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Australien – Kontinent der Gegensätze und Extreme

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Da ich aus verschiedenen Gründen sicherlich nie nach Down under kommen werde, war ich überrascht,  welch  ein interessanter und landschaftlich abwechslungsreicher Kontinent Australien doch ist, denn diese Natur-Doku über den fünften Erdteil ist wirklich beeindruckend und man kommt teilweise aus dem Staunen nicht heraus, was dort alles kreucht und fleucht….
Im beiliegenden Booklet erfährt man, dass die Dreharbeiten zu der fünfteiligen Reihe drei Jahre gedauert haben. Das die Tierfilmer sehr viele Strapazen auf sich genommen haben um diese eindrucksvollen Aufnahmen entstehen zu lassen, kann man dann in einem Teil der Doku selber sehen. Ich kann mich eigentlich nur bei dem Team bedanken, dass sie soviel Herzblut investiert haben um Lebewesen vor die Kamera zu bekommen, von denen ich teils noch nie etwas gehört bzw.  gesehen habe.
Die Kameratechnik ist ja mittlerweile so ausgefeilt, dass man beim Zuschauen das Gefühl hat, gleich springt oder fliegt das Tier vom Bildschirm ins Wohnzimmer…
Spektakulär fand ich die Innenaufnahmen direkt aus einen Kängurubeutel nebst Baby oder aus dem Bau eines Wombats, wo ebenfalls Mama und Kind direkt in die Kamera schauten…..
Im ersten Teil wird ein Naturphänomen gezeigt: Erst  fliegt ein kleiner grüner Wellensittich durch das Bild und kurze Zeit später schwirrt ein riesiger Schwarm mit unzähligen Vögeln hin und her.  Man erfährt, dass es in der freien Wildbahn nur grüne Sittiche gibt, alle anderen Farben, wie man sie in den heimischen Vogelkäfigen sieht, sind nur bei den gezüchteten Tieren zu finden.

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Riesenkängurus und viele andere Känguruarten, die sich durch Größe, Fellfarbe und Lebensraum unterscheiden sind neben anderen Beuteltierarten in Australien beheimatet. Man begegnet giftigen Schlangen, Krokodilen und unzähligen anderen Lebewesen, die in den unterschiedlichen Klimazonen (Wüste, Mangroven- u. Regenwald, Gebirge und Küstenregion) des Kontinents leben  bzw. nur in diesem Teil der Welt zu finden sind, was sehr beeindruckend ist und damit auch den Titel der Reihe  „Australien – Kontinent der Gegensätze und Extreme“ gut erklärt.
Natürlich wird auch dem berühmten Great Barrier Reef ein Besuch abgestattet und man taucht ein in eine atemberaubende Unterwasserwelt , die mit ihren farbenfrohen Riffbewohnern einmalig ist.
Faszinierende Einblicke in den Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt des fünften Kontinents bekommt man hier geboten. Wer sich für  dieses Thema interessiert, sollte sich diese beeindruckende Doku-Serie nicht entgehen lassen.
Fazit: Empfehlenswerte Australien-Natur-Doku, die durch viele Nahaufnahmen bzw. besondere Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt punktet und den Betrachter ins Staunen versetzt!
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Miss Fishers mysteriöse Mordfälle – Staffel 1

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Auf geht es mit Musik zu der man Charleston tanzen kann geradewegs nach Down Under. Die dreizehnteilige Serie führt den Zuschauer ins australische Melbourne der 1920ziger Jahre.
Die Titelgeberin der Serie ist die selbsternannte Privatdetektivin Phryne Fisher. Sie ist jung und sehr attraktiv und sie hat ihre ganz eigenen Ermittlungsmethoden.
Am Anfang der Serie wird gleich ihr Spürsinn geweckt, denn als sie zu einer Einladung eintrifft, wird ihr mitgeteilt, dass der Hausherr plötzlich verstorben sei. Die Polizei ist bereits vor Ort und auch Miss Fisher gelingt ein Blick auf den Tatort ganz zum Leidwesen des ermittelnden Detective Inspector Jack Robinson.
Im Verlauf stellt sich heraus, dass der Hausherr ermordet wurde und da kommen so einige Dinge über ihn zu Tage, die dann wiederum zu einem Quacksalber führen, der illegale Abtreibungen durchführt….
Einen gewissen Gruselfaktor hat die letzte Folge der Staffel, denn es werden Leichen gefunden, deren Gehirn durch die Nase entfernt wurden, wie man es im Alten Ägypten mit den Mumien gemacht hat und der Mörder hat auch ein Souvenir in Form eines kleinen Steins da gelassen, der dann in einer der Nasenöffnungen steckt…
Miss Fishers Hausmädchen Dorothy Williams hat aus religiösen Gründen Schwierigkeiten mit der neu aufkommenden Technisierung.  Wenn z.B. das Telefon klingelt, kann es sein, dass sie daneben steht und nicht in der Lage ist den Hörer abzunehmen, doch wenn man für Miss Fisher arbeitet, muss man diese Hürde nehmen…

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Phyrne Fisher ist schlagfertig und wenn sie einen Raum betritt, wird man auf sie unweigerlich aufmerksam, denn ihr schwarzer Bob und ihre luxuriöse Kleidung sind ihr Markenzeichen und lassen so manchen Mann wehmütige Blicke senden. DI Robinson ist zwar verheiratet, aber es knistert bald zwischen ihm und Miss Fisher…..
Wer gerne dem belgischen Hercule Poirot oder der englischen Miss Marple beim Ermitteln zugesehen hat, dem gefallen sicherlich auch „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle “. Die schauspielerische Besetzung ist gelungen und die Hauptdarstellerin hinterläßt einen nachhaltigen Eindruck und verpasst der Figur eine Ausstrahlung, das es nicht nur wegen der Spannung knistert!
Im beiliegenden Booklet werden alle Figuren vorgestellt und im reichhaltigen Bonusmaterial gibt es Interviews mit Cast und Crew, einen Blick hinter die Kulissen u.v.m.
Fazit: Miss Fisher hinterlässt einen bleibenden Eindruck und spannende Kriminalfälle gibt es noch dazu! Bitte mehr davon!
 

 

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