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Harlan Coben`s The Five

.Studiocanal VÖ 08.02.2018

Ich liebe die spannenden Bücher des amerikanischen Schriftstellers Harlan Coben, von denen ich hier bereits einige vorgestellt habe, wie z.B. zuletzt „In ewiger Schuld“.
Nun hat er erstmals eine zehnteilige Fernseh-Serie mit dem Titel „The Five“ verfasst. In den „Extras“  erzählt der Autor selbst wie es dazu gekommen ist. Auch die sehr passend besetzten Hauptdarsteller der Serie kommen hier zu Wort und erzählen, dass sie zum Teil vorher nicht wussten wie es in der Story überhaupt weitergeht und sie haben selbst zusammen gesessen und überlegt, welchen Ausgang die Geschichte der Freunde Danny, Slade, Pru und Mark überhaupt nehmen wird…
Zum Inhalt: Vor 20 Jahren geht der fünfjährige Jessie Wells mit seinem einige Jahre älteren Bruder Mark und dessen Freunden Slade, Danny und Pru im Wald spielen, dann verliert sich seine  Spur…..

An den vier Freunden und natürlich an den Eltern hat dieser Verlust einige Spuren hinterlassen…

Beruflich sind alle im Leben angekommen, so ist Slade Leiter eines Wohnheims für gestrandete Jugendliche, Mark ist Anwalt, Pru ist Ärztin und Danny ist Polizist geworden. Und Danny ist es auch der durch einen Mordfall eine brisante Entdeckung macht:
Die DNA des spurlos verschwunden und mittlerweile totgeglaubten Jessie wird am Tatort gefunden.  Auch eine Überprüfung kommt zum gleichen Ergebnis. Danny ist hin- und hergerissen ob er seinen Freund Mark über diese Erkenntnis informieren soll, was er dann letztendlich auch tut.
So groß die Freunde/Hoffnung darüber ist, dass Jessie vielleicht doch noch lebt, steht aber auch die Frage im Raum, kommt er als Täter für den Mordfall in Frage?
Mehr verrate ich von dieser gelungenen Krimi-Serie nicht, denn hier kann ich nur Selberansehen wärmstens empfehlen!
Wie auch in den Büchern des Autors gibt es in der Serienhandlung viele Wendungen oder es ereignet sich etwas, dass neue Fragen aufwirft und somit manches in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Selbst die vier besten Freunde scheinen Geheimnisse voreinander zu haben, was zu Irrungen und Wirrungen führt und ihre Freundschaft teils auf eine harte Probe stellt. Aber bei aller Spannung gibt es auch ab und an gut eingewobenen Humor, was mir gut gefallen hat.
Wenngleich die Serie selbst sehr gut gelungen ist, möcht ich doch noch am Rande auf etwas hinweisen:
In spannenden Szenen ertönt teils ein extremer Pfeifton, der einen ganz schnell zur Fernbedienung greifen lässt um die Lautstärke abzusenken. Und um Lautstärke geht es auch am Ende der ersten vier Episoden, wenn die Schlussmusik erklingt, denn die ist so laut eingestellt, als wenn die Macher der Serie die Zuschauer „wachrütteln“ wollen, was bei dieser spannungsgeladenen Serie nun wirklich nicht nötig ist!
Tatsächlich habe ich mir alle zehn Episoden hintereinander angesehen, denn man kann einfach nicht anders, denn man wird sogartig ins Geschehen gezogen, dass man es kaum erwarten kann wie es weitergeht.  Ganz besonders das Finale ist keinesfalls vorhersehbar, was ein ganz großer Pluspunkt ist, denn der Spannungsbogen wird die ganze Staffel hindurch gehalten und endet noch mit einem „Wow-Erlebnis“, so dass man hier von einem Serien-Highlight der besonderen Art sprechen kann.
Fazit: Trommelwirbel an: Hier kommt das spannende Serien-Highlight, dass man nicht verpassen sollte! Bitte mehr davon! 
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Harlan Coben: In ewiger Schuld

