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Stephan Ludwig: ZORN – Kalter Rauch

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Fall Nr. 5 für die Hauptkommissare Zorn und Schröder, der nun doch wieder im Polizeidienst ist und jetzt der Chef seines ehemaligen Chefs Claudius Zorn ist!  Wie es dazu gekommen ist, will ich hier nicht erläutern, aber im vorherigen Teil „Zorn – Wie sie töten“ hatte „Schröder“ den Dienst aus persönlichen Gründen quittiert…..
Das aktuelle Buch beginnt mit einem Phänomen, das die Experten rätseln lässt, denn es regnet Fische vom Himmel! Überall verstreut auf Straßen und Hausdächern, Gärten etc.  werden Tiere gefunden und Reinigungstrupps rücken an um aufzuräumen. Dabei wird ein künstliches Hüftgelenk gefunden, dass wie sich später anhand der Seriennummer herausstellt, einer Donata Zettl zuzuordnen ist…
Ein Hüftgelenk allein sagt noch nicht allzu viel aus, aber die ehemalige Trägerin dieses medizinischen Ersatzteils sollte da etwas zu sagen können:
Also machen sich Zorn und Schröder auf den Weg um die Dame aufzusuchen, doch niemand öffnet bei der Adresse. Auch der Ehemann der Gesuchten wird mehrfach nicht angetroffen und als Zorn ihn dann endlich zuhause antrifft, macht Gregor Zettl einen etwas sonderbaren Eindruck auf ihn. Über den Aufenthaltsort seiner Frau kann er keine Angaben machen, denn offenbar ist sie öfters aus beruflichen Gründen unterwegs und sonderlich besorgt wirkt er auch nicht auf ihn.
Zorn hat nach der Begegnung mit dem Ehemann der Gesuchten den Eindruck, dieser habe etwas zu verbergen bzw. dass er nicht ganz die ganze Wahrheit sagt…
Im Verlauf  der Handlung gerät dann Gregor Zettl selbst in Gefahr, denn ein in schwarz gekleideter Mann dringt ins Haus ein und droht ihm Gewalt an, wenn er nicht den Aufenthaltsort von Donata verrät…..
Wer die vorherigen Bücher aus der Reihe kennt, weiß dass es auch etwas zu Schmunzeln gibt, wenn sich Zorn und Schröder auf ihre ganz besondere Art und Weise unterhalten oder sie anfangen zu kabbeln. Und wie die beiden den Fall lösen – nun,  da will ich nicht vorgreifen –  denn auchZorn  – Kalter Rauch – ist wieder spannend und lesenswert.

Hier kann man schon mal ein wenig reinlesen: Leseprobe Kalter Rauch

 

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Ganz besonders empfehlenswert ist auch wieder das ungekürzte Hörbuch von „Zorn – Kalter Rauch“, denn es wird von David Nathan vorgetragen, wie auch bereits schon die vorangegangenen vier Bücher. 
David Nathan ist vielen bestimmt als Synchronsprecher  von Johnny Depp oder auch Christian Bale bekannt. Ich verbinde seine sehr wandlungsfähige Stimme aber auch immer mit den Krimis über Zorn und Schröder, was dann auch einen hohen Wiedererkennungsfaktor hat, so dass man schnell  in die ganze Rahmenhandung eintauchen kann. David Nathan fängt mit seiner stimmlichen Darbietung genau die Atomsphäre ein wenn es mal wieder um das durcheinander geratene Privat- und Gefühlsleben von Claudius Zorn geht, was mir sehr gut gefallen hat.
Da Zorn durch seine privaten Schwierigkeiten nur mit sich selbst beschäftigt ist, bekommt der von den Veränderungen im privaten Umfeld seines Freundes und Kollegen Schröder mal wieder nichts mit, was einen Teil der Handlung ausmacht, die man als Leser dieser Reihe auf keinen Fall missen möchte, denn ist sie doch das, was diese Krimi-Reihe ausmacht! 
Die über zwölf Stunden Lesung sind ein Hörgenuss und sie vergehen wie im Fluge, wenn man der toll konstruierten und zum Teil diesmal auch etwas gruselig geratenen Handlung folgt. Bitte mehr davon!
Fazit: Stephan Ludwig ist auch diesmal eine spannende Fortsetzung gelungen, die lesens- bzw. hörenswert ist und an manchen Stellen sogar einen Gruselfaktor beinhaltet! Weiter so, bitte!
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Wildes Alaska

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Diese dreiteilige Natur-Doku beschäftigt sich mit dem Thema „Frühlingserwachen“, „Sommerfrische“ und „Eiswelten“, was auf schnell wechselnde Jahreszeiten hinweist. In atemberaubenden Bildern werden hier einzigartige Tier- und Landschaftaufnahmen gezeigt.
Wer Alaska hört, der verbindet dieses Land mit Eis und Schnee. Das bekommt man hier auch zu sehen, aber auch das „Sommerkleid“ mit seinen Pflanzen und Tieren, die in der kurzen Zeit Energie tanken um in der rauen kalten Jahreszeit zu überleben.
Wie extrem unterschiedlich sich diese Gebiet am nördlichen Polarkreis hier präsentiert, ist erstaunlich, denn neben hohen schneebedeckten Gletschern, weitläufigen Seen und Flüssen, gibt es hier auch Landschaftsformen, die ich hier nie und nimmer vermutetet hätte! Welche das sind werde ich natürlich nicht verraten, denn dazu ist diese beeindruckende Dokumentation zu sehenswert und lehrreich!

