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Ina Jung/Christoph Lemmer: Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals

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Aus aktuellem, aber auch traurigem Anlass möchte ich erneut auf das Buch „Der Fall Peggy“ aufmerksam machen, das jetzt erneut aktualisiert wurde und mittlerweile auch als Taschenbuchausgabe erschienen ist.
Es gibt Kriminalfälle, die lassen einen einfach nicht los. „Der Fall Peggy“ ist so ein Fall, denn das rätselhafte Verschwinden am 07.05.01, der damals neunjährigen Peggy Knobloch in Lichtenfelde/Oberfalz erregte immer wieder mal Aufsehen in den Medien.
Im Mai 2014 hatte ich bereits über das Hardcover und über das damals aus gegebenen Anlass aktualisierte  e-Book berichtet.
Die beiden oben genannten Autoren haben das „Geschehen“ rund um diesen spektakulären Fall genau unter die Lupe genommen und einige Dinge aufgezeigt, die einem doch zu denken, wie man  in der erweiterten und aktualisierten Fassung eindrucksvoll nachlesen kann.
Noch einmal zur Erinnerung:
Hier wird anhand von Fakten aufgezeigt, was alles seit dem 07.05.2001, dem Tag als die kleine Peggy Knobloch spurlos verschwand,  geschehen ist. 
Ulvi Kulac, der geistig behindert ist, wurde im Verlauf der Ermittlungen verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. Bald kamen Zweifel an der Täterschaft auf, zumal es keine Leiche gab.
Am 14.05.14 wurde er durch ein Wiederaufnahmeverfahren  dann freigesprochen und somit war der Fall Peggy wieder offen und es fehlte immer noch jede Spur von ihr bzw. gab es keine Leiche, was sich dann aber leider am 01.07.16 änderte, als Pilzsammler die sterblichen Überreste von Peggy Knobloch fanden……
Die beiden Autoren dieses Buches sind immer am Ball geblieben und haben durch akribische Recherchieren aufgezeigt, dass durch Zurechtbiegen von Fakten hier einige Dinge falschgelaufen sind und sie haben auch dazu beigetragen, dass das Wiederaufnahmeverfahren, das dann mit einem Freispruch für Ulvi Kulac endete, überhaupt in Gang gekommen ist. Davor kann man nur den Hut ziehen.
Das aktualisierte Taschenbuch „Der Fall Peggy: Die Geschichte eines Skandals“ schildert eindrucksvoll die Aufarbeitung dieses Kriminalfalls. 15 Jahre nach dem Verschwinden des kleinen Mädchens ist der Fall immer noch nicht abgeschlossen,  aber vielleicht kommt jetzt durch das Auffinden der sterblichen Überreste, die jetzt in einem Waldstück gefunden wurden und durch DNA-Analyse als die von Peggy Knobloch identifiziert wurden, endlich Klarheit ins Geschehen…..
Fazit: Das Buch wurde immer wieder durch neue Fakten aktualisiert und ist und bleibt daher sehr lesenswert!
 

 

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Ina Jung/Christoph Lemmer: Der Fall Peggy

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Durch die erneute Medienberichterstattung bin ich auf den „Fall Peggy“ aufmerksam geworden. Zwar nimmt man wahr, dass ein Kind vermisst wird, aber genau beschäftigen tut man sich dann meistens nicht damit, weil man ja selbst nicht betroffen ist. Mir war noch im Gedächtnis, das jemand dafür ins Gefängnis gekommen ist, aber was genau passierte, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern. Hellhörig geworden bin ich, als Zweifel an der Täterschaft des damals verurteilten Ulvi Kulac aufgekommen sind. Aus diesem Grunde wollte ich mehr über das Verschwinden der kleinen Peggy erfahren und habe erst einmal das Buch „Der Fall Peggy“ gelesen.
Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, dass Recht haben und Recht bekommen anscheinend wie ein Roulettespiel ist! Was mir doch zu denken gibt, denn eigentlich erwartet man doch etwas anderes als Manipulation und Zurechtbiegen von Fakten nur damit ein Fall schnell abgeschlossen wird.
Und das scheint in diesem Fall hier doch geschehen zu sein. Die beiden Autoren des Buches sind immer am Ball geblieben und haben auch dazu beigetragen, dass dieser Fall neu aufgerollt wird und das die Ermittlungen wieder aufgenommen wurden!
Vor diesem Engagement kann man nur den Hut ziehen, was ich hiermit tue und ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen!
Hier wird anhand von Fakten aufgezeigt, was alles seit dem 07.05.2001, dem Tag als die kleine neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg/Oberfalz spurlos verschwand, geschehen ist.  Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr, aber es wurde auch keine Leiche gefunden, was man sich immer wieder vor Augen führen sollte. Ulvi Kulac, der geistig behindert ist, hatte zwar vor seiner Verurteilung wegen Mordes ein Geständnis abgelegt, es aber dann bald widerrufen. Trotzdem wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt! Dieses Buch zeigt auf, wie es dazu kommen konnte.
Da nun bereits Bewegung in den Fall gekommen ist, gibt es von den beiden Autoren mittlerweile eine Fortsetzung als Kindle-Fassung mit dem Titel „Der Fall Peggy – Die Wiederaufnahme: (Kindle Single)“.
Hier wird weitergeführt und geschildert, was seit Erscheinen des ersten Buches geschehen ist. Besonders interessant und beachtenswert ist, dass durch das akribische Recherchieren der beiden Autoren jetzt auf einmal Spuren verfolgt werden, die auf Personen hindeuten, die wie man so schön sagt, aus dem näheren Umfeld von Peggy kommen.
Fazit: Spannende und engagierte Spurensuche nach der immer noch vermissten Peggy Knobloch!
Besonders beachtenswert ist auch, dass das Wiederaufnahmeverfahren heute mit dem Freispruch von Ulvi Kulac endete!
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