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Mary Higgins Clark: “Mysteriöse Verbrechen” –  Collection 1 und Collection 2 –

Release Company

Die bekannte und erfolgreiche amerikanische Schriftstellerin Mary Higgins Clark verstarb ja leider im Februar diesen Jahres. Ihre Bücher sind ist sicherlich vielen Krimifans ein Begriff. Jeweils vier ihrer Bestseller sind in der französischen Krimi-Reihe „Mysteriöse Verbrechen – Collection 1 und Collection 2“ verfilmt worden und jetzt fürs Heimkino erschienen:
Collection 1:
Denn vergeben wird dir nie„: Lisas Schwester Pauline wurde vor Jahren ermordet, nun kommt ihr Mörder vorzeitig aus dem Gefängnis frei und behauptet unschuldig zu sein, Lisa ist da aber ganz anderer Meinung….
„Weil deine Augen ihn nicht sehen„: Die kleinen Zwillingsmädchen Louise und Lea werden entführt. Nach einer komplizierten Lösegeldübergabe kommt nur eins der Mädchen wohlbehalten zu ihren Eltern zurück. Wenig später heißt es, die andere Kleine sei gestorben….
Warte bis du schläfst: Matthieus Mutter ist sich sicher, dass er lebt, obwohl er vor zehn Jahren spurlos verschwand. Sie klammert sich an die seit seinem Verschwinden stattfindenden jährlichen kurzen Telefonate mit ihm, die immer an einem ganz bestimmten Tag stattfinden und ohne Reaktion auf ihre gestellten Fragen enden…
„Das Haus auf den Klippen“: Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Emilie mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in ein altes Haus am Meer, wo sie sich erholen soll. Doch nach ihrem Einzug passieren merkwürdige Dinge, Emilie hört Kinderstimmen und noch eben vorhandene Dinge verschwinden….
Collection 2:
„Wo waren Sie, Dr. Highley?“: Nach einem Autounfall beobachtet Cathy aus ihrem Krankenhausfenster, dass jemand offenbar eine Leiche in den Kofferraum eines dunklen Wagens legt…
„Mein Auge ruht auf Dir“: Der Tod an einem Kunstexperten wirft Fragen auf. Seine an Demenz erkrankte Frau, war allein mit ihm zuhause, doch sie kann sich an nichts erinnern…
„Ein Gesicht, so schön und kalt“: Durch Zufall trifft eine Staatsanwältin im Wartezimmer eines Schönheitschirurgen auf eine Frau, die sie an das Gesicht eines Mordopfers erinnert. Den Mörder der Frau hatte sie damals für lange Zeit hinter Gitter gebracht, irritiert fängt sie an, sich den Fall noch einmal anzusehen…
„Hab Acht auf meine Schritte“: Der Umzug in ein neues Haus bringt längst „vergrabene“ Erinnerungen wieder an die Oberfläche, wo es um Mord eines kleinen Kindes an seiner Mutter geht. Ist es Realität oder Phantasie?
Ich habe keines der Bücher gelesen und kann hier keine Vergleiche ziehen. Die jeweils 90minütigen Verfilmungen sind in Frankreich angesiedelt. Die Verbrechen, die hier geschehen, sind auf den ersten Blick nicht zu durchschauen bzw. vorhersehbar und wer oder was „das Böse“ hier darstellt, erfährt man immer erst ganz am Schluss, was schon mal ein großer Pluspunkt ist. Allerdings würde ich die beiden DVD-Sammlungen eher in die Rubrik „seichte Krimi-/Thriller-Verfilmungen“ einreihen, denn alle acht „Fälle“ kommen ohne großes Blutvergießen oder grauenhafte Szenerien aus, so dass hier eher mit der Phantasie der Zuschauer gespielt wird. Wer gern mysteriöse Verbrechen auf diese Art präsentiert bekommen mag, ist hier genau richtig und wird gut unterhalten.
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Fazit: Unvorhersehbare, mysteriöse Verbrechen basierend auf den Bestsellern von Mary Higgins Clark, auf die „seichte“ Art „serviert“ und unterhaltsam präsentiert!

