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Life on Fire – Wildes Leben am Vulkan

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Diese Dokumentation beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Vulkanen. Ob nun lange Zeit vergangen ist seitdem Lava aus dem Erdinnern geflossen ist oder ob es sich um immer noch aktive Feuerspeier handelt, die auch unter Wasser ihren Ursprung haben können, alle diese Formationen werden hier ausführlich in Szene gesetzt.

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Beindruckend ist, was für eine Lebensenergie trotz der großen Hitze und Zerstörungswut rund um diese zum Teil immer noch Feuer speienden geologischen Wunderwerke, vorherrscht, denn selbst wenn nur noch erkaltete Lava die Landschaft prägt, so ist dort doch immer wieder Leben entstanden und durch die vielen Mineralien die aus dem Erdinnern an die Oberfläche gekommen sind, sprießen dann irgendwann wieder Pflanzen und Bäume auf diesen Flächen und sie gedeihen prächtig.

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Auch Tiere haben sich mit diesen widrigen Lebensumständen gut arrangiert und es haben sich ganz besondere Arten auf diese Landschaftsformen spezialisiert und sie bilden eine Art Symbiose mit diesen Naturphänomenen. Tiere und Pflanzen müssen sich mit den toxischen Gasen arrangieren, die immer wieder in die Atmosphäre gelangen und der Natur ist es tatsächlich gelungen sich anzupassen.

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Diese eindrucksvolle Dokumentation berichtet  über Vulkane, die über die ganze Erde verteilt sind, wie z.B. in Alaska, wo sich sogenannte Stratovulkane befinden. Dort ist der Lebensraum von Rotlachsen, die auf der Suche nach ihren Laichgründen eine extrem schwierige Wanderung unternehmen müssen. Durch das riesige Lachsvorkommen erscheinen auch die Fressfeinde in Form von Möwen oder auch Bären, die sich dann auf die springenden Lachse stürzen…….

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Weitere Stationen dieser Reise aus Feuer und Eis sind Papua-Neuginea, Nicaragua oder auch Island, wo ja immer noch über 30 aktive Vulkane existieren und die wie vor einigen Jahren dann auch schon mal durch ihre Dampfwolken den Flugverkehr extrem behindern.
Neben eindrucksvollen Aufnahmen der unterschiedlichsten Vulkanformen kommen hier die Tiere ins Bild, die rund um diese Naturphänomene leben wie z.B. Einsiedlerkrebse, Großfußhühner, Fledermäuse oder auch riesige Aale und tanzende Delphine um nur einige zu nennen. Alle Tier- und Pflanzenarten sind Überlebenskünstler in einer Landschaftsform, die sich immer wieder extrem verändern kann und dies gelingt ihnen auf wundersame Weise….

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Besonders informativ ist auch das Making of dieser Naturdokumentation, denn die schönen und auch teils atemberaubenden Bilder, die man bei „Life on Fire“ zu sehen bekommt, sind durch aufwendige Kameraeinstellungen und unter sehr schwierigen Gegebenheiten entstanden. Außerdem kann man die ganze Berichterstattung dann noch aus einem ganz anderen Blickwinkel bestaunen. Faszinierend und sehr lehrreich ist diese spannende Reise zu den Regionen aus Feuer und Eis und man bekommt eindrucksvolle Bilder zu sehen, so dass ich diese DVD nur empfehlen kann.
Fazit: Atemberaubende Reise quer über den Globus zu Feuer und Eis, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
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Arnaldur Indridason: Schattenwege

