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Alessandra Mattanza: Zu Hause in New York

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Wenn ich „New York“ höre, muss ich erst einmal sagen: „Ich war noch nie dort“!
Als ich noch zur Schule ging, sprach man davon, dass in der Weltmetropole New York, die an der Ostküste der Vereinigten Staaten liegt, das höchste Gebäude der Welt steht, nämlich das Empire State Building. Nun das ist schon einige Zeit her und es hat sich viel getan in dieser Millionenstadt. Durch die Anschläge am 11. September ist diese Stadt und die Menschen in ihrem Herzen getroffen worden, was leider auch immer mit dieser Stadt in Erinnerung bleibt….
Die Autorin hat mit diesem Bild- und Textband eine Liebeserklärung verfasst, in der sich ihre eigenen Eindrücke in einem Vorwort widerspiegeln und es sind zwanzig Prominente, die etwas mit dieser quirligen Stadt verbindet und deren „Stimmen“ und „Geschichten“ hat sie gesammelt und zu diesem interessanten, lesenswerten und mit vielen eindrucksvollen Bildern geschmückten Buch mit dem Titel: „Zu Hause in New York“ zusammengetragen.
Man braucht schon einige Zeit um alles auf den über 250 Seiten zu betrachten, zu lesen und die Eindrücke zu verarbeiten, die man hier geboten bekommt.

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Ab Seite 14 dreht sich alles um den „Biografen“ der Stadt“ – Woody Allen –, der New York wie folgt beschreibt: „Ich liebe diese Stadt auf emotionale, irrationale Weise, wie man seine Eltern liebt, auch wenn sie Trinker oder Diebe sind“…
Man erfährt über die Inspiration die diese Stadt auf ihn ausgeübt hat, was sich dann in seinen Filmen widergespiegelt hat und auch die viele Drehorte werden hier aufgezeigt, die man bei einem Besuch in New York dann wiederfinden kann.
Das Wort „Drehorte“ ist ein guter Übergang zu dem Schauspieler Robert de Niro, der in New York geboren wurde und der sich von „seiner Stadt“ formen und inspirieren hat lassen um die vielen Charaktere in seinen unzähligen Rollen und Filmen darzustellen. Ab Seite 66 erfährt man alles darüber.
Ein weiterer bekannter Darsteller, den die Autorin „Die Legende der Stadt“ bezeichnet ist Al Pacino. Auch er wurde in New York geboren und von dieser Stadt geprägt, was man ab Seite 206 nachlesen kann.
Weitere Ausführungen, warum New York so lebendig, kulturell bunt und liebenswert ist gibt es von Lidia Bastianich, Mario Batali, Candace Bushnell, James Franco, Jack Huston, Siri Hustedt, Spike Lee, Daniel Liebeskind, Steve McCurry, Jay McInerney, Moby, Robert u. Cortney Novogratz, Yoko Ono, Cathleen Schine, Martin Scorsese und Taylor Swift.
Fazit: Beindruckende Liebeserklärung an eine Stadt, die man nachlesen und auf reichhaltigen farbenprächtigen Fotos nachvollziehen kann, so dass man gleich mal seine Koffer packen möchte!

 

 

 

 

 

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The Iceman

 

 

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The Iceman“ ist ein spannender Spielfilm, der die Biographie des Auftragskillers Richard Kuklinski (Michael Shannon) aufgreift, der in den 1960ziger Jahren anfing für Roy DeMeo (Ray Liotta), ein Mitglied er Gambino-Familie, zu arbeiten. Anfangs kopierte Richard Kuklinski pornographische Filme und später begann er dann unzählige Morde zu begehen.
Das  Erschreckende daran war und  ist die Kaltblütigkeit mit der er seine Morde durchgeführt hat und dass über Jahrzehnte niemand ihm auf die Spur kam. Was wahrscheinlich auch an den unterschiedlichen Tötungsmethoden gelegen haben mag, denn ob nun ein Schnitt durch die Kehle oder mehrere Schüsse direkt ins Herz, es gelang ihm immer wieder unsichtbar zu werden und durch keinerlei Gefühlsregung aufzufallen.
Da er selbst eine nicht sonderlich schöne Kindheit durchleben musste, war es wohl für ihn besonders wichtig, dass er nachdem er selbst eine Familie gegründet hatte, alles harmonisch sein sollte. Er las seiner Frau jeden Wunsch von den Augen ab und schaffte es zu einem angesehen Lebensstandard, so dass seine Kinder Privatschulen besuchen konnten. Bemerkenswert ist auch, dass er obwohl er so viele Jahre als Killer unterwegs war, seine Familie nichts davon ahnte womit  er eigentlich sein Geld verdiente. Als er dann aber auch für andere Auftraggeber Jobs annimmt, wird das sein Verhängnis und er macht einen Fehler….
Wow, Michael Shannons Darstellung von Richard Kuklinski ist sehenswert, aber ich möchte so einem Menschen, der so eiskalt und dann wieder zuhause den harmlosen und liebenswerten Familienvater gibt, nicht begegnen. Auch die Nebenrollen sind mit Wynoner Ryder, Ray Liotta und James Franco u.v.m. stark besetzt.
Bedrückend an diesem Thriller ist nur, dass es diesen Mann wirklich gegeben hat und dass er so viele Jahre unentdeckt morden konnte.
Fazit: Thrillerfans kommen hier bestimmt auf ihre Kosten
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