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Blochin

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Blochin“ ist der Titel der fünfteiligen deutschen Krimi-Serie und  gleichzeitig der Name der Hauptperson hier im Film. Jürgen Vogel verkörpert diesen undurchsichtigen zwischen Gut und Böse balanzierenden Typen sehr gekonnt!
Die eigentliche Filmhandlung beginnt 1993 in Berlin, wo Blochin nach einem bereits sehr bewegten, auch in der Kriminalität stattgefunden Leben nun als Ermittler der Mordkommission arbeitet.

Blochin - Leben und Tod BEI ANFRAGEN HERAUSGABE VON BILDER NUR NACH RÜCKSPRACHE geb/Kapogianni 11.12.14

Sein Vorgesetzter ist gleichzeitig sein Schwager Dominik, den Thomas Heinze spielt und sich hier mal von einer ganz anderen schauspielerischen Seite zeigt, was mir sehr gut gefallen hat!
Blochin und Dominik ermitteln im Todesfall des als Drogendealer bekannten Toto Hoins, der in seiner Wohnung erstochen aufgefunden wird. Auffällig an der Wohnung ist ein mit Blut besudeltes leeres Kinderbett, dass die Frage nach dem Verbleib des Kindes aufwirft. Für Blochin ist dieser Fall besonders brisant, war Toto doch früher sein guter Kumpel und gehörte zu seiner einstigen kriminellen Vergangenheit….
Lange können die beiden nicht in dem Fall ermitteln, denn das BKA hat seine Finger im Spiel und politische Interessen kollidieren hier offensichtlich miteinander, so dass ihnen der Fall entzogen wird….
Blochin stochert aber doch bei seinen alten Kumpels herum, besonders weil ihn der Verbleib des Kindes beschäftigt. Das bringt ihn in einen Interessenkonflikt und bald spitzt sich die Lage zu, wird der doch ungewollt Zeuge einer Straftat. Zwar kann er noch rechtzeitig fliehen um nicht seine Anwesenheit erklären zu müssen, doch das geht nicht lange gut, denn in den eigenen Reihen kommen Gerüchte auf, dass er in kriminelle Machenschaften verstrickt ist. Sein Schwager hält trotz allem weiterhin zu ihm, ist aber machtlos als Blochin dann verhaftet wird…..

Blochin - Leben und Tod BEI ANFRAGEN HERAUSGABE VON BILDER NUR NACH RÜCKSPRACHE geb/Kapogianni 11.12.14

Ob Blochin seine moralische Grenze überschritten hat, wird hier nicht erzählt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt bei dieser etwas anders aufgemachten deutschen Krimi-Serie. Jürgen Vogel in der Rolle des undurchsichtigen Mordermittlers bei dem die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, fand ich treffend besetzt, verkörpert er doch diese Rolle sehr glaubhaft.
Besonders hervorheben möchte ich aber auch die schauspielerische Leistung von Thomas Heinze: Er spielt Dominik Stötzner, den Polizisten, der dann und wann um seinen Kummer zu ertränken im Rotlichtmilieu verschwindet und seit einiger Zeit eine Affäre mit der zuständigen Staatssekretärin unterhält, was im Verlauf der Handlung zu Komplikationen führt. Dies ist der charmante und sympathische Ermittler, aber er hat auch eine dunkle Seite, die man an ihm nicht vermutet, so gekonnt verbirgt er sie hinter einer Art Maske. Und genau diesen Teil der Rolle bringt Thomas Heinze sehr gekonnt zur Darstellung, was ein Highlight in der Serie ist!
Einen Kritikpunkt möchte ich aber trotzdem noch anbringen: Die ganze Krankengeschichte von Blochins Ehefrau hätte man zwar erwähnen, nuanciert einbringen, aber nicht zum festen Bestandteil der Krimi-Serie machen sollen, lenkt es doch vom eigentlichen Krimigeschehen zu sehr ab.
Anfangs sieht man eine Szene, die mit Blochins Jugend zu tun hat, was sich aber erst im Verlauf der Handlung erklärt, aber letztendlich werden am Schluss nicht alle Fragen beantwortet, weswegen ich auf eine baldige Fortsetzung der gelungenen spannenden Krimiserie hoffe!
Fazit: Etwas straffter erzählt hätte mir die Krimi-Serie bestimmt noch besser gefallen, die mit Jürgen Vogel und Thomas Heinze als Darsteller auf jedem Fall punkten kann und hoffentlich bald fortgesetzt wird!
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Jinn

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Anfangs erfährt man als Zuschauer, dass zu Anbeginn der Zeit drei Elemente erschaffen worden: Menschen aus Erde, Engel aus Licht und das Dritte aus Feuer.  Im Lauf der Zeit hat man dieses dritte Element vergessen und nun ist die Zeit reif, dass man sich wieder daran erinnert...
1901 in Indien gibt es bereits eine Konfrontation zwischen Gut und Böse bzw. ein Wanderer betet zu Gott  – Szenenwechsel: In einer Hütte ist ein Wesen und das betet Satan an. Über Generationen hinweg war dieser Kampf vergessen worden…
In der Jetztzeit in Michigan bekommt der Autodesigner Shaun, der mit seiner Frau in einem schmucken Häuschen wohnt, ein merkwürdiges Päckchen zugestellt. Eine Videokassette ist darin enthalten. In der heutigen Zeit noch ein Abspielgerät dafür zu haben, ist schon eher selten und so nimmt Shaun die Kasette mit zu seinem Arbeitsplatz, dort schaut er sich das Video an, daß ihn als Kind mit seinem Vater zeigt. Er erfährt, dass auf seiner Familie seit Generationen ein Fluch zu liegen scheint….
Erst einmal hält Shaun die ganze Sache für einen schlechten Witz, doch es dauert nicht lange und durch den Kontakt mit dem Priester Father Westhoff und Gabriel, die beide ein etwas undurchsichtiges Gespann abgeben, erfährt er, dass ein „Jinn“ nach seinem Leben trachtet und er sich diesem Kampf auf Leben und Tod nicht entziehen kann. Als seine Frau dann von bösen Mächten entführt wird, stellt er sich seiner Aufgabe…
Bei Jinn habe ich erst einmal an die Bezauberne Jeannie gedacht und mir Flaschengeister vorgestellt, aber dem ist hier nicht so. Die Idee zu dieser Geschichte fand ich ganz interessant, allerdings so ganz überzeugen konnte mich dieser Film nicht, denn den Kampf zwischen Gut und Böse habe ich schon wesentlich besser aufgearbeitet und visuell ansprecher gesehen, was schade ist, denn die Spezialeffekte waren zumindest gut gemacht.
Fazit: Ein Spielfilm zwischen Fantasie, Mysterie, Grusel und B-Movie mit guten Spezialeffekten.
 
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