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Spiral – Im Fadenkreuz der Justiz – Staffel 1

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Die erste Staffel der französischen Krimi-Serie Spiral“, die in Frankreich unter dem Titel „Engrenages“ bereits 2005 gestartet ist, wurde jetzt in Deutschland auf DVD veröffentlicht.
FSK 18 springt einem gleich ins Auge bei dem sonst  etwas düster wirkenden Cover, was dann auch den Inhalt der Serie gut wiederspiegelt, denn die aufzuklärenden Verbrechen in Paris sind brutal und nichts für schwache Nerven.
Die Handlung startet mit einem Leichenfund in einem Müllcontainer.  Die Tote ist schwer misshandelt worden und ihr Gesicht ist quasi nicht mehr vorhanden, weshalb die Identifikation schwierig ist….
Der neue Staatsanwalt Pierre Clément ist für diesen Fall zuständig. Sein Privatleben ist etwas in Mitleidenschaft geraten und er wohnt in einem Hotel. Dann überredet ihn sein bester Freund Benoit in eine seiner zurzeit leer stehenden luxuriösen Wohnungen einzuziehen. …
Staatsanwalt Clément übergibt die polizeilichen Ermittlungen  an Capitaine Laure Berthaud und ihr Team. Die junge, etwas burschikos wirkende Ermittlerin kann sich gut in der Männerwelt behaupten und sie steht für ihr Team ein, was im Verlauf der Handlung manchmal nicht ganz einfach ist…
Anfangs wird bei der „Müllcontainer-Leiche“ in den in den Ermittlerkreisen auf eine osteuropäische Prostituierte getippt, die man wegen ihrer Schönheit so zugerichtet hat, doch Laure Berthaud gibt nichts auf das Gerede und verfolgt einige Spuren, die dann – nachdem die Identität der Toten feststeht –  zu der Schwester der Toten führen, die seit einiger Zeit vermisst wird…..
Neben der Mordermittlung im obigen Fall hat der Staatsanwalt alle Hände voll zu tun und so kommen auch schon mal eher etwas ungewöhnliche Fälle auf seinen Tisch, wie z.B.,  dass Eltern eine Erzieherin ihrer Tochter beschuldigen, dass sie einen sehr schlechten Einfluss auf die Kinder hat und sie sich im Unterricht als Hexe verkleidet…..
Die Ermittlungen im ersten Fall werden dann langsam brisant, denn nicht nur der beste Freund von Staatsanwalt Clemént scheint die Tote gut gekannt zu haben, sondern die Spur führt in weit nach oben reichende Kreise bzw. zu Personen, denen man nicht so schnell habhaft wird……
Durch die vielen „Nebenfälle“, die während der gesamten Ermittlung im „Müllcontainermord“, die sich übrigens über alle Teile der Staffel erstreckt, hatte ich ab und zu Schwierigkeiten, die vielen französischen Namen und Personen richtig zuzuordnen.
Auch wimmelt es zusätzlich noch bei den verschiedenen Fällen von Anwälten, die mit allen Wassern gewaschen sind und dadurch einige Turbulenzen bei der Strafverfolgung aufkommen lassen, so dass durchaus überraschende Wendungen in der Handlung vorkommen und das Ende der ersten Staffel für mich dann doch etwas abrupt kam…
Ich hatte wie erwähnt etwas Probleme durch die französischen Namen/Titel und das Zuordnen der vielen „Nebenfälle“, die parallel zur anfänglichen Mordermittlung abgehandelt wurden, so dass ich hier einen Punktabzug machen möchte, jedoch trotzdem auf die Fortsetzung bzw. nächste Staffel gespannt bin, zumal die schauspielerische Besetzung hier gut gelungen ist und die Fälle ansich sehr spannend waren.
Fazit: Französische Krimi-Serie, die nichts für schwache Nerven ist und die hoffentlich bald fortgesetzt wird, denn das etwas abrupte Ende läßt dann doch noch einige Fragen offen….
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Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne

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Inspiriert von einer wahren Geschichte!
Der Film führt nach Frankreich ins Jahr 1920, wo Marguerite Dumont zugunsten der Kriegswaisen ein Benefizkonzert veranstaltet. Die illusteren wohlhabenden Gäste lauschen in einem sehr feudalem Ambiente den Darbietungen vieler Künstler, die ein breit gefächertes Repertoire an klassischer Musik vortragen.
Madame Marguerite selbst hat sich ganz der Opernmusik verschrieben und ihre große Leidenschaft ist der eigene Gesang. Als Höhepunkt des Konzerts lässt sie es sich auf gar keinem Fall nehmen, selbst das Publikum mit ihrem Gesang zu unterhalten…
Nur leider singt Madame zwar mit Leidenschaft, aber trifft kaum einen richtigen Ton und es klingt alles sehr schief. Doch niemand traut sich ihr zu sagen, dass man ihren Gesang kaum erträgt und hinter vorgehaltener Hand belächelt man ihr Engagement…
Selbst ihr Ehemann hat nicht den Mut ihr die Wahrheit über ihren Gesang zu sagen, doch er versucht immer wieder sie davon abzubringen öffentlich vor großem Publikum aufzutreten…
Als der Journalist Lucien Beaumont, der an dem oben erwähnten Abend vor Ort war, dann einen Artikel veröffentlicht, der wohlwollend klingt, aber eigentlich provokant gemeint ist, ist Madame kaum noch zu halten und sie gibt dem Journalisten ein Interview, worin sie darüber berichtet, dass sie niemals Gesangsunterricht gehabt hat und sich alles selbst beigebracht hat…
Durch den Journalisten bekommt Madame Einblick in die Welt der Künstler und lernt dabei einen Opernsänger kennen, der sich zwar erst ziert, dann aber wegen Geldmangel doch zustimmt und Madame Gesangsunterricht gibt. Doch auch er heuchelt ihr etwas vor, denn trotz intensivster Übungen und Proben wird der Gesang von Madame nicht besser. Beim anstehenden öffentlichen Auftritt, kommt dann die Stunde der Wahrheit…….
Trotz der schiefen Töne, die man hier zu hören bekommt, ist der Film „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“ sehr sehenswert und durch die sehr gut platzierten „angenehmen“ klassischen Musikeinlagen sehr hörenswert. Die Schauspielerin Catherine Frot hat es durch ihre einfühlsame Darstellung geschafft, dass man Madame Marguerite einfach nur mögen kann. Wenn man das „Treiben“ von Madame dann aus einer anderen Perspektive betrachtet, kommt einem der Gedanke, sie engagiert sich so nur aus einem Grund: Aus Liebe zu ihrem Mann!
Ich finde es schon eine Kunst die schiefen Töne überhaupt so zu singen und hier im Film zu präsentieren– wer auch immer diese Töne hier von sich gegeben hat – diese Sängerin sollte man besonders loben, denn es ist bestimmt eine Kunst, die Töne so daneben zu treffen…..
Der Film berührt das Herz und malträtiert die Ohren, was aber durch andere Künstler, die ebenfalls hier im Film auftreten,  dann sehr angenehm ins Gegenteil verwandelt wird. Den gesamten Film durchzieht dann sehr schöne klassischer Musik, so dass die schrägen Gesangseinlagen, dann gut zu ertragen sind.
Fazit: Tragikomödie, die das Herz berührt und schauspielerisch sehr gut besetzt ist, so dass ich  hier das „Prädikat wertvoll“ für gute Unterhaltung vorschlagen würde.
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Benjamin Cors: Strandgut