Es gibt neuen spannenden Lesestoff von Harlan Coben!
Der amerikanische Autor hat es bei mir persönlich in die erste Reihe von herausragenden Autoren geschafft,  da seine spannenden Thriller – wie z.B. „Ich schweige für Dich“  – mich immer wieder begeistern konnten. Er hat einen sehr fesselnden, aber auch bildhaften Schreibstil, so dass man von Beginn an sofort ins Geschehen „gezogen“ wird.  Auch bei  „In ewiger Schuld“ ist ihm das wieder wunderbar gelungen, die spannende Handlung fesselt, verblüfft und berührt, was eine tolle Kombination ist.
Die ehemalige Militärangehörige Maya Burkett muss ihren Ehemann Joe beerdigen. Er kam bei einem versuchten Raubüberfall ums Leben. Während die Polizei ermittelt, versucht Maya ihren Alltag mit ihrer kleinen zweijährigen Tochter Lily zu meistern. Da Joe aus gutem Hause stammte und es dort so üblich ist, war von Anfang an klar, dass eine Nanny für Lily engagiert wird…
Maya’s beste Freundin schenkt ihr einen digitalen Bilderrahmen mit eingebauter Kamera, damit sie „ein Auge“ auf die Nanny hat, wenn sie mit Lily spielt. Maya kann sich anfangs nicht für die Idee begeistern, jemanden heimlich zu beobachten, doch das ändert sich schlagartig:
Als sie dann einige Zeit später tatsächlich einen Blick auf die Aufnahmen wirft, erstarrt sie, denn dort spielt ihr vor einigen Tagen beerdigter Ehemann Joe liebevoll mit seiner kleinen Tochter, wie kann das sein???
Ab hier erzähle ich nicht weiter, denn sonst nehme ich allen anderen das Lesevergnügen.
Was sich hinter der Ermordung von Joe Burkett für eine Geschichte verbirgt, hätte ich niemals erahnt! im Verlauf der Handlung gibt es immer wieder Wendungen bzw. entwirren sich so manche Knoten, die dann zu einem Art „Showdown“ führen, der wirklich überrascht!
Erneut hat Harlan Coben einen Thriller der besonderen Art geschrieben, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat, so dass ich das Buch innerhalb eines Wochenendes „verschlungen“ habe und ich erneut mit Begeistung eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen möchte!
Fazit: Spannung auf hohem Niveau bekommt man bei diesem Thriller geboten, der mit unvorhersehbaren Wendungen noch zusätzlich punktet! Unbedingt lesen!

 

Harlan Coben: In ewiger Schuld – Das Hörbuch

Das passende Hörbuch, beziehungsweise die Lesung von „In ewiger Schuld“ wird von Detlef Bierstedt, den bestimmt viele auch als Synchronstimme von George Clooney kennen und Thomas Petruo, der ebenfalls als Synchronsprecher z.B. von Gary Oldman tätig ist, übernommen, was schon allein ein großer Pluspunkt ist, denn hier sind zwei Sprecher, die etwas von ihrem Metier verstehen, so dass aus der spannenden Buchvorlage  ein Hörgenuss vom Feinsten wird!
Ich habe mir das Hörbuch angehört, nachdem ich das Buch  gelesen habe und aus der Perspektive der „Wissenden“,  wie die Geschichte ausgeht, erkennt man die besonderen Feinheiten dieser komplexen Geschichte noch viel besser. 
In vielen Büchern des Autors wird gleich zu Anfang  jemand vermisst und als Leser begibt man sich dann auf die  spannende Suche nach dieser Person. Im aktuellen Thriller ist das Handlungsgeschehen etwas anders angelegt, denn hier geht es gleich auf Mördersuche:
Genau betrachtet sind hier viele „kleine“ Geschichten/Geschehnisse in der Handlung vereint worden, wie z.B. Mayas militärischer Auslandseinsatz, die Liebesgeschichte von Joe und Maya, das Leben von Maya und ihrer Tochter nach dem Tod von Joe und dann noch die undurchsichtigen Geschäfte und Machenschaften der reichen Familie Burkett, die lange im Verborgenen bleiben, dann aber einen ganz besonderen Part in der Story übernehmen….
Egal ob man sich für die Buchfassung oder die Lesung entscheidet, die gesamte Handlung ist in keinster Weise vorhersehbar und auch so einen „Showdown“ hätte ich nicht erwartet und durch den „Epilog“ der viele Jahre später spielt, hat dieser Thriller auch letztendlich noch etwas Anrührendes.
Harlan Coben ist einer meiner Lieblingsautoren und egal welches Buch ich bisher von ihm gehört oder gelesen habe, die Geschichten, die er erzählt sind von Anfang an fesselnd und nie vorhersehbar, was mich immer wieder fasziniert und ich mich auch diesmal wieder frage, gibt es wohl einen realen Hintergrund zu diesen „wie aus dem Leben“ gegriffenen Geschichten?!
Fazit: Die Hörbuchfassung wird von zwei bekannten markanten „Stimmen“ vorgetragen, die aus der spannenden Vorlage dann ein besonderes Hörerlebnis machen. Empfehlenswert!