 

 

 

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Die purpurnen Flüsse – Staffel 2 –

Edel Motion VÖ 04.12.20

Zwei  Jahre sind vergangen seit die Romanvorlage Die purpurnen Flüsse des französischen Bestseller-Autors Jean-Christophe Grangé in „Serie“ gegangen ist. Nun ist „Die purpurnen Flüsse – Staffel 2 –“ auf DVD/Blu-ray erschienen.
Erneut schlüpft Olivier Marchal in die Rolle des Kommissar Pierre Niémans, der immer etwas mürrisch daherkommt, aber das Herz auf dem rechten Fleck hat und auch schon mal väterliche Gefühle nach außen kehrt, wenn es um seine junge und mit einigen privaten Problemen behafteten Kollegin Camille Delaunay geht, die erneut von Erika Sainte verkörpert wird. Die beiden bilden ein gut eingespieltes Duo, das man ruft wenn es irgendwo in Frankreich zu ungewöhnlichen bzw. unerklärlichen Morden kommt…
Auch in der zweiten Staffel bekommt der Zuschauer vier recht bizarre und düstere Fälle präsentiert, die das Ermittler-Team an recht abgelegene Orte führt, wo sie auch schon mal mit einem ganz besonderen Menschenschlag konfrontiert werden und wo man noch regionale Sitten und Gebräuche praktiziert und die Menschen eher wortkarg und abweisend Fremden gegenüber sind, was die Recherchen oft verkompliziert….
Auf die Fälle an sich möchte ich hier gar nicht genau eingehen, sondern wie bereits erwähnt, sind die „Geschichten“ nichts für schwache Nerven und führen zu Reliquien-Diebstählen im Zusammenhang mit Morden an Geistlichen oder erinnern an die Hexenverfolgungen aus dem Mittelalter. Auch eine von zwei Jungen in einer abgelegenen Industrie-Brache gelegenen Toten lässt die Vermutung an einen Ritual-Mord aufkommen. Um diesen Fall zu lösen geht Camille undercover einem Gerücht nach, denn in einem Flüchtlings-Camp sollen afrikanische Opferrituale praktiziert werden…
Auch der Sohn von Camille spielt diesmal eine wichtige Rolle,  was dann im Verlauf zu einem zurückliegenden alten Kriminalfall führt, der  ganz besonders unter die Haut geht…
Der letzte Fall führt die Ermittler auf eine Schönheitsfarm, die mit obskuren Behandlugngsmethoden  für Aufsehen sorgt. In die Rolle der Leiterin dieser Einrichtung ist die bekannte deutsche Schauspielerin Christiane Paul geschlüpft…
Einmal angefangen, ist es schwer sich von diesen beiden Ermittlern und ihren Fällen zu lösen.
Ich habe mir den Nervenkitzel an einem Wochenende gegönnt und mir ist dabei der eine oder andere Schauer über den Rücken laufen…
Auch wenn es auf den ersten Blick bei den Morden z.B. in den Bereich der Sagen und Mythen weist oder man an Rituale aus dem Mittelalter denkt, versteckt sich doch immer etwas Reales und Komplexes hinter den Beweggründen der Täter(innen), die auch schon mal tief in der Vergangenheit verankert sein können.
Fazit: Nervenkitzel auf hohem Niveau mit toller schauspielerischer Besetzung, die gern noch in einer dritten Staffeln münden darf!

 

