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The Trust

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Die Besetzung mit Nicolas Cage und Elijah Wood in den Hauptrollen und Jerry Lewis in einer kleinen Nebenrolle, das ist schon mal ein guter Anreiz sich diesen Film anzusehen.
Allerdings kann ich „The Trust“ in keine genaue Film-Kategorie einordnen, denn zum ein spielen Cage und Wood hier zwei Polizisten, die auf den ersten Blick etwas naiv und nicht besonders engagiert wirken, was sich im Verlauf der Handlung allerdings dann doch sehr ändert, denn wenn sie in ihre eigene Tasche wirtschaften können, dann sind sich hellwach und scheuen keine Mühen. Andererseits ist hier durchaus auch Situationskomik mit eingebaut, die dann aber auch gleich wieder in knallharte Action umschlagen kann. Dieses Potpourri auf Action, Krimi und Humor wird durch die tolle Besetzung dann interessant und unterhaltsam, überrascht aber auch mit einem ungewöhnlichen Ausgang der gesamten Handlung:
Zum Inhalt:
Die beiden Cops David Waters und Jim Stone hatten im Leben bisher nicht viel Glück und so halten sie sich mit etwas undurchsichtigen Nebeneinkommen über Wasser. Da kommt ihnen Kommissar Zufall gerade recht, denn eine Quittung für eine größere Summe Bargeld führt die beiden zu einem Drogendealer. Als sie ihn beschatten, fallen ihnen einige merkwürdige Dinge auf und dann stolpern sie regelrecht über eine Kühltruhe, die allerdings mit einem Schloss gesichert ist…
Als sie diese Kühltruhe richtig betrachten, entpuppt sie sich als großer Safe und dann gibt es für die beiden kein Halten mehr und sie setzten alles daran um an den Inhalt dieses gut gesichterten Tresors zu kommen. Ganz so einfach ist dann ihr Vorhaben aber nicht, denn sie benötigen Spezialwerkzeug und außerdem gibt es noch einige Zeugen, die aus dem Weg geräumt werden müssen….
Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, denn ich finde, wenn Nicolas Cage mitspielt, dann ist gute Unterhaltung garantiert, was auch hier wieder der Fall ist und dann noch Elijah Wood und Jerry Lewis als Mitwirkende, dass kann sich sehen lassen….
Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen und Nicolas Cage und Elijah kommen im Interview zu Wort.
Wer schon mal in den Film hineinschauen möchte geht es hier zum „Trailer
Fazit: Bunter Mix aus Action, Humor und Krimi, der durch die tolle schauspielerische Besetzung punktet.

 

 

 

 

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The Last Witch Hunter

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Was für ein Fantasy-Spektakel!
Van Diesel in einer Paraderolle! Neben ihm glänzen Rose Leslie, Michael Caine und Elijah Wood!

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Vor langer, langer Zeit  hatte die Hexenkönigin einen Fluch ausgesprochen, der den Menschen den schwarzen Tod, sprich die Pest brachte.  Ein Gruppe Krieger, unter ihnen Kaulder (Van Diesel), macht sich auf die Suche nach ihr um sie zu töten und ihr Herz zu vernichten. Es kommt zu einem unerbitterlichen Kampf, in deren Verlauf Kaulder die Hexenkönigen tödlich verletzt. Kurz vor ihrem Ableben verflucht sie Kaulder noch zu ewigem Leben……
Nun sind 800 Jahre ins Land gegangen und wir befinden uns in New York in der Jetztzeit.  Hexen gibt es immer noch, doch sie leben im Verborgenen und Kaulder ist der letzte Hexenjäger, der sie ausfindig machen kann um sie zu zerstören. Er gehört einem Geheimbund an, der sich Axt und Kreuz nennt und mit Hilfe von Pfarrer Dolan (Michael Caine) versucht Kaulder den Frieden zwischen Hexen und Menschen zu bewahren.

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Pfarrer Dolen ist nicht mehr der Jüngste und in einem vertraulichen Gespräch  mit Kaulder,  erzählt er von seinem Nachfolger, den 37. Colder (Elijah Wood).  Am nächsten Tag wird der alte Pfarrer tot an seinem Schreibtisch gefunden. Ein erst vermutetet Herzinfarkt entpuppt sich dann als Mord durch schwarze Magie.
Nun ist Kaulder nicht nur auf der Jagd nach Hexen, sondern er sucht auch den Mörder von Pfarrer Colder, seinem väterlichen Freund….
Mehr darf man gar nicht von der Handlung verraten, die teils recht heftig ist und durch ganz tolle Spezialeffekte kombiniert ist, was den Zuschauer teils verzaubert, aber auch durch die schwarze Magie, die hier bekämpft wird, Gänsehaut erzeugt wird. „The Last Witch Hunter“ ist ein actionreicher Fantasyfilm, der genau auf Van Diesel zugeschnittenen ist, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn es dann und wann in der Geschichte etwas hakt, macht das überhaupt nichts, denn dieser Film soll ja unterhalten und das ist hier auf jedem Fall gelungen.

