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Au Schwarte! Schweinchens Best of!

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Nun, was so für die lieben Kleinen auf dem Spartensender KIKA läuft, da bin ich nicht mehr up to date! Aber für Zeichentrick-, Trick- oder Animationsfilme/serien bin immer zu haben. Schon nach einigen Minuten von der DVD-Sammlung „Au Schwarte! – Schweinchens Best Of!“ war ich begeistert, wie liebevoll die Figuren gestaltet sind und was für schöne Geschichten man hier zu sehen bekommt.
Die flotte Musik im Vorspann der Serie und auch zwischendrin lässt schnell die Füße wippen und animiert zum Tanz….
Wie im Titel bereits verankert, dreht es sich in dieser liebevoll gestalteten Animationsserie um lustige und lehrreiche Geschichten, in deren Mittelpunkt Schweine-Opa Ringel steht, der seinen Enkeln Peter und Paul Geschichten erzählt, die zumeist mit folgenden Worten beginnen: „Als ich noch ein Jungschwein war und auf dem Ralu-Hof lebte…..“
Was jetzt folgt ist ein charmanter Rückblick in die Jugend von Opa Ringel, der als „Jungschwein“ in Irland mit seinen Freunden Hörnchen (einem kleinen Stier) und Entje (eine kleine Ente) reichlich Abenteuer erlebte, aber auch den einen oder anderen Streich ausheckt. Ebenfalls immer mit dabei ist Molly, die kleine Schwester von Ringel. Die Eltern der beiden Schweinchen müssen schon manchmal in ihre Trickkiste greifen, damit Ringel über das phantasiereiche Spielen mit seinen Freunden, dann auch seine Aufgaben auf dem Hof erledigt. Denn Eiereinsammeln bei den Hühnern oder Stallausmisten ist ja nicht so spannend.  Aber wenn Ringels Papa dann mit Hilfe von spannenden rätselhaften Zetteln seinem Sohn erlaubt mit seinen Freunden vor der „Arbeit“ noch auf Schatzsuche zu gehen, dann sind alle hellauf begeistert und merken dann erst zum Schluss, dass neben der Schatzsuche auch das Ausmisten des Stalls erledigt ist, denn um an den Schatz unter den Bodendielen des Stalls zu kommen, muss man erst einmal alles Stroh beseitigen……
Auf dem Ralu-Hof lebt auch noch eine Herde Schafe mit ihren „Anführer“ Willy, die dann noch zusätzlichen Spaß in die Handlung bringen…
Neben den 16 schönsten Geschichten rund um Ringel und Co. gibt es als Bonus auf den DVD`s dann auch immer noch kleine Rätsel in Form von „Bilder vergleichen“, die manchmal auch für ein „Erwachsenenauge“ eine Herausforderung sind…..
Die Kleinen werden sicherlich von diesen zauberhaften Geschichten begeistert sein, aber auch die mitanschauenden Erwachsenen werden bestimmt ihren Spaß dabei haben, zumal wenn sie erkennen, dass die Geschichten mit einem gewissen Augenzwinkern erzählt werden, denn wenn Ringels Mutter den frisch gebackenen Kuchen vermisst und dies vor den kleinen Naschkatzen verbergen muss, weil die im Vorfeld schon alles aufgeputzt haben, da braucht man schon Nerven und wie sie diese Situation dann gelöst hat, sollte man sich hier nicht entgehen lassen……
Fazit: Spannend und lehrreich für die Kleinen, mit einem Augenzwinkern betrachtet auch für Erwachsene, die sicherlich genauso ihre Freunde an „Schweinchens Best of“ haben werden!

