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Robert Galbraith: Böses Blut

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Ein neuer Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott.
Die ungekürzte Lesung – über 32 Stunden ! –  von „Böses Blut“  hat wie auch schon bereits im letzten Fall „Weißer Tod“  Dietmar Wunder übernommen, der mit seiner Stimmenvielfalt hier erneut sein meisterhaftes Können zeigt:
Die Privatdetektei von Strike und Ellacott hat einige Mitarbeiter hinzubekommen, so dass man mit einer Vielzahl von Fällen, die gerade „in Arbeit“ sind, konfrontiert wird.
Den roten Faden liefert ein über 40 Jahre alter Vermisstenfall: Anna, die Tochter der 1974 spurlos verschwunden Ärztin Margot Bamborough bittet Strike darum, sich den Fall noch einmal anzusehen, denn die Polizei hatte den Verbleib ihrer Mutter nie aufklären können bzw.  vermutete,  dass sie ein weiteres Opfer des zur damaligen Zeit sein Unwesen treibenden Serienmörder Dennis Creed sei. Zwar sitzt dieser mittlerweile für einige seiner bizarren Morde gut verwahrt in einem  Hochsicherheitsgefängnis, doch den Mord an der Ärztin hat er nie zugegeben….
Neben der recht schwierigen Suche nach ehemaligen Zeugen, die teils ihre Namen durch Heirat geändert haben, verzogen oder auch schon verstorben sind und der umfangreichen Aufarbeitung des damaligen Geschehens,  geraten die Ermittler immer wieder an Menschen, die offenbar nicht mit offenen Karten spielen und auch nach so langer Zeit nicht mit der Wahrheit herausrücken wollen. Während die erneute „Zeugenbefragung“ ein Teil der Suche nach der verschwundenen Ärztin einnimmt, sichten die Detektive die alten Polizei-Akten und sie müssen sich mit Tarotkarten und Sternzeichendeutungen beschäftigen und geraten dabei in den Dunstkreis „des Bösen“, das im Verborgenen immer noch seine Strippen zieht……
Eingewoben in die Gesamthandlung sind auch Einblicke ins Privatleben von Strike, der zu Beginn der Handlung sich gerade in Cornwall zu Besuch bei seiner Familie aufhält, da seine Ziehmutter/Tante schwer erkrankt ist.
Auch in Robins Privatleben ist immer noch keine Ruhe eingetreten, sie befindet sich weiterhin in schwierigen Scheidungsverhandlungen mit Matthew……..
…….und trotz einiger hefiger Meinungsverschiedenheiten „knistert“ es weiterhin zwischen ihr und Strike
Ich habe die Lesung von Dietmar Wunder genossen. Durch seine Stimmenvielfalt gelingt es ihm, dass man als Zuhörer die vielen  Mitwirkenden richtig einordnen kann, die hier bei den oftmals parallel ablaufenden Ermittlungen der Detektei zu Wort kommen.
Dann und wann hatte ich eine Idee, was mit der verschwundenen Ärztin passiert sein könnte, doch am Ende gab es dann eine Auflösung, die nicht vorhersehbar war. Toll!
Nur eins hat mich bei diesem bis zum Schluss unterhaltsamen und spannend erzählten Buch etwas gestört, dass waren die „astrologischen Einordnungen“, die mich eher verwirrt haben und die Spannung für mich darunter etwas litt, weswegen ich hier einen Punkt abziehe.
Fazit: Gelungene Lesung von Dietmar Wunder, der die Einordnung der vielen Mitwirkenden hilfreich stimmlich nuanciert und man als Zuhörer dieses unterhaltsame und spannende Hörbüch genießen kann!

 

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Robert Galbraith: Weißer Tod

