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Christine Sylvester: Psychopathen Polka

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Lale Petersen ist Kommissarin bei der Dresdner Mordkommission. Ihr Tag beginnt hektisch und sie ist in Eile um zur Arbeit zu kommen. Auf dem Weg dahin taucht aus dem Nichts ein junger Mann auf dem Fahrrad auf und es kommt zur Kollision. Doch als Lale ihm helfen will und nach seinem Befinden fragt, ist er schon wieder auf den Beinen und versichert, dass ihm nichts fehlt…
Doch diese Kollision hat ihr Nachspiel, denn einige Zeit später wird ihr mitgeteilt, dass der junge Mann sie wegen Fahrerflucht angezeigt hat. Ihr Vorgesetzter will das Lale sich mit Ronny Hummel, dem Radfahrer in Verbindung setzt und die Sachlage klärt…
Lale fährt mit ihrer Kollegin Mandy Schneider zu der Ausbildungsstätte des jungen Mannes. In der Computerfirma können sie leider nicht mit ihm wegen der Anzeige sprechen, denn sie finden ihn leblos zusammengesackt über einem Computerteil. Schnell wird klar, Ronny Hummel starb keines natürlichen Todes, er wurde ermordet!
Bei der Befragung seines Ausbilders erfahren die Ermittlerinnen, dass Ronny sehr intelligent und begabt war, nur im Umgang mit Menschen hatte er so seine Schwierigkeiten und er äußerte Verschwörungstheorien und dass man ihn überwacht…
Als man den Eltern den Tod ihres Sohnes mitteilt, reagieren diese ganz anders als erwartet. Der Vater, der eine Autowerkstatt betreibt, flüchtet sich in Arbeit und die Mutter scheint gar nicht zu realisieren, dass Ronny tot ist….
Noch merkwürdiger wird es als plötzlich Frau Hummel wie vom Erdboden verschwindet und nach einer Lösegeldforderung der Ehemann sich strikt weigert,  dies zu zahlen….
Es geht kurios weiter, denn eines Abends steht die Autowerkstatt der Familie Hummel in Flammen und man findet Brandbeschleuniger…..
Spannend fand ich den Krimi“ Psychopathenpolka“ ehrlich gesagt nicht, denn die Autorin verliert sich zu sehr im Privatleben der Ermittlerinnen. Unter dem Titel hatte ich ein Buch mit Humor vermutet,  doch das etwas chaotische Ermitteln fand ich nicht spaßig, sondern es strengte  beim Lesen eher an.
Fazit: Das Erwähnen von möglichen psychischen Erkrankungen macht aus einer Erzählung noch keinen Psychothriller.
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Errors of the human body

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Gleich vorweg, mich hat dieser Film verwirrt, anfangs konnte ich dem Plot noch folgen, doch dann hatte ich arge Schwierigkeiten.
Auf dem Cover steht unten „Wie weit darfst Du gehen? Wenn der Film dem Zuschauer vermitteln soll, dass die Wissenschaft nicht in die menschliche Natur eingreifen und durch Genmanipulation und fragliche Forschung Experimente durchführen soll, dann hätte ich mir  für meinen Teil einen verständlicheren Handlungsablauf gewünscht. 
Nach kurzer Zeit hatte ich schon den Eindruck, dass der berühmte Wissenschaftler Geoff Burton (Michael Eklund) etwas neben der Spur läuft und er schien mir psychisch instabil zu sein, was man ja dann auch als Zuschauer miterleben kann, denn er beginnt zu halluzinieren.
Spannung kam für mich nicht auf, sondern eher eine düstere Stimmung, die durch die schreckliche Krankheit des kleinen Jungen noch unterstrichen wurde-  Eine unheilbare Krankheit durch Gendefekt ist wohl das Schlimmste mit, was Eltern passieren kann, wenn ein Säugling so krank zur Welt kommt.
In der  deutsch-amerikanische Koproduktion  spielt Karoline Herfurth die Wissenschaftlerin Rebecca, die früher einmal als Assistentin in Amerika mit dem Wissenschaftler Geoff Burton zusammengearbeitet hat. Aus dem Arbeitsverhältnis wird eine Affäre, die aber nicht von Dauer ist. Nun arbeitet sie am Institut für Genetik in Dresden und hat dafür gesorgt, dass der Forscher Burton ans Institut berufen wird, denn er hat eine schwere Zeit durchgemacht, da sein Sohn an einem Gen-Defekt gestorben ist.
Auf der Suche nach der Ursache dieses Gendefektes ist Rebecca  auf eine aufsehenerregende Entdeckung gestoßen.  Doch nicht nur sie forscht an diesem Projekt, sondern auch der angsteinflößende Forscher Jarek.  Geoff Burton vermutet, dass er sich auf Kosten der Kollegin profilieren will und dass er viel skrupelloser in seiner Forschungsarbeit ist. Um Aufklärung bemüht, warum man ihn nach Dresden  gerufen hat, wird er selbst durch einen Unfall im Labor zum Forschungsobjekt…..
Es gab ja für „Errors of the Human Body“  internationale Preise,  so dass sich jeder Zuschauer besser seine eigene Meinung bilden sollte.

 

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