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Mord auf Shetland – Pilotfilm & Staffel 1

Schon gleich bei den ersten Landschaftsaufnahmen, kam mir der Gedanke, wo liegen eigentlich genau die Shetland-Inseln?
Nun ein Blick in den Atlas und ein wenig Internet-Recherche später war ich schlauer:
Die Shetland-Inseln ist eine Inselgruppe die zu Schottland gehört und in der Nordsee und im Nordatlantik liegt. Die Orte bzw. Inselnamen, die hier in der Krimi-Serie vorkommen, sind real.
Die Landschaft ist wirkt düster und karg, teils flach, aber auch hügelig und die felsige Küste bildet den Abschluss.  Grün und braun sind die vorherrschenden Farben. Wind und die ständig wechselnden Wetterverhältnisse fließen in den Alltag der hier lebenden und arbeitenden Menschen hinein, die besonders auch durch ihre Sitten und Gebräuche geprägt sind, was hier als Rahmenhandlung in die Kriminalfälle einfließt. Zwar ist man in der modernen Technikzeit auf den Inseln angekommen, aber Handyempfang ist nicht überall gegeben und Funklöcher erschweren die Arbeit der Ermittler hier nicht nur einmal…..

Der auf Shetland geborene Ermittler DI Jimmy Perez, der nach dem Tod seiner Frau mit seiner Stieftocher Cassie zurück vom Festland auf die Inseln kommt, will hier neu anzufangen. Seine Eltern und der leibliche Vater von Cassie leben ebenfalls hier.
DI Perez ermittelt mit einem kleinen, aber feinen Team, das Köpfchen hat und das sich mit den Sitten und Gebräuchen und besonders mit dem hier lebenden Menschenschlag auf den Inseln sehr gut auskennt und auch mal ganz konsequent durchgreift, wenn es die Situation notwendig macht.

Gleich im Pilotfilm von „Mord auf Shetland“ muss DI Perez seinen kühlen Verstand einsetzen. Die Großmutter eines seiner Mitarbeiter wird erschossen aufgefunden. Ein paar alte Fotografien, die man im Haus der alleinlebenden Toten findet, führt die Ermittler in eine andere Zeitepoche und bei der Recherche innerhalb der in der Nähe lebenden restlichen Familie, der offenbar streitbaren Frau, ist Trauer nicht der erste Eindruck, der hier vermittelt wird….
Im nächsten Fall spielen ein grausiger Fund am Strand, ein etwas kauziger alter Mann sowie ein fast 20 Jahre zurückliegender Vermisstenfall eine besondere Rolle.
Besonders tragisch ist der nächste Fall für DI Perez, denn sein alter Freund der Journalist Jerry Markham taucht auf der Insel auf und man trifft sich auf einen Drink. Am nächsten Tag ist Jerry tot, offenbar kam er mit dem Wagen von der Straße ab und stürzte die Klippen herunter…. An einen Unfalltod glaubt Jimmy nicht, was sich  dann bald bestätigt….

Im hoffentlich nur vorerst letzten Teil dieser Serie kommt eine bekannte Vogelkundlerin ums Leben. Wegen eines schweren Sturms ist die Fährverbindung eingestellt worden. Per Flugzeug erreicht Jimmy nebst einer Kollegin Fair Isle und muss nun in der Mini-Besetzung versuchen den Mörder dingfest zu machen.
Jeder Fall für sich ist hier nicht auf den ersten Blick zu lösen, viele Steine müssen umgedreht werden und auch Zusammenhänge in der Vergangenheit spielen hier oftmals eine wichtige Rolle. Die privaten Situationen des Ermittler-Teams fließen in die Handlung hinein, stören aber nie, sondern passen zu dieser rundum gelungenen spannungsgeladenen Krimi-Serie, die übrigen auf die Romane von Ann Cleeves zurückgeht.
Landschaftlich beeindruckt diese Serie außerdem und ich hoffe die nächste Staffel lässt nicht zu lange auf sich warten.
Fazit: Nicht nur landschaftlich beeindruckt diese neue britische Krimi-Serie, die man nicht verpassen sollte und die hoffentlich bald fortgesetzt wird!
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