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Gerade hatte mir der Weihnachtsmann die Verfilmung der ersten drei Fälle für Cormoran Strike und Robin Ellacott mit dem Titel „Strike“ auf den Gabentisch gelegt und ich habe die DVD mit Begeisterung angeschaut und kann nur sagen, die Besetzung ist gelungen und die Verfilmung erst! Lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen!
Die Veröffentlichung des letzten Buches ist ja bereits einige Zeit her und da passte das Anschauen der vorherigen drei Fälle prima um wieder ins Geschehen einzutauchen, obwohl mir das wahrscheinlich auch so gut gelungen wäre, denn „Die Ernte des Bösen“ endet ja so abrupt während der Hochzeitsfeierlichkeiten von Robbin und Matthew mit einem Knall, dass mir das im Gedächtnis geblieben ist.
Nun gibt es endlich Nachschub in Sachen Spannung und Fall Nr. 4 mit dem TitelWeißer Tod“ ist erschienen.
Ich habe mich erneut für die Hörbuch-Version entschieden, die unverwechselbar und mit einer Stimmenvielfalt meisterhaft von Dietmar Wunder vorgetragen wird. Diesmal muss man sich etwas Zeit nehmen, denn die ungekürzte Lesung umfasst immerhin mehr als 21 Stunden! Doch die sind wie im Flug vergangen, denn bereits nach den ersten Sätzen – die übrigens genau dort beginnen, wo das letzte Buch aufgehört hat – ist man wieder mitten drin in der Handlung und man befindet sich auf der Hochzeit von Robin und Matthew…
Durch die erfolgreichen und pressewirksamen Ermittlungen im Vorfeld ist die Privatdetektei mittlerweile recht bekannt und die Aufträge lassen nicht mehr auf sich warten, so dass weitere Mitarbeiter eingestellt wurden und Robin nun nicht mehr nur Assistentin, sondern  Geschäftspartnerin von Cormoran ist. 
Als Zuhörer wird man Zeuge als dann eines Tages Billy, ein etwas verwirrt wirkender junger Mann in die Detektei kommt und Cormoran etwas umständlich um Hilfe bittet, denn er glaubt den Mord an einem Kind gesehen zu haben. Doch bevor Cormoran weitere Einzelheiten erfragen kann, flüchtet Billy panisch aus den Räumlichkeiten….
Irgendetwas sagt Cormoran, dass er an dieser Sache dranbleiben sollte …
Die Klärung dieses anfangs etwas undurchsichtigen Falles ist eine schwierige und umfangreiche Ermittlung, die dann allerdings weitreichende Kreise zieht…
Robin arbeitet undercover, denn ein hoher Minister bittet um Hilfe, da er erpresst wird….
Auf Umwegen kreuzen sich die beiden obigen Fälle dann und führen in die exklusiven Kreise, in Herrenhäuser und aufs Land, wo Pferde im Mittelpunkt des Geschehens stehen und aus Erpressung wird dann Mord, den es aufzuklären gilt….
Mehr möchte ich gar nicht verraten von diesem komplexen, aber so was von spannenden Hörbuch!  Ich kann nur jedem empfehlen, sich dieses Hörvergnügen zu gönnen.
Es kommen eine ganze Menge Personen in der Handlung vor, aber Dietmar Wunder schafft es „wie von Zauberhand“, dass man die Mitwirkenden alle gut unterscheiden kann, denn für jeden hat er eine ganz besondere Stimmnuance parat, die dabei hilft, sich in der komplexen Geschichte zurechtzufinden. Klasse!
Fazit: Unbedingte Hörempfehlung für dieses spannende Hörvergnügen, dass gern noch durch weitere „Einsätze von Strike und Co.“  fortgesetzt werden darf!

 

 

 

 

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Private Eyes – Staffel 1

Vielen weiblichen Zuschauern wird Jason Priestley, der männliche Hauptdarsteller von „Private Eyes“ noch gut bekannt sein, denn er verkörperte seit 1990 zehn Jahre lang Brandon Walsh aus der Serie „Beverly Hills 90210“ und avancierte damals zum Teenie-Schwarm…
In dieser zehnteiligen kanadischen Krimi-Serie spielt er einen Ex-Eishockey-Profi mit Namen Matt Shade, der obwohl seine aktive Zeit schon etwas her ist, immer noch überall erkannt und bewundert wird.
Beruflich ist er als Talent-Scout in Sachen Nachwuchs im Eishockey unterwegs, was ein heißumkämpftes Business ist, wo es wie im Haifischbecken zugeht.  Während eines Auswahlspiels für die Profi-Liga bricht Shades Schützling Cory plötzlich auf dem Spielfeld zusammen. Als bei dem Jugendlichen ein Herzinfarkt diagnostiziert und in seinem Blut Aufputschmittel festgestellt werden, ist Shade anfangs ratlos und entsetzt, denn er ist fest davon überzeugt, Cory würde keinesfalls dopen. Während er versucht Coreys Unschuld zu beweisen, trifft er eher unfreiwillig auf die quirlige Privatdetektivin Angie Everett (Cindy Sampson) und die beiden tun sich trotz gegenseitiger Bedenken zusammen um hinter die Zusammenhänge des gravierenden Zwischenfalls zu kommen…
Als sich dann alles aufgeklärt hat, ist sich Shade nicht mehr 100%ig sicher, ob er weiterhin in der Eishockey-Branche arbeiten möchte. Durch einen Hilferuf einer alten Freundin von ihm, die in argen Schwierigkeiten steckt, da sie von der Polizei des Mordes verdächtigt wird, werden Shade und Everett wieder gemeinsam aktiv um hier entlastende Beweise zu finden….
Shade gefällt mittlerweile die Detektivarbeit und da zieht er alle Register um Everett davon zu überzeugen, ihn als Partner zu engagieren. Doch die beiden haben noch einige Wortgefechte auszutauschen, bevor Everett es tatsächlich in Erwägung zieht, ihn mit an Bord zu nehmen…
Ohne weiter auf die einzelnen Fälle des ungleichen Ermittler-Duo einzugehen, kann ich nur sagen, Jason Priestley hat seinen Charme nicht verloren und er bildet mit seiner charmanten und quirligen Kollegin Cindy Sampson ein tolles Team, dem man trotz ihrer ständigen Kabbeleien und unterschiedlichen Herangehensweisen bei den Ermittlungen gern bei der Arbeit zusieht. Da diese Serie in Kanada und Amerika so gut angekommen ist, habe ich läuten hören, dass es eine weitere Staffel gibt, die man dann hoffentlich auch bald in Deutschland sehen kann.
Fazit: Tolles ungleiches Ermittler-Duo, dem man gern während ihrer turbulenten Detektivarbeit über die Schulter schaut und man durchaus noch weitere Fälle davon vertragen kann!
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Robert Galbraith: Die Ernte des Bösen

