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Sieben Kontinente – Ein Planet

Polyband VÖ 14.02.20

Diese BBC-Produktion nimmt den Zuschauer mit auf alle sieben Kontinente unser Erde. Es werden nicht nur wunderschöne, atemberaubende Bilder gezeigt, sondern die filmische Reise setzt auch „Notrufe“ aus, denn nicht nur der Klimawandel verändert unseren Planeten, sondern auch von uns Menschen geht Gefahr aus….
Die DVD-Box „Sieben Kontinente – ein Planet“ umfasst im Bonus-Material auch ein Making of, wo dann die Kameraleute zu Wort kommen, die über mehrere Jahre hinweg für diese Dokumentation überall auf der Erde unterwegs waren. Sie haben nicht nur Abenteuerliches erlebt, sondern auch Strapazen auf sich genommen um an Bildmaterial zu kommen. Sie hatten mit widrigen Wetterbedingungen kämpfen und so mancher Drehtag fiel regelrecht ins Wasser. Gezeigt werden berührende, aber auch gefährliche Situationen, die sich beim Dreh in der Natur ergeben haben.

Die Reihe beginnt in der Antarktis, dem wohl lebensfeindlichsten Kontinent, denn Leben ist hier nahezu unmöglich, aber eine ganz besondere Säugetierart hat es geschafft dort zu überleben, wenn dort Schneestürme brausen und sogar im Frühling noch -40° C Außentemperatur herrschen. Welches Tier das ist, wird hier nicht verraten…
Tausende Königspinguine nebst flauschigem Nachwuchs, Buckelwale im Südpolarmeer, Graukopf-Albatrosse, Orkas oder Glattwale sind nur einige Mitwirkende im Film.
Dann geht es auf den nächsten Kontinent nach Asien, wo Temperaturen von -60° C herrschen und man am nördlichen Polarkreis eine Walross-Kolonie bestaunen kann.
Besonders beeindruckt hat mich in den kaum erforschten asiatischen Wäldern, eine Spezies, die die Frage aufwirft, ob diese recht scheuen Tiere nicht den Begriff „Yeti“ geprägt haben könnten….
Danach geht es weiter nach Südamerika, Australien, Europa, Nordamerika und Afrika.
Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, denn atemberaubende Filmaufnahmen aus der Luft, an Land und auch besonders unter Wasser umfassen diese „Weltreise“, die zwar nur einen kleinen Einblick in den jeweiligen Kontinent eingefangen haben, aber der ist beeindruckend und manche tierischen Begegnungenn wurden erstmals gefilmt und hier gezeigt.
Im Gegensatz zu der hier gezeigten Schönheit der Natur, gibt es aber auch Aufnahmen, die einen das Herz zusammenschnüren. Besonders wenn man die abgeholzten Wälder in Borneo sieht, wo die dort lebenden Oran-Utans kaum noch Lebensraum finden…
Diese Natur-Dokumentation hat mich begeistert, aber auch sehr nachdenklich gemacht.  Ich hoffe viele Menschen schauen sich diese nicht nur positiv beeindruckende filmische Reise an. Was der Mensch aus Profitgier an vielen Stellen der Erde für Schäden hinterlassen hat, ist besorgniserregend und man kann nur hoffen, dass in dieser Richtung endlich ein Umdenken passiert, bevor es zu spät ist!
Fazit: Beeindruckt nicht nur mit wunderschönen, atemberaubenden Naturaufnahmen, sondern ist auch ein Fingerzeig, endlich sorgsamer mit unserem Planeten umzugehen, bevor es zu spät ist!
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Mankind – Die Geschichte der Menschheit

