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Postcard Killings

EuroVideo VÖ 08.10.20

Basierend auf der Buchvorlage „Letzter Gruß“ von James Patterson und Liza Marklund, entstand die Verfilmung unter dem Titel „Postcard Killings“.
Ich hatte das spannende Buch vor einigen Jahren  gelesen und musste nur etwas in meinem Gedächtnis „kramen“ um den Inhalt zu erinnern, aber auch ein Griff ins Bücherregal half mir da wieder auf die Sprünge…
Zum Filminhalt:
London ist Schauplatz eines brizarren Verbrechens. Ein junges Ehepaar wird in ihrem Hotelzimmer brutal ermordet, ihre Körper sind blutleer und verstümmelt und sie wurden auf eine merkwürdige Art und Weise drapiert. Bei der Identifizierung der Leichen hilft der ehemalige Detectiv Jacob Kanon (Jeffrey Dean Morgan), denn er ist der Vater der Toten, der extra aus New York angereist ist. Er ist tief erschüttert vom Tod seiner Tochter und seines Schwiegersohns. Er drängt die britischen Ermittler dazu, ihm den Tatort  zu zeigen und er will unbedingt Einzelheiten zu den Todesumständen und den Ermittlungen wissen. Obwohl sich die britischen Ermittler sehr bedeckt halten erfährt Kanon, dass ein Reporter einer örtlichen Zeitung eine Postkarte mit einer merkwürdigen Nachricht vom Mörder erhalten hatte…
Da es bereits einen ähnlichen Mord in Madrid gab, vermutet Detective Kanon einen Zusammenhang und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Die Mordserie geht weiter und bald zieht durch Europa eine blutige Spur.  Auch Deutschland ist betroffen, wo in München ein junges Paar in einem Hostel getötet wurde…
Der deutsche Ermittler wird von Joachim Krol gespielt, was für mich eine passende Besetzung und ein erfreuliches „Wiedersehen“ mit diesem tollen Schauspieler war. Auch die Ermittlerin in Schweden ist sicherlich vielen Krimi-Liebhabern bekannt, denn Eva Röse spielt schon seit geraumer Zeit die auf Gotland ermittelnde Kommissarin Maria Wren.
Ohne weiter auf den Inhalt des Films einzugehen, kann ich nur sagen, mir hat die Verfilmung gut gefallen. Die schauspielerische Besetzung ist toll und gelungen. Allerdings haben es die Morde in sich und man braucht schon starke Nerven um die Tatortszenerien zu verdauen...
Fazit: Gelungene spannende Thriller-Verfilmung, die schauspielerisch toll besetzt und sehenswert ist!
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Liza Marklund: Jagd

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In der Redaktion des Abendblatts hat Journalistin Annika Bengtzon jetzt den Praktikanten Valter an ihrer Seite, der sich tatsächlich als nützlich erweist und ihr bei den Recherchen im Fall des in seinem Haus gefolterten Politikers und Geschäftsmannes Ingmar Lerberg, der nur knapp dem Tod entgangen ist, hilft. Aber nicht nur der brutale Überfall lässt die Presse aufhorchen, nein besonderes Augenmerk wird auf das spurlose Verschwinden Lerbergs Ehefrau Nora gelegt. Auch nach vielen Tagen gibt es keine richtige Spur von ihr, was besonders schlimm für die beiden kleinen Kinder des Ehepaares ist…
Anders Schyman, der Chefredakteur des Abendblatts gerät wegen einer alten preisgekrönten Dokumentation über eine verschwundene Frau in den Fokus einer Hetzkampagne im Internet…
Auch im Privatleben von Annika hat sich einiges verändert, was auch neben den beruflichen Tätigkeit eine Herausforderung ist, denn auch Annikas neuer Lebensgefährte hat wie sie zwei Kinder und diese Patchworkfamilie muss sich erst einmal aufeinander einstellen, da sind Probleme vorprogrammiert…
Ich habe bereits mehrere Bücher von Liza Marklund mit Annika Bengtzon gelesen und habe mich eigentlich immer gut unterhalten gefühlt, aber diesmal bin ich etwas enttäuscht, denn irgendwie hatte ich das ganze Buch über den Verdacht, ich hätte das vorherige lesen sollen um hier die eine oder andere Passage besser zu verstehen.  Außerdem hatte ich unter dem Titel „Jagd“ eine andere Handlung erwartet oder mehr Tempo an sich im Geschehen, aber die plätschert nur so dahin und ab und zu kommt die Autorin wieder auf den doch recht brutal beginnenden Kriminalfall zurück. Auch das Ende der ganzen Geschichte war nicht besonders klar gezeichnet und alles blieb etwas nebulös…
Schade,  „Paradies“ oder auch „Olympisches Feuer“ habe ich mit Begeisterung gelesen, dies Buch konnte mich nicht so überzeugen.
Fazit: Schade, Annika Bengtzon hatte schon mal mehr Biss und andere Bücher der Autorin konnten mich mehr fesseln!

 

 

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Mordskalt

 

Mordskalt von Liza Marklund

Vier auf einen Streich könnte man auch sagen, denn man bekommt bei der „Mordskalt“ – CD-Sammlung von den vier Krimiautoren Arne Dahl, Jo Nesbro, Fred Vargas und Liza Marklund Geschichten präsentiert, die u.a. von Axel Milberg oder Boris Aljinovic vorgelesen werden, was eine gute Wahl ist. Zwar sind es nicht die neuesten Krimis der Autoren, doch um die einzelnen  Autoren und deren Schreibstil kennenzulernen, ist die CD-Sammlng „Mordskalt“ eine gute Möglichkeit sich für den einen oder anderen zu entscheiden.
Da alles Kurzgeschichten sind, möchte ich hier nicht allzu viel vom Inhalt vorwegnehmen und den Hörern die Spannung nehmen, aber ein kleiner Einblick ist ja gestattet:
Arne Dahl: Das dritte Auge
Die Handlung spielt in Mexico. In und auf den Straßen wird gefeiert und deswegen können später auch die Befragten keine übereinstimmenden Aussagen machen, denn dazu ist zu viel los.  In diesem Trubel wird ein zerlumpter Mann überfahren.  Vieles deutet auf einen Unfall hin, doch dann wird bei der Obduktion eine merkwürdige Entdeckung gemacht…..
Liza Marklund: Der Holzdieb
Annika Bengson kennt den alten Gustav schon ihr ganzes Leben und sie hat von ihm sehr viel über die Bäume ihrer Heimat erfahren. Denn er konnte gute Geschichten darüber erzählen. Doch jetzt ist er bereits alt und aus diesem Grunde ist er auch nicht mehr so schnell auf den Beinen um den Holzdieb zu stellen, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt…..
Jo Nesbro:  Serum
Hier möchte ich nur so viel zu sagen, dass die Moral von der Geschichte ist, dass Kinder manchmal doch ihren Eltern bessern zuhören sollten. Dieses Hörbuch wird perfekt besetzt von Axel Milberg vorgetragen.
Fred Vargas: Mörderische Briefe
Dies Hörbuch liest der „Tatort-Kommissar“ Boris Aljinovic, was auch wieder toll besetzt ist, denn eigentlich hätte er ja dem unbekannten Briefeschreiber, der in diesem Krimi sein Unwesen treibt, selbst auf die Spur kommen können, denn die sind an einen Kommissar gerichtet, der aber wegen der Art und Weise der Schriftstücke lange Zeit im Dunkeln fischt.
Fazit: Nicht mehr ganz neue, aber immer noch sehr spannende Krimierzählungen
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