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Henning Mankell: Mord im Herbst

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Da haben alle Wallander-Fans Krokodil-Tränen geweint, weil ihr Lieblingskommissar in Rente gegangen ist und nun taucht kurz vor Weihnachten das Buch „Mord im Herbst“ in den Buchläden auf und es ermittelt in einem bisher nicht veröffentlichten Fall: Kurt Wallander! Da kann man natürlich nicht widerstehen und ist ganz gespannt auf die Handlung:
Es ist eine Kriminalgeschichte, die ins Jahr 2002 führt und Kommissar Wallander nun bereits seit über 30 Jahren  im Dienst der schwedischen Polizei steht.  Sein Gemütszustand ist leicht depressiv und er fühlt sich ausgelaugt. Seine Tochter Linda wohnt bei ihm und arbeitet bereits mit ihm zusammen auf demselben  Revier. Kurt träumt seit einiger Zeit von einem Häuschen auf dem Land. Ein Kollege von ihm gibt ihm einen Hausschlüssel damit er sich ein zum Verkauf stehendes Haus ansehen soll.     
Nach der ersten Innenbesichtigung ist Kurt schon ganz angetan von dem Gebäude und dann geht er in den Garten, wo er über etwas stolpert, sich aber nicht weiter darum kümmert, denn er überlegt schon ob er sich dies Häuschen auch leisten kann. Als er sich gerade ins Auto setzen will, dreht er noch einmal um und geht zurück zu der Stelle, wo er gestolpert ist.  Was anfangs wie ein Ast aussieht, entpuppt sich beim näheren Betrachten als eine skelettierte menschliche Hand.
Nun ist auf einmal die Seifenblase vom Haus im Grünen vorerst geplatzt, denn der ganze Garten wird  von der Spurensicherung und dem Bergungsteam bevölkert, die dann auch den restlichen Teil des  Skeletts finden.  Es handelt sich um die Überreste einer Frau, die bereits mehrere Jahrzehnte hier vergraben lag, das ergeben die Untersuchungen.
Aufwendige Recherchen beginnen, wer die Frau sein könnte. Die Vermisstendatenbanken geben nicht viel her und die meisten Zeitzeugen leben im Altenheim oder haben keine Erinnerung mehr daran, was wohl dort im Garten geschehen ist.
Ein ehemaliger Kollege Wallanders, der mittlerweile in einem Altenheim lebt, meldet sich überraschend bei ihm  und er kann ihm hilfreiche Hinweise geben, die die Ermittlungen voranbringen……
 Mord im Herbst von Henning Mankell
Parallel zum Hardcover ist auch das Hörbuch „Mord im Herbst“, passend besetzt als Vorleser mit Axel Milberg, der ja bereits  einige Bücher von Henning Mankell vorgetragen hat, erschienen. Axel Milberg schafft allein mit seiner Stimme  eine unheimliche Spannung aufzubauen, die das ganze Hörbuch hindurch anhält.
Zwar ist dies kein spektakulärer Fall und wenn es nach mir ginge, hätte die Handlung ruhig noch etwas umfassender sein können, denn wenn Kurt Wallander ermittelt und Axel Milberg dann die Geschichte vorträgt,  kann man als Krimi-Fan nicht genug bekommen.
Fazit: Ein neuer Fall für Kurt Wallander, an dem keiner vorbeikommt!

 

 

 

 

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Monika Biermaier: Nützlingsquartiere für naturnahe Gärten




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Nachdem ein schwerer Sturm unsere große Birke schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte, wurde sie auf 1 Meter über dem Boden gekürzt. So konnte ich viele Jahre noch eine Blumenschale darauf deponieren. Nachdem jetzt etwa zehn Jahre vergangen sind, haben viele Insekten und Käfer und Baumpilze den Baumstamm fast zerlegt.  Nun sollte ein selbst hergestelltes Insektenhotel im Garten zusätzlich aufgestellt werden.  Auf der Suche nach einer Bauanleitung bzw. Tipps zur Herstellung bin ich  unter www.cadmos.de fündig geworden und habe das Buch „Nützlingsquartiere “ für naturnahe Gärten entdeckt.
In unserem  Garten leben viele Tiere wie Igel, Eichhörnchen oder auch z.B.  Zwergfledermäuse, die ihre Wochenstube bei uns haben und die bereits seit vielen Jahren immer wiederkommen um hier ihren Nachwuchs zu bekommen. Sie sind uns jedes Jahr eine große willkommene Hilfe z.B. beim Beseitigen von Mücken. Ganz besonders gut gedeihen meine Blumen an der Stelle wo sie ihr Quartier bezogen haben, denn ihre Ausscheidungen sind der beste Dünger. So sind über die Jahre  überall im Garten  verteilt kleine Wasserstellen,  Beete mit Wildblumen oder Lavendel zwischen den Rosen entstanden, damit sich die kleinen Gartenbesucher bei uns wohl fühlen.
Das Buch von Monika Biermaier  habe ich mit großer Freude gelesen, denn es gibt nicht nur Bauanleitungen für „Nützlingsquartiere“ wie Insektenhotels oder Fledermauskästen, sondern man erfährt viel über die Lebensräume und Futterquellen, die ein Garten bietet, wer und wie sie nutzt und was man beachten sollte, damit Mensch und Tier gut miteinander leben können. Besonders gut hat mir auch gefallen, daß die Autorin kleine Steckbriefe verfasst hat, damit man die Artenvielfalt der kleinen Lebewesen besser versteht und wie man sie besser unterscheiden kann.
Da mir dieses Buch wirklich hilfreiche Informationen gegeben hat, wie ein Insektenhotel entstehen kann, werden wir nun den geeigneten Platz im Garten suchen und uns dann an den Bau eines Objektes wagen.
Wer auch selbst so ein Insektenhotel bauen möchte, der sollte ruhig vorher auch dieses Buch lesen, denn es gibt einiges zu beachten, damit auch wirklich kleine Gäste einziehen können.
Fazit: Sehr hilfreiches, informatives Buch über den Eigenbau von Nützlingsquartieren und deren Bewohner

 

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