Ich kann sagen, ich habe bis jetzt alle in Deutschland erschienenen Krimis des isländischen Autors gelesen oder gehört und ich bin immer wieder begeistert von den spannenden Geschichten aus seiner Feder. Sein Erzählstil ist flüssig, anschaulich, nie langweilig und die Ermittler sind sehr ausdauernde und akribisch arbeitende Menschen, die jedem auch nur kleinsten Hinweis nachgehen um den Kriminalfall zu lösen und wenn es Jahre dauert – wie hier in „Schattenwege“ um den Täter zu überführen und dingfest zu machen. Viele Bücher von Arnaldur Indridason sind bereits verfilmt, wie z.B. die Kommissar-Erlendur-Krimis!
Die Gesamthandlung von „Schattenwege“ setzt sich aus zwei Zeitebenen zusammen, wo jeweils ein Kriminalfall stattfindet und die nebeneinander erzählt werden.  Jeder für sich ist schon interessant und spannend und man hat keine Schwierigkeiten von 1944 in die Jetztzeit und zurück zu wechseln. Neben der Krimi-Handlung schildert der Autor eindrucksvoll die Lebensumstände in Kriegszeiten mit amerikanischen Soldaten, die in Reykjavik stationiert sind. Auch gibt er Einblick in die isländische Sagen- und Mythenwelt und verbindet dann dies als Beiwerk zu einem sehr spannenden Buch, das ich kaum aus den Händen legen konnte, so fesselnd ist es geschrieben.
1944 findet ein Liebespaar, das sich aus einer isländischen Frau und einem amerikanischen Soldaten zusammensetzt, während eines Stell-dich-eins in der Nähe des Nationaltheaters die Leiche einer Frau, die wie sich später herausstellt, erdrosselt wurde. Sie verständigen aber auf Drängen des Mannes nicht die Polizei, sondern flüchten vom Fundort. Sie werden dabei beobachtet und so geraten sie unter Verdacht etwas mit dem Tod der Frau zu tun zu haben. Der isländische Polizist Flóvent wird daher von einem amerikanischen Militärpolizisten mit Namen Thorson bei den Ermitttlungen unterstützt…..
In der Jetztzeit wird in seiner Wohnung ein alter Mann tot aufgefunden. Alles deutet auf den ersten Blick daraufhin, dass er während des Mittagsschlafes verstorben ist, doch die Obduktion bringt dann etwas zu Tage, dass daraus ein Mordfall wird…..
Die Identität des Mannes stellt sich schnell raus, sein Name ist Thorson und in seiner Wohnung findet man Zeitungsausschnitte über den oben geschilderten Mordfall…..
Es handelt sich hier tatsächlich um den ehemaligen Militärpolizisten Thorson, der den Fall der ermordeten jungen Frau untersucht hat…. Warum wurde er ermordet?
Nun, dass sollte jeder selbst herausfinden, denn ich kann dieses spannende Buch nur jedem Krimi-Liebhaber empfehlen.
Fazit: Arnaldur Indridason ist ein sehr guter Geschichtenerzähler, der genau weiß wie er seine Leser fesseln kann, so dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen mag und die Seiten nur so dahinfliegen! Diesen Island-Krimi kann ich nur empfehlen!
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National Geographic: Remote Hotels

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Der Untertitel lautet „Die schönsten Orte, um wirklich abzuschalten“
Die Autorin ist Debbie Pappyn, eine Belgierin, die Tourismus und Journalismus studiert hat. Mit dem Fotografen David De Vleeschauwer hat sie die 22 außergewöhnlichen Orte und Hotels bereist und die beiden haben in einem Vorwort ihre Erfahrungen und Erinnerungen daran niedergeschrieben.
Wenn man den englischen Ausdruck für „remote“ hier anwenden will, dann geht es um Abgeschiedenheit oder auch Abgelegenheit der Orte und Hotels, damit man dem lauten und stressigen Leben, was um einen herum stattfindet, entfliehen kann und sich in Ruhe auf die Schönheit der Natur und vielleicht auch auf sich selbst konzentrieren kann um aufzutanken und nach einer Auszeit wieder voll durchzustarten.
Dies Buch entführt an abgelegene Orte überall auf der Welt,  in Hotels für den kleinen und für den extrem gefüllten Geldbeutel. Das Buch beginnt in Island mit dem Hotel Budir, das nur wenige Meter vom Atlantik entfernt neben einem Lavafeld liegt. Durch meine Vorliebe für isländische Krimis habe ich zwar schon von der Halbinsel Snaefellsness im Westen Island gehört, aber nun durch die eindrucksvollen Bilder, die hier die Umgebung des Hotels einfangen, kann ich mir die Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Gegend noch viel besser vorstellen.
Danach geht es weiter nach Norwegen, in die Schweizer Berge, Italien, Griechenland und Estland bis ich auf Seite 107 im Resort Amangiri anhalte. Es befindet sich im amerikanischen Utah und ist laut Beschreibung in der Wüstenlandschaft nicht leicht zu entdecken. Über die Architektur der Anlage möchte ich hier keine Aussage machen, das ist sicherlich Geschmacksache, aber was man hier landschaftlich geboten bekommt, ist echt beeindruckend. Das man hier nicht mal gleich zum Shoppen irgendwo hingehen kann, erkennt man auf den Fotos ein paar Seiten weiter, hier gibt es nur Felsen und Landschaft….
Die weiteren Hotels liegen in Alaska, Neufundland, Chile, der Mongolei, Buthan, China, Neuseeland, Australien, Marokko, Botswana, Namibia und Vanuatu. Bei dem Letztgenannten musste ich erst einmal im Atlas nachschauen, wohin mich die Reise führt. Es ist eine kleine Insel und ehemalige Kokosplantage mitten im Pazifik. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein und laut der Autorin soll es an das Paradies auf Erden erinnern. Als mir der Name der entlegenen Insel dann aber in den Nachrichten begegnete, wo es um Zerstörung durch Naturgewalten ging, sind dies im Buch vielleicht die letzten Bilder, die erzählen wie es dort mal ausgesehen hat, was man natürlich nicht hoffen will…..
Egal ob man sich den Luxus von Ruhe und Abgeschiedenheit in einem der aufgelisteten Unterkünfte gönnen möchte oder das Buch über die „Remote Hotels“ nur als inspirierenden Bildband zum Träumen nimmt, es ist sehr gut gelungen und informativ und wie bereits erwähnt, bekommt man Fernweh und möchte gleich die Koffer packen….
Fazit: Inspirierender, gelungener Bildband, der zum Reisen oder auch nur zum Träumen anregt
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Yrsa Sigurdardottir: Nebelmord