 

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Am Sonntag bist Du tot

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Nachdem Brendan Gleeson bereits in THE GUARD als Polizist, den man nicht so schnell aus der Bahn werfen kann, eine hervorragende Performance abgeliefert hat, spielt er nun die Rolle des gutmütigen Priesters James Lavelle, der in einem kleinen irischen Dörfchen die Gemeinde betreut. Er versucht durch Nächstenliebe für seine Schäfchen da zu sein, doch die Gemeinde erstaunt ihn immer wieder, denn auch er kann nicht hinter jede Fassade schauen, obwohl ihm so manches Geheimnis im Beichtstuhl anvertraut wird.
Ein Gespräch im Beichtstuhl ist dann auch Ausgangspunkt für die gesamte Filmhandlung. Jemand erzählt Pater James davon, dass er in seiner Jugend Schreckliches durch einen anderen katholischen Priester erlebt hat. Da dieser Priester bereits verstorben ist, soll jemand anderes dafür büßen. Im Verlauf der Beichte fallen dann folgende Sätze:
„Ich werde Euch töten, weil ihr nichts falsch gemacht habt, aber noch nicht jetzt, aber „Am Sonntag bist du tot “.
Ob das alles nur so dahingesagt wurde oder tatsächlich eine Morddrohung ist, kann ich hier natürlich nicht erzählen, aber so viel sei noch gesagt, wegen dem Beichtgeheimnis kann der friedliebende Priester sich nicht an die Polizei wenden und so stellt er seine eigenen Recherchen an, wer die Worte an ihn gerichtet hat und so viel Hass in sich trägt, dass man ihn fürchten sollte…

 

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Brendan Gleeson verkörpert auch diese Rolle voll und ganz, was für seine Wandlungsfähigkeit spricht. Gleich zu Beginn des Film ist er der Sympathieträger und seine ganze Art der Darstellung macht diesen Film erst aus. Der Zuschauer hat es schwer durch teils schnelle Filmschnitte sich zwischen Lachen und Weinen zu entscheiden, denn schräge Dialoge, schwarzer Humor und eine Handlung, die einen bewegt, wechseln sich hier ab.
Auf der Blu-ray gibt es als Bonus noch einen Blick hinter die Kulissen, Interviews und Trailer
Fazit: Brendan Gleeson verkörpert diesen Priester, als wenn er diesem Beruf auch im wirklichen Leben nachgeht. Diese schrägen Dialoge, den schwarzen Humor und die bewegende Handlung sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

 