 

 

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Harlan Coben: Das Spiel seines Lebens

Myron Bolitar ermittelt
Gleich als ich die ersten Seiten von „Das Spiel seines Lebens“ gelesen hatte, bestätigte sich mein Verdacht, dass mir der New Yorker Sportagent Myron Bolitar bereits in einem anderen spannenden Buch von Harlan Coben, nämlich „Sein letzter Wille“ begegnet ist und sich dort ebenfalls neben seinem beruflichen Wirken auch mit der Suche nach vermissten Personen beschäftigt hat.
Nach einigem Recherchieren habe ich denn entdeckt, dass dieses Buch hier bereits 1995 in Amerika erschienen ist und nun hier in Deutschland veröffentlicht wurde. Es ist der erste Band einer Buchreihe, in der Myron Bolitar, der durch eine schwere Knieverletzung seine Profi-Karriere als Basketballspieler aufgeben musste und nun mit der Unterstützung seines Freundes und Geschäftspartners Windsor Horne Lockwood III – kurz Win genannt – spannende Fälle bearbeitet und „hauptberuflich“ als Sportagent tätig ist.  Myron und Win haben gemeinsam einige Zeit für das FBI gearbeitet, was sich jetzt besonders in Sachen „Spürsinn“ und Ermittlung bezahlt macht. Die dritte im Bunde ist ihre Sekretärin Esperanza Diaz, die sich als ehemalige Wrestlerin einen Namen gemacht hat. Was für ein Trio!
Christian Steele ist ein aufstrebender Footballspieler, in dessen Vertragsverhandlungen Myron gerade steckt, als der ihn um Hilfe bittet. Vor einiger Zeit ist seine Freundin Kathy Culver spurlos verschwunden. Die Polizei verdächtigt Christian etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben…
Jessica, Kathy Schwester, ist Myron bestens bekannt, waren sie doch mal ein Paar, doch das ist Vergangenheit. Plötzlich taucht sie bei Myron auf und bittet ihn, sich das Verschwinden ihrer Schwester noch einmal genauer anzuschauen. Myron lässt sich nicht lange bitten, ist es doch auch in seinem Sinne, dass sein Mandant auf freien Fuß bleibt….
Was für umfangreiche Recherchen, die auch „Körpereinsatz“ beinhalten, hier notwendig sind um das spurlose Verschwinden von Kathy Culver aufzuklären, sollte man sich lesetechnisch nicht entgehen lassen. Harlan Coben ist ein meisterhafter Erzähler, der den Leser sofort ins Geschehen eintauchen lässt und immer wieder durch geschickte Wendungen in der Handlung die Lösung des Rätsels erst zum Schluss offenbart. Aber nicht nur fesselnde Spannung zeichnet dieses Buch aus, sondern auch eine gute Portion Humor, die dann so manche angespannte Szene auflockert, was mir gut gefallen hat.
Alles was ich bisher von Harlan Coben gelesen habe, konnte mich begeistern und auch diesmal habe ich mich immer wieder mal „losreizen“ müssen, um auch mal etwas anderes zu tun, als Seite um Seite dieses Buches zu „verschlingen“!
Fazit: Von Anfang an fesselt einen die spannungsgeladene Suche nach Kathy Culver, die auch noch mit einer guten Portion Humor angereichert ist, so dass die Seiten nur so dahinfliegen und man alles um sich herum vergisst! Unbedingt lesen!

