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Jane Corry: Lass mich los

Diana Verlag

Nach einer Pressemeldung 2015 im Daily Telegraph geht es erst einmal 15 Jahre in die Vergangenheit, wo die junge Anwältin Lily und der Künstler Ed gerade geheiratet haben.
Beruflich startet Lily gerade erst als Anwältin und ihr erster komplizierter Fall dreht sich um den wegen Mordes an seiner Freundin verurteilten und in Haft sitzenden Joe Thomas, der seine Unschuld beteuert und durch neue Beweise ein neues Gerichtsverfahren erwirken will.
Der erste Gang ins Gefängnis zu ihrem Mandanten fällt Lily schwer. Als sie Joe Thomas dann gegenübersitzt, umgibt diesen eine faszinierende Aura. Seine eigenwillige Art in Rätseln zu sprechen und sein gesamtes Auftreten erinneren Lily dann schmerzlich an jemanden aus ihrem näheren Umfeld…
Während sie sich in ihre Arbeit stürzt, gerät ihr Eheleben in Schieflage…
Im gleichen Haus wohnt die kleine Carla mit ihrer Mutter Francesca. Die Mutter ist alleinerziehend und Carla hat es schwer in der Schule, wo sie vielen Hänseleien ausgesetzt ist.
Im Verlauf der Handlung wird Carla die meisten Sonntage bei Lily und Ed verbringen. Ed hat eine künstlerische Ader und er ist von der kleinen Carla und ihrem Wesen fasziniert und er malt sie. Ein ganz besonderes Bild entsteht, das dann im weiteren Verlauf Ed zu einem gewissen Ruhm verhilft.
Irgendwann verschwindet dann Carla mit ihrer Mutter von der Bildfläche, Lily und Ed werden Eltern eines Sohns, der ihnen allerdings durch eine Erkrankung viele Sorgen bereitet und so vergehen die Jahre…
Im zweiten Teil des Buches sind zwölf Jahre vergangen und der Leser begegnet der jungen Carla, die sich auf den Weg nach London macht um ihr Jurastudium zu vervollständigen.
Carla ist eine Schönheit geworden und sie weiß um ihr Aussehen und die damit verbundenen Chancen zu nutzen…
Carlas, Lilys und Eds Wege kreuzen sich wieder, was allerdings im Verlauf schwerwiegende Veränderungen bei allen zur Folge hat und letztendlich wieder zu der Pressemitteilung im Jahr 2015 im Daily Telegraph führt…..
In unterschiedlichen, immer wieder wechselnden Sichtweisen von Lily und Carla wird diese Geschichte hier erzählt. Man hat während des Lesens die Mitwirkenden gut vor Augen, auch wenn keiner davon mir so richtig sympathisch ist, denn alle scheinen irgendwie Geheimnisse zu haben.
Auch als richtigen Psychothriller möchte ich „Lass mich los“  nicht unbedingt einordnen, sondern eher als gut gelungenes, packendes Ehedrama, was aber nicht weniger spannend und fesselnd erzählt wird. Zwar ist es stellenweise etwas „wackelig“ in der Handlung, da man den Verlauf manchmal erahnen kann, aber die Autorin kriegt immer wieder zu guter Letzt die Kurve, was mir gut gefallen hat. Das ganze Buch hindurch schwebt eine „Ungewissheit“ über dem ganzen Geschehen und man wartet eigentlich immer darauf, dass gleich etwas Schlimmes passiert, was ja dann auch tatsächlich mehrfach stattfindet….
Fazit: Ich habe dieses Buch gern gelesen, ungern aus der Hand gelegt, da die Handlung fesselnd war und ich kann nur hoffen, dass die Autorin weitere spannende Bücher dieser Art formuliert!

