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Reclaim – Auf eigenes Risiko

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Durch ein Erdbeben auf Haiti gibt es viele Waisenkinder. Das kinderlose junge Ehepaar Steven (Ryan Phillippe) und Shannon (Rachelle Levefre) wollen dem siebenjährigen Waisenmädchen Nina ein neues Zuhause geben. Durch eine Adoptionsagentur sind sie auf sie aufmerksam geworden. Das Paar ist nach Puerto Rico gereist um die letzten Formalitäten für die Adoption der Kleinen hinter sich zu bringen. Sie werden von einer seriös aussehenden Dame der Agentur empfangen und alles scheint reibungslos zu klappen. Als alle Papiere von Seiten der neuen Eltern unterschrieben sind, nehmen sie glücklich Nina in Empfang. Nur die Heimreise verzögert sich, da Ninas Papiere für die Ausreise  noch nicht von den Behörden ausgestellt wurden.  Um die Wartezeit zu überbrücken hat die Agentur vorgesorgt und die Drei in einem Haus am Meer untergebracht.
Gleich am ersten Tag begegnen sie dort dem undurchsichtigen Benjamin, der sich irgendwie in ihr Leben drängt und immer wieder irgendwo auftaucht…

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Um diesen Kontakten zu entgehen, zieht die junge Familie in ein Hotel in der Stadt, von wo dann Nina plötzlich verschwindet und das junge Paar muss schmerzlich erfahren, dass sie einem große Schwindel aufgesessen sind und man nur an ihr Geld wollte, denn das ist für die Adoption reichlich geflossen und scheinbar will man noch mehr, denn Nina wurde offensichtlich entführt…
Was nun folgt, ist leider sehr vorhersehbar und „Reclaim – Auf eigenes Risiko“ wird auch durch die eingebauten Actionszenen nicht unbedingt spannender.

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Den undurchsichtigen Benjamin spielt John Cusack, den ich als Schauspieler sehr schätze, doch diesmal war ich von seiner Darstellung etwas enttäuscht, zumal er auch sich auch optisch verändert hat, was hoffentlich nur für die Filmrolle notwendig war….
An Bonusmaterial gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen mit Interviews der Darsteller.
Fazit: Schade, leider zu vorhersehbar um wirklich zu fesseln, trotz eingebauter Actionszenen

 

 

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THE WRONG MANs – Falsche Zeit, falscher Ort

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Dies ist eine Mini-Serie, die sich aus sechs Folgen mit je 30 rasanten Minuten zusammenfügt. Ehe man sich versieht wird aus dem noch sehr verschlafen aussehenden Sam eine Art Stalker, der immer wieder Liebesschwüre in sein Telefon spricht…
Auf dem Weg zu seiner Arbeit bei der Stadtverwaltung passiert es dann: Sam wird Zeuge eines schweren Autounfalls und als dann die herbeigerufene Polizei ihn endlich aus den Klauen lässt, findet Sam ein Telefon am Straßenrand.
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Kurze Zeit später klingelt dieses und Sam nimmt unverwandt den Anruf an und ehe er noch dem Anrufer erklären kann, dass er nicht Mister Stevens ist, hört er folgenden Satz: „Ich habe ihre Frau, Geld oder ihre Frau stirbt“. Er versucht anfangs die nachfolgenden Anrufe zu ignorieren, doch das geht dann reichlich schief, als Phil, der Mann von der Gebäudereinigung etwas davon mitbekommt, denn er will Sam unbedingt helfen die entführte Frau zu retten…..
Ab hier darf man nicht weiter erzählen, denn dann würde ich allen den Genuss nehmen, diese vielen unvorhersehbaren teils komischen, teils actionreichen Wendungen der Handlung selbst zu genießen und dass will ich auf keinem Fall.
Die Zeit verfliegt im Nu und dann ist die Mini-Serie “The Wrong Mans – Falsche Zeit, falscher Ort ” auch schon wieder vorbei. Ehe man sich versieht, wird man als Zuschauer in einen Strudel von Ereignissen und irren Wendungen  hineingezogen, dass es einem schwindelig wird. Zwischendurch gibt es reichlich komische Szenen, so dass auch spontanes Auflachen durchaus erwähnt werden sollte!
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Die beiden Darsteller  Mathew Bayton als Sam und James Corden als Phil haben mich in dieser Geschichte – die von der Situationskomik und actionreichen Handlung lebt – an Stan Laurel und Oliver Hardy in ihren „Dick und Doof“-Filmen erinnert und dass meine ich wirklich auf die positive Art, denn ich liebe diese alten Filme und kann sie mir immer wieder ansehen!
Absehen davon, dass am Ende der sechsten Folge dem aufmerksamen Zuschauer nicht entgangen sein sollte, dass sich etwas Explosives anbahnt, so ist der Ausgang doch offen und ich hoffe auf eine Fortsetzung dieser gelungenen irrwitzigen temporeichen Hatz von einer haarsträubenden Szene zur nächsten, die dann schon wieder das Zwerchfell kitzelt und man unweigerlich zu Lachen anfängt. Einfach herrlich!
Fazit: Erst einmal anschnallen, dann ansehen, die Lachmuskeln trainieren und auf baldige Fortsetzung hoffen! Klasse!

 

 

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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesen Moor

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Ein Hobbyfotograf beobachtet ein Kranichpärchen, das sich im Nestbau übt. Als einer der Vögel an einem aus dem Moor ragenden Ast zieht, glaubt der Mann nicht richtig zu sehen: An dem Ast hänge ein kleiner menschlicher Arm. Nachdem die Polizei erst den Kinderarm und dann auch noch nach einiger Suche den Rest des Körpers geborgen hat, wird klar, dass der Tod des Kindes schon einige Zeit her sein muss. Die Obduktion ergibt dann etwas Gruseliges: Der Leichnam wurde – wie man es mit Tieren zuweilen macht – ausgestopft!
Parallel zu diesem Leichenfund müssen sich Ann Kathrin Klaassen und ihre Kollegen von der Kripo in Aurich noch mit einem Familiendrama befassen.  In Norddeich vor einer Apotheke wird aus dem Kinderwagen, in dem sich die Zwillinge Ina und Tina befinden, eines der Mädchen entführt. Die 13-jährige Lucie, die auf die Kleinen aufpassen sollte, war für kurze Zeit durch ein Gespräch mit einem netten Jungen abgelenkt und kann es nun kaum fassen, was passiert ist.
Dann erfolgt eine Lösegeldforderung.  Während die Polizei noch mit dem Entführer verhandelt, wird  auch der zweite Zwilling aus der Wohnung entführt und wieder hatte die Aufsicht auf das Baby die große Schwester Lucie…
Die ganze Familie steht unter Schock und der Vater der Zwillinge versucht dann auf eigene Faust den in seinen Augen für die Entführung seiner Töchter Zuständigen dingfest zu machen, was dann deutlich schiefgeht….
Dieses Krimi-Hörbuch liest der Autor höchstpersönlich! Unbedingt als  Krimi kann ich „Ostfriesenmoor“ aber nicht ganz einordnen. Es ist eher eine Erzählung mit morbiden und psychologischen Puzzleteilen, die in die Handlung eingewoben wurden.  Leider wusste ich recht schnell wer der Täter sein könnte, was sich dann am Ende auch bewahrheitete. 
Vielleicht sollte der Autor mal ein Buch nur über Rupert schreiben, denn seine sarkastische und etwas andere Weltanschauung kommen als humorvolle Einlage ganz gut rüber.
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