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Pierre Lagrange: Schatten der Provence

Fischer/Scherz

Anfang des Jahres hatte ich hier den ersten Fall von Albin Leclerc vorgestellt, dem pensionierten Commissaire, der im französischen Carpentras lebt, der in „Tod in der Provence“ charmant rüberkam und einen spannenden Fall löste.
Mittlerweile hat er bereits in zwei weiteren Fällen sein Können bewiesen, die ich aber leider verpasst habe, dies ist nun Fall Nr. 4!
Obwohl Albins „Kollegen“ Caterine Castel und Alain Theroux zwar hartnäckig seine „Mitarbeit“ und seine Spürnase nicht an Tatorten wünschen, schafft er es aber immer wieder – ob sie es wollen oder nicht – mit hilfreichen Tipps, allerdings auch mit seinen „berühmten“ Alleingängen immer wieder  bei den Ermittlungen dazwischen zu funken…
Aktuell kümmert er sich liebevoll um seine kleine Enkelin Clara, die er gern vom Kindergarten abholt. Auch ist er bemüht, nicht mehr täglich auf dem Revier nach Neuigkeiten nachzufragen und auch nicht mehr „rumzuschnüffeln.
Offenbar hatte ihn der gerade gelesene Zeitungsartikel über den aufsehenerregenden schwerbewaffneten Raubüberfall auf einen Transporter einer Sicherheitsfirma, der sehr wertvolle Bilder  von Paul  Czésanne in ein naheliegendes Museum transportieren sollte, so ergriffen, dass er  gedankenverloren nichtt den Weg zum Kindergarten einzuschlägt um Clara abzuholen,  sondern zum nahegelegenen Tatort des Überfalls fährt….
Die zu dem Überfall hinzugezogenen zwei Streifenwagen konnten nach einem Schusswechsel, der Verwundete und Tote zur Folge hatte, die Kunstschätze sicherstellen. Aber als man das Depot der Diebesbande in Augenschein nimmt, finden sich dort weitere wertvolle Bilder, die allerdings noch ihren Besitzer suchen, man vermutetet, dass es sich um Nazi-Raubkunst handeln könnte. So eine brisante Nachricht spricht sich schnell herum und es dauert nicht lange bis Ermittler von Inter- und Europol auftauchen, die den Fall an sich reißen wollen….
Während noch die interne Rangelei um Zuständigkeiten läuft, wird ein wichtiger Zeuge im Kunstraubfall ermordet und wie es kommt, dass Albin Leclerc dann im Wohnzimmer des Toten auf dem Sofa liegt, wird hier nicht erzählt…
Ich habe mich wieder gut unterhalten bei diesem spannenden, aber auch mit humorvollen Szenen besetzten Kriminalfall. Der Autor hat geschickt geschichtliche und landschaftliche Informationen eingewoben und den charmanten Leclerc diesmal auch in eine recht lebensgefährliche Situation hineingeschrieben…
Wer „Schatten der Provence“ von Anfang an genau geliest, der kann sich „ausmalen“, wer hier für alles verantwortlich ist, was aber dem Unterhaltungswert des Buches, in keiner Weise schmälert, da man das Finale auf gar keinem Fall vorhersehen kann.
Fazit:  Meine Leseempfehlung, denn Spannung, Humor, französisches Flair und ein charmanter Ermittler punkten hier!

 

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Harlan Coben – No second chance – Keine zweite Chance