 

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Lone Theils: Die Mädchen von der Englandfähre

Nachdem die Journalistin Nora Sand nebst ihrem Kollegen Pete, die beide für eine dänische Zeitung in London arbeiten, ein sehr schwieriges Interview hinter sich gebracht hat, muss sie sich gedanklich erst einmal etwas ablenken und was gibt es da besseres als Shoppen. Nora findet bei einem Händler einen schon etwas abgegriffenen Lederkoffer, der ihre Sammlung bereichern würde. Als sie zuhause dann den „erhandelten“ Koffer  genauer betrachtet und endlich das etwas klemmende Schloss aufbekommt, fällt ein kleiner Stapel Fotos heraus….
Beim näheren Betrachten hat sie das Gefühl eins der Fotos bzw. die darauf befindlichen Mädchen schon irgendwo einmal gesehen zu haben……
Nach einigen Recherchen findet Nora heraus, dass die beiden Mädchen seit 1985 als vermisst gelten, zuletzt wurden sie gesehen als sie sich an Bord einer Englandfähre befanden. Eine über Ländergrenzen reichende umfangreiche und auch zeitintensive Suche führte zu nichts. Was die Brisanz des Fotos nur noch unterstreicht, denn es zeigt die beiden Teenager Lisbeth und Lulu nach ihrem Verschwinden….
Ab hier, nein eigentlich schon gleich von Beginn an, fesselt dieses Hörbuch, das übrigens wunderbar von Solveig Duda vorgetragen wird, so dass man nur noch gebannt zuhört und verfolgt, was Nora im Verlauf alles in Bewegung bzw. mit wem sie sich in Verbindung setzt um herauszufinden, was aus den Mädchen geworden ist. Eines ihrer Gesprächspartner ist dann auch der zu lebenslanger Haft verurteilte und im Gefängnis sitzende Frauenmörder Bill Hix. Doch nach diesem nervenaufreibenden Gespräch ändert sich etwas in Noras Leben, denn erst ist es ein mulmiges Gefühl, das sie beschleicht und dann wird es Realität: Irgendjemand trachtet nach ihrem Leben……
Mehr Infos gibt es von meiner Seite nicht, denn das Hörbuch „Die Mädchen von der Englandfähre“ ist spannend und fesselnd geschrieben, außerdem überrascht die Autorin noch mit einem Ende, das man so nicht erwartet bzw. voraussehen kann, was nochmal einen Extrapluspunkt gibt.
Fazit: Spannung pur bekommt man hier geboten, die man dann durch die gekonnte Lesung von Solveig Duda auch noch direkt spüren kann! Klasse, bitte mehr davon!

 

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Agatha Raisin – Staffel 1

Hier kommt ein Neuzugang in Sachen britische Krimi-Ermittlerin. Ihr Name ist „Agatha Raisin“ und diesen Namen sollte man sich unbedingt merken, wenn man auch eine gute Portion Humor nebst Ermittlungen á la Miss Marple mag!
Die dreiteilige DVD-Sammlung beinhaltet den Pilotfilm, acht Episoden der ersten Staffel und reichlich Bonusmaterial.
Agatha Raisin entflieht ihrem ehemaligen Berufsleben als PR-Beraterin in London und verwirklicht sich ihren Traum vom Leben auf dem Lande in dem sie ins idyllische Örtchen Carsley zieht.
Sie wird von den Bewohnern des kleinen Ortes kritisch beäugt, denn ihr modebewusster und farbenfroher Kleidungsstil ist etwas ganz Neues hier.

