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Wildnis Yellowstone – Im Wechsel der Extreme

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Diese zweiteilige Dokumentation führt in den amerikanischen Nationalpark Yellowstone.
Wie schon im Titel verankert beschäftigt sich die bildbewaltige Serie mit dem schnellen Wechsel der Jahreszeiten von Winter und Sommer. Etwas dazwischen gibt es eigentlich nicht. Für die Tier- und Pflanzenwelt des Parks sind das zum Teil sehr raue Lebensbedingungen.

 

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Zu Beginn ist es Winter und der Zuschauer wird durch Nahaufnahmen von Wölfen begrüßt.
Es gibt Einblicke in einen Biberbau mit Jungtieren, die sich wie kleine Kinder um ihr Spielzeug streiten. – Herzerwärmend!
Man sieht einen Biber beim Baumfällen oder auch bei den Reparaturarbeiten am Bau. Im Innern des Bauwerks, dass zum Teil unter Wasser liegt, ist es bei klirrender Kälte 30° wärmer als draußen!
Dickhornschafe, die um ein Weibchen kämpfen folgen im Anschluss.
Die schneebedeckten Rocky Mountains dienen als traumhafte Kulisse im Verlauf der Serie.
Ein Rotfuchs in weißer Winterlandschaft auf Futtersuche kommt als nächste ins Bild. Er hat sich auf die widrigen Lebensbedingungen gut eingestellt, denn er hat ein sehr gutes Gehör und das erlaubt ihm auch die Geräusche unter der Schneedecke wahrzunehmen und mit einen „Köpper“ hechtet er hinter seiner Beute her, die er dann auch zu fassen bekommt…
Spielende Otter in weißer Natur krönen diesen Teil.
Die Landschaft und die Natur ist durch viele Vulkanausbrüche geformt worden und eine recht dicht unter der Erdoberfläche liegende riesige Magmakammer ist dafür verantwortlich,  dass es  an vielen Stellen im Park aus dem Erdinnern raucht und zischt. Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe sind nur einige dieser brodelnden Phänomene.
Im zweiten Teil, bekommt man z.B. im Zeitraffer gezeigt wie schnell der Schnee verschwindet und plötzlich die Natur in vielen Farben erstrahlt und die Pflanzen erblühen. Die unzähligen Blüten haben nur kurze Zeit um den Insekten und Vögeln ihren Nektar zum Überleben anzubieten oder auch um sich selbst fortzupflanzen. Auch ist das saftige Grün ein Leckerbissen für viele größere Tiere….
Neben Wapitihirschen, Bären und Bibern sind bunte Schmetterlinge zu sehen und ein ganz besonders quirliger Gast labt sich an den Blüten: Ein Kolibiri. Und auch hier gibt es reichlich Konkurenz, wenn es um das Aufsaugen des Nektars geht und so kann man die kleinen Flugkünstler hier hautnah beim Kampf erleben…
Wildnis Yellowstone – Im Wechsel der Extreme punktet mit vielen Nahaufnahmen und ganz besonderen Einblicken in die Pflanzen- und Tierwelt wie  z.B. in eine Biberkinderstube mit Bildern, die einem das Herz aufgehen lassen. Außerdem kann man hier eindrucksvoll den schnellen Jahreszeitenwechsel bestaunen..
Fazit: Bildgewaltige eindrucksvolle Naturdokumentation, mit Einblicken, die einem das Herz aufgehen lässt. Sehr empfehlenswert!
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Wildes Alaska

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Diese dreiteilige Natur-Doku beschäftigt sich mit dem Thema „Frühlingserwachen“, „Sommerfrische“ und „Eiswelten“, was auf schnell wechselnde Jahreszeiten hinweist. In atemberaubenden Bildern werden hier einzigartige Tier- und Landschaftaufnahmen gezeigt.
Wer Alaska hört, der verbindet dieses Land mit Eis und Schnee. Das bekommt man hier auch zu sehen, aber auch das „Sommerkleid“ mit seinen Pflanzen und Tieren, die in der kurzen Zeit Energie tanken um in der rauen kalten Jahreszeit zu überleben.
Wie extrem unterschiedlich sich diese Gebiet am nördlichen Polarkreis hier präsentiert, ist erstaunlich, denn neben hohen schneebedeckten Gletschern, weitläufigen Seen und Flüssen, gibt es hier auch Landschaftsformen, die ich hier nie und nimmer vermutetet hätte! Welche das sind werde ich natürlich nicht verraten, denn dazu ist diese beeindruckende Dokumentation zu sehenswert und lehrreich!

 

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Die Reihe beginnt im März nach 65 Tagen ohne Licht. Ein Eisbär überquert den Bildschirm. Er ist auf Nahrungssuche, die in dieser kargen Landschaft sehr schwierig ist.
Ein ganz besonderer Überlebenskünstler wird dann vorgestellt, nämlich das arktische Erdhörnchen, dass sich in seinem unterirdischen Bau eingekuschelt hat und seinen Biorhythmus ganz extrem nach unten fahren kann um in der Kälte zu überleben. Nach dem Erwachen nach acht Monaten Winterschlaf, taucht er an der Oberfläche auf und nutzt die wenigen wärmeren Tage um eine Partnerschaft einzugehen und Nachkommen zu zeugen.
In dieser von Menschen wenig besiedelten Natur leben viele Tiere von deren Existenz ich noch nie gehört hatte wie z.B. der Feuerkopfsaftschlecker, eine Spechtart, der fleissig einen Baum bearbeitet bis Harz fließt. Dieses beobachtet der einzigartige Zimtkolibri, der mit 60 Flügelschlägen in der Minute nun gleich mal von dem tropfenden Baumharz kostet…
Dies soll nur ein kleiner Einblick in die beindruckende und sehr sehenswerte Naturdokumentation „Wildes Alaska “ sein. Die Reihe ist neben dem „Augenschmauß“ auch sehr lehrreich und informativ.
Sie zeigt auf, wie im Wechsel der Jahreszeiten Mensch, Tier oder Pflanze seine Chanchen nutzen muss um  in dieser rauen Landschaft zu existieren und zu überleben.
Fazit: Lehrreiche, sehr sehenswerte und interessant zusammengestellte Natur-Doku, die durch atemberaubende Bilder Alaska aus einem ganz besonderen Blickwinkel präsentiert!

 

 

 

 

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