 

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Die Reihe beginnt im März nach 65 Tagen ohne Licht. Ein Eisbär überquert den Bildschirm. Er ist auf Nahrungssuche, die in dieser kargen Landschaft sehr schwierig ist.
Ein ganz besonderer Überlebenskünstler wird dann vorgestellt, nämlich das arktische Erdhörnchen, dass sich in seinem unterirdischen Bau eingekuschelt hat und seinen Biorhythmus ganz extrem nach unten fahren kann um in der Kälte zu überleben. Nach dem Erwachen nach acht Monaten Winterschlaf, taucht er an der Oberfläche auf und nutzt die wenigen wärmeren Tage um eine Partnerschaft einzugehen und Nachkommen zu zeugen.
In dieser von Menschen wenig besiedelten Natur leben viele Tiere von deren Existenz ich noch nie gehört hatte wie z.B. der Feuerkopfsaftschlecker, eine Spechtart, der fleissig einen Baum bearbeitet bis Harz fließt. Dieses beobachtet der einzigartige Zimtkolibri, der mit 60 Flügelschlägen in der Minute nun gleich mal von dem tropfenden Baumharz kostet…
Dies soll nur ein kleiner Einblick in die beindruckende und sehr sehenswerte Naturdokumentation „Wildes Alaska “ sein. Die Reihe ist neben dem „Augenschmauß“ auch sehr lehrreich und informativ.
Sie zeigt auf, wie im Wechsel der Jahreszeiten Mensch, Tier oder Pflanze seine Chanchen nutzen muss um  in dieser rauen Landschaft zu existieren und zu überleben.
Fazit: Lehrreiche, sehr sehenswerte und interessant zusammengestellte Natur-Doku, die durch atemberaubende Bilder Alaska aus einem ganz besonderen Blickwinkel präsentiert!

 

 

 

 

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Magic of big blue – Geheimnisse der Ozeane

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Wow! Ich bin immer noch ganz fasziniert davon wohin mich diese siebenteilige Unterwasserexpedition geführt hat.  Das Kamerateam ist in  bisher noch unerforschte Unterwasserlandschaften vorgedrungen und hat eindrucksvolles Bildmaterial zusammengetragen.
Auf sieben Kontinenten und deren angrenzenden Ozeane führt diese Dokumentation. Sie erzählt von den unterschiedlichen Lebensbedingungen denen die vielen Tier- und Pflanzenarten ausgesetzt sind beim Kampf ums Überleben. Viele Tiere sind Symbiosen eingegangen um in den teilweise kargen Lebensräumen überhaupt zu existieren.
Hier ein kleiner Einblick in diese magische Unterwasserwelt:
Die Reise beginnt auf dem größten Kontinent der Erde, nämlich Asien.  Dort taucht man ein in die aus Unterseevulkanen entstandenen Inseln. Es sollen über 7000 sein. Die Tiere, die hier leben sind Meister der Tarnung und man muss schon ganz genau hinsehen um die teilweise sehr bizarren Geschöpfe zu entdecken.  Am Meeresgrund haben sich die unterschiedlichsten Korallenformen gebildet und sind zu einem rieseigen Riff zusammengewachsen. Diese Farbenvielfalt und der Artenreichtum sind beeindruckend.  Geisterpfeiffenfische, Harlekinsüßlippen oder auch Fuchshaie leben hier und waren mir zumindest bis dato unbekannt.
Es geht weiter nach Ozeanien, in ein tropisches Unterwasserhöhlensystem, wo man riesige  Tropfsteingebilde zu sehen bekommt.  Hier findet man  am Meeresgrund Überreste aus den Weltkriegen wie z.B. Flugzeugwracks, die von vielen Kleinstlebewesen besiedelt und ihnen als Lebensraum  dient.
Südamerika heißt die nächste Station, wo die Galapagos-Inseln und deren Bewohner den Zuschauer verzaubern. Es weiter nach Kito in den Anden. Sie gilt als höchste Hauptstadt der Welt.  In den angrenzenden Gewässern kommt es zum Kontakt mit Hammerhaien.
Yucatan in Mexiko führt zu den bis heute noch rätselhaften Mayas. In den Gewässern gibt es ein aus Kalkstein bestehendes Unterwasserhöhlensystem mit kathedralenartigen Räumen, wo früher Menschopfer dargebracht wurden und man bei deren Überresten reichen Jadeschmuck gefunden hat.
Beeindruckend waren auch die Bilder aus  der Antarktis. Dort gibt es Eisberge so groß wie manche Länder. Es herrscht ein raues Klima und wer in die Wasserwelt tauchen will muss besondere Vorkehrungen treffen. Riesige Eselspinguinkolonien werden gezeigt und auch das größte Räuber, das dort lebt, nämlich der Seeleopard.  Unter Wasser gibt es riesige Algenwälder und auch durchaus anderes tierisches Leben.
Besonders beeindruckt haben mich die Riesenmantas die durch das Wasser gleiten und die von anderen Fischen als Transportmittel benutzt werden.
Auch die schlafenden Pottwale haben es mir angetan. Wie die das tun, verrate ich hier nicht, denn die Dokumentation „Magic of Big Blue “  ist in meinen Augen eine Meisterleistung, die den Zuschauer in eine magische,  fremde, aber faszinierende Welt entführt, die einen in seinen Bann zieht.
Fazit: Bildergewaltige Reise in eine Unterwasserwelt, die noch lange nachklingt

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