Polyband VÖ 29.03.19

Die sechsteilige Serie basiert auf dem Bestseller-Roman “Keine zweite Chance“ des amerikanischen Schrifstellers Harlan Coben, der übrigens auch eine kleine Rolle in dieser Verfilmung übernommen hat.
Das Buch habe ich nicht gelesen, so dass ich hier keine Vergleiche ziehen kann.
Die Handlung spielt in Frankreich und besonders Paris ist einer der Schauplätze.
Zu Beginn wird der Geburtstag der kleinen Tara gefeiert. Nachdem die Gäste gegangen sind, räumt ihre Mutter, Dr. Alice Lambert den Geschirspüler ein, während Tara in ihrem Laufstall sitzt und auf das Fläschchen wartet, das sie gleich bekommen soll.
Doch dazu kommt es nicht mehr, denn plötzlich fällt ein Schuss und als Zuschauer sieht man wie die lebensgefährlich verletzte Alice Lambert ins Krankenhaus gebracht wird….
Dr. Lambert erwacht nach einigen Tagen im Krankenhaus, in dem sie selbst als Ärztin arbeitet. Dort erfährt sie, dass auf sie geschossen, ihr Mann ermordet und die kleine Tara spurlos verschwunden ist….
Für das ganze Geschehen hat Alice Lambert keine schlüssige Erklärung.  Sie geht von einem Überfall mit Entführung ihrer kleinen Tochter aus, doch die zuständigen Ermittler der Polizei sind skeptisch, glauben eher Dr. Lambert ist selbst in den Vorfall verwickelt, denn am Tatort gibt es zu viele Ungereimtheiten und eine Lösegeldforderung ist auch nicht aufgetaucht.
Als Dr. Lambert aus dem Krankenhaus entlassen wird, hat sie nur einen Gedanken, sie will unbedingt ihre kleine Tochter finden und als dann tatsächlich eine hohe Lösegeldforderung eintrifft, schöpft sie Hoffnung, dass sie Tara bald wieder in den Armen halten kann……

Doch ob die kleine Tara überhaupt wieder auftaucht, bleibt hier unerzählt, denn diese Mini-Serie ist gut gelungen, ist spannend, unvorhersehbar und schauspielerisch gut besetzt. Als Zuschauer bangt man mit der Mutter, die hier auch emotional hin- und hergeworfen wird, denn von einem Hoffnungsschimmer ermutigt, nimmt sie viele Hürden, aber steht immer wieder vor dem „Nichts“ ….
Diese Verfilmung passt zu den Geschichten/Büchern des Autors, von denen ich mittlerweile einige gelesen habe. Harlan Coben ist ein meisterhafter Erzähler und durch die geschickten Twist in der Handlung kann man keinesfalls den Ausgang vorhersehen. Echt klasse!
Die sechsteilige Mini-Serie „Harlan Coben – No Second Chance – Keine zweite Chance“ ist schauspielerisch gut besetzt und zieht durch fesselnde Spannung den Zuschauer in seinen Bann.
Fazit: Volle Punktzahl für diese spannende, sehenswerte Buchverfilmung!

 

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In The Shadow of Iris

Der Ausklang eines Restaurantbesuchs endet für den wohlhabenden Antoine Doriot anders als erwartet, denn während er die Rechnung begleicht, verschwindet seine Frau Iris spurlos…
Einige Zeit später erreicht ihn ein Anrurf, es ist der Entführer seiner Frau, der 500.000 EUR für die Freilassung von Iris fordert…
Während Antoine die französische Polizei einschaltet und den beiden Ermittlern Rede und Antwort steht, wendet sich vor den Augen der Zuschauer die Sichtweise und man erfährt, Iris hat ihre Entführung selbst inszeniert. Sie verwickelt einen von Geldsorgen geplagten Mechaniker listig in ihr Vorhaben, dem allerdings im Verlauf nicht ganz wohl bei der Sache ist….
Während anfangs alles wie geplant verläuft,  passiert dann jedoch etwas Gravierendes….
Sah anfangs alles nach einer erpresserischen Entführung aus, ist plötzlich die Entführte, diejenige, die nach dem Geld ihres Mannes trachtet, doch auch hier wendet sich wieder das Blatt und nichts ist wie es vorher war….
Neben der wendungsreichen Handlung, wo nichts ist wie es scheint, geht es  auch um sexuelle Vorlieben, so dass der Film auch mit einigen erotischen Szenen gewürzt ist und ein wenig an Fifty Shades of Grey erinnert.
Angepriesen als atmosphärischer  französischer Thriller voller dunkler knisternder Geheimnisse, konnte der Film bei mir nicht so richtig punkten.
Die Rollen bei „In the Shadow of Iris“ sind darstellerisch gut besetzt.
Trotz der vielen Twists in der Handlung, war mir schon nach der ersten Wendung klar, in welche Richtung das Geschehen hier driftet, so dass die zuvor erhoffte fesselende Spannung doch eher nur seicht ausfiel. In der Gesamtschau würde ich hier drei von fünf möglichen Sternen vergeben.
Fazit: Schauspielerisch gut besetzt, spannungsmäßig aber doch recht seicht und daher eher nur durchschnittliches Filmvergnügen

