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What happend to Monday?

Spendid FilmVÖ 23.02.28

Noomi Rapace schlüpft in diesem spannenden Sci-Fi-Spielfilm gleich in sieben Rollen!
In nicht allzu ferner Zukunft ist die Handlung dieses Film angesiedelt:
Durch den Einsatz von genetisch veränderten Pflanzen etc. kommt es gehäuft zu Mehrlingsgeburten, was die Bevölkerungszahl der Erde explosionsartig ansteigen lässt. Um dem Einhalt zu gebieten, greift die machthabende Politikern (Glenn Close) der Weltregierung zu drastischen Mitteln und propagiert die Ein-Kind-Politik, die im Verlauf zu Kontrollpunkten mit Identitätskontrollen führt und bei Nichteinhaltung dieser „Geburtenregelung“ wird man schlimm bestraft…
In diese Lebenssituation hinein kommen Siebenlinge zur Welt. Die Mutter der Mädchen stirbt und der Großvater (Willem Dafoe) der Sieben übernimmt von Anfang an die liebevolle, aber auch genau strukturierte Erziehung und schulische Ausbildung der Schwestern. Sie wachsen versteckt auf und jede von ihnen ist ein kleiner Teil der einzigen Identität mit Namen Karen Settman, die sie über die Jahre hin perfektionieren.
Jede der Schwestern bekommt den Namen eines Wochentags, beginnend mit „Monday“ und darf auch nur an „ihrem“ Tag das Haus verlassen. Durch den Erfindungsreichtum des Großvaters wird eine besondere Technik eingesetzt, die den zuhause gebliebenen Schwestern immer am „Alltag“ der anderen teilnehmen lässt, so dass jede über alles informiert ist.

 

Das geht viele Jahre gut, bis eines Tages „Monday“ nicht mehr nach Hause kommt…..

 

Ab hier geht der Film erst richtig los, denn jetzt muss die Frage „What Happened To Monday? “? (Was passierte mit Monday?) geklärt werden…
Der Film steht und fällt mit der wundervollen Darstellung der unterschiedlichen Charaktere der sieben Schwestern, die Noomi Rapace mit Bravur meistert, da sie nicht nur „kostümlich“ wandelbar ist, sondern sie jede Schwester auch mit einer eigenen Persönlichkeit darstellt! Echt klasse!
Die Handlung selbst lässt einen streckenweise etwas erschauern, z.B. wo der Kryo-Schlaf zum Einsatz kommt. Insgesamt ist der Film spannend, macht aber auch nachdenklich und wie bereits erwähnt, ist er schauspielerisch toll besetzt, so dass man hier in jeder Hinsicht gut unterhalten wird.

Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack Trailer

Fazit: Schauspielerische Meisterleistung von Noomi Rapace, die diesen spannenden Sci-Fi-Thriller besonders sehenswert macht!

 

 

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Albert Nobbs

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Der Film führt den Zuschauer nach Dublin ins 19. Jahrhundert.  Es wird die Geschichte von  „Albert Nobbs“ erzählt, der durch und durch Butler ist. Er arbeitet im  Hotel Morrison,  welches eine angesehene Unterkunft in Dublin ist.  Das Nobelhotel wird von Mrs. Baker geleitet, die sehr auf ihr Geld achtet.  Albert der Butler arbeitet schon seit vielen Jahren  in den angesehensten  Häusern und er ist wegen seiner korrekten Arbeitsweise und seinem stillen Wesen bei Gästen und Kollegen angesehen.
Albert spart jeden Penny, den er kriegen kann und führt akribisch Buch darüber. Sein kleines Vermögen hat er in einem Geheimversteck.
Eines Tages ändert sich die Welt des Butlers innerhalb kurzer Zeit, denn Mrs. Baker quartiert kurzerhand den Maler Mr. Page im Zimmer bzw. Bett von Albert ein, denn dieser soll das Hotel renovieren. Für Albert ist diese Situation ein Alptraum, denn niemand weiß, dass Albert in Wirklichkeit eine Frau ist, die sich nach einem schrecklichen Vorfall in ihrer Jugend nur noch Männerkleidung trägt und durch einen glücklichen Zufall auch Arbeit in dieser Rolle gefunden hat.
Sie kann nicht verhindern, dass ihr Zimmergast ihre wahre Identität erfährt und hofft verzweifelt, dass Mister Page ihr Geheimnis bewahrt.  Albert  durchlebt  eine kurze Zeit der Anspannung, doch dann ändert sich ihr Leben von Grund auf, denn Mister Page gibt sich auch als Frau zu erkennen und hilft Albert aus seinem Schattendasein  und bald schmiedet dieser Heiratspläne…..
Glenn Glose verkörpert die Rolle des „Albert Nobbs“.  Die Rolle hat ihr als beste Hauptdarstellerin und Janet McTeer (sie spielt Mr. Page) als beste Nebendarstellerin eine Oscarnominierung eingebracht. Neben diesen beiden hervorragenden Schauspielerinnen sollte aber Mia Wasikowska (Alice im Wunderland) nicht unbeachtet bleiben, denn sie spielt ihre Rolle auch sehr gut.
Den ganzen Film durchzieht eine bedrückende Atmosphäre, spiegelt aber auch gut das Sittengemälde der damaligen Zeit wieder und man kann die schwierige Situation durchaus nachvollziehen, die Albert Nobbs durchleidet.
Fazit: Anspruchsvoller Film mit einer tollen schauspielerischen Besetzung

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