Die Ernte des Boesen von Robert Galbraith
Ein neuer Fall für Privatdetektiv Cormoran Strike und  Robin Ellacott, die mittlerweile mehr als seine Sekretärin ist, denn sie hat ein Händchen dafür um an Informationen zu kommen und sich durch ihre ganze Art auch in sein Herz geschlichen ……
Die drei Mp3-CD’s umfassen 18,5 Stunden Spannung pur, die wie im Flug vergehen, denn Dietmar Wunder schafft stimmlich wieder die passende Atmosphäre um dieses Hörbuch zu genießen.  Besonders gut gefällt mir,  dass er jeder „Figur“  eine andere „Stimme“  gibt, so dass  man sie gut unterscheiden kann. Im Verlauf der Handlung gibt es einige nicht besonders nette Zeitgenossen, so daß durch deren Stimmnuance man auch schon etwas auf den Charakter der Figur schließen kann und dabei passiert es dann schon mal, daß einem die  Gänsehaut über den Rücken läuft. Einfach klasse!
Das Hörbuch „Die Ernte des Bösen“ beginnt auch gleich mit einer gruseligen Szene, denn Robin Ellacott, die ihre Hochzeit mit Matthew plant und vorbereitet, lässt sich aus Zeitmangel dann schon mal ihre Post ins Büro schicken. Und deshalb denkt sie sich auch nichts dabei als sie ein an sie gerichtetes Paket in Empfang nimmt.  Als sie es öffnet und den Inhalt sieht, bleibt ihr erst einmal die Luft weg und sie stößt einen Entsetzenschrei aus, denn im Paket befindet sich ein abgetrenntes vernarbtes Frauenbein….
Cormoran ist davon überzeugt, dass dies Paket eigentlich für ihn gewesen ist, denn das darin befindliche Bein ist genau an der Stelle abgetrennt, an dem auch sein Bein amputiert werden musste. Bei dem Absender fallen  ihm  dann auch einige Typen ein, die für so eine makabere Tat in Frage kommen.  Alle haben irgendwie mit seiner Vergangenheit zu tun und so erfährt man im Verlauf einiges aus dieser unsteten Zeit.
Als Zuhörer taucht man ein in die sozialen Umfelder der Verdächtigen und die jeweiligen vorherigen Taten. Die Handlung ist so geschrieben, dass jeder der Täter sein könnte, denn kriminelle Energie gibt es hier reichlich. Die Handlung ist nichts für schwache Nerven, denn es gibt weitere abgetrennte Körperteile und brutale Morde. Es kommt zu einigen körperlichen Auseinandersetzungen bei der Cormoran so einiges einstecken muss. Am Ende hat er reichlich Blessuren davongetragen, aber wieder mal erfolgreich einen bizarren Mörder zur Strecke gebracht!
Robert Galbraith (übrigens das Pseudonym von J.K. Rowling) beschreibt sehr anschaulich die Lebensverhältnisse der einzelnen Mitwirkenden und diesmal bekommt der Zuhörer reichlich Einblick in das Privatleben von Cormoran, aber auch von Robin, die eine schwierige Zeit mit ihrem Verlobten durchlebt, was dann zu einem Liebes-On/Off führt, das die ganze Hochzeit in Taumeln bringt…
Das Ende des Hörbuchs ist so geschickt gewählt, dass man als Zuhörer staunt, dass es mitten in einer Situation endet und man braucht einen Moment um das zu realisieren, denn man ist ja – wie schon oben erwähnt –  durch den tollen Vorleser eingetaucht ins Geschehen. So kann ich nur hoffen, dass diese spannende Reihe bald fortgesetzt wird!
Fazit: Nach „Ruf des Kuckucks“ und „Der Seidenspinner“ ist dies Hörbuch eine gelungene Fortsetzung der spannenden Reihe, das erneut von Dietmar Wunders Vortragskunst noch veredelt wird!
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