 

 

 

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Just one look

Polyband VÖ 25.01.19

Diese sechsteilige Serie basiert auf dem Roman „Kein böser Traum“ von Harlan Coben, der übrigens auch eine kleine Rolle in der Verfilmung übernommen hat.
Den Roman habe ich nicht gelesen, so dass ich hier keine Vergleiche ziehen kann.
Die Handlung ist in Frankreich angesiedelt. Anfangs gibt es einen kleinen Einblick in das Leben der Familie von Eva und Bastien Beaufils, die mit ihren zwei Kindern ein glückliches Leben führen. Doch diese Idylle trügt bzw. ändert sich als Eva zwischen neuen Familienfotos eine Aufnahme findet, worauf sich mehrere ihr unbekannte Personen befinden, nur einen erkennt sie, ihren Bastien in jungen Jahren. Doch als sie ihm das Foto zeigt, erkennt er sich nicht und hält es für eine Verwechslung. Eva gibt sich anfangs damit zufrieden, aber dann verschwindet Bastien spurlos. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, findet aber immer mehr Hinweise darauf, dass sie Bastien, mit dem sie seit vielen Jahren verheiratet ist, offensichtlich nicht richtig kennt, bzw. scheint es in seiner Vergangenheit so manches Geheimnis zu geben…
Während Bastien unauffindbar ist, passieren auch noch einige andere merkwürdige Dinge und es melden sich Personen bei Eva, die sie lange Zeit aus ihrem Leben verdrängt hatte und sie nun ebenfalls mit ihrer Vergangenheit konfrontieren, wo es ein einschneidendes Erlebnis gab…..
Die Figur der Eva fand ich etwas zu abgeklärt  während ihr Mann spurlos verschwindet. Da die Polizei ihr erst zeitversetzt Hilfe bei der Suche nach Bastien anbietet, sucht sie ja auf eigene Faust nach ihm. Es sind etwas undurchsichtige „Figuren“ die ihr dabei zur Seite stehen und auch in der Handlung selbst gibt einige Twists und Geschehnisse, die kaum „Licht ins Dunkel“ bringen und eher verwirren, als hilfreich bei der Auflösung sind.
So aufgeschrieben klingt der Inhalt vonJust One Look ganz interessant. In der Gesamtschau finde ich die Mini-Serie aber nicht besonders spannend gelungen. 
Gute Unterhaltung dagegen bietet die Mini-SerieThe Five“ von Harlan Coben, weswegen mich vielleicht auch die aktuelle Verfilmung etwas enttäuscht hat.
Fazit:  Schade, die Serie konnte mich nicht fesseln, besonders da durch die vielen Twists Spannung nicht wirklich aufkommt
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Pierre Lagrange: Tod in der Provence

