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Die kleine Hexe

Studiocanal VÖ 16.08.18

Zu meiner Schulzeit war das Buch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler auch im Deutschunterricht angesagt. Wir sympathisierten mit der Romanfigur und bei den Karnevalfeiern waren Hexenkostüme sehr angesagt. Aber lang, lang ist es hier, aber der rote Faden des Buches mir immer noch präsent.
Nun ist das Buch mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle verfilmt worden. Ihr zur Seite „sitzt“ ihr Haustier, der sprechende Rabe Abraxas, dem Axel Prahl seine Stimme leiht, was wirklich gut passt.
Den Inhalt des Film möchte ich nur kurz zusammenfassen:
Die kleine Hexe wohnt in einem windschiefen Haus, verborgen im Wald. Sie ist mit ihren 127 Jahren noch eine sehr junge Hexe, die aber davon träumt mit den anderen erfahrenen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg zu tanzen. Auch wenn ihr Abraxas strikt davon abrät, auch ohne Einladung dem Tanz beizuwohnen, macht sich die kleine Hexe auf ihrem fliegenden Besen auf den Weg zu der jährlich wiederkehrenden Veranstaltung. Anfangs geht es auch gut und man bemerkt sie nicht in der Menge. Doch ihr freudiges Tanzen wird jäh unterbrochen, als die Hexe Rumpumpel sie entdeckt. Die anderen Hexen sind empört und  der einberufene Hexenrat belegt sie mit einer Strafe:
Die kleine Hexe“ muss ihren Besen abgeben und zu Fuß nach Hause gehen, was eine beschwerliche Angelegenheit ist, denn sie muss ein schweres Hexenbuch tragen, die darin enthaltenen Zauberformeln muss sie auswendig lernen….
Ob ihr das gelingt und ob sie im nächsten Jahr eine Einladung zu Tanz bekommt, bleibt hier unerzählt…
Ich persönlich habe gleich das windschiefe Haus der kleinen Hexe aus dem Kinderbuch erkannt, dessen „Nachbau“ den Filmemachern wirklich gut gelungen ist. Auch die Innenausstattung ist mit liebevollen Details ausgeschmückt und auch Abraxas ist eine „Augen- und Ohrenweide“. Karoline Herfurth ist eine tolle Besetzung für die Hauptrolle und es macht Spaß ihr beim Hexen zuzuschauen, besonders wenn mal wieder anstatt Regentropfen Tannenzapfen oder Besteckteile vom Himmel fallen…
Ich habe mich durch die Verfilmung in meine Kindheit zurück versetzt gefühlt und finde die filmische Umsetzung gelungen !Dieser schöne Film wird sicherlich Jung und Alt begeistern!
Außerdem gibt es reichlich Bonusmaterial auf der Blu-ray wie z.B. Deleted Scenes, Interviews, Making-Of, Trailer uvm.
Fazit: Gelungene Kinder-Buchverfilmung, die nicht nur optisch gut gelungen ist, sondern auch darstellerisch und „tierisch“ punkten kann!

 

 

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Errors of the human body

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Gleich vorweg, mich hat dieser Film verwirrt, anfangs konnte ich dem Plot noch folgen, doch dann hatte ich arge Schwierigkeiten.
Auf dem Cover steht unten „Wie weit darfst Du gehen? Wenn der Film dem Zuschauer vermitteln soll, dass die Wissenschaft nicht in die menschliche Natur eingreifen und durch Genmanipulation und fragliche Forschung Experimente durchführen soll, dann hätte ich mir  für meinen Teil einen verständlicheren Handlungsablauf gewünscht. 
Nach kurzer Zeit hatte ich schon den Eindruck, dass der berühmte Wissenschaftler Geoff Burton (Michael Eklund) etwas neben der Spur läuft und er schien mir psychisch instabil zu sein, was man ja dann auch als Zuschauer miterleben kann, denn er beginnt zu halluzinieren.
Spannung kam für mich nicht auf, sondern eher eine düstere Stimmung, die durch die schreckliche Krankheit des kleinen Jungen noch unterstrichen wurde-  Eine unheilbare Krankheit durch Gendefekt ist wohl das Schlimmste mit, was Eltern passieren kann, wenn ein Säugling so krank zur Welt kommt.
In der  deutsch-amerikanische Koproduktion  spielt Karoline Herfurth die Wissenschaftlerin Rebecca, die früher einmal als Assistentin in Amerika mit dem Wissenschaftler Geoff Burton zusammengearbeitet hat. Aus dem Arbeitsverhältnis wird eine Affäre, die aber nicht von Dauer ist. Nun arbeitet sie am Institut für Genetik in Dresden und hat dafür gesorgt, dass der Forscher Burton ans Institut berufen wird, denn er hat eine schwere Zeit durchgemacht, da sein Sohn an einem Gen-Defekt gestorben ist.
Auf der Suche nach der Ursache dieses Gendefektes ist Rebecca  auf eine aufsehenerregende Entdeckung gestoßen.  Doch nicht nur sie forscht an diesem Projekt, sondern auch der angsteinflößende Forscher Jarek.  Geoff Burton vermutet, dass er sich auf Kosten der Kollegin profilieren will und dass er viel skrupelloser in seiner Forschungsarbeit ist. Um Aufklärung bemüht, warum man ihn nach Dresden  gerufen hat, wird er selbst durch einen Unfall im Labor zum Forschungsobjekt…..
Es gab ja für „Errors of the Human Body“  internationale Preise,  so dass sich jeder Zuschauer besser seine eigene Meinung bilden sollte.

 

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