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Boston

Wie der Titel „Boston“ schon suggeriert, geht es handlungsmäßig über den „großen Teich“ in die gleichnamige amerikanische Stadt. Der Spielfilm erzählt von den Geschehnissen rund um das Bombenattentat während des großen Boston-Marathons im Jahr 2013.

Dieser spannende Film ist mit vielen bekannten Schauspielern wie z.B. Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon u.v.m.  angereichert  und beleuchtet das schreckliche Geschehen von allen Seiten und zeigt auf, wie die örtliche Polizei in Zusammenarbeit mit dem FBI durch den Einsatz moderner Ermittlungstechnik, aber auch mit „herkömmlichen“ Methoden den Attentätern auf die Spur kommt.
Wie ein Countdown wird immer wieder die Uhrzeit bis zum Attentat eingeblendet. Aus aller Welt hatten sich Läufer in Boston eingefunden um beim berühmten Marathon mitzulaufen. An der Rennstrecke haben sich viele Zuschauer versammelt und kaum sind die ersten Läufer durchs Ziel gelaufen, kommt es zu mehreren Explosionen genau am Zieleinlauf, wo es dann viele Verletzte und aucht Tote gab.
Wie aus kleinen Mosaiksteinchen setzt sich der Film zusammen, man bekommt Einblicke in das Leben der Menschen, die entweder als Zuschauer oder als Teilnehmer des Marathons das Attentat miterlebt haben.  
Auch die Attentäter selbst werden im Verlauf sichtbar und für die Ermittler gibt es keine ruhige Minute mehr, denn man will die so schnell wie möglich dingfest machen....
Da es sich hier um die Aufarbeitung als Spielfilm geht, steht Police Sergent Tommy Saunders (Mark Wahlberg) anfänglich im Mittelpunkt, hat eine wichtige Rolle während der Ermittlungen und ist dann auch beim Aufspüren und Festsetzen der Täter maßgeblich beteiligt.

Neben der wirklich gut gelungenen und spannend erzählten Geschichte gibt es auch zwei„Figuren“, die in der Realität eine wichtige Rolle gespielt haben. Zum einen ist das Police Commissioner Ed Davis und der chinesische Student Dun Meng,  dessen Mut hier nicht unerwähnt bleiben soll.
Besonders die „Extras“ auf der DVD sollte man sich nicht entgehen lassen, geben sie doch noch mehr Einblick in die Ermittlungen und die Medien-Berichterstattungen während der Suche nach den Attentätern, von denen man erst nicht wusste, ob sie nicht noch mehr Anschläge planen..
Fazit: Empfehlenswerter, spannend umgesetzter Spielfilm, der genau die richtige Balance findet um das schreckliche Bombenattentat in Boston 2013 aufzuarbeiten, was auch noch durch die passende und gelungene Besetzung der Rollen unterstützt wird.

 

 

 

 

 

 

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Abschied von Chase

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Das Regie-Debüt von Kevin Bacon  erhielt eine Nominierung als bester Film für den Golden Globe, was sicherlich auch mit den Hauptdarstellern der Oscar-Preisträgerin Helen Mirren, Beau Bridges und der bezaubernden Kyra Sedgwick zusammenhängt, denn sie alle zeigen meisterhaft, wie man unterschiedliche Gefühle ausdrücken kann:
Der Film spielt auf der Insel Martha’s Vineyard, wo Chase Phillip (Helen Mirren) mit ihrem Mann Richard (Beau Bridges) und ihren zwei Jungen wieder den Sommer verbringen soll, denn sie war nach einem psychischen Zusammenbruch einige Zeit in einer Klinik. Nachdem sie nun wieder entlassen ist, will ihr Richard den Einstieg in den Alltag erleichtern und  er engagiert  die junge Studentin Elisabeth Cole (Kyra Sedgwick) als Haushaltshilfe und Gesellschafterin für sie. Das erste Zusammentreffen der beiden Frauen gestaltet sich schwierig, denn Chase ist rebellisch und fordernd. Elisabeth  erweist sich als nervenstark und geduldig, denn sie kennt Stimmungsschwankungen und Anfeindungen sehr gut, denn ihre eigene Schwester lebt wegen einer psychischen Erkrankung in einer Klinik.
Durch ihre ruhige Art und Weise gelingt es Elisabeth sich mit den beiden Jungs anzufreunden und sie verbringt viel Zeit mit ihnen.  Auch Chase krasse Gefühlsausbrüche lassen langsam nach, da sie sich psychich besser fühlt.  Eines Tages verkündet Richard, dass er sich nun wieder ganz seiner Arbeit auf dem Festland widmen will und er verlässt die Insel.
Nun müssen die Frauen miteinander auskommen und tatsächlich entdecken sie Gemeinsamkeiten und sie machen Ausflüge mit Chase Cabrio quer über die Insel und auch ein Segeltörn gehört zu ihren Aktivitäten. Aus der anfänglichen Rebellion von Seiten Chase entwickelt sich langsam eine Freundschaft, die dann allerdings Chase in ein Gefühlschaos treibt, denn sie realisiert, dass sie mehr als Freundschaft für Elisabeth empfindet…
Es gibt Filme, die muss man einfach gesehen haben und „Abschied von Chase“ gehört auf jeden Fall dazu!
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