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Jack Taylor Vol 1

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Ken Bruen hat  den irischen Privatdetektiv Jack Taylor erfunden und es sind bereits einige Bücher über ihn erschienen wie z.B. „Jack Taylor fährt zur Hölle„. Wer sich genau wie ich beim Lesen des etwas eigenwillen Schreibstils des Autors schwer tut, dem sei gesagt, die Verfilmungen der Bücher sind wirklich gelungen und man bekommt Spannung, irische Mentalität  und eine Portion sehr trockenen Humor geboten.
Mit Iain Glen, der die Rolle des Jack Taylor übernommen hat, finde ich hat man eine sehr gute Wahl getroffen und auch die anderen festen Mitwirkenden wie Cody (Killian Scott) und natürlich die junge Polizistin Kate Noonan (Nora Jane Noone) sind sehr gut besetzt und verleihen der Serie Charme und man will sie nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen.
Hier kommt ein kleiner Einblick in die sechs Teile vonJack Taylor – Vol. 1 „:
Jack Taylor ist anfänglich noch ein angesehener Polizist im irischen Galway, aber ihm kommt immer wieder sein Alkoholkonsum in die Quere und sein ausgesprochener Gerechtigkeitssinn führt dazu, dass er einen nicht ganz astreinen Minister kurzerhand bei einer Verkehrskontrolle ins Gesicht schlägt, was dazu führt, dass er seinen Posten verliert und nun sein Geld mehr recht als schlecht  als Privatdetektiv verdient. Nur von einem kann er sich nicht trennen, daß ist der schöne Polizeimantel, den er eigentlich hätte zurückgeben müssen. Aber da ist Jack eigen und übersieht die vielen Briefe, die ihn dazu auffordern. Mittlerweile ist das seine zweite Haut geworden und man erkennt ihn schon von weitem.
Da sein Geld ständig knapp ist, kann  er sich ein richtiges Büro nicht leisten und so wird kurzerhand das Hinterzimmer des Pubs, in dem er sich sowieso am meisten aufhält, dazu umfunktioniert.
Seinen ersten Auftrag bekommt er von einer gutaussehenden Frau, die ihre Tochter, einen Teenager von Jack suchen läßt, da sie spurlos verschwunden ist.  Es dauert nicht lange und es finden sich Parallelen zu weiteren verschwundenen Teenagern, die dann alle tot aus einem Fluss geborgen wurden.  Die Polizei verfolgt diese Todesfälle, die Mordcharakter haben,  bewusst nicht weiter und bald schwebt selbst Jack in Lebensgefahr.
Auch in den weiteren Fällen, die Jack übernimmt geht es meistens um Mord. Ab der zweiten Folge bekommt er Unterstützung bei den Ermittlungen von dem  jungen engagierten Cody und Kate ist seine gute Quelle zur Polizei, obwohl das von den Vorgesetzten der jungen Polizistin nicht gut geheißen wird und sie ständig angemahnt wird, sich von Jack fernzuhalten, was sie aber nicht tut und sich dafür reichlich Ärger einfängt.
Trotz seines Alkoholkonsums hat Jack Schlag bei den Frauen und auch zwischen ihm und Kate knistert es, aber wegen des großen Altersunterschieds hält er sich zurück. Bei seinen Ermittlungen gerät er häufig in schwere handgreifliche Auseinandersetzungen. Die Blessuren wie Schrammen oder blaue Flecke trägt er stilsicher zu seinem Mantel. Durch sein Insiderwissen und seine ganz spezielle Arbeitweise hat er eine eine hohe Aufklärungsrate, was der örtlichen Polizei ein Dorn im Auge ist und er sehr oft mit seinen  früheren Kollegen aneinander gerät.
Fazit: Aus dem Dunstkreis von Alkohol und Zigaretten kristallisiert sich hier ein Privatermitler heraus, den man schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte.
 
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Ken Bruen: Jack Taylor fährt zur Hölle

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Ich muss ganz ehrlich sagen, so einen Kriminalroman habe ich bisher noch nicht gelesen.  Wahrscheinlich muss man sich erst einmal einen guten irischen Whiskey einschenken um die Einsichten und Ansichten eines ehemaligen irischen Polizisten, nämlich Jack Taylor, zu verstehen.  Ich hatte Mühe den Gedankengängen und Rezitationen der verschiedensten Bücher zu folgen und was am schwierigsten war,  diese von der eigentlichen Krimihandlung rauszufiltern.
Trotz aller Mühe muss ich gestehen, habe ich aber auch einige Male herzlich über die Schreibweise bzw. Gedanken und Äußerungen von Jack Taylor lachen müssen.
Zum Inhalt des Buches:
Jack Taylor, ehemaliger Polizist in Galway, Irland ist Jemand, der ständig mit dem Genuss oder der Abstinenz von Alkohol und später auch Tabletten und Drogen aller Art kämpft. Viele sagen von ihm, wenn er dieses Laster nicht hätte, hätte mal ein angesehener Polizist aus ihm werden können…, hätte!
So hält er sich als Privatdetektiv irgendwie über Wasser und tatsächlich bekommt er einen Auftrag von Terence Boyle, der ihn auch gleich großzügig im Voraus bezahlt, denn er soll den Verdacht erhärten, dass Terence Stiefmutter Kirsten seinen Vater getötet hat.
Ehe sich Jack versieht muss er aber noch an einem Fall arbeiten, denn er ist noch Jemanden etwas schuldig. Dieser Jemand ist eine Unterweltgröße mit Namen Bill Cassell, dem Jack noch „zweimal“ etwas schuldet. Bill ist schwer erkrankt und will vor seinem Ableben noch eine Rita Munroe finden.
Besagte Frau war in den 50ziger Jahren eine Nonne im Magdalenen-Stift, wo zu der damaligen Zeit junge unverheiratete Mädchen von ihren Familien oder der Kirche untergebracht wurden. Diese mussten unter entsetzlichen Bedingungen in der Wäscherei des Stiftes arbeiten. 
Eine ganz besonders verhasste Nonne wurde Luzifer genannt, denn sie zeichnete sich durch besondere Härte aus. So schlug sie besonders gern mit ihrem Rosenkranz in die Gesichter der Mädchen oder sie wickelt sie in feuchte Laken, in denen diese dann stehend die Nacht verbringen mussten, sie nannte es „die Reinigung“
Nur eine hat den jungen Frauen zur Flucht verholfen und diese sollte Jack Taylor nun finden.
Beide Fälle löst dieser auf seine Weise, was ihn zwischenzeitlich selbst ins Gefängnis bringt…
Hier muss jeder Leser selbst entscheiden, ob „Jack Taylor fährt zur Hölle“ ein Geniestreich ist oder man sich einen Whisky zum Lesen holt……Sláinte oder Prost für alle Nichtiren.
 Fazit: Ungewöhnlicher Schreibstil trifft auf Humor
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