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Diese Dokumentation wird von Hannes Jaenicke kommentiert. Auf den drei DVD’s wird die Menschheitsgeschichte lebendig. Vom sogenannten Urknall bis zur Jetztzeit wird dem Zuschauer seine Entstehungsgeschichte in Spielfilm-Art  und durch umfangreiche Computeranimationen nahegebracht.  Wenn Geschichtsunterricht in der Schule früher so spannend gewesen wäre wie diese 12-teilige Doku, dann wäre sicherlich bei vielen Schülern die Aufmerksamkeit geweckt worden und nicht als zäher Stoff abgetan.
Anfangs erfährt man, dass die Erde oder auch der „blaue Planet“  die besten Voraussetzungen für die Entstehung von Leben hat. Der Ursprung der Menschen liegt in Ostafrika und von dort entwickelte er sich fort.
Durch viele verschiedene Epochen wie die Eis-, Stein- oder auch Eisenzeit wird erzählt wie der Mensch selbst sich weiterentwickelt hat und welche Erfindungen im Laufe der Zeit gemacht wurden. Durch diese Erfindungen wurden Bauwerke errichtet, die bis heute Bestand haben wie z.B. die ägyptischen Pyramiden oder die  Chinesischen Mauer. Außerdem wird die Erschließung der Handelswege per Pferd, Boot und später durch Flugzeuge thematisiert. Man erhält Einblick in den Fortschritt der Medizin, der mit der Bekämpfung von Seuchen begann.
Es wird über die vielen Kriege berichtet, die die Menschen geführt haben und es kommen Wissenschaftler, Historiker und auch Militärexperten zu diesem Thema zu Wort.
Die Reihe gibt umfangreich Einblick in die Veränderungen die die Menschheit durchlaufen ist, welche Ausmaße Krankheiten, Ernährung, die Entdeckung neuer Länder bzw. Kontinente und die daraus entstehenden Völkerwanderungen und Neubesiedelungen hatten und haben.
Fazit: Besser kann man die „Die Geschichte der Menschheit“ nicht erklären oder bildhaft darstellen und mit Hannes Jaenicke als Erzähler ist diese  spannenden Doku bestens besetzt!
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Magic of big blue – Geheimnisse der Ozeane

BigBlue-DVD-Front

Wow! Ich bin immer noch ganz fasziniert davon wohin mich diese siebenteilige Unterwasserexpedition geführt hat.  Das Kamerateam ist in  bisher noch unerforschte Unterwasserlandschaften vorgedrungen und hat eindrucksvolles Bildmaterial zusammengetragen.
Auf sieben Kontinenten und deren angrenzenden Ozeane führt diese Dokumentation. Sie erzählt von den unterschiedlichen Lebensbedingungen denen die vielen Tier- und Pflanzenarten ausgesetzt sind beim Kampf ums Überleben. Viele Tiere sind Symbiosen eingegangen um in den teilweise kargen Lebensräumen überhaupt zu existieren.
Hier ein kleiner Einblick in diese magische Unterwasserwelt:
Die Reise beginnt auf dem größten Kontinent der Erde, nämlich Asien.  Dort taucht man ein in die aus Unterseevulkanen entstandenen Inseln. Es sollen über 7000 sein. Die Tiere, die hier leben sind Meister der Tarnung und man muss schon ganz genau hinsehen um die teilweise sehr bizarren Geschöpfe zu entdecken.  Am Meeresgrund haben sich die unterschiedlichsten Korallenformen gebildet und sind zu einem rieseigen Riff zusammengewachsen. Diese Farbenvielfalt und der Artenreichtum sind beeindruckend.  Geisterpfeiffenfische, Harlekinsüßlippen oder auch Fuchshaie leben hier und waren mir zumindest bis dato unbekannt.
Es geht weiter nach Ozeanien, in ein tropisches Unterwasserhöhlensystem, wo man riesige  Tropfsteingebilde zu sehen bekommt.  Hier findet man  am Meeresgrund Überreste aus den Weltkriegen wie z.B. Flugzeugwracks, die von vielen Kleinstlebewesen besiedelt und ihnen als Lebensraum  dient.
Südamerika heißt die nächste Station, wo die Galapagos-Inseln und deren Bewohner den Zuschauer verzaubern. Es weiter nach Kito in den Anden. Sie gilt als höchste Hauptstadt der Welt.  In den angrenzenden Gewässern kommt es zum Kontakt mit Hammerhaien.
Yucatan in Mexiko führt zu den bis heute noch rätselhaften Mayas. In den Gewässern gibt es ein aus Kalkstein bestehendes Unterwasserhöhlensystem mit kathedralenartigen Räumen, wo früher Menschopfer dargebracht wurden und man bei deren Überresten reichen Jadeschmuck gefunden hat.
Beeindruckend waren auch die Bilder aus  der Antarktis. Dort gibt es Eisberge so groß wie manche Länder. Es herrscht ein raues Klima und wer in die Wasserwelt tauchen will muss besondere Vorkehrungen treffen. Riesige Eselspinguinkolonien werden gezeigt und auch das größte Räuber, das dort lebt, nämlich der Seeleopard.  Unter Wasser gibt es riesige Algenwälder und auch durchaus anderes tierisches Leben.
Besonders beeindruckt haben mich die Riesenmantas die durch das Wasser gleiten und die von anderen Fischen als Transportmittel benutzt werden.
Auch die schlafenden Pottwale haben es mir angetan. Wie die das tun, verrate ich hier nicht, denn die Dokumentation „Magic of Big Blue “  ist in meinen Augen eine Meisterleistung, die den Zuschauer in eine magische,  fremde, aber faszinierende Welt entführt, die einen in seinen Bann zieht.
Fazit: Bildergewaltige Reise in eine Unterwasserwelt, die noch lange nachklingt

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