Agatha hat eine sehr direkte Art und um schnell in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft zu punkten, nimmt sie an dem traditionellen Quiche-Wettbewerb teil, was reichlich schief geht, sie gerät unter Mordverdacht, denn ein Punktrichter stirbt nach dem Genuss ihres Backwerks….
Die beiden örtlichen Ermittler haben eigentlich nicht mit Mord und Totschlag zu tun, sondern eher harmlosere Verbrechen aufzuklären….
Der Ort ist geschockt und ab sofort meidet man den Kontakt mit Agatha, die das nicht auf sich sitzen lassen will. Um ihre Unschuld zu beweisen, entfaltet sich ihr kriminalistischer Spürsinn und sie ermittelt selbst.
Viel mehr darf man von den weiteren Fällen eigentlich gar nicht  erzählen, dann es macht einfach nur  Spaß der „bunt“ gekleideten Agatha auf ihren Stöckelschuhen durch die dörfliche Umgebung zu begleiten. Agatha engagiert sich auf allen Ebenen im Ort und hat es dann doch zuweilen mit einigen schrulligen Charakteren zu tun, die ihre Nerven dann schon mal etwas strapazieren, aber sie lässt sich nicht unterkriegen und sie findet auch bald netten Kontakt zu einer alleinerziehenden jungen Mutter.
Die Filmkulisse ist einfach beeindruckend und man gut kann nachvollziehen, warum das Landleben für Agatha so anziehend ist. Auch in den weiteren Folgen wird in Herrenhäusern und schlossähnlichen Gebäuden gedreht, was gut zur Handlung passt.
Im Verlauf  tauchen ehemalige Kollegen und Freunde von Agatha aus London auf und helfen teils bei den Ermittlungen, aber auch ihr früheres berufliches Können ist dann und wann gefragt, was allerdings meistens auch immer mit einer auftauchenden Leiche im Gegenzug endet..
Agatha ist anfangs Single, aber der eine oder andere Mann könnte ihr schon gefallen, besonders einer hat es ihr angetan, doch der tut sich anfangs etwas schwer seine Gefühle zu offenbaren. Im letzen Teil scheint es doch noch in Sachen Liebe zu klappen, denn Agatha steht vor dem Traualtar…

Ob alles ein Happy End hat, wird nicht verraten, selbst anschauen ist hier angesagt und damit filmische Vergnügen garantiert. Den Darstellern sieht man die Spielfreude an und besonders die Hauptdarstellerin Ashley Jensen ist hier passend besetzt.
Fazit: Hier passt alles wunderbar zusammen: Filmkulisse, Darsteller und humorvolle Kriminalfälle, so dass diese Serie bitte fortgesetzt werden sollte!
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Happy Valley 2 – In einer kleinen Stadt

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Vor einem Jahr hatte ich hier die erste Staffel dieser eindrucksvollen britischen Krimi-Serie vorgestellt.
Nun ist Catherine Cawood (Sarah Lancashire) wieder zurück im Dienst als Streifenpolizistin in Yorkshire. Sie war viele Monate außer Gefecht gesetzt, denn Tommy Lee Royce, der Vater ihres kleinen Enkelsohns hatte am Ende der ersten Staffel versucht sie zu töten. Der sitzt jetzt in der Nähe Londons lebenslänglich im Gefängnis…
Doch so ganz mit den schlimmen Ereignissen aus der Vergangenheit kann Catherine nicht abschließen, denn durch einschneidene Ereignisse kommt es dann im Verlauf wieder zu einer folgenschweren Begegnung mit ihrem Peiniger….
Doch wie es dazu kommt, wird hier nicht erzählt, denn die neuen Episoden haben es in sich und starke Nerven sind hier wieder gefragt….
Was sonst noch so passiert:
Wegen einiger Morde, dessen Opfer auffällige Verletzungen aufweisen, geht die einschaltete Mordkommission von einen brutalen Serienkiller aus, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Catherine muss den Ermittlern Rede und Antwort stehen, denn sie hatte eines der Opfer entdeckt…
Ein Mordermittler, der auf dem gleichen Revier wie Catherine arbeitet, hat privat große Probleme, die dann bald zu Verwicklungen mit den aktuellen Ermittlungen führen und ihn im weiteren Verlauf  in einen psychischen Ausnahmezustand treiben…
Die sechs Folgen von „Happy Valley 2fügen sich nahtlos an die Geschehnisse aus der ersten Staffel an. Die düstere angespannte Stimmung durchzieht die ganze Serie und auf der Suche nach dem Serienkiller hat man bis zuletzt keinen offensichtlichen Täter vor Augen, so daß die Spannung sehr hoch angesetzt ist. Ebenfalls nicht vorhersehbar ist der Ausgang der Rahmenhandlung, die durch ein emotionales Sozialdrama geprägt ist, so dass bestimmt noch genug Potential für eine Fortsetzung der preisgekrönten Serie ist…
Besonders beeindruckend ist die gesamte schauspielerische Besetzung und deren intensive Darstellung,  so dass man als Zuschauer das ganze emotionale Auf und Ab direkt mitfühlen kann. Man bekommt hier düstere Spannung und ein emotional aufreibendes Sozialdrama auf hohem Niveau präsentiert, was mir sehr gut gefallen hat.
Fazit: Spannung auf hohem Niveau, die durch eine eindrucksvolle schauspielerische Besetzung in Szene gesetzt wird und durchaus noch weiter fortgesetzt werden sollte!