Auch lesenswert vom Autor: „Ich schweige für Dich„, „In seinen Händen„, „Das Grab im Wald„,“Kein Sterbenswort„, „Ich vermisse Dich„, „Ich finde Dich

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Harlan Coben: Ich schweige für dich

Ich schweige fuer dich von Harlan Coben

Nach jedem Buch, das ich von Harlan Coben gelesen habe – und das sind schon einige – stelle ich mir die Frage: Wo bekommt der Autor nur die Idee für so eine Geschichte her oder auch gibt es einen realen Hintergrund zum gerade Gelesenen?  Nun, vielleicht gibt der Autor ja mal in einem Interview Antworten auf diese Fragen….
Wieder einmal ist es ihm gelungen ein Buch zu schreiben, dass einen schon nach kurzer Zeit nicht mehr los lässt. Zwar finde ich den deutschen Titel „Ich schweige für dich“ etwas irreführend und nicht ganz zum Buchinhalt passend, aber egal, die Geschichte selbst ist sehr spannend, die Figuren gut beschrieben und die Situationen sehr gut nachvollziehbar, so dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.
In Harlan Cobens Büchern geht es zumeist um Personen, die spurlos verschwinden, auch diesmal passiert so etwas und niemand aus dem sozialen Umfeld der Vermissten hat eine Erklärung dafür. Aber nicht nur die spannende Suche nach der vermissten Person fesselt einem beim Lesen, sondern es kommt einem schon der Gedanke was man tun würde, wenn man selbst in so einer Situation wäre bzw. wie weit man gehen würde um seine Lieben zu beschützen……
Im aktuellen Buch lernt man die vierköpfige Familie Price kennen. Die beiden Jungs im Teenageralter sind sportbegeistert, Mutter Corinne ist Lehrerin und Vater Adam ist Rechtsanwalt. Nach außen hin eine glückliche amerikanische Familie. Doch das ändert sich schlagartig als plötzlich ein Fremder an Adam herantritt und ihn mit Dingen über Corinne konfrontiert, die Adam kaum glauben kann.  Anfangs hadert Adam noch mit sich und glaubt an einen schlechten Scherz, doch als er dann ein paar Dinge überprüft,  erkennt er, dass seine Frau offenbar Geheimnisse vor ihm hat. Er konfrontiert Corinne mit seinem Wissen und bittet um ein klärendes Gespräch, zu dem sie dann aber nicht erscheint und nur in einer SMS um ein paar Tage Zeit bittet……
Ein paar Tage vergehen, Corinne antwortet auf keinen von Adams Anrufen, auch die beiden Jungs können ihre Mutter nicht erreichen.  Adam  hat keine Idee mehr wo sie sein könnte, außerdem hat er mittlerweile mehr Fragen als Antworten und deshalb fängt er an nach Corinne zu suchen und bald fragen auch noch andere Personen: „Wo ist Corinne?“
Was hier anfangs nach einem Vertrauensbruch von Seiten der Ehefrau aussieht, entpuppt sich dann als eine Spirale von unvorhersehbaren Ereignissen, die Adams Gefühlswelt total auf den Kopf stellt, denn einerseits meint er seine geliebte Ehefrau genau zu kennen und dann sieht er sich im Verlauf mit Dingen konfrontiert, die so gar nicht zu Corinne passen. Die Situationen  und Gefühle hat der Autor sehr anschaulich und gut nachvollziehbar geschildert, aber auch immer eine prickelnde Ungewissheit belassen, so dass bis zum Schluss Hoffnung besteht, dass Corinne wieder auftaucht. Allerdings bekommt man dann ein Finale präsentiert, dass ich so nicht vermutet hätte!
Zusammengefasst kann ich nur sagen, Harlan Coben ist einer der besten Geschichtenerzähler, den ich kenne. Sein Schreibstil ist fesselnd, oftmals wird man überrascht mit raffinierten Wendungen im Geschehen und nach wenigen Seiten kann man sich der Handlung nicht mehr entziehen, so dass man die Zeit vergisst und Seite um Seite dahinfliegt. Bitte mehr davon!
Fazit:  Spannender Page-Turner, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

Auch empfehlenswert und vom gleichen Autor: „In seinen Händen“ oder  „Das Grab im Wald“

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Harlan Coben: In seinen Händen