Fischer Verlage

Französische Krimis sind ehrlich gesagt nicht ganz so mein Ding, aber nachdem ich entdeckt habe wer sich hinter dem Pseudonym Pierre Lagrange verbirgt und ich von diesem Autor bereits alle Bücher mit Begeisterung gelesen habe, war ich gespannt auf „Tod in der Provence “:
Hanna und Niklas leben mit ihrer sechsjährigen Tochter Lilly in Hamburg. Sie haben durch die zeitaufwendige Arbeit von Niklas, der als Architekt tätig ist, wenig Zeit für einander. Doch das soll sich ab sofort ändern, denn durch die Erbschaft eines alten Chateaus in einem kleinen Ort in der Provence wollen sie mehr Zeit miteinander verbringen und dort das geerbte Gebäude zu einem Hotel umwandeln….
Doch die Geschichte entwickelt sich dann doch ganz anders und aus der Familienidylle wird erst einmal nichts, denn es gibt viel zu tun um ihren Traum vom eigenen Hotel zu verwirklichen…
Dies ist ein Handlungsstrang und der wird zumeist aus Sicht von Hanna erzählt…
Parallel zur Ankunft der jungen deutschen Familie in der Provence lernt man den pensionierten Commissaire Albin Leclerc und seinen Mops Tyson kennen, den er von seinen Kollegen zum Abschied geschenkt bekommen hat.
Doch so ganz kann sich Albin nicht auf den Ruhestand einlassen, denn es gibt einen ungeklärten Ermittlungsfall, wo rothaarige Frauen spurlos verschwanden, der ihn nicht loslässt. Als man dann ganz in der Nähe des alten Chateaus eine verstümmelte Frauenleiche findet, der einige Körperteile fehlen und die auch noch rote Haare hat, ist Albin Leclerc in seinem Element und er fängt an zu ermitteln, was allerdings bei seinen früheren Kollegen und dem zuständigen Staatsanwalt nicht gern gesehen wird. Doch Albin ist hartnäckig und hat alle Zeit der Welt immer wieder dort aufzukreuzen um Informationen zu sammeln, wo gerade wieder der Einsatz der Ermittler gefragt ist…
Mehr erzähle ich hier nicht, die Figur des pensionierten Commissaire mit seinem Mops Tyson kann man sich bildlich gut vorstellen und man begibt sich gern mit ihnen auf „Verbrecherjagd“.
Wahrscheinlich lese ich zuviele Krimis, aber tatsächlich hatte ich recht bald eine Idee wer hier sein Unwesen treibt, was sich auch dann als richtig erwies. Der geschichtliche Hintergrund der hier mit eingewoben ist,  mag für das bessere Verständnis wichtig sein, aber eine etwas kürzere Fassung davon hätte es für meinen Teil auch getan.
Die Nackenhaare stehen einem dann allerdings hoch, wenn man dem Täter „während seiner Arbeit“ begegnet….
Wer sich hinter dem Pseudonym Pierre Lagrange versteckt, verrate ich nicht, dass soll der Autor selbst tun, wenn er mag, denn das er spannende Krimis schreiben kann, hat er schon oft bewiesen.
Alles in allem kann man dies Buch gut lesen, zwar wackelt es an einigen Stellen wie erwähnt, aber da es sich hier um den Debütkrimi rund um den sympathischen Commissaire Leclerc handelt, könnte sich das ja im nächsten Buch schon positiv ändern. Vier von fünf möglichen Punkten möchte ich auf jeden Fall vergeben.
Fazit: Diesem Mörder möchte man nicht begegnen! Dem charmanten Ermittler Leclerc dagegen schon, auch gerne bei einem weiteren spannenden Einsatz!

 

 

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Das Dorf der wilden Tiere

Polyband VÖ 31.08.18

Das Dorf der wilden Tiere liegt irgendwo mitten in Frankreich.

Der Film entlarvt „Die großen Geheimnisse unserer kleinen Tiere“, wie man auf dem Cover lesen kann. Dort sieht man auch einige der im Film mitwirkenden Lebewesen. Die meisten leben Seite an Seite mit uns Menschen, aber versteckt in Mauerritzen, auf dem Dachboden, auf schiefen Dächern, dunklen Kellern, ringsum in den Gärten, aber auch unten in der Kanalisation. Erst sieht man sie nur durchs Bild huschen, wenn sie sich aus ihren Verstecken herauswagen, aber die hier angewendete neuste Kameratechnik macht diese tierischen Bewohner sichtbar und das Kamerateam hat sie ein Jahr lang beobachtet und dabei sind zauberhafte Bilder entstanden….
Der tierische Reigen beginnt in den letzten frostigen Wintertagen und die Kamera schwenkt auf einen Dachboden, wo in einem alten Teekessel zusammengekuschelt ein Siebenschläfer zu entdecken ist…
Das Herz geht einem auf, wenn man dem verliebten Eichhörnchenmännchen beim Toben mit seiner Auserwählten hoch oben auf den Dächern der Häuser zusieht.

Man taucht direkt ein die Welt der Tiere und begleitet sie ein Stück weit auf ihrem Lebensweg.

