nathan ist vielen bestimmt als Synchronsprecher  von Johnny Depp oder auch Christian Bale bekannt. Ich verbinde seine sehr wandlungsfähige Stimme aber auch immer mit den Krimis über Zorn und Schröder, was dann auch einen hohen Wiedererkennungsfaktor hat, so dass man schnell  in die ganze Rahmenhandung eintauchen kann. David Nathan fängt mit seiner stimmlichen Darbietung genau die Atomsphäre ein wenn es mal wieder um das durcheinander geratene Privat- und Gefühlsleben von Claudius Zorn geht, was mir sehr gut gefallen hat.
Da Zorn durch seine privaten Schwierigkeiten nur mit sich selbst beschäftigt ist, bekommt der von den Veränderungen im privaten Umfeld seines Freundes und Kollegen Schröder mal wieder nichts mit, was einen Teil der Handlung ausmacht, die man als Leser dieser Reihe auf keinen Fall missen möchte, denn ist sie doch das, was diese Krimi-Reihe ausmacht! 
Die über zwölf Stunden Lesung sind ein Hörgenuss und sie vergehen wie im Fluge, wenn man der toll konstruierten und zum Teil diesmal auch etwas gruselig geratenen Handlung folgt. Bitte mehr davon!
Fazit: Stephan Ludwig ist auch diesmal eine spannende Fortsetzung gelungen, die lesens- bzw. hörenswert ist und an manchen Stellen sogar einen Gruselfaktor beinhaltet! Weiter so, bitte!
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Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil

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Die bearbeitete Hörbuchfassung von „Das Joshua-Profil“ liest Simon Jäger! Als kleines Schmankerl taucht dann im Verlauf auch die Stimme von David Nathan auf, der die Lesung dann noch abrundet. Mit diesen beiden Vollblutsprechern kann nichts mehr schief gehen, denn ganz schnell taucht man ab ins Geschehen und man hört gebannt zu wie der Schriftsteller Max Rhode durch einen merkwürdigen Anruf in ein Krankenhaus beordert wird und fortan ist seine kleine heile Welt, die aus seiner Ehefrau und seiner Pflegetochter Jola besteht, nicht mehr wie sie einst war!
Während Max Rhode den ihm bis dato unbekannten Patienten im Krankenhaus aufsucht –  der ihn offenbar vor seinem Tod unbedingt noch warnen will, auf keinem Fall eine Straftat zu verüben –  wird die im Auto auf dem Parkplatz wartende Jola entführt…
Dies ist nur ein kleiner Handlungsstrang, ein weiterer führt in die Vergangenheit von Max Rhode, wo er und sein Bruder Cosmo die sehr strenge Erziehung ihres Vaters überstehen müssen. Auch Max Bruder Cosmo, der eigentlich in Sicherheitsverwahrung in einer psychiatrischen Klinik untergebracht ist, taucht unvermittelt auf und greift ins Geschehen ein und ist dann im Verlauf behilflich bei der Suche nach Jola…
Dies beides könnte ja schon spannend genug sein, aber wer die Bücher von Sebastian Fitzek kennt, der weiß, mit so gradlinigen Dingen kommt man bei diesen Krimis nicht davon.
Warum Jola entführt und ob der bis dato unbescholtene Autor Max Rhode tatsächlich keine Straftat begeht um seine Tochter zu retten, bleibt hier unerzählt…
Ein wenig hat der Rest der Handlung mich an George Orwells Prophezeihung  „Big Brother is watching you“ aus „1984“ erinnert.  Doch so ganz abwegig waren die Gedankengänge Orwells nicht, denn heute in der modernen Welt durch Internet und Co. sind wir alle gläsern und nicht nur in der Werbebranche werden Profile über uns erstellt und was das in anderen Bereichen für fatale Folgen haben kann, führt uns Sebastian Fitzek in diesem spannenden Thriller „alptraumhaft“ vor Augen!
Fazit:  Fesselnd/flüssig  erzählt und niedergeschrieben von Sebastian Fitzek, meisterlich vorgetragen von Simon Jäger, nebst Gastauftritt von David Nathan, da ist spannende Unterhaltung garantiert!

