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Kommissar W.

Nach Belgien, genauer gesagt nach Flandern führt die dreiteilige Krimi-Serie „Kommissar W.
Von dem Hinweis auf dem Cover angelockt, dass diese Mini-Serie von den Produzenten der „Salamander„-Reihe ist, war ich gespannt was mich hier erwartet.
Auf dem Cover kann man das etwas eigenwillig aussehende Haus erkennen, das ganz einsam irgendwo zwischen Kornfeldern steht. Dort wohnt Maggie, die Schwester des pensionierten Kommissar Witse, dem Namengeber dieser Serie. Sie steht eines Tages unangemeldet vor seiner Tür. Offenbar haben sich die Geschwister sehr lange Zeit nicht gesehen und sie scheinen sich nicht sonderlich nahe zu stehen, denn Witse will sie eigentlich nicht reinlassen…
Doch als Maggie ihren Bruder dann um Hilfe anbettelt, weil ihre Tochter ermordet wurde, öffnet er die Tür. Maggie erzählt, dass die örtliche Polizei kaum etwas tut um den Fall aufzuklären und Witse soll doch mal sehen, ob er nicht mehr herausbekommt…
Das was Witse dann bei der Polizei erfährt ist sehr unschön, handelt es sich doch um einen Sexualdelikt und Maggies Tochter ist nicht das einzige Opfer….
Da er seiner Schwester versprochen hat, dass er den Mörder ihrer Tochter findet, recheriert er teils mit der zuständigen Polizei, aber auch auf eigene Faust….
Bis hierhin konnte ich der Handlung noch folgen, doch dann wird es schwierig:
Man muss wohl etwas Einblick in die Geschichte Flandern haben um diesen Krimi richtig zu verstehen, denn gleich zu Beginn der Folgen steht ein Junge mit anderen Kindern auf einem Friedhof und sprich ein Gedicht auf Englisch. Dieser Friedhof spielt dann noch eine besondere Rolle in der Serie. Ich hatte so meine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, sie wirkte irgendwie hölzern bzw. effekthaschend z.B. bei der Mördersuche im Internet. Wenn ich diese Mini-Serie mit der hochspannenden „Salamander“-Reihe vergleiche, kann ich nur sagen: Ein himmelweiter Unterschied, denn Kommissar W.’s eigenwillige Mördersuche konnte mich nicht überzeugen! Auch die Rückblenden in die Jugend des Kommissars waren eher verwirrend, als dass sie bei der Aufklärung der Mordserie hilfreich waren.
Fazit: Schade, sehr eigenwillige Mördersuche, die mich nicht fesseln konnte
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