 

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JD Sanders: Die Brücke – Liebe kennt kein Zurück

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20 Jahre ist es her, dass Carol Judge Farncombe Richtung London verlassen hat. Nach dem Studium arbeitet sie jetzt dort als Anwältin.  Nun sucht sie Zuflucht bei ihren Eltern um Abstand zu ihrem Freund Charles zu bekommen…..
Gleich nach ihrer Ankunft im Ort ihrer Kindheit und Jugend zieht es sie an einen besonderen Platz, wo sie sich früher gern aufhielt.  Als es heftig zu regnen beginnt, ist sie in Nähe der alten Hängebrücke, als sie auf der anderen Seite eine Person ausmacht, dessen Umrisse sie jäh an ihre hier zurückgelassene Jugendliebe John erinnert, in dessen Schuld sie immer noch steht. Aber die Person hastet vorwärts und dreht sich auch auf ihr Rufen nicht um….
Helen ist Carols beste Freundin, die immer noch vor Ort lebt. Über die Jahre ist der Kontakt spärlich gewesen und deshalb freut sich Carol darauf sich abends mit ihr im Pub zu treffen.
Doch Helen erscheint nicht zur Verabredung. Am nächsten Tag wird ihre Leiche aus dem Wasser geborgen. Spekuliert wird über Selbstmord oder Unfall, aber im Verlauf der Handlung passiert dann noch einiges, was noch in eine ganz andere Richtung denken lässt….
Leider endet das Buch „Die Brücke“ viel zu schnell und ich kann kaum erwarten, wie es weiter geht…
Neben der Kriminalhandlung gibt es auch einige romantische Textpassagen, die gut ins Geschehen passen. Der Erzählstil ist von Anfang an flüssig, bildhaft und sehr fesselnd, so dass man ganz schnell in die Handlung abtaucht und sich an der englischen Küste wiederfindet.
Ich kann nur sagen, das Debut ist gelungen! Die hoffentlich bald erscheinende Fortsetzung  kann dann durchaus seitenstärker sein!
Fazit: Spannende Krimi-Erzählung, die mit einem guten Schuss Romantik gewürzt ist und hoffentlich bald fortgesetzt wird! Sehr lesenswert!

 

 

 

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Angela Marsons: Silent Scream

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Die Autorin ist in Black Country, einer von Bergbau und Industrie geprägten Region Englands geboren,  aufgewachsen und sie lebt heute noch dort. Sie schreibt seit ihrer Jugend und veröffentlichte bereits erfolgreich mehrere Kurzgeschichten. „Silent Scream“ ist ihr Krimi-Debüt, das ebenfalls in dieser Gegend spielt.
Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt:
Detective Kim Stone ist die leitende Ermittlerin in dieser Geschichte. Durch eine schwierige Kindheit ist sie geprägt und zwischenmenschliches Geplänkel ist nicht so ihr Ding und deshalb eckt sie schon mal mit ihrem Verhalten etwas an, worunter ihre Arbeit aber nie leidet, denn wenn sie einmal „Witterung“ aufgenommen hat, dann ist sie leidenschaftlich dabei und setzt sich auch schon mal über Dienstanweisungen hinweg um den Täter dingfest zu machen. Die Dämen ihrer Kindheit sind immer noch gegenwärtig, aber sie kämpft gegen sie an. Der aktuelle Fall geht ihr dann auch ganz speziell an die Nieren….
Der Prolog beginnt im Jahr 2004 als sich fünf Personen immer abwechseln beim Graben, niemand spricht ein Wort, denn sie haben einen Packt geschlossen, dass ihr Geheimnis für immer begraben bleibt.
In der Jetztzeit werden auf einem Brachgelände, das in der Nähe eines ehemaligen Kinderheims liegt, menschliche Überreste gefunden. Eigentlich sollte hier nach einem archäologischen Schatz gesucht werden, doch dieses Vorhaben wird erst einmal ganz nach hinten geschoben…
Im Vorfeld der Grabungen wird eine ehemalige Mitarbeiterin des Kinderheims ermordet aufgefunden. Sie hatte Interesse an der Schatzsuche gezeigt. Wusste sie was dort vergraben war? Als dann noch weitere Tote im Zusammenhang mit dem Kinderheim zu beklagen sind, ist Kim Stone nicht mehr zu halten und sie setzt alles daran die Zusammenhänge zu verstehen und den Mörder ausfindig zu machen, komme was da wolle ….
Doch so einfach ist der nicht zu fassen –  bis Kim einen Alleingang wagt…..
Den Anfang des Buches fand ich etwas schleppend, doch das ändert sich dann im Verlauf und die Autorin weiß den Leser zu fesseln und legt geschickt falsche Fährten aus. Der Täter bleibt lange Zeit im Dunkeln und tritt erst ganz am Schluss in Erscheinung. Die etwas raue Schale der Ermittlerin ist gut nachvollziehbar beschrieben und punktet am Ende mit einer ganz großen menschlichen Geste.
Ich kann mir durchaus weitere Fälle mit Kim Stone vorstellen und ich würde gern bald wieder über sie etwas lesen!
Fazit: Krimi-Debüt gelungen, so spannend kann es weitergehen!
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Happy Valley – In einer kleinen Stadt

