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Ein Sommer in der Provence

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Diesen oben erwähnten Sommer hatten sich die drei Geschwister Léa, Adrien, bereits Teenager und der kleine gehörlose Theó sicherlich ganz anders vorgestellt, aber es herrscht Krisenstimmung in der Familie, denn ihr Vater hat von heute auf morgen die Familie sitzen gelassen, die Mutter ist im Ausland auf Arbeitssuche und da bleibt ihrer Oma nichts weiter übrig als die drei mit zu sich zu nehmen…. Und da tauchen dann schon die ersten Schwierigkeiten auf, denn ihr Großvater (schön grummelig gespielt von Jean Reno!) ahnt noch nichts davon und es ist kein sonderlich herzlicher Empfang, denn er kennt seine Enkel gar nicht, da seine schwangere Tochter vor Jahren auf und davon ist, um in Paris zu leben.
Der Bauernhof der Großeltern liegt irgendwo in der provencialen Landschaft und so ein High-Tech-Leben wie es die Kinder kennen, gibt es hier nicht…..
Auch was die Ernährung auf dem Land angeht, da sind die Geschmäcker der Generationen anders und auch hier gibt es Differenzen.
Der kleine Ort der in der Nähe ist, bietet dann nicht viel Abwechslung, aber Léa bandelt mit einem Typen an, der aber in den Augen der Dorfbewohner nicht gut dasteht, was dann im Verlauf auch noch zu einer ungeplanten Aktion ihres Opas führt, die sich sehen lassen kann.
Adrien ist dann auch bald in seinem Element und er flirtet mit den hübschen Touristinnen aus aller Herren Länder.
Ob er  nun seinem Opa eins Auszuwischen wollte weil er immer so knurrig und allem Neuen irgendwie negativ gegenübersteht oder einfach weil man heute im Internet auf allen möglichen Plattformen sein Profil eingibt,  stellt Adrien die Daten seines Opas ins Netz. Und plötzlich rollen schwere Motorräder auf den Hof und es kommt zu einem Wiedersehen alter Freunde, die dann den erstaunten Enkeln etwas über Opa und Oma erzählen, was die nicht für möglich gehalten hätten…
Der Film „Ein Sommer in der Provence„ist charmant, witzig, geht ans Herz und wird durch bekannte Musikstücke aus den 70ziger Jahren noch verfeinert. Besonders die Gesangseinlagen am Lagerfeuer haben mir gut gefallen und wie die zarten Bande langsam zwischen den Generationen wachsen wird gut dargestellt und der kleine gehörlose Theó versprüht so viel Charme, das man ihm sofort in sein Herz schließt.
Als Bonus gibt es dann noch einen Blick hinter die Kulissen und den Originaltrailer.
Fazit: Ein Film für die ganze Familie, der mit Witz und Charme zu unterhalten weis
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