In seinen Haenden von Harlan Coben
In den spannenden Geschichten aus der Feder von Harlan Coben geht es meistens um Menschen die plötzlich verschwinden. Manche tauchen wieder lebendig auf, doch es gibt auch den einen oder anderen Verlust zu beklagen. Besonders gut gefällt mir, dass es immer sehr komplexe Handlungsgeschehen sind, die hier niedergeschrieben werden, in deren Verlauf dann sich alles durchaus um 180° drehen kann und nichts mehr so ist wie es scheint.
AuchIn seinen Händen“ macht da keine Ausnahme, anfangs besteht das Buch aus zwei Handlungsteilen, die lange Zeit nichts miteinander zu tun haben, aber dann passiert etwas, was dann beide Teile als komplexe Handlung erscheinen lassen und der Auto weiß ganz genau wie er seine Leser fesseln kann, denn die Spannung bleibt durchgehend erhalten und am Ende setzt er dann noch eine unerwartete Wendung oben drauf, die ich für meinen Teil so nicht vermutet hatte.
Hier gebe ich einen kleinen Einblick in das fesselnd geschriebene Buch, das ich kaum aus den Händen legen konnte.
Dan Mercer trainiert und engagiert sich für problembehaftete Jugendliche. Als ihn ein Hilferuf eines seiner Schützlinge erreicht, fackelt er nicht lange und eilt zu der angegebenen Adresse. Wenig später prangert sein Bild in allen Medien, denn Wendy Tynes eine bekannte Reporterin von NTC News hatte ihn vor laufender Kamera in eine Falle gelockt und ihre Frage: „Sind Sie hierhergekommen um mit einer 13-Jährigen Sex zu haben?“ lässt ihn erstarren. Wenig später muss er sich vor Gericht verantworten….
Haley McWaid steht kurz davor ihren Highschool-Abschluss. Sie gilt als zuverlässig und als gute Schülerin. So kann sich auch niemand erklären warum sie plötzlich spurlos verschwindet. Ihre Eltern und Geschwister können sich keinen Reim darauf machen. Eine großangelegte Suche beginnt, doch sie verläuft ohne einen Hinweis darauf, wo sie sein könnte….
Wie bereits erwähnt verschmelzen dann die beiden Handlungsteile, wie und warum, wird hier nicht erzählt, obwohl der Titel des Buches schon etwas suggeriert, doch auch hier muss man wieder daran erinnern, dass schon oft in Harlan Cobens Büchern anfangs die Handlung in eine Richtung steuert, die sich dann aber auch wieder ganz schnell ändern kann. Dieses Buch ist  von Anfang an spannend, fesselnd und im Verlauf dann auch sehr wendungsreich, so dass ich es jedem Thriller-Fan nur wärmstens empfehlen kann. Die über 400 Seiten fliegen nur so dahin, wenn man erst einmal ins Geschehen abgetaucht ist.
Als kleines Schmankerl gibt es ganz hinten im Buch noch eine Leseprobe von „Ich vermisse Dich“. Dieses ebenfalls sehr spannende Buch hatte ich im Vorfeld schon gelesen und auch hier bereits vorgestellt.
Fazit: Harlan Coben weiß genau wie er seinen Lesern spannende Geschichten präsentieren muss und auch diesmal ist daraus ein Page-Turner geworden, den ich nur empfehlen kann!
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Harlan Coben: Sein letzter Wille

Sein letzter Wille von Harlan Coben
Dieses Taschenbuch ist eines der früheren Werke des Autors und bereits 2012 erschienen. Da ich aber von den bereits danach erschienen Büchern so begeistert war, habe ich nun „Sein letzter Wille“ durchgelesen. So ganz an die nachfolgenden Thriller kommt es nicht heran, ist aber auf jeden Fall lesenwert!
Harlan Coben nimmt den Leser diesmal mit in die Welt von Rockstars und anderen Promis, dessen Agent Myron Bolitar alle Hände voll zu tun hat um seinen „Schützlingen“ bei so manchen Problemen zu helfen.
Der ehemalige Tennisstar Suzzy Treventino ist schwanger und sie freut sich mit ihrem Ehemann, den Rockstar Lex Ryder über die baldige Ankunft des Kindes. Doch die Freude wird getrübt als jemand in den sozialen Netzwerken die Beziehung zu ihrem Mann mit nur zwei geposteten Worten auf dem Spiel stehen lässt! Suzzy wendet sich an ihren Agenten Myron, der herausbekommen soll, wer der Absender des Posts ist…..
Offensichtlich hat Lex auch den Eintrag gelesen und ist abgetaucht und so macht sich Myron auf die Suche nach ihm. Als er ihn dann endlich im VIP-Bereich eines angesagten Clubs aufstöbert, kommt es für zu Myron zu einer folgenschweren Begegnung, die nur von Sekundendauer ist, aber Myron zurück in die Vergangenheit katapultiert:
Vor mehr als zehn Jahren sind sein jüngerer Bruder und dessen schwangere Freundin Kitty aus seinem Leben verschwunden und nun taucht genau jene Kitty in diesem Club auf. Als er versucht hinter ihr herzulaufen um mit ihr zu sprechen, wird er von einem Elektroschocker ausgeknockt….
Im Verlauf der Handlung sucht Myron nicht nur Kitty, sondern auch seinen Bruder und immer wieder wird er körperlich angegangen, wenn er Kitty näherkommt…..
Wie bereits oben erwähnt, gibt es diesmal nicht die volle Punktzahl, aber 4 von 5 Punkten auf jeden Fall.
Den Punktabzug gibt es weil es hier zu viele Geheimnisse zu entschlüsseln gibt und man ganz genau aufpassen muss, wer hier wen belogen und betrogen hat, zumal dann auch noch vieles in der Vergangenheit passiert ist und sich jetzt erst in der Gegenwart als Drama zusammenspitzt.
Doch spannend ist die Suche nach Kitty und im Verlauf auch noch nach anderen Personen durchaus und die nachfolgenden Bücher wie z.B. „Ich finde Dich“, „Ich vermisse Dich“, „Kein Sterbenswort“ oder auch „Das Grab im Wald“ sind echte Page-Turner!
Fazit: Vier von fünf Punkten, Punktabzug gibt es für die sehr komplexe Handlung, auf die man sich konzentrieren muss, aber trotz allen ist das Buch spannend und lesenswert!