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Der Junge und die Wildgänse

Capelight Pictures VÖ 24.04.20

Die Cover-Vorder- und Rückseite von „Der Junge und die Wildgänse“ geben schon einen recht guten Einblick um was es hier im Film geht, der mit Auf den Spuren von Nils Holgersson… untertitelt ist und von wahren Begebenheiten inspiriert ist.
Die Handlung spielt in Frankreich, wo der Teenager Thomas seine Zeit am liebsten mit actionreichen Videospielen verbringt. Zu seinem Leidwesen eröffnet ihm seine Mutter, dass er die bevorstehenden Sommerferien bei seinem Vater in der Provence verbringen muss. Alles Betteln hilft ihm nichts, da lässt seine Mutter nicht mit sich reden..
Thomas Vater Christian ist Naturforscher und arbeitet für ein Museum. Da immer mehr Tiere vom Aussterben bedroht sind, hat er einen irrwitzigen Plan wie er eins seiner Forschungsobjekte, das davon betroffen ist – eine ganz besondere Art von Wildgänsen – retten kann. Sein Vorgesetzter zeigt wenig Interesse an diesem Plan, weswegen Christian versucht auf andere Weise seine Idee umzusetzen…
Nachdem Thomas dann bei seinem Vater in dem idyllisch gelegenen Haus an einem See angekommen ist, weiß er nicht so recht womit er sich beschäftigen soll und ihm ist langweilig, doch das sollte sich bald ändern, denn ehe er sich versieht haben die gerade geschlüpften Gänseküken sein Interesse geweckt und kurze Zeit später erlebt mit ihnen ein Abenteuer der ganz besonderen Art……
Mehr wird hier nicht verraten, aber einen kleinen Vorgeschmack kann man sich hier schon mal anschauen:  TRAILER, der übrigen auch neben TV-Spots im Bonusmaterial enthalten ist.
Nach kurzer Zeit hat die Filmhandlung einen in Beschlag genommen und neben den schönen Landschafts- und ganz besonders gelungenen Tieraufnahmen, die man hier zu sehen bekommt, ist auch darstellerisch die Rolle des Thomas mit Louis Vazquez toll besetzt. Der Film berührt mit seinem besonderen Charme, er vereint Spannung und Humor zu einem unterhaltsamen/vergnüglichen Heimkino-Erlebnis und ist nicht nur für Kinder sehenswert, sondern erfreut sicherlich Alt und Jung gemeinsam!
Fazit:  Rundum gelungener, sehenswerter Familienfilm, der berührt und sicherlich Alt und Jung begeistern wird!
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Pierre Lagrange: Schatten der Provence

Fischer/Scherz

Anfang des Jahres hatte ich hier den ersten Fall von Albin Leclerc vorgestellt, dem pensionierten Commissaire, der im französischen Carpentras lebt, der in „Tod in der Provence“ charmant rüberkam und einen spannenden Fall löste.
Mittlerweile hat er bereits in zwei weiteren Fällen sein Können bewiesen, die ich aber leider verpasst habe, dies ist nun Fall Nr. 4!
Obwohl Albins „Kollegen“ Caterine Castel und Alain Theroux zwar hartnäckig seine „Mitarbeit“ und seine Spürnase nicht an Tatorten wünschen, schafft er es aber immer wieder – ob sie es wollen oder nicht – mit hilfreichen Tipps, allerdings auch mit seinen „berühmten“ Alleingängen immer wieder  bei den Ermittlungen dazwischen zu funken…
Aktuell kümmert er sich liebevoll um seine kleine Enkelin Clara, die er gern vom Kindergarten abholt. Auch ist er bemüht, nicht mehr täglich auf dem Revier nach Neuigkeiten nachzufragen und auch nicht mehr „rumzuschnüffeln.
Offenbar hatte ihn der gerade gelesene Zeitungsartikel über den aufsehenerregenden schwerbewaffneten Raubüberfall auf einen Transporter einer Sicherheitsfirma, der sehr wertvolle Bilder  von Paul  Czésanne in ein naheliegendes Museum transportieren sollte, so ergriffen, dass er  gedankenverloren nichtt den Weg zum Kindergarten einzuschlägt um Clara abzuholen,  sondern zum nahegelegenen Tatort des Überfalls fährt….
Die zu dem Überfall hinzugezogenen zwei Streifenwagen konnten nach einem Schusswechsel, der Verwundete und Tote zur Folge hatte, die Kunstschätze sicherstellen. Aber als man das Depot der Diebesbande in Augenschein nimmt, finden sich dort weitere wertvolle Bilder, die allerdings noch ihren Besitzer suchen, man vermutetet, dass es sich um Nazi-Raubkunst handeln könnte. So eine brisante Nachricht spricht sich schnell herum und es dauert nicht lange bis Ermittler von Inter- und Europol auftauchen, die den Fall an sich reißen wollen….
Während noch die interne Rangelei um Zuständigkeiten läuft, wird ein wichtiger Zeuge im Kunstraubfall ermordet und wie es kommt, dass Albin Leclerc dann im Wohnzimmer des Toten auf dem Sofa liegt, wird hier nicht erzählt…
Ich habe mich wieder gut unterhalten bei diesem spannenden, aber auch mit humorvollen Szenen besetzten Kriminalfall. Der Autor hat geschickt geschichtliche und landschaftliche Informationen eingewoben und den charmanten Leclerc diesmal auch in eine recht lebensgefährliche Situation hineingeschrieben…
Wer „Schatten der Provence“ von Anfang an genau geliest, der kann sich „ausmalen“, wer hier für alles verantwortlich ist, was aber dem Unterhaltungswert des Buches, in keiner Weise schmälert, da man das Finale auf gar keinem Fall vorhersehen kann.
Fazit:  Meine Leseempfehlung, denn Spannung, Humor, französisches Flair und ein charmanter Ermittler punkten hier!