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Jack Taylor Vol 1

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Ken Bruen hat  den irischen Privatdetektiv Jack Taylor erfunden und es sind bereits einige Bücher über ihn erschienen wie z.B. „Jack Taylor fährt zur Hölle„. Wer sich genau wie ich beim Lesen des etwas eigenwillen Schreibstils des Autors schwer tut, dem sei gesagt, die Verfilmungen der Bücher sind wirklich gelungen und man bekommt Spannung, irische Mentalität  und eine Portion sehr trockenen Humor geboten.
Mit Iain Glen, der die Rolle des Jack Taylor übernommen hat, finde ich hat man eine sehr gute Wahl getroffen und auch die anderen festen Mitwirkenden wie Cody (Killian Scott) und natürlich die junge Polizistin Kate Noonan (Nora Jane Noone) sind sehr gut besetzt und verleihen der Serie Charme und man will sie nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen.
Hier kommt ein kleiner Einblick in die sechs Teile vonJack Taylor – Vol. 1 „:
Jack Taylor ist anfänglich noch ein angesehener Polizist im irischen Galway, aber ihm kommt immer wieder sein Alkoholkonsum in die Quere und sein ausgesprochener Gerechtigkeitssinn führt dazu, dass er einen nicht ganz astreinen Minister kurzerhand bei einer Verkehrskontrolle ins Gesicht schlägt, was dazu führt, dass er seinen Posten verliert und nun sein Geld mehr recht als schlecht  als Privatdetektiv verdient. Nur von einem kann er sich nicht trennen, daß ist der schöne Polizeimantel, den er eigentlich hätte zurückgeben müssen. Aber da ist Jack eigen und übersieht die vielen Briefe, die ihn dazu auffordern. Mittlerweile ist das seine zweite Haut geworden und man erkennt ihn schon von weitem.
Da sein Geld ständig knapp ist, kann  er sich ein richtiges Büro nicht leisten und so wird kurzerhand das Hinterzimmer des Pubs, in dem er sich sowieso am meisten aufhält, dazu umfunktioniert.
Seinen ersten Auftrag bekommt er von einer gutaussehenden Frau, die ihre Tochter, einen Teenager von Jack suchen läßt, da sie spurlos verschwunden ist.  Es dauert nicht lange und es finden sich Parallelen zu weiteren verschwundenen Teenagern, die dann alle tot aus einem Fluss geborgen wurden.  Die Polizei verfolgt diese Todesfälle, die Mordcharakter haben,  bewusst nicht weiter und bald schwebt selbst Jack in Lebensgefahr.
Auch in den weiteren Fällen, die Jack übernimmt geht es meistens um Mord. Ab der zweiten Folge bekommt er Unterstützung bei den Ermittlungen von dem  jungen engagierten Cody und Kate ist seine gute Quelle zur Polizei, obwohl das von den Vorgesetzten der jungen Polizistin nicht gut geheißen wird und sie ständig angemahnt wird, sich von Jack fernzuhalten, was sie aber nicht tut und sich dafür reichlich Ärger einfängt.
Trotz seines Alkoholkonsums hat Jack Schlag bei den Frauen und auch zwischen ihm und Kate knistert es, aber wegen des großen Altersunterschieds hält er sich zurück. Bei seinen Ermittlungen gerät er häufig in schwere handgreifliche Auseinandersetzungen. Die Blessuren wie Schrammen oder blaue Flecke trägt er stilsicher zu seinem Mantel. Durch sein Insiderwissen und seine ganz spezielle Arbeitweise hat er eine eine hohe Aufklärungsrate, was der örtlichen Polizei ein Dorn im Auge ist und er sehr oft mit seinen  früheren Kollegen aneinander gerät.
Fazit: Aus dem Dunstkreis von Alkohol und Zigaretten kristallisiert sich hier ein Privatermitler heraus, den man schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte.
 
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Ken Bruen: Jack Taylor fährt zur Hölle

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Ich muss ganz ehrlich sagen, so einen Kriminalroman habe ich bisher noch nicht gelesen.  Wahrscheinlich muss man sich erst einmal einen guten irischen Whiskey einschenken um die Einsichten und Ansichten eines ehemaligen irischen Polizisten, nämlich Jack Taylor, zu verstehen.  Ich hatte Mühe den Gedankengängen und Rezitationen der verschiedensten Bücher zu folgen und was am schwierigsten war,  diese von der eigentlichen Krimihandlung rauszufiltern.
Trotz aller Mühe muss ich gestehen, habe ich aber auch einige Male herzlich über die Schreibweise bzw. Gedanken und Äußerungen von Jack Taylor lachen müssen.
Zum Inhalt des Buches:
Jack Taylor, ehemaliger Polizist in Galway, Irland ist Jemand, der ständig mit dem Genuss oder der Abstinenz von Alkohol und später auch Tabletten und Drogen aller Art kämpft. Viele sagen von ihm, wenn er dieses Laster nicht hätte, hätte mal ein angesehener Polizist aus ihm werden können…, hätte!
So hält er sich als Privatdetektiv irgendwie über Wasser und tatsächlich bekommt er einen Auftrag von Terence Boyle, der ihn auch gleich großzügig im Voraus bezahlt, denn er soll den Verdacht erhärten, dass Terence Stiefmutter Kirsten seinen Vater getötet hat.
Ehe sich Jack versieht muss er aber noch an einem Fall arbeiten, denn er ist noch Jemanden etwas schuldig. Dieser Jemand ist eine Unterweltgröße mit Namen Bill Cassell, dem Jack noch „zweimal“ etwas schuldet. Bill ist schwer erkrankt und will vor seinem Ableben noch eine Rita Munroe finden.
Besagte Frau war in den 50ziger Jahren eine Nonne im Magdalenen-Stift, wo zu der damaligen Zeit junge unverheiratete Mädchen von ihren Familien oder der Kirche untergebracht wurden. Diese mussten unter entsetzlichen Bedingungen in der Wäscherei des Stiftes arbeiten. 
Eine ganz besonders verhasste Nonne wurde Luzifer genannt, denn sie zeichnete sich durch besondere Härte aus. So schlug sie besonders gern mit ihrem Rosenkranz in die Gesichter der Mädchen oder sie wickelt sie in feuchte Laken, in denen diese dann stehend die Nacht verbringen mussten, sie nannte es „die Reinigung“
Nur eine hat den jungen Frauen zur Flucht verholfen und diese sollte Jack Taylor nun finden.
Beide Fälle löst dieser auf seine Weise, was ihn zwischenzeitlich selbst ins Gefängnis bringt…
Hier muss jeder Leser selbst entscheiden, ob „Jack Taylor fährt zur Hölle“ ein Geniestreich ist oder man sich einen Whisky zum Lesen holt……Sláinte oder Prost für alle Nichtiren.
 Fazit: Ungewöhnlicher Schreibstil trifft auf Humor
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Grabbers

