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Wentworth

Diese zehnteilige australische Serie gibt Einblick in den brutalen Alltag des Frauengefängnis „Wentworth“.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Bea Smith (Danielle Cormack), die dort ihre Haftstrafte antritt. Weswegen sie dort landet erfährt der Zuschauer in Rückblenden. Ihre große Sorge gilt ihrer Teenagertochter Debby, die jetzt „allein“ draußen zurechtkommen muss.
Zeitgleich mit Bea kommt auch Jacs, eine ältere Strafgefangene wieder zu den restlichen Strafgefangenen. Dies ist eine Aktion der Anstaltsdirektorin, die durch die Präsenz  von Jacs die „Anführerin“ Franky in ihre Schranken weisen will.
Schnell muss Bea sich in der Gefängniswelt einleben und zurechtfinden, damit sie nicht zwischen die Fronten bzw. die Rivalitäten zwischen Franky und Jacs gerät. Außerdem muss sie mit den besonderen Regeln, Sitten und Gebräuchen unter den weiblichen Strafgefangenen zurechtzukommen.
Die Machtkämpfe zwischen Franky und Jacs spitzen sich dann plötzlich zu und es kommt zu Unruhen unter den Inhaftierten. Als dann Bea durch die Situation aufgeschreckt durch die Gänge läuft, findet sie die Gefängnisdirektorin blutüberströmt auf dem Boden liegen. Offensichtlich wurde sie niedergestochen. Bei dem Versuch sich um die Verletzte zu kümmern ist sie allein und das Wachpersonal findet sie dann blutverschmiert über der toten Direktorin kniend…
Kann Bea ihre Unschuld beweisen?
Das ist ein Teil der Handlung die jetzt folgt und im Verlauf übernimmt dann eine neue Frau den Posten der Anstaltsleiterin und sie hat mit einigen Unwegsamkeiten zu kämpfen, zumal Franky sich für sie interessiert…..
Ich hatte mir unter der wie auf dem Cover angepriesenen „packenden atmosphärischen Geschichte“ doch etwas anderes vorgestellt.
Der Funke sprang bei mir irgendwie nicht rüber, Beas Geschichte und Beweggründe warum sie im Gefängnis landet sind etwas irritierend, zumal sie sich um ihre Tochter sorgt. Die Wärter/innen sind freundlich und haben immer ein offenes Ohr für die Gefangenen. Diese„Nettigkeit“ passt nicht so richtig in das offenbar „berüchtigte“ Frauengefängnis. Außerdem war die Handlung zu vorhersehbar um richtige Spannung aufkommen zu lassen. Ich habe schon andere Gefängnisfilme/-serien gesehen, wo die „brutale“ Handlung spürbar und beängstigend war, hier kommt mir alles nur sehr „seicht“ vor. Aber Geschmäcker sind ja verschieden und wer Serien wie „Hinter Gittern“ mag, der findet sicherlich auch an „Wentworth“ Gefallen.
Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen und Interviews mit den Darstellern
Fazit: Eher seichte zehnteilige Gefängnisserie aus Australien

 

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Prey – Staffel 2

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In der ersten Staffel „Prey“  hatte John Simm die Hauptrolle übernommen und spielte einen Mann, bei dem von heute auf morgen sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird und er sich durch widrige Umstände plötzlich auf der Flucht befindet um „allein gegen alle“ seine Unschuld zu beweisen. Ihm immer ganz dicht auf den Fersen ist Kommissarin Susan Reinhart, die auch in  „Prey Staffel 2“ die zuständige Ermittlerin ist.
Der erste Fall war in sich abgeschlossen und das ist auch bei der zweiten Staffel der Fall, wo Philip Glenister (bekannt aus vielen britischen Filmen und Serien wie z.B. Life von Mars oder Mad Dogs) die Hauptrolle übernommen hat.
Er spielt David Murdoch, einen Beamten, der im Frauengefängnis von Manchester arbeitet.  Durch den Tod seiner Frau hat er gerade eine schwere private Krise durchlaufen. Zu seiner hochschwangeren Tochter Lucie hat ein gutes Verhältnis, nur sein Schwiegersohn in spe ist nicht so ganz nach seinen Vorstellungen….
Während Davids Dienst im Gefängnis kollabiert plötzlich die Gefangene Jules Hope und er wird von seinem Vorgesetzten abkommandiert um diese Frau ins Krankenhaus zu begleiten. Während dort die Untersuchungen laufen, klingelt ständig sein Telefon.  Doch erst einmal geht David nicht ran. Als er bemerkt, dass es immer seine Tochter war, die versucht ihn zu erreichen, nimmt er das eingehende Gespräch an und muss mit anhören wie sie ihn um Hilfe anfleht, denn sie wird offensichtlich gerade entführt…..
Der Entführer hat nur eine Forderung: David soll Jules Hope zur Flucht aus dem Krankenhaus verhelfen, im Gegenzug kommt dann seine Tochter wieder frei….
Die dreiteilige Mini-Serie zeigt auf, wie schnell aus einem bisher unauffälligen unbescholtenen Mann, ein Gesetze übertretender und immer nur das Wohl seiner Tochter Lucie im Auge habender Vater wird.  Allerdings ändert sich im Verlauf durch einige Wendungen in der Handlung der Blickwinkel und man kann nie ganz sicher sein, was für ein durchtriebenes Katz- und Maus-Spiel einem hier als Zuschauer geboten wird….
Fazit: Auch Staffel 2 bietet ein spannendes, wendungsreiches Katz- und Maus-Spiel mit guter schauspielerischer Besetzung, von der es durchaus noch weitere Staffeln geben darf!

 

 

 

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