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Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen und viele Interwievs mit Cast und Crew. Ganz besonders die Maskenbildner haben hier tolle Arbeit geleistet, denn das „Make up“  der Hexenkönigin ist schon bemerkenswert, so dass einem der eine oder andere Schauer über den Rücken läuft….
Fazit: Schauspielerisch sehr gut besetztes Fantasy-Spektakel, dass  zusätzlich mit tollen Spezialeffekten punktet!
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Open Windows

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Nach den auf dem DVD-Cover abgedruckten Empfehlungen, war ich gespannt auf den „Cyberthriller der neuen Generation“: „Open Windows
Die Handlungsorte sind tatsächlich nur ein Hotelzimmer, ein PC-Bildschirm und eine kleine Verfolgungsszene in einem Auto, alles andere spielt sich auf den geöffneten Bildschirmfenstern  eines Computers ab.
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Zur Handlung: Nick (Elijah Wood) hat bei einem Online-Preisausschreiben ein Date mit seiner Lieblingsschauspielerin Jill (Sascha Grey) gewonnen. Während er noch im Hotel eincheckt, ist Jill noch auf einer Pressekonferenz zu ihrem neuen Film. Offensichtlich langweilen sie die Fragen der Reporter und sie kann kaum erwarten, das die Fragestunde vorbei ist.
Während Nick sich auf das Date freut, bekommt er auf einmal auf dem Rechner eine Mitteilung von Jills Manager, dass das Abendessen kurzfristig von der begehrten Dame abgesagt wurde. Nick ist natürlich enttäuscht und als der mysteriöse Manager ihm anbietet „Wenn Du machst was ich sage, bekommst Du ohne dass Jill davon weiß, Zugriff auf ihre Webcam in ihrem Handy und so kannst Du sie dann ganz privat sehen….“
Nicks Interesse ist geweckt, doch was dann passiert, hatte er sich sicherlich ganz anderes vorgestellt, denn plötzlich befindet er sich in einem perfiden Spiel eines Hackers, der Jill offensichtlich entführt hat und nun Nick unter Druck setzt böse Dinge zu tun,   damit Jill lebend aus der ganzen Sache herauskommt……,
Die Story ist nicht  unbedingt neu und sie den Zuschauern nur auf immer neuen „open windows“ zu präsentieren, ist zwar ein interessanter Ansatz, aber wie er hier umgesetzt wurde, nicht sonderlich spannend und fesselnd.
Elijah Wood spielt erneut in einem Film, in dem ein Unbekannter ihm Regieanweisungen gibt, damit eine andere Person nicht zu Schaden kommt. Fand ich dies in „Grand Piano“ noch sehr gelungen, muss ich leider bei „Open Windows“ so einige Abstriche machen, da z.B. die Bildqualität zu wünschen übrig lässt und auch durch das ständige Hin- und Hergezappte von einem Hacker zum anderen wird die Story nicht spannender bzw. verständlicher, sondern verwirrt eher.
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Allein die großen Kulleraugen von Elijah Wood sind bemerkenswert, denn er kann mit ihnen ohne Text und Musik die unterschiedlichsten Emotionen ausdrücken und da reicht dann ein „open window“ um seinen Gemütszustand zu erkennen.
Fazit: Der Ansatz ist gut, die Umsetzung dann aber aus meiner Sicht nicht unbedingt gelungen
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Gangster Chronicles