 

Ein Steinmader inspiziert ein abgestelltes Auto und tut sich genüsslich an den dort im Motorraum befindlichen Kabeln….
Blaumeisen auf Futtersuche, Igel auf Brautschau, Kröten bei der Wanderung, Katz und Maus treffen aufeinander, Insekten beim Bestäuben der Blüten, Trüffelschweine bei der Arbeit, aber auch Ratten bei der Fellpflege kommen hier im Film vor und besonders die Zeitraffertechnik ist eine Augenweide, wenn man sieht wenn im Frühling die Blumen sprießen und dann die Blüten sich öffnen und der Blütenstaub durch die Luft wirbelt……
Dieser schöne Tierfilm hat mich sofort eingefangen!  Auch wenn man einem Tier, das in der Kanalisation lebt,  „nahekommt“, mit dem man nicht unbedingt sympathisiert, aber die Aufnahmen sind einmalig und geben Einblick in eine faszinierende Welt, so dass ich diesen Film nur empfehlen kann, denn hier erlebt man seine tierischen Nachbarn hautnah bzw. fellnah.
Fazit: So dicht war man seinen tierischen Nachbarn noch nie! Der Film verzaubert, beeindruckt und öffnet dem Zuschauer eine magische Welt! Ein empfehlenswerter Film für Jung und Alt!

 

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Sabine Kornbichler: Das böse Kind

Durch ein anderes lesenswertes Buch der Autorin, nämlich „Wie aus dem Nichts“ bin ich überhaupt auf sie aufmerksam geworden.
Das böse Kind“ ist bereits das dritte Buch aus der Reihe um die Nachlassverwalterin Kristina „Kris“ Mahlo. Diese „Figur“ kannte ich bisher nicht, doch im Verlauf des Lesens fand ich es sehr spannend in welche „Arbeitswelt“ man hier abtaucht und was für ein interessanter Fall sich hier dann im Verlauf dem Leser präsentiert:
Kris soll den Nachlass von Michaela Bauer verwalten, die in einer WG mit zwei weiteren Mitbewohnern lebte. Bei einem Treffen mit einem der beiden erfährt sie, dass die Verstorbene während eines Gespräches mit ihm durch etwas in Panik geraten ist und dann fluchtartig aus der Wohnung auf die Straße gelaufen ist, wo sie dann tödlich verunglückt ist…
Von einer guten Freundin der Verstorbenen erfährt Kris, dass Michaela Bauer wegen eines erlittenen Traumas in die WG gezogen ist, da sie sich dort sicher fühlte, sie aber auch immer noch durch eine ganz spezielle Sache in Angst und Panik versetzt werden konnte und sie sich verfolgt fühlte….
Durch die Schilderung dieses Angstauslösers „klingelt“ etwas bei Kris und sie fühlt sich an einen anderen Fall, den sie vor einigen Jahren bearbeitet hat, erinnert. Um Erben ausfindig zu machen, muss sie auch vorhandene Tagebücher lesen, was sie damals getan hatte, wo es um ähnliche Ereignisse ging, die Kris im aktuellen Fall geschildert bekommt…
Ihr „Ermittler-Instinkt“ ist geweckt und bald scheint es so, dass sie einem Verbrecher auf der Spur ist, der offenbar immer noch sein Unwesen treibt. Dass sie auf etwas gestoßen ist, wird ihr bald klar, als sie merkwürdige Gegenstände auf ihrem Fenstersims findet und sich Personen merkwürdig verhalten, die sie kontaktiert um die Parallelen der beiden Fälle genauer zu untersuchen…
Das Buch liest sich flüssig, die Handlung ist ungemein fesselnd, die Mitwirkenden gut gezeichnet und besonders Kris mit ihrer „Neugier“ Dingen auf den Grund zu gehen und sich auch nicht einschüchtern zu lassen, kommt hier gut rüber.
Lange Zeit hat man zwar Verdachtsmomente bzw. einen von mehreren in Frage kommenden Tätern im Visier, aber greifbar wird alles erst in einer Art „Showdown“ ganz am Ende des Buches, was mir wirklich gut gefallen hat, weswegen ich es auch nicht aus den Händen legen konnte, so spannend ist es!
Fazit: Spannung pur bekommt man hier geboten, die dann noch in einem Showdown endet, so dass ich hier nur meine unbedingte Leseempfehlung aussprechen kann! Klasse!

 

 

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