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Krischan Koch: Friedhof der Krustentiere

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Das Hörbuch „Friedhof der Krustentiere“ beginnt mit einem Zitat von Stephen King!
Die ungekürzte Lesung dieses Hörbuchs hat erfreulicherweise  Krischan Koch wieder selbst übernommen!
Die Fans der Küstenkrimis – wie ich – „hängen dem Autor gleich wieder gebannt an seinen Lippen“ wenn er durch seine Stimmnuancen die Mitwirkenden und Einwohner Fredenbülls  lebendig werden lässt.
In der aktuellen Geschichte hat der Autor Namen von markanten Figuren aus Horrorfilmen „adoptiert“ und wer sich in diesem Genre etwas auskennt, dem sagen sicherlich Cujo, Michi Meyer oder auch Freddy Krüger etwas. Wer sich hinter diesen Namen hier im Küstenkrimi versteckt, dass sollte man sich unbedingt selbst anhören!
Ich möchte den Hörern auch gar nicht zu viel verraten, nur diesen kleinen Einblick geben:
Dem „Schimmelreiter“ Hauke Schröder wird sein heißgeliebtes aufgemotztes Auto ein „Mustang“ gestohlen, dann verschwindet seine Tante Telse spurlos aus ihrem Haus. Außerdem sind nächtliche Einbrecher im Ort unterwegs, was die Bewohner in Atem hält und Gesprächsthema u.a. in der „Hidden Kist“ ist.  Als dann bei der örtlichen Polizeidienststelle  ein merkwürdiger Fund im Wattenmeer gemeldet wird, ruft das erst den „Dorfsherif“ Thies Detlefsen und dann die „Expertin in Sachen Mord“ Nicole Stappenbeck auf den Plan…
Außerdem passiert noch ganz viel mehr „draußen im Meer“ bzw. auf der Hallig Westeroog, wo Tatje gerade ein Praktikum im dortigen Hotel absolviert, wo merkwürdige Seminare über „Hellsehen und Hellhören“ angeboten werden…
Viel zu schnell war dieser humorvolle Gruselkrimi zu Ende! Das Cover ist wieder ein kleines Kunstwerk, das beim näheren Betrachten viel Einblick ins Geschehen gibt. In Innenteil kann man Rezepte nachlesen, denen man im Hörbuch ebenfalls begegnet.
Fazit: Herrlich schräg an manchen Stellen nebst kleinen Gruseleinlagen! Gelungener Genre-Mix und charmanter, hörenswerter Küstenkrimi, der durch die Lesung des Autors dann ganz schnell zum Kopfkino wird!

 

 

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