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Das Märchen der Märchen

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Starbesetzt mit Salma Hayek, Vincent Cassel, Toby Jones und John C. Reilly kommt dieser etwas ungewöhnliche Spielfilm „Das Märchen der Märchen“ daher.
Hier kommt ein kleiner Einblick in die Handlung, die sich eigentlich aus drei Geschichten zusammensetzt:
Die Königin ist ganz unglücklich weil sie nicht schwanger wird. Ein weiser Mann macht den Vorschlag, dass das Herz eines Seeungeheuers von einer Jungfrau gekocht werden solle. Die Königin solle es verspeisen und dann wäre die Schwangerschaft kein Problem mehr. Doch das Erlegen eines solchen Untieres birgt Gefahren und der König wird dabei tödlich verletzt…
Der nächste Teil erzählt von einem König, der seine Tochter allein aufzieht. Doch ihm ist langweilig und so richtig anfangen kann er mit seiner Tochter auch nichts, die langsam zu einer jungen Dame heranwächst. Eines schönen Tages fasziniert den König ein kleiner Floh, den er fängt, hegt und pflegt. Der König hat nichts anderes im Sinn als dieses Tier und er ist nur halbherzig dabei als es um die Suche nach einem geeigneten Ehemann für seine Tochter geht.  Wer sie zur Frau bekommt, soll zuvor ein schwieriges Rätsel lösen. Zum großen Entsetzen der Prinzessin kann nur einer die richtige Antwort geben, der aber so gar nicht ihrer Vorstellung von einem Traumprinzen entspricht…….
Teil drei handelt von einem liebestollen König, der sich in den Gesang einer Frau verliebt, die er unbedingt erobern will. Das Problem ist nur, dass die Frau so ganz anders ist, als der König es sich vorstellt. Die nicht mehr ganz junge Frau lebt mit Schwester in ärmlichen Verhältnissen, doch das interessiert den König nicht und hartnäckig versucht der sie zu erobern. Anfangs können die Schwestern ihn noch täuschen und hinhalten, doch als es dann doch zu einem Stelldichein im Schloss kommt, endet das ganz anders als erwartet…..
Alle drei Geschichten stehen hier für sich und sind nicht miteinander verwoben. Der Titel des Films ist für mich nicht ganz nachvollziehbar bzw. habe ich Schwierigkeiten die „Botschaft“  der etwas eigenwilligen Handlung zu verstehen, die der Filmemacher hier rüberbringen möchte.  Vielleicht will er ja mit dem Mythos Märchen aufräumen in dem er den Zuschauer darauf hinweist, dass Märchen nicht wunderschöne, verträumte Geschichten sind, sondern wie hier böse, hinterlistig und zügellos?!
Ob dieser Märchenfilm unbedingt für Kinder geeignet ist, kann ich schwer beurteilen, aber es kommen auf jedem Fall einige unappetitliche, aber auch nicht ganz jugendfreie Szenen darin vor.
Fazit: Eher starbesetzte Erwachsenen-Fantasy als Märchenfilm für Kinder

Weitere Infos zum Film auf der Facebook-Seite

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