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Fleming

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Wer kennt ihn nicht, den Erfinder von James Bond, gemeint ist natürlich der britische Autor Ian Fleming, dessen bewegtes Leben mit dieser vierteiligen Mini-Serie in Szene gesetzt wurde.
Und genau wie seine berühmte Romanfigur war Ian Fleming ein Frauenliebhaber und er probiert immer mal wieder neue berufliche Tätigkeiten wie z.B. Aktienhandel aus, aber besonders erfolgreich ist er nicht.  Er genießt sein Leben als Lebemann in vollen Zügen, denn die finanziellen Mittel sind in der Familie vorhanden.
Er versucht sich als Schriftsteller, aber er kommt an seinen Bruder Peter, der bereits in Schriftstellerkreisen einen Namen hat, nicht heran und irgendwie steht er immer in seinem Schatten und wird an ihm gemessen.
Ian’s Mutter Evelyn kann das Lotterleben ihres Sohnes nicht mehr ertragen und sie stellt ihn zur Rede. Sie macht ihren Einfluss geltend und wendet sich an den Premierminister, so dass Ian dann bei der Marine beschäftigt wird. Irgendwann wendet sich der britische Geheimdienst an ihn und fortan ist er als Spion tätig.
Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus und Ian kann sein Charisma und seine weitreichenden Ideen einbringen und er kommt viel herum. Seine Einsätze führen ihn auch nach Deutschland und Frankreich, wo er so manch unkonventionellen Schachzug macht um an Informationen zu kommen, aber Disziplin und Respekt vor seinen Vorgesetzten findet man bei ihm nicht, weswegen er immer wieder aneckt.
Der Film schildert die Beziehung zu Muriel Wright, die Ian aufrichtig lieb. Aber immer wieder begegnen sich Ian und Lady Ann O’Neill , die ihn fasziniert. Die Lady ist verheiratet und während ihr Mann in der Armee dient, hat sie immer ihren Liebhaber an ihrer Seite. Doch eine magische Anziehungskraft läßt Ann und Ian immer wieder zueinanderfinden , denn sie teilen eine besondere sexuelle Vorliebe…
Viele Jahre später sollen sie dann zueinanderfinden und sie heiraten.
Durch den Spionageeinsatz inspiriert und von einem Vorgesetzten angeregt,  fängt Ian an taktische Schachzüge aufzuschreiben, die im Kampf gegen die übermächtig werdenden Gegner dienen sollen.
Während der Flitterwochen auf Jamaika beginnt Ian seinen ersten James-Bond-Roman zu schreiben und er zehrt von seinen Erfahrungen als Spion und in 007 findet sich charakterlich viel von dem wieder, was „Fleming“ gerne gewesen wäre….
Fazit: Hommage an den 007-Erfinder Ian Fleming, dessen Leben als Spion sich in seinen Romanen widerspiegelt. Sehenswert!
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