 

 

 

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Stefan Ahnhem: Und morgen Du

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Durch das Buch von Stefan Ahnhem mit dem Titel „Herzsammler“ bin ich auf Kommissar Fabian Risk, der in Helsingborg/Schweden ermittelt, aufmerksam geworden. Da es bereits der zweite Fall war und mich das Buch so begeistert hat, wollte ich unbedingt wissen um was es im ersten Fall mit dem Titel „Und morgen du“ geht.
Da das ungekürzte Hörbuch von David Nathan gelesen wird, das bei Hörbuch Hamburg erschienen ist, war das schon mal ein ganz großer Pluspunkt, denn wer schon einmal eine Lesung von David Nathan (übrigens ist er auch die deutsche Synchronstimme von Johnny Depp!) verfolgt hat, der weiß, es dauert nicht lange und man hängt an seinen Lippen und hört gebannt zu:
Kaum an seiner neuen Wirkstätte und seiner alten Heimat angekommen, wird Kommissar Risk von seiner neuen Chefin aufgesucht und um Mithilfe bei einem ganz speziellen Fall gebeten. Zwar hatte Fabian seiner Frau versprochen mehr Zeit mit ihr und den beiden Kindern zu verbringen, aber so sehr er sich auch bemüht, dieser Fall lässt ihn nicht zur Ruhe kommen:
Neben einem schwer misshandelten Toten, dem außerdem die Hände abgetrennt wurden, liegt ein Klassenfoto. Das Brisante an der Sache ist, dass es sich um die Schulklasse handelt, in die einst auch Fabian Risk gegangen war und natürlich erkennt er den Toten.
Ob der Tote sich im Verlauf seines Lebens geändert hat, kann Risk nicht sagen, aber zu Schulzeiten war er gefürchtet, hat er doch Mitschüler gemobbt. War es eine späte Rache eines seiner Opfer?
Als der zweite Tote auftaucht, wiederum verstümmelt und es ebenfalls ein ehemaliges Klassenmitglied ist, läuft die Suche nach den restlichen ehemaligen Schülern auf Hochtouren und das auch länderübergreifend bis nach Dänemark, denn der Mörder kann jederzeit wieder zuschlagen…
Neben der Mördersuche, beschreibt der Autor auch z.B. anfangs die letzten Gedanken und Empfindungen vom Opfer, was ganz schön gruselig ist, aber sehr einfühlsam von David Nathan vorgetragen wird.
Auch nimmt man als Zuhörer im Verlauf an den Gedankengängen des Täters und den Planungen des nächsten Mordes teil, doch man hat keine Ahnung wer der Mörder ist, denn meint man auf der richtigen Spur zu sein, dreht sich die Handlung und der vermeintliche Mörder ist ebenfalls ein Opfer…..
Auch nach über 15 Stunden war dieses Hörbuch nie langweilig, sondern so fesselnd und spannend, das die Zeit einfach verflogen ist, was natürlich auch der Vortragskunst David Nathans anzurechnen ist.
Der Autor hat hier einen Kommissar ins Leben gerufen, von dem man noch sehr viel hören bzw. lesen möchte, denn die Fälle entwickeln sich von Anfang an flüssig, schlüssig und mit gekonnt gelegten falschen Fährten, so dass man erst ganz zum Schluss dem Mörder gegenübersteht!
Da Stefan Ahnhem ja als Drehbuchautor schon in Schweden einen Namen hat, bietet es sich doch an, dass er die Fälle um Fabian Risk schon mal für eine Verfilmung vorbereitet, denn ich könnte mir das auf jedem Fall gut vorstellen…
Fazit: Unheimlich spannender Thriller, der durch David Nathans Lesung 15 Stunden wie im Nu verrinnen lässt! Unbedingt anhören!
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Raymond Khoury: Furia

