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Susanne Kliem: Das Scherbenhaus – Hörbuch –

Auf die Autorin war ich 2015 durch die spannende Hörbuchausgabe von Trügerische Näheaufmerksam geworden und die damalige Vorleserin Elisabeth Günter hatte die Figuren zum Leben erweckt, so dass man die knisternde Spannung der Handlung direkt spüren konnte und ich deshalb  von einen spannenden Hörgenuss geschrieben hatte.
Nun gibt es von Susanne Kliem in Sachen Spannung  ja Nachschub!  Am 21.03.17 hatte ich hier ja schon über die spannende Buchausgabe vonDas Scherbenhausberichtet!
Für Diejenigen, die sich lieber etwas Spannendes vorlesen lassen möchten, ist die  gekürzte Hörbuchfassung vonDas Scherbenhaus bei audio media erschienen.
Die Handlung fasse ich hier noch einmal ganz kurz zusammen:
Die in Stade wohnende Köchin Carla Brendel wird gestalkt, weswegen sie bereits ein Nervenbündel ist. Da kommt ihr die Einladung ihrer Halbschwester Ellen nach Berlin gerade recht. Zwar kennen sich die beiden Schwestern nicht sehr gut, aber das kann sich ja nun ändern.
Doch dazu kommt es nicht mehr, denn nach einem gemeinsamen Essen verschwindet Ellen spurlos und bald spricht die Polizei von einem Unfalltod…
Carla erbt das von Ellen entworfene Haus und wohnt erst einmal um den Schock zu verdauen in deren Wohnung im geerbten Haus. Doch die Mitbewohner sind eigenartig und was im Weiteren passiert, ist erschreckend und lässt einen die Nackenhaare hochstehen…..
Leider fand ich den Vortrag von Sabine Lorenz, die die Lesung hier übernommen hat,  nicht so fesselnd und gelungen wie die des Vorgängerbuches. Aber das ändert ja nichts an der spannungsgeladenen Handlung dieses  Psychothriller, der wirklich hörenswert ist.
Fazit: Hörenswerter Psychothriller

 

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Susanne Kliem: Das Scherbenhaus

Im November 2015 hatte ich hier das Hörbuch „Trügerische Nähe“ von Susanne Kliem vorgestellt und ich war begeistert von ihrem spannenden Erzähl-Stil.
Nun gibt es von ihr mit „Das Scherbenhaus“ Nachschub in Sachen Spannung.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Carla Brendel, die in Stade beheimatet ist und als Köchin im Restaurant ihres Schwagers Hauke mitarbeitet. Diese Arbeit ist alles was Carla noch an Außenaktivitäten wahrnimmt, denn sie hat seit einigen Monaten einen Stalker, der sie mit Briefen und beängstigenden Mitteilungen und Bildern in Angst und Schrecken versetzt. Die hinzugezogene Polizei kann wenig machen und als dann nach einer kleinen „Verschnaufpause“ wieder ein Brief bei ihr eintrudelt, flüchtet Carla nach Berlin zu ihrer Halbschwester Ellen, die sich nach einer langen „Funkstille“ plötzlich an sie wendet und dringend um Hilfe bittet…
Ellen ist eine ausgezeichnete Architektin, die in Berlin ein ganz besonderes Wohnhaus besitzt, das sie selbst entworfen hat und wo sie auch selbst ein Appartement bewohnt.  Das „Save Haven“  ist mit dem neuesten Hightech-Sicherheitssystem ausgestattet  und ist schon von außen betrachtet sehr luxuriös.  Ellen erwartet Carla bereits im Foyer und sie „entführt“ sie gleich zum Essen in ein Restaurant, wo sie merkwürdige Andeutungen macht und Ängste äußert, es könne ihr etwas passieren. Doch ehe sie Carla mehr erzählen kann, klingelt Ellens Handy und sie verlässt das Lokal auf Nimmerwiedersehen….
Carla wendet sich an die Polizei und ein paar Tage später informiert man sie über Ellens Unfalltod…..
Carla bleibt vorerst in der Wohnung von Ellen und kann das Geschehene noch nicht richtig fassen, denn eigentlich kannte sie Ellen auch gar nicht richtig. So versucht sie durch die anderen Bewohner des Hauses mehr über sie zu erfahren….
Obwohl Carla etwas Kontakt zu den Bewohnern knüpfen kann und sie einiges über Ellen erfährt, schwebt eine angespannte merkwürdige Atmosphäre über der Wohnanlage.  Trotz allem Luxus und neuester Sicherheitstechnik im Haus kann Carla sich nicht richtig einleben und entspannen. Als es dann auch noch zu einem tragischen Zwischenfall im Schwimmbad des Hauses kommt, will Carla nur noch raus aus diesem Haus……
Das Buch liest sich flüssig und die Autorin entwickelt im Verlauf der Handlung eine spannungsgeladene Szenerie, die durch geschickte Wendungen den Leser immer wieder von einer aufgenommenen Fährte in eine andere Richtung laufen lässt, was hat mir gut gefallen.
Allerdings hatte ich bald den Verdacht, wer hinter dem ganzen „Terror“ steckt, was sich dann auch am Ende bewahrheitet hat, obwohl immer wieder Richtungswechsel kleine Zweifel aufkommen ließen. Trotz allem ich diese Ahnung hatte, habe ich das Buch gern gelesen, denn der ganze Schreibstil ist fesselnd und die anhaltende flirrende Athmosphäre, die über der ganzen Geschichte schwebt war direkt spürbar, so dass spannende Unterhaltung hier gegeben ist. 
Zwar gab es für mich auch kleinere „Wackler“ bei dem Konstrukt aus Gut und Böse bzw. wie der Unfalltod Ellens in Berlin und der Stalker aus Stade erklärt werden, aber das sind nur Kleinigkeiten und schränken den Lesewert diese Buches nicht ein.
Fazit: Lesenswerter Psychothriller, der immer wieder mit neuen Wendungen in der Handlung überrascht

 

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