 

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Harlan Coben – No second chance – Keine zweite Chance

Polyband VÖ 29.03.19

Die sechsteilige Serie basiert auf dem Bestseller-Roman “Keine zweite Chance“ des amerikanischen Schrifstellers Harlan Coben, der übrigens auch eine kleine Rolle in dieser Verfilmung übernommen hat.
Das Buch habe ich nicht gelesen, so dass ich hier keine Vergleiche ziehen kann.
Die Handlung spielt in Frankreich und besonders Paris ist einer der Schauplätze.
Zu Beginn wird der Geburtstag der kleinen Tara gefeiert. Nachdem die Gäste gegangen sind, räumt ihre Mutter, Dr. Alice Lambert den Geschirspüler ein, während Tara in ihrem Laufstall sitzt und auf das Fläschchen wartet, das sie gleich bekommen soll.
Doch dazu kommt es nicht mehr, denn plötzlich fällt ein Schuss und als Zuschauer sieht man wie die lebensgefährlich verletzte Alice Lambert ins Krankenhaus gebracht wird….
Dr. Lambert erwacht nach einigen Tagen im Krankenhaus, in dem sie selbst als Ärztin arbeitet. Dort erfährt sie, dass auf sie geschossen, ihr Mann ermordet und die kleine Tara spurlos verschwunden ist….
Für das ganze Geschehen hat Alice Lambert keine schlüssige Erklärung.  Sie geht von einem Überfall mit Entführung ihrer kleinen Tochter aus, doch die zuständigen Ermittler der Polizei sind skeptisch, glauben eher Dr. Lambert ist selbst in den Vorfall verwickelt, denn am Tatort gibt es zu viele Ungereimtheiten und eine Lösegeldforderung ist auch nicht aufgetaucht.
Als Dr. Lambert aus dem Krankenhaus entlassen wird, hat sie nur einen Gedanken, sie will unbedingt ihre kleine Tochter finden und als dann tatsächlich eine hohe Lösegeldforderung eintrifft, schöpft sie Hoffnung, dass sie Tara bald wieder in den Armen halten kann……

Doch ob die kleine Tara überhaupt wieder auftaucht, bleibt hier unerzählt, denn diese Mini-Serie ist gut gelungen, ist spannend, unvorhersehbar und schauspielerisch gut besetzt. Als Zuschauer bangt man mit der Mutter, die hier auch emotional hin- und hergeworfen wird, denn von einem Hoffnungsschimmer ermutigt, nimmt sie viele Hürden, aber steht immer wieder vor dem „Nichts“ ….
Diese Verfilmung passt zu den Geschichten/Büchern des Autors, von denen ich mittlerweile einige gelesen habe. Harlan Coben ist ein meisterhafter Erzähler und durch die geschickten Twist in der Handlung kann man keinesfalls den Ausgang vorhersehen. Echt klasse!
Die sechsteilige Mini-Serie „Harlan Coben – No Second Chance – Keine zweite Chance“ ist schauspielerisch gut besetzt und zieht durch fesselnde Spannung den Zuschauer in seinen Bann.
Fazit: Volle Punktzahl für diese spannende, sehenswerte Buchverfilmung!