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Die Hörbuchausgabe von „Furia“ wird von den zwei exzellenten Sprechern Simon Jäger und David Nathan vorgetragen. Was für mir persönlich schon ein großer Anreiz war um dieses Buch überhaupt anzuhören, da ich vom Autor bisher noch nichts gehört bzw. gelesen habe.
Zum Inhalt:
Sean Reilly ist ein FBI-Agent, der in New York in einem Mord- und in einem Vermisstenfall ermitteln muss. Durch einen Sturz aus einem Fenster wurde ein Mitarbeiter des russischen Konsulats getötet. Es stellt sich heraus, dass er gestoßen wurde. Merkwürdigerweise ist der Inhaber der Wohnung, aus deren Fenster der Mann gefallen war,  ein Physiklehrer mit Namen Leo Sokolov, wie vom Erdboden verschluckt.
Im Verlauf der Handlung bekommt Agent Reilly Unterstützung von einer attraktiven Agentin des russischen Geheimdienstes, mit der er dann zusammen nach dem Vermissten sucht, der offensichtlich jemand ganz anderes ist, als er allen weißmachen wollte…
Der Inhalt eines alten Tagebuches, das in die Zeit des russischen Zaren führt, als der berühmt berüchtigte Wunderheiler Grigori Jefimowitsch Rasputin dort von sich reden machte, fließt in die Handlung ein, was ich für meinen Teil aber etwas verwirrend fand.
Die tolle Sprecher-Besetzung hat mit sehr geholfen, bei dieser komplexen Handlung überhaupt den Überblick zu behalten, denn es wimmelt hier nur so von Agenten, Geheimdiensten und es wird in der Gegenwart erzählt und aus einem alten Tagebuch vorgelesen und die Ereignisse von damals kommen dann auch in der Gegenwart zum Tragen….
Puh, doch am Ende der Geschichte blickt man dann doch noch etwas besser durch und Vieles erklärt sich und es kommt zu einem Show down, der dann für mich in Richtung Science Fiction abdriftet, denn es geht um Gedanken-kontrolle und ein futuristisches Gerät, dass großen Schaden anrichten kann, wenn es in die falschen Hände gelangt….
Ich für meinen Teil habe das Duo Simon Jäger und David Nathan als tolle Kombination empfunden und kann mich nur bei den beiden bedanken, dass sie mir durch ihre Vortragskunst, das Hin- und Herswitchen zwischen den Geheimdiensten, den Agenten und der gesamten Handlung nachvollziehbar gemacht haben.
Fazit: Tolles Sprecherduo (Simon Jäger/David Nathan), dass einem hilft die sehr komplexe Handlung zu entwirren

 

 

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Stephan Ludwig: Zorn – wie sie töten

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Wer die drei vorherigen Fälle des ungleichen Ermittlerduos Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen ehemaligen Kollegen- ja richtig gelesen – den „dicken“ Schröder  kennt, der weiß, dass egal wie schlimm und kniffelig die Kriminalfälle auch sind, jedes Buch von Stephan Ludwig aus der „Zorn“-Reihe steht und fällt mit dem eigenwilligen Zusammenspiel dieser beiden Hauptakteure.
Wie oben bereits geschrieben ist Schröder nicht mehr im Polizeidienst. Er hat nachdem sein Vater verstorben und seine Mutter im Seniorenstift eingezogen ist, einen kleinen Imbiss aufgemacht – denn Kochen kann er auch -. Sein bester Kunde, der jeden Tag zur Mittagszeit bei ihm eintrudelt, ist Claudius Zorn, der schwer damit zu kämpfen hat, dass er nun seine Arbeit selbst erledigen muss.
Außerdem läuft es im Leben von Claudius Zorn nicht so wie es eigentlich sollte, denn nachdem er nun nicht mehr bei der Arbeit auf Schröder zählen kann, gibt es auch gravierende Veränderungen in seinem Privatleben.
Der Kriminalfall des vierten Buches „Zorn – Wie sie töten“ ist wieder sehr ausgeklügelt und wenn man anfangs glaubt den eigentlichen Täter zu kennen, für den hat der Autor noch so einiges in petto und trumpft wie gewohnt mit einigen Aha-Effekten und mit einem explosiven Showdown auf.
Zum Inhalt gibt es nur ein paar Anhaltspunkte von mir, denn diesen Krimi darf man sich nicht entgehen lassen, egal ob man nun selber liest oder wie unten erwähnt sich die Hörbuchfassung von David Nathan vorlesen lässt:
-Den Anfang der Geschichte macht ein mysteriöser Todesfall, denn niemand hat gesehen wie die Person vor die S-Bahn gestoßen wird…..
-Ein Passant wird überfallen und kann sich aufs brüchige Eis retten und wie ein Wunder überleben. Als der Überlebende Claudius Zorn von der Sache erzählt, ist dieser skeptisch ob er dem Glauben schenken soll, denn der Mann spricht davon, dass die Personen, die ihn überfallen haben merkwürdig gerochen haben….
-Schröder wundert sich darüber, dass die Gemüsehändlerin in seiner Nachbarschaft seit Tagen den Laden geschlossen hat…
-Im Seniorenheim, in dem Schröders Mutter lebt, gehen merkwürdige Dinge vor und bald ist die alte Dame in großer Gefahr…
Und wer hätte das gedacht, alle diese kleinen Handlungsstränge vereinen sich zu einem spannenden, durch die Wortwahl anschaulichen und fesselnden und am Schluss mit einem lauten Knall aufwartenden Krimi! – Einfach klasse!