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Ein Pfandhaus, das von Alton (Vincent D’Donofrio) irgendwo im Süden von Louisiana betrieben wird, ist Ausgangspunkt für einige Handlungsstränge:
Mit gezücktem Gewehr und auf Alton gerichtet stolziert ein  Typ herein und nach anfänglichem verwirrendem Geplänkel, will er die Waffe zu Geld machen…
Zwei Drogenabhängige planen einen Überfall auf ihren Dealer. Während sie  in einem Wagen sitzend noch überlegen wie sie den Überfall aufziehen wollen, taucht dann der Typ auf, der in der Pfandleihe seine Waffe zu Geld gemacht hat. Er scheint ein Bekannter der beiden zu sein, doch aus irgendeinem Grund drückt der am Steuer sitzende Junkie auf Gaspedal und überfährt ihn kurzerhand…..
Ein frisch vermähltes Pärchen kommt zu Alton. Weil sie knapp bei Kasse sind, wollen sie den Ehering beleihen. Bei einem Blick in die Auslagen sieht der Ehemann (Matt Dillon) einen anderen großen Klunker und erkennt in ihm den Ring, den er seiner seit langem vermissten ersten Ehefrau geschenkt hat. Nachdem er Alton über die Herkunft des Ringes ausgequetscht hat, macht er sich auf die Suche nach seiner vermissten Frau und lässt die andere kurzer Hand stehen….
Jetzt wird es echt heftig: Besagter Ehemann findet bei einem sehr merkwürdigen Typen namens Johnny (Elijah Wood) ein Foto von seiner vermissten Ehefrau am Kühlschrank hängen. Da Johnny nicht sagen will, wo die Frau ist, rastet der Ehemann völlig aus und foltert Johnny auf sehr bizarre Weise….
Ein Elvis-Imitator (Brandon Fraser, kaum wieder zu erkennen, mit reichlich Hüftgold!) tingelt auf Jahrmärkten umher und will seinen großen Durchbruch schaffen, doch es gibt so einige Hürden zu meistern und dann passiert es, dass der Teufel in Menschengestalt ihm einen Deal anbietet……
Schräg, schräger am schrägsten fällt mir zu „Gangster Chronicles“ nur ein, was aber nicht heißen soll, dass der Film schlecht ist, er ist nur anders und ab und zu hat man das Gefühl, dass der Film beim Schneiden durcheinander geraten ist, weil sich Handlungsstränge kreuzen oder Dinge passieren, die besser zum anderen Geschehen gepaßt hätten, aber vielleicht war das ja Absicht?!
Reichlich brutale Szenen kommen zur Darstellung und es fließt eine Menge Blut….
Fazit: Hier bekommt man sehr schrägen blutigen Humor und bekannte Darsteller in ungewohnten Rollen geboten, was durchaus Unterhaltswert hat.
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Grand Piano

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Was für ein Film! Elijah Wood spielt Tom Selznick, einen berühmten Pianisten, der seit über fünf Jahren nicht mehr aufgetreten ist, da er unter höllischem Lampenfieber leidet. Seine Ehefrau steht ebenfalls im Rampenlicht, denn sie ist eine preisgekrönte Schauspielerin, die ihn ermutigt hat wieder aufzutreten.
Während für den großen Auftritt Selzniks noch ein besonderer Konzertflügel auf die Bühne gehievt wird, läuft Tom noch etwas neben der Spur, denn er will zu Ehren seines großen Lehrmeisters Patrick Godrow dessen als „unspielbar“ geltende Partitur fehlerfrei bei seinem großen Auftritt vortragen.
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Gerade noch beglückwünscht ihn jemand, dass er vor ausverkauftem Hause spielen wird, da muss Tom auch schon auf die Bühne. Unter größter Anspannung sitzt er vor dem Flügel und schlägt die ersten Takte an und fühlt sich langsam etwas besser, als plötzlich beim Umblättern der Noten in roten Buchstaben eine Todesdrohung steht. Glaubt Tom erst noch an einen schlechten Scherz, muss er gleich darauf feststellen, dass auf dem Hals seiner Frau ein roter leuchtender Punkt zu sehen ist…
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Was nun beginnt, erinnerte mich anfangs an „Bitte nicht auflegen“, wo Kiefer Sutherland als Bösewicht durch Telefon Anweisungen gab. Diesen Part übernimmt hier John Cusack, dessen Stimme Regieanweisungen während der Partitur gibt, er selbst dann aber auch noch einen kurzen mörderischen  Auftritt hat.
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Grand Piano“ist dann doch ganz anders als zuvor erwähnt. Es ist ein Thriller, der Fans klassischer Musik und Krimiliebhaber eint und den Zuschauer vom ersten Ton an fesselt und nach dem letzten Ton noch überrascht!
Elijah Wood, den viele ja als Frodo aus Herr der Ringe kennen, spielt diesen Starpianisten einfach hervorragend und obwohl von vielen Ängsten geplagt, bietet er doch hier seinem Gegenspieler echt Paroli, was teils schon schwarzhumorig anklingt.
Fazit: Einfach nur klasse, oder anders gesagt: Un grand film!
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