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Was zeichnet die Iren aus: Sie sind trinkfest!  Und wer hätte das gedacht, dass ihnen diese Eigenschaft einmal das Leben retten würde!
Aber von Anfang an: Erin Island ist eine kleine beschauliche irische Insel, auf der so gut wie nie etwas Außergewöhnliches passiert und deswegen ist auch der Inselpolizist mehr mit dem Trinken von Alkoholika beschäftigt als das er Verbrechen aufklären muss. Seine neue Kollegin, Lisa Nolan, ist nicht sonderlich erbaut ist, als sie von ihrem angetrunkenen Kollegen Ciaran O’Shea mit dem Auto von der Fähre abgeholt wird, denn sie ist Antialkoholikerin….
Doch die Ruhe  auf und um der Insel täuscht, denn irgendetwas geht vor:  Eine Art Meteorit fällt ins Meer und daraufhin stranden kurze Zeit später ungewöhnlich viele Grindwale am Strand  und verenden dort.  Der alte, immer angetrunkene Hummerfischer Paddy hat dann anstatt der Hummer ein merkwürdiges Lebewesen mit Tentakeln in seinem Fangkorb und diese glibberige Etwas greift ihn an…
Wie durch ein Wunder überlebt Paddy, was manch andere Inselbewohner nicht von sich sagen können und so wird der ortsansässige Meeresbiologe  zu Rate gezogen, der nur zu dem einen Schluss kommt: Die „Grabbers “  brauchen zum Überleben Wasser und Blut und da in Paddys Blut immer kräftig Alkohol ist, ist das des Rätsels Lösung um auf der Insel zu überleben, denn es werden immer mehr Grabbers gesichtet, die Hunger haben.
Schnell versammeln sich die Bewohner im örtlichen Pub und es wird getrunken, bis keiner mehr stehen kann… Für Lisa Nolan ist das eine ganz besondere Herausforderung, doch wenn es ums blanke Überleben geht, dann muss man auch Opfer bringen und sie kippt einen Drink nach dem anderen…
Die blutrünstigen Tentakelmonster  haben mich ein wenig an „Audrey“ erinnert, die menschenfressende außerirdische Blume aus „Der kleine Horrorladen“.
Fürchten muss man sich als Zuschauer nicht vor diesen Grabbers, ganz im Gegenteil hier werden die Lachmuskeln strapaziert und das nicht zu wenig. Diese irische „Horrorkomödie“ zeichnet sich durch die gute Besetzung der Schauspieler und dem tollen Drehbuch aus.
Als Extras gibt es die  enfallene Szenen und ein Blick hinter die Kulissen außerdem gibt ein kleines Booklet zum Film.
Fazit: Gelungene irische „Horrorkomödie“

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