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Singularity

EuroVideo VÖ 06.06.18

Elias van Dorne (John Cusack) ist der Chef von VA Industries, einem Konzern, der 2017 die Robotertechnik revolutionierte. Schon zwei Jahre später gibt es weltweit überall Robotertechnologie aus dieser Firma, auch das Militär setzt weltweit unbemannte Robotermaschinen ein um global für Frieden zu sorgen.
2020 gelingt van Dorne dann ein Durchbruch, der die Welt verändert:

Die vollständige künstliche Identität Kronos erblickt das Licht der Welt und die Hoffnung, dass dieser Super-Computer endlich Frieden überall auf der Erde bringt, schwenkt ganz schnell ins totale Chaos um, denn Kronus hat blitzschnell analysiert, das die Menschen selbst ihr größter Feind sind! Ab sofort richtet er alle verfügbaren Waffen und Roboter auf die gesamte Menschheit aus, um sie zu vernichten….

97 Jahre später ist alles auf der Erde in Schutt und Asche verfallen, aber es gibt tatsächlich noch einige Menschen die diese Zerstörung überlebt haben. Zwei Teenager, Calia und Andrew treffen zufällig aufeinander und sie machen sich gemeinsam auf einen gefährlichen Weg, denn es gibt die Legende von Aurora, wo es keine gefährlichen todbringenden Roboter gibt und es noch einige wenige überlebende Menschen geben soll…

Ob es Aurora tatsächlich gibt??
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack  auf den Film:Trailer
John Cusack hier als „Zugpferd“ einzuspannen, damit man auf „Singularity“ aufmerksam wird, hat bei mir geklappt, doch begeistern konnte mich dieser Mix aus vielen bereits dagewesenen sehenswerten Sci-Fi-Filmen nicht. Selbst John Cusacks Part in der Geschichte wirkt „hineingeschnitten“ und viel zu „spielen“ hatte er ja auch nicht!
Fazit: Schade, einige gut gemeinte Handlungsansätze nebst bekannten Darstellern machen noch keinen sehenswerten Sci-Fi-Film daraus
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Reclaim – Auf eigenes Risiko

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Durch ein Erdbeben auf Haiti gibt es viele Waisenkinder. Das kinderlose junge Ehepaar Steven (Ryan Phillippe) und Shannon (Rachelle Levefre) wollen dem siebenjährigen Waisenmädchen Nina ein neues Zuhause geben. Durch eine Adoptionsagentur sind sie auf sie aufmerksam geworden. Das Paar ist nach Puerto Rico gereist um die letzten Formalitäten für die Adoption der Kleinen hinter sich zu bringen. Sie werden von einer seriös aussehenden Dame der Agentur empfangen und alles scheint reibungslos zu klappen. Als alle Papiere von Seiten der neuen Eltern unterschrieben sind, nehmen sie glücklich Nina in Empfang. Nur die Heimreise verzögert sich, da Ninas Papiere für die Ausreise  noch nicht von den Behörden ausgestellt wurden.  Um die Wartezeit zu überbrücken hat die Agentur vorgesorgt und die Drei in einem Haus am Meer untergebracht.
Gleich am ersten Tag begegnen sie dort dem undurchsichtigen Benjamin, der sich irgendwie in ihr Leben drängt und immer wieder irgendwo auftaucht…

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Um diesen Kontakten zu entgehen, zieht die junge Familie in ein Hotel in der Stadt, von wo dann Nina plötzlich verschwindet und das junge Paar muss schmerzlich erfahren, dass sie einem große Schwindel aufgesessen sind und man nur an ihr Geld wollte, denn das ist für die Adoption reichlich geflossen und scheinbar will man noch mehr, denn Nina wurde offensichtlich entführt…
Was nun folgt, ist leider sehr vorhersehbar und „Reclaim – Auf eigenes Risiko“ wird auch durch die eingebauten Actionszenen nicht unbedingt spannender.

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Den undurchsichtigen Benjamin spielt John Cusack, den ich als Schauspieler sehr schätze, doch diesmal war ich von seiner Darstellung etwas enttäuscht, zumal er auch sich auch optisch verändert hat, was hoffentlich nur für die Filmrolle notwendig war….
An Bonusmaterial gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen mit Interviews der Darsteller.
Fazit: Schade, leider zu vorhersehbar um wirklich zu fesseln, trotz eingebauter Actionszenen

 

 

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Grand Piano

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Was für ein Film! Elijah Wood spielt Tom Selznick, einen berühmten Pianisten, der seit über fünf Jahren nicht mehr aufgetreten ist, da er unter höllischem Lampenfieber leidet. Seine Ehefrau steht ebenfalls im Rampenlicht, denn sie ist eine preisgekrönte Schauspielerin, die ihn ermutigt hat wieder aufzutreten.
Während für den großen Auftritt Selzniks noch ein besonderer Konzertflügel auf die Bühne gehievt wird, läuft Tom noch etwas neben der Spur, denn er will zu Ehren seines großen Lehrmeisters Patrick Godrow dessen als „unspielbar“ geltende Partitur fehlerfrei bei seinem großen Auftritt vortragen.
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Gerade noch beglückwünscht ihn jemand, dass er vor ausverkauftem Hause spielen wird, da muss Tom auch schon auf die Bühne. Unter größter Anspannung sitzt er vor dem Flügel und schlägt die ersten Takte an und fühlt sich langsam etwas besser, als plötzlich beim Umblättern der Noten in roten Buchstaben eine Todesdrohung steht. Glaubt Tom erst noch an einen schlechten Scherz, muss er gleich darauf feststellen, dass auf dem Hals seiner Frau ein roter leuchtender Punkt zu sehen ist…
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Was nun beginnt, erinnerte mich anfangs an „Bitte nicht auflegen“, wo Kiefer Sutherland als Bösewicht durch Telefon Anweisungen gab. Diesen Part übernimmt hier John Cusack, dessen Stimme Regieanweisungen während der Partitur gibt, er selbst dann aber auch noch einen kurzen mörderischen  Auftritt hat.
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Grand Piano“ist dann doch ganz anders als zuvor erwähnt. Es ist ein Thriller, der Fans klassischer Musik und Krimiliebhaber eint und den Zuschauer vom ersten Ton an fesselt und nach dem letzten Ton noch überrascht!
Elijah Wood, den viele ja als Frodo aus Herr der Ringe kennen, spielt diesen Starpianisten einfach hervorragend und obwohl von vielen Ängsten geplagt, bietet er doch hier seinem Gegenspieler echt Paroli, was teils schon schwarzhumorig anklingt.
Fazit: Einfach nur klasse, oder anders gesagt: Un grand film!
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