 

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In The Shadow of Iris

Der Ausklang eines Restaurantbesuchs endet für den wohlhabenden Antoine Doriot anders als erwartet, denn während er die Rechnung begleicht, verschwindet seine Frau Iris spurlos…
Einige Zeit später erreicht ihn ein Anrurf, es ist der Entführer seiner Frau, der 500.000 EUR für die Freilassung von Iris fordert…
Während Antoine die französische Polizei einschaltet und den beiden Ermittlern Rede und Antwort steht, wendet sich vor den Augen der Zuschauer die Sichtweise und man erfährt, Iris hat ihre Entführung selbst inszeniert. Sie verwickelt einen von Geldsorgen geplagten Mechaniker listig in ihr Vorhaben, dem allerdings im Verlauf nicht ganz wohl bei der Sache ist….
Während anfangs alles wie geplant verläuft,  passiert dann jedoch etwas Gravierendes….
Sah anfangs alles nach einer erpresserischen Entführung aus, ist plötzlich die Entführte, diejenige, die nach dem Geld ihres Mannes trachtet, doch auch hier wendet sich wieder das Blatt und nichts ist wie es vorher war….
Neben der wendungsreichen Handlung, wo nichts ist wie es scheint, geht es  auch um sexuelle Vorlieben, so dass der Film auch mit einigen erotischen Szenen gewürzt ist und ein wenig an Fifty Shades of Grey erinnert.
Angepriesen als atmosphärischer  französischer Thriller voller dunkler knisternder Geheimnisse, konnte der Film bei mir nicht so richtig punkten.
Die Rollen bei „In the Shadow of Iris“ sind darstellerisch gut besetzt.
Trotz der vielen Twists in der Handlung, war mir schon nach der ersten Wendung klar, in welche Richtung das Geschehen hier driftet, so dass die zuvor erhoffte fesselende Spannung doch eher nur seicht ausfiel. In der Gesamtschau würde ich hier drei von fünf möglichen Sternen vergeben.
Fazit: Schauspielerisch gut besetzt, spannungsmäßig aber doch recht seicht und daher eher nur durchschnittliches Filmvergnügen

 

 

 

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Just one look

Polyband VÖ 25.01.19

Diese sechsteilige Serie basiert auf dem Roman „Kein böser Traum“ von Harlan Coben, der übrigens auch eine kleine Rolle in der Verfilmung übernommen hat.
Den Roman habe ich nicht gelesen, so dass ich hier keine Vergleiche ziehen kann.
Die Handlung ist in Frankreich angesiedelt. Anfangs gibt es einen kleinen Einblick in das Leben der Familie von Eva und Bastien Beaufils, die mit ihren zwei Kindern ein glückliches Leben führen. Doch diese Idylle trügt bzw. ändert sich als Eva zwischen neuen Familienfotos eine Aufnahme findet, worauf sich mehrere ihr unbekannte Personen befinden, nur einen erkennt sie, ihren Bastien in jungen Jahren. Doch als sie ihm das Foto zeigt, erkennt er sich nicht und hält es für eine Verwechslung. Eva gibt sich anfangs damit zufrieden, aber dann verschwindet Bastien spurlos. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, findet aber immer mehr Hinweise darauf, dass sie Bastien, mit dem sie seit vielen Jahren verheiratet ist, offensichtlich nicht richtig kennt, bzw. scheint es in seiner Vergangenheit so manches Geheimnis zu geben…
Während Bastien unauffindbar ist, passieren auch noch einige andere merkwürdige Dinge und es melden sich Personen bei Eva, die sie lange Zeit aus ihrem Leben verdrängt hatte und sie nun ebenfalls mit ihrer Vergangenheit konfrontieren, wo es ein einschneidendes Erlebnis gab…..
Die Figur der Eva fand ich etwas zu abgeklärt  während ihr Mann spurlos verschwindet. Da die Polizei ihr erst zeitversetzt Hilfe bei der Suche nach Bastien anbietet, sucht sie ja auf eigene Faust nach ihm. Es sind etwas undurchsichtige „Figuren“ die ihr dabei zur Seite stehen und auch in der Handlung selbst gibt einige Twists und Geschehnisse, die kaum „Licht ins Dunkel“ bringen und eher verwirren, als hilfreich bei der Auflösung sind.
So aufgeschrieben klingt der Inhalt vonJust One Look ganz interessant. In der Gesamtschau finde ich die Mini-Serie aber nicht besonders spannend gelungen. 
Gute Unterhaltung dagegen bietet die Mini-SerieThe Five“ von Harlan Coben, weswegen mich vielleicht auch die aktuelle Verfilmung etwas enttäuscht hat.
Fazit:  Schade, die Serie konnte mich nicht fesseln, besonders da durch die vielen Twists Spannung nicht wirklich aufkommt
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