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Man nehme drei unterschiedliche Handlungsstränge, zerteile sie in Puzzleteilchen und hefte sie wieder so zusammen, dass daraus als Gesamtbild dieser spannende und unheimliche isländische Thriller wird.
Alle Bücher die ich bisher von der Autorin gelesen habe, haben mich begeistert, aber wie auch diesmal gegruselt, denn sie schreibt sehr anschaulich und durch die isländische Landschaft, die Einsamkeit und Kälte vermittelt, kann es einen schon beim Lesen frösteln und beim Abtauchen in die Handlung schon beim kleinsten Geräusch in der Umgebung zusammenzucken lassen….
Hier kommt ein kleiner Einblick in die unterschiedlichen Handlungsstränge:
Wegen schlechter Witterung müssen vier Personen auf einer abgelegenen kleinen Leuchtturminsel ausharren bis sie von einem Hubschrauber wieder aufs Festland geflogen werden können.  Anfangs sind es wie erwähnt vier, als der Hubschrauber endlich wieder bei der Insel ankommt, hat sich die Anzahl der Lebenden auf mörderische Weise verringert…
Eine isländische Familie tauscht im Urlaub mit einer amerikanischen Familie die Häuser. Als die isländische Familie zurückkommt, haben sie den Eindruck das mit den amerikanischen Gästen etwas Schreckliches passiert ist, denn die Spuren im Haus weisen daraufhin und auch eine ergebnislose Kontaktaufnahme lassen nichts Gutes ahnen…..
Der dritte Teil erzählt von der jungen Polizistin Nina, die aus persönlichen Gründen ins Archiv der Polizei verbannt wird. Dort entdeckt sie alte Akten, in denen der Name ihres seit einem Suizidversuch im Koma liegenden Ehemannes auftaucht….
Wer nun interessiert ist und wissen will was diese drei so unterschiedlichen Handlungsteile dann am Ende zu einem Gesamtbild werden lässt, dem kann ich nur diesen wirklich spannenden Thriller mit dem Titel „Nebelmord empfehlen.

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Wer aber lieber eingekuschelt in eine Decke dem Hörbuch Nebelmord“ lauschen möchte, dem sei gesagt, die unheimliche Stimmung dieses isländischen Thrillers hat Daniel Drewes in seiner Lesung wunderbar eingefangen und durch seine Stimme zieht er einen regelrecht in die Handlung hinein und man atmet nach über sieben Stunden Spannung am Ende erst einmal vorsichtig auf und ist in der Realität wieder angekommen.

 

Fazit: Ob als Hörbuch sehr packend gelesen von Daniel Drewes oder als Taschenbuch für Selbstleser kann man diesen fesselnden Thriller nur jedem empfehlen!

Auch von der Autorin und unheimlich spannend:

Todesschiff

Geisterfjord

 

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