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Ach ist das schade, das Hörbuch „Zorn – Wie sie töten“ ist nach acht (!) Stunden und 48 Minuten zu Ende. Ein kleiner Trost ist, dass dieses Hörbuch wie auch die drei anderen Fälle mit Zorn und Schröder wieder sehr gekonnt und einfühlsam von David Nathan vorgetragen werden, was mir besonders gut gefallen hat.
Einmal angefangen, kann man nicht aufhören, der Stimme David Nathans zu lauschen, denn er ist ein wunderbarer Vorleser und  Stephan Ludwigs Krimi ist fesselnd und humorvoll zugleich, so daß die Zeit wie im Fluge vergeht!
Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass Stephan Ludwigs Fantasie und Kreativität noch viele weitere spannende Krimis zu Papier bringt und wir bald wieder von dem neuen Dream-Team der Krimilandschaft zu hören bekommen.
Fazit: Zorn und der „dicke“ Schröder sind mittlerweile Kult und man kann durchaus noch mehr davon vertragen!

Hier geht es zum 1. Fall, 2. Fall und 3. Fall

 

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Sebastian Fitzek: Das Kind – Ungekürztes Hörspiel

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Die Crème de la Crème der Hörbuchsprecher vereint dieses Hörspiel, das jetzt bei  LÜBBE Audio  erschienen ist. Die ungekürzte Fassung von „Das Kind“ sprechen:  Tanja Geke, Simon Jäger,  David Nathan, Sascha Rothermund, David Kunze und Thilo Schmitz u.v.m. Über sieben Stunden Spannung pur macht es zu einem Hörerlebnis der besonderen Art. Schon nach den ersten Minuten ist man im der Szenerie gefangen und bleibt es auch bis zum spannungsgeladenen Ende. Ich will hier nur einen kleinen Einblick in das Geschehen geben, denn entgehen lassen sollte man sich dies spannende Hörspiel nicht.
Zum Inhalt:
Der Rechtsanwalt Robert Stern  arbeitet erfolgreich in Berlin. Normalerweise trifft er seine neuen Mandanten nicht  nachts auf einem verlassenen Fabrikgelände. Doch die Umstände machen es erforderlich, denn sein neuer Mandant ist der 10 Jahre alte Simon Sachs. Er ist schwerkrank, denn er leidet unter einem Gehirntumor. Sein soziales Umfeld war vor der Einlieferung in ein Krankenhaus sehr schlecht,  er wurde verwahrlost in einer Wohnung aufgefunden.  Das allein ist schon tragisch, aber was Robert Stern dann von dem Jungen zu hören bekommt, verschlägt ihm die Sprache, denn Simon behauptet ganz standfest: „Ich habe getötet, ich bin ein Mörder. Ich habe einem Mann mit der Axt auf den Kopf geschlagen. Es war genau an dieser Stelle…“
Kann er dem Jungen glauben? Sind das die Auswirkungen des Tumors auf das Gehirn des Jungen oder ist etwas Wahres an seinen Behauptungen?  Es dauert nicht lange und der Rechtanwalt befindet sich in einem Verwirrspiel aus persönlichen Erinnerungen und  einem makabren  Einblick in die Pädophilen-Szene…
Fazit: Ungekürztes Krimi-Hörspiel vom Feinsten
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