 

 

 

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Harlan Coben: Das Grab im Wald

Das Grab im Wald von Harlan Coben

Mein erster Kontakt mit dem Thrillern von Harlan Coben war das Hörbuch „Wer einmal lügt“. Das hatte mich so begeistert, dass ich jetzt nach und nach begonnen habe, seine Bücher zu lesen.
Ich finde Dich“ machte da den Anfang, dann folgte „Ich vermisse Dich“, „Kein Sterbenswort“ und jetzt „Das Grab im Wald“. Keines der Bücher konnte ich aus den Händen legen, hatte ich einmal angefangen zu lesen.
Auch diesmal habe ich die Seiten nur so verschlungen, denn die sehr anschauliche Erzählweise des Autors ist fesselnd, nimmt er doch den Leser mit an die Orte des Geschehens und man durchläuft mit dem Erzähler – in diesem Fall Bezirksstaatsanwalt Paul „Cope“ Copeland – die Höhen und Tiefen seines Lebens:
Als zwei Polizisten ihn bitten einen Blick auf einen Toten zu werfen, glaubt Cope anfangs noch es habe etwas mit seiner Arbeit zu tun. Doch das ändert sich schnell, denn der Tote, der laut seiner mitgeführten Papiere Manolo Santiago heißt, ist – da ist sich Paul Copeland sehr sicher –  jemand aus seiner Vergangenheit und sein richtiger Name ist Gil Perez und er ist eigentlich, genau wie Pauls Schwester Camille seit 18 Jahren tot!
Während eines Aufenthalts in einem Feriencamp wurden die beiden nebst zwei weiteren Jugendlichen vom Campmitarbeiter Wayne Steubens ermordet. Die Leichen von Gil und Camille wurden jedoch nie gefunden, es wurde vermutet, dass der Mörder sie irgendwo in dem großen Waldgebiet verscharrt hat…
Cope ist sich sicher, dass Gil Perez jetzt vor ihm im Leichenschauhaus liegt, doch dessen Eltern sind da ganz anderer Ansicht und beharren auch nach einem persönlichen Gespräch darauf, dass der Tote nicht Gil ist…..
Wer hat nun recht??? Paul will es unbedingt herausfinden, denn wenn Gil noch gelebt hat, was ist dann mit seiner Schwester passiert?
Das Abtauchen in die Vergangenheit wird für Paul Copeland sehr schmerzlich und am Ende steht er vor einen großen Scherbenhaufen an Emotionen und nichts ist mehr so wie es einmal war….
Ich bin noch ganz überwältigt von dieser Story, die so realistisch geschrieben wurde, dass man durchaus ein wahres Geschehen vermuten könnte…
Fazit: Harlan Coben ist ein fabelhafter Geschichtenerzähler, der es meisterhaft versteht seinen Leser in den Bann zu ziehen und man tranceartig die Seiten verschlingt! Unbedingt lesen!
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