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Sechsmal 50 Minuten düstere Spannung liegt hier in der Luft, wenn Catherine Cawood in einer britischen Kleinstadt in Yorkshire ihren Dienst als Streifenpolizistin verübt.
Sie ist gut in ihrem Job und besonders taff im Umgang mit Kriminellen, ab und zu hört man von ihr folgenden Spruch: Hi, ich bin Catherin, ich bin 47 Jahre alt, geschieden, zwei Kinder, wovon eins tot ist und das andere spricht nicht mehr mit mir. In ihrem Privatleben gibt es überall kritische Punkte, denn nach der Scheidung lebt sie mit ihrer ehemals drogensüchtigen Schwester und ihrem kleinen Enkel Ryan zusammen, was kein Zuckerschlecken ist, denn Ryan eckt in der Schule oft an, egal wieviel Liebe und Geduld man für ihn aufbringt.
In der ersten Folge der Serie erzählt man Catherine, dass Tommy Lee Royce aus dem Gefängnis entlassen wurde. Und dieser Name ist ein rotes Tuch für sie, denn Catherin ist davon überzeugt, dass dieser Mann für den Tod ihrer Tochter, der Mutter von Ryan, mitverantwortlich ist und sie will ihn unbedingt dingfest machen….
Neben den privaten Ecken und Kanten, muss sie einige schwierige Situationen während ihres Polizeidienstes händeln: Nachdem die ersten Lösegeldzahlungen für eine gekidnappte Unternehmerstochter noch ohne polizeiliche Hilfe erfolgt sind, sie aber nicht wie erhofft freigelassen wird, wendet sich die Mutter der Entführten an Catherine.
Dann kommt Bewegung in den Fall und eine Tatbeteiligung von Tommy Lee Royce wird immer deutlicher. Doch so einfach sind die Entführer nicht zu schnappen und die Beteiligung der Polizei hat schlimme Folgen und führt auf beiden Seiten zu Schwerverletzten und Toten…….
Mehr darf ich eigentlich von dieser Serie nicht erzählen, dann würde ich all denen, die „Happy Valley“ noch anschauen wollen, die Spannung nehmen, denn die ist hier garantiert!

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Die ganze Serie ist mit tollen Schauspielern besetzt, allen voran mit Sarah Lancashire als Catherine. Die Kombination des sehr emotionalen und problematischen Privatlebens und den spannenden, teils sehr rauen Polizeieinsätzen ist hier sehr gut gelungen und es ist daraus eine atmosphärisch dichte, fesselnde Serie geworden, die gerne fortgesetzt werden darf.
Fazit: Sehr gut besetztes Darstellerensemble, dass in einer sehr fesselnden, rauen Kriminalserie agiert, die unbedingt fortgesetzt werden sollte!

 

 

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