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Frankreich, genauer gesagt, der rote Teppich der Filmfestspiele in Cannes ist einer der Handlungsorte dieses Hörbuchs:
Dem Personenschützer Nicolas Guerlain passiert ein unverzeihlicher Fehler, denn er ist kurze Zeit abgelenkt und durch eine ungeschickte Bewegung seinerseits stößt er den Minister, den er eigentlich beschützen soll, vor den Augen vieler Menschen zu Boden….
Durch diesen Vorfall wird er strafversetzt nach Deauville, einem Badeort in der Normandie und seinem Heimatort, wo er schon lange nicht mehr gewesen ist, doch seine Mutter lebt noch vor Ort und betreibt eine angesehene Boutique. Nicolas soll die ortsansässige Polizei beraten, denn ein Gipfeltreffen hochrangiger Staatsoberhäupter ist in Kürze geplant. Doch Nicolas Faupax ist natürlich auch bis hierher vorgedrungen und bei der Polizei stoßen seine Erfahrungen kaum auf Interesse und seine Anwesenheit ist nicht gefragt….
Bei einem Strandspaziergang beobachtet Nicolas zwei Jungen, die im Wasser spielen, als dann als „Strandgut“ eine abgetrennte Hand angeschwemmt wird…..
Die herbeigerufene Polizei ist nicht sonderlich interessiert an dem abgetrennten Körperteil und an der Aufklärung zu wem es gehört. Nicolas fängt selbst an zu recherchieren und bald wird dann genau in der Badekabine seiner Mutter eine Leiche gefunden…
Bald wird ein Hotelgast als verschwunden gemeldet und Nicolas erhält in einen unadressierten Briefumschlag ein Foto, das besorgniserregend ist….
Und dann ist da ja dann auch noch das anstehende Gipfeltreffen, das in dem Badeort stattfinden soll…
Hier die Übersicht zu behalten ist nicht einfach und nur weil Sascha Rotermund dieses ganze Treiben so wunderbar lebendigt vorträgt, habe ich mir die verschachtelte Story überhaupt zu Ende angehört.
Ich fand die vielen französischen Namen und Orte verwirrend und es hätten auch einige Buttercroissants weniger sein können.
Dann die ständige Suche nach Julie, von der man den Eindruck hat, sie existiert nur im Kopf des Personenschützer Nicolas Guerlain, der offensichtlich zudem einen Hang zu Tabletten hat. Die eingestreuten Begriffe, die auf das Glücksspiel Roulette hinwiesen, konnte ich nicht einordnen und ich hatte auch so meine Schwierigkeiten die ganzen vertrackten Einzelgeschichten, dann letztendlich zusammenzufügen, denn mir fehlte irgendwie der rote Faden…
Fazit: Nur dem Vorleser Sascha Rotermund ist es zu verdanken, dass man bei dieser komplexen Handlung den Überblick behält!

 

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Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm

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Oh!, was für ein Film!
Ich muss erst einmal meine Lachmuskeln wieder stabilisieren, denn die Handlung vonEyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm ist so was von abgefahren und mit zwei tollen Schauspielern besetzt, dass die 92 Minuten wie im Flug vergehen und am Ende ist man völlig erschöpft vom vielen Lachen.
Alain (Danny Boon) und seine Ex-Frau Valérie (Valérie Bonneton) sitzen zufällig im gleichen Flugzeug Richtung Griechenland um die Hochzeit ihrer gemeinsamen Tochter zu feiern. Das Paar ist seit sehr vielen Jahren geschieden und hatte auch kaum Kontakt. Das zufällige Aufeinandertreffen im Flugzeug ist anfangs schon von boshaften Nettigkeiten, die sie sich gegenseitig an den Kopf werfen, geprägt. Als dann das Flugzeug wegen dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull, dessen Aschewolke den Flugverkehr behindert, in München notgedrungen landen muss, beginnt der Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer…
Alain anfangs noch in Begleitung von Onkel Roger schafft es bei der Autovermietung mit viel Überredungskunst einen Wagen zu ergattern. Die beiden sollen noch ein befreundetes Pärchen mit zur Hochzeit nehmen. Doch das letzte Gepäckstück ist noch nicht im Kofferraum, da kommt auch schon Valerie an und will unbedingt mitfahren, woraufhin Onkel Roger fluchtartig das Auto verlässt, denn auf Valerie ist er nicht gut zu sprechen. Nachdem es dann in Richtung Griechenland geht, verlassen auch die beiden jungen Leute fluchtartig bei einer Rast das Auto, denn die Wortgefechte zwischen Alain und Valerie sind kaum auszuhalten und als dann wegen einer Handgreiflichkeit zwischen den beiden dann fast ein Unfall passiert, wollen die beiden nur noch raus aus dem Wagen….
Alain und Valérie allein unterwegs in Richtung Griechenland, ob das gut geht????
Wie es weitergeht und ob die beiden Streithähne wirklich in Griechenland ankommen, möchte ich hier nicht weiter kommentieren, denn es lohnt sich wirklich diesen Film anzusehen.
Die beiden Hauptdarsteller Dany Boon und Valérie Bonneton sind eine wunderbare Besetzung für das streitende Ex-Ehepaar und im Bonus-Material kann man sehen wieviel Spaß auch sie beim Drehen hatten.
Was soll ich noch schreiben, zwei Hauptakteure wetteifern darum, wer am besten den anderen mit bitterbösen Handlungen bzw. Wortgefechten ausstechen kann um am Ende als Sieger aus diesem zum Teil auch blutigen Gefecht hervorzugehen bzw. mit etwas weniger Blessuren daraus hervorzugehen.
Eins ist sicher, die Zuschauer werden ihre Lachmuskeln spüren und viel Spaß bei diesem herrlichen Filmspektakel haben.
Fazit: Angriff auf die Lachmuskeln garantiert!
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Super-Hypochonder

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Ein Film von und mit Dany Boon!
Der Film beginnt im Vorspann mit der Eingabe von Suchbegriffen über Krankheiten und deren Symptome in die Internetsuchmaschine Google.
Hypochonder sind ja Menschen, die Angst davor haben an irgendeiner schlimmen Krankheit zu erkranken, durch Recherche im Internet wird die Symptomatik dann eigentlich nur noch angeheizt!
Viele Fans von Dany Boon werden auf den „Super-Hypochonder“ schon gewartet haben, denn sein Schauspielkollege Kad Merad ist auch wieder dabei. Die beiden spielten ja sehr erfolgreich in der Komödie „Willkommen bei den Sch’tis, die ich aber nur ausschnittsweise kenne und daher zu dieser Komödie auch keine Vergleiche ziehen kann. Gut gefallen hat mir „Nichts zu verzollen“ mit Dany Boon und daher war ich auf seinen neuen Film gespannt:
Mit Blaulich rast ein Krankenwagen durch das nächtliche Paris und der Patient heißt Romain Faubert (Dany Boon). Trotz umfangreicher Untersuchungen einschließlich Röntgenaufnahmen diverser Körperteile können die Ärzte keine Krankheit bei ihm ausmachen, doch erfühlt sich krank!!!
Sein langjähriger Hausarzt ist mittlerweile auch sein einziger Freund Dimitri (Kad Merad), den er eigentlich nur noch nervt! Im überfüllten Wartezimmer Platz nehmen, kann Romain auf gar keinem Fall und so stürzt der einfach ins Behandlungszimmer und ruft „Dimitri, ich bin schwer krank“….
Dimitri versucht ihn zu verkuppeln mit dem Hintergedanken, dass dann die Hypochondrie aufhört. Doch das ist schwierig, denn besonders allergisch reagiert Romain wenn er geküsst werden soll, oh la la und das in Frankreich!
Da man sich ja beim Küssen oder anderem Körperkontakt irgendwelche Keime, Viren oder Bazillen einfangen kann, ist seine Wohnung wie eine Apotheke ausgestattet, was sich im Verlauf der Handlung für jemand ganz anderes noch sehr hilfreich erweist…..
Da alles nicht so richtig zu einer Heilung führt, setzt Dimitri auf eine Art „Schocktherapie“: Er nimmt Romain mit in ein Flüchtlingscamp, wo wirklich kranke Menschen sind und da passiert es dann: Romain begegnet der Frau seines Lebens. Allerdings ist Dimitri von der Wahl nicht sonderlich angetan, denn es ist seine verheiratete Schwester Anna, in die sich Romain verliebt hat, was dann noch zu weiteren Komplikationen führt…..
So aufgeschrieben, erscheint der Film eine nachvollziehbare Handlung zu haben, aber zwischendrin und drumherum kommt es zu reichlich Verwirrspiel und merkwürdigen Situationen, so dass man schon diesen ganz speziellen Humor mögen muss um hier am Ball zu bleiben.
Ich gebe aber zu, es gab wirklich Szenen, da konnte ich nicht anders und musste einfach herzhaft lachen, was ja bei einer Komödie auch das Wichtigste ist.
Fazit: Gradliniger Handlungsablauf nein – Lachsalven ja!
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Belle & Sebastian

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Dies ist ein Film für die ganze Familie! Hundeliebhabern wird sowieso gleich das Herz aufgehen, wenn sie Belle erblicken. Dieses große weiße Kuschelfell und diese Augen! Man kann gar nicht anders, man muss diesen Film und ganz besonders diesen Hund mögen!
Kriegsjahr 1943, Frankreich. Dort in den Alpen lebt der Waisenjunge Sebastian, der liebevoll von Cécar (Tchéky Karyo) einem Bauern, aufgezogen wird. Der Bauer durchstreift mit dem Jungen die Berge und bringt ihm alles Lebenswichtige  und ganz besonders den Umgang mit seinen Ziegen bei.
Das kleine Dorf in den Bergen mit seinen Bewohnern wird in letzter Zeit immer wieder von einer „Bestie“ heimgesucht, die den Bauern die Ziegen reißt, aber auch vor den Menschen nicht halt macht. So machen sich einige Männer auf die Suche nach diesem Untier.
Wie bereits erwähnt, herrscht Krieg und auch in diese beschauliche Gegend ist er vorgedrungen und deshalb gibt es einige Dorfbewohner, die Menschen zur Flucht verhelfen um über die Bergpässe in die Schweiz zu gelangen. Ein höchst brisantes Unterfangen, da die deutschen Besatzer vor Ort alles genau beobachten.
Doch Sebastian kümmert das alles nicht, denn er hat mittlerweile Freundschaft mit der „Bestie“ geschlossen einem verwilderten, von seinem früheren Besitzer geschundenen und misshandelten, riesigen Hund.
Nachdem das verdreckte Fell durch ein ausgiebigen Bad sauber und trocken ist, verwandelt sich der große Hund, übrigens eine Hündin, zu einer Schönheit, weswegen Sebastian sie auf den Namen Belle tauft. Doch ihre Freundschaft muss geheim bleiben und wird für den kleinen Jungen zu einem großen Abenteuer, an dem er die Zuschauer teilnehmen lässt…
Die Abenteuer, die „Belle & Sebastian“ zusammen erleben, werden sicherlich Zuschauer aller Altersklassen begeistern. Vor wunderschöner Kulisse, vergisst man dass der Film zu Kriegszeiten spielt und erfreut sich einfach an dieser wunderbaren Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
Als Extras gibt es ein Making off, Interviews und Trailer
Fazit: Eine wunderbare Freundschaft verzaubert die ganze Familie!
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Seitengänge

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Der Film spielt irgendwo in Frankreich.
Für die  junge eigenwillige Gracieuse bricht eine Welt zusammen als sie miterleben muss, dass ihr Lieblingspferd gegen ihre Erwartungen verkauft wird. Da sie sich übervorteilt und hintergangen fühlt, kommt es zu einer unschönen Szene, in deren Verlauf sie ihre Arbeit als Zureiterin verliert und sie zurück auf den Hof ihres Vaters kommt.
In unmittelbarer Nähe findet sie neue Arbeit bei Joséphine, die mit Dressurpferden ihr Geld verdient. Dort kann Gracieuse als Pflegerin anfangen.
Auf dem Gestüt lebt seit Jahren Franz Mann (Bruno Ganz), der eine Legende im Dressursport ist. Irgendwie scheint er von Joséphine abhängig zu sein. Mürrisch und nicht unbedingt mit Leidenschaft trainiert er betuchte Reiterinnen und bildet ihre wunderschönen und teuren Pferde für den Dressursport aus.
Als eine dieser betuchten Damen ein von ihr ausgemustertes Pferd umtauschen will, sieht Gracieus ihre Chance und durch einen Zufall darf sie das Tier reiten und in ihrem Kopf scheint es zu arbeiten, denn sie hat nicht vor immer nur Ställe auszumisten…
Da eine Großveranstaltung im Dressursport in Deutschland ansteht und Franz Mann, Joséphine und die meisten Pferde mit ihren Reiterinnen dorthin reisen, ist das Gestüt fast menschenleer. Gracieus informiert sich über die Dressurmethode von Franz Mann und fängt an mit dem zurückgebrachten Pferd zu trainieren und sie bleibt verbissen dabei und macht Fortschritte. In einer Nacht- und Nebenaktion macht sie sich mit dem Pferd auf nach Deutschland um Franz Mann ihre Dressur vorzuführen……
Ich kenne mich in der Welt des Reit- und Pferdesport kein bisschen aus. Ich hatte den Eindruck, dass hier nicht nur Pferde gezähmt werden, sondern auch die junge Frau, die in ihrem Leben anscheinend besser mit Pferden als mit Menschen umgehen kann. Wie auch anderen Orts gibt es hinter den Kulissen von prachtvollen Pferden, Ruhm und Reichtum Intrigen und Neid, die sich auch in dieser Geschichte widerspiegeln..
Alles Glück dieser Welt, liegt auf den Rücken der Pferde scheint hier im Vordergrund zu stehen und wird von Pferdeliebhabern sicherlich unterstrichen. Ich kann den Film „Seitengänge“ nicht einordnen oder beurteilen, denn ich habe keine Ahnung von Pferden und deswegen hat er für mich auch keinen Unterhaltungswert, denn dazu ist er zu sportorientiert und die Handlung der jungen Reiterin für mich nicht nachvollziehbar.
Fazit: Die Liebe zum